DH/HF


T. J.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Parodontologie, mit Fokus auf die Anatomie und Physiologie des Parodonts, einschließlich der Struktur und Funktion der Gingiva, des Zements und der Knochen. Sie decken auch Krankheiten wie Gingivitis und Parodontitis ab, sowie deren Diagnose, Behandlung und Prävention. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Zahnmedizinstudenten, die ihr Verständnis der Parodontologie vertiefen möchten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
31
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
14.11.2013 / 25.01.2021

Cartes-fiches

Welche Abwehrmechanismen besitzt der Sulkus?

  1. Anatomisches epitheliales Siegel um Zahn-->verhindert Eindringen von Bakt. und Fremdkörper
  2. Abscheiden von degenerierten+ infizierten Epithelzellen
  3. Rasche Regenerationszeit 4-6Tg
  4. Sulkusfluid
  5. Bewegung der Zähne während Funktion--> Austreibung von Fremdmat.

Wozu dient das Sulkusfluid

  • Spüleffekt
  • Einnetzung von Fremdmaterial--> erleichtert Austreibung
  • Enzymaktivität gegen Bakt. und beschädigte Zellen
  • Bildung von Antikörper
  • Abwehr durch spezifische Zellen

Nennen sie 4 Zahnbewegungsrichtungen

  1. horizontal= oral-fazial/mesial-distal
  2. vertikal= koronal-apikal
  3. rotatorisch
  4. kombinierte Bewegungsrichtung

Wie unterscheidet man Zahnbewegungen?

  1. Physiologische zahnbeweglichkeit
  2. Physiologische Zahnwanderung
  3. Therapeutische Zahnwanderung
  4. Okklusales Trauma

Nennen sie Physiologische Zahnwanderungen

  1. Mesialdrift
  2. Okklusaldrift

Wie entsteht ein Mesialdrift und was passiert mit den Kontaktpunkten?

  1. Durch Atrittion im Laufe des Lebens
  2. Aus Kontaktpunkten entstehen Kontaktflächen

Was ist die treibende Kraft der Mesialwanderung?

Der Zug der Bindegewebsfasern

Wie entsteht der Okklusaldrift und wie wird dies Kompensiert?

  1. Durch andauernde Attrition
  2. Kompensiert wird dies durch Zementanlagerung am Apex

In welche Richtungen werden die Zähne bei therapeutischen Zahnbewegungen, bewegt?

  • Vertikal
  • Horizontal
  • rotatorisch

Welche Folgen hat eine therapeutische Zahnbewegung?

  1. Nekrotisierung desmodontalen Gewebes
  2. Resorption der Zahnwurzeln
  3. Hyperzementosen

Wie nennt man eine Zahnbewegung in vertikaler Richtung?

Intrusion

Wie nennt man eine Zahnbewegung in horizontaler Richtung?

Extrusion

Nennen sie 3 Synonyme für okklusales Trauma

  1. Traumatische Okklusion
  2. Parodontaltrauma
  3. Überbelastung der Zähne

Definieren sie okklusales Trauma

Adaptive und pathologische Veränderungen des Parodonts aufgrung übermässiger Kräfte über einen längeren Zeitraum

Was können Ursachen eines okklusalen Traumas sein?

  • Vorzeitiger Zahnkontakt
  • Knirschen und Pressen
  • Parafunktionen
  • Kippung einzelner Zähne

Nennen sie Manifestationen der okklusalen Trauma

  1. Kiefergelenk
  2. Zahnhartsubstanz
  3. Parodont

Nennen sie klinische Auswirkungen des okkl. Traumas auf das Parodont

  • Erhöhte Zahnbeweglichkeit
  • Progressive Zahnbeweglichkeit
  • evt. Perkussionsempfindlichkeit
  • evt. Kiefergelenksschmerzen

Nennen sie histologische bzw. radiologische Merkmale des okkl. Traumas

  • Verbreiterung des Desmodontalspaltes
  • Angulärer Knochendefekt
  • Verschw. der Lamina Dura
  • Evt. Hyperzementosen am Ampex
  • Evt. Wurzelresorptionen
  • Evt. Wurzelfrakturen

Was geschieht mit dem Knochen bei einem Okklusalem Trauma?

  • Er wird demineralisiert ohne dessen Matrix zu zerstören
  • Kein attachment verlust

Auf welche 3 Arten kann man die Zahnbeweglichkeit testen?

  • Mechanisch
  • Elektronisch
  • Klinisch

Wo wird die Zahnbeweglichkeit gemessen?

Auf Höhe der Zahnkrone

Was bedeutet Lubrifikation?

Vermischung des Nahrungbreis mit Speichel

Wie lautet der Fachbegriff für Kauen?

Mastikation

Nennen sie die Bewegungen bzw. Muskelgruppen beim Kauen

  • Öffnen und Schliessen
  • Zungenbewegung
  • Wangenmuskulatur-Kontraktion

Über was erfolgt die Steuerung der Kaukraft?

Propriozeptoren des Desmodontes

Bei wievielen Kaubewegungen liegt die normale Kaufrequenz?

50-120 pro Min

Wo liegen die okklusalen Kräfte beim Kauen von Harter Nahrung?

45-70 N

Nennen sie die Totale Kaubelastung des Parodontes pro Tag

540 Sekunden=9 Minuten

Nennen sie die Totale Schluckfrequenz pro Tag /Minuten und Anzahl

8Minuten

600x

Nennen sie die Allgemeine Belastung des Parodonts durch Kauen und Schluken

17min pro Tag

Nennen sie die klinischen Merkmale einer gesunden Gingiva

  • Hellrosa
  • Stippelung (40%)
  • Dünner, wellenförmiger Gingivalrand
  • Straff
  • Sondierungstiefe 1-3mm
  • Keine Blutung

Nennen sie die histologischen Merkmale einer gesunden Gingiva

  • Einzelne Bakt. am Gingivalrand:gram-pos. fakultative anaerobe
  • Saumepithel: normal, nicht verzapft, unverhornt, zweischichtig
  • Einzelne Gefässschlaufen unterhalb de SE, einzelne Leukozyten in SE und BDG
  • BDG normal, einzelne Entzündungsstellen

Wann entsteht eine frühe Gingivitis?

ca. 4-14 Tage nach Plaqueakkumulation

Nennen sie die Merkmale einer frühen Gingivitis

  • Plaque dehnt sich leicht nach subgingival aus
  • Gram-pos. fakultativ anaerobe Bakt.
  • SE im koronalen bereich breiter und verzapft
  • Mehr Leukozyten
  • Fibroblasten verändern sich
  • Kollagene Fasern erschlaffen
  • Einzelne Entzündungszeichen: Rötung+Schwellung

Nennen sie die klinischen Merkmale einer etablierten Gingivitis

  • Starke Rötung
  • Glatt + Glänzend
  • Schwellung beginnend am Gingivalrand später gesammte Gingiva
  • Schwammig
  • Erhöhter Sondierungswert-->Pseudotasche
  • Blutung bei Sondieren

Nennen sie die histologischen Merkmale einer etablierten Gingivitis

  • Plaque wachstum in subgingivale Region
  • Gram-pos. und gram-neg. fakultativ und obligat anaerobe Bakt.
  • SE auch in Apikalerichtung breiter und verzapft, verlust der biologischen Verb. zum Zahn
  • Ausbildung eines Taschenepithels
  • Erhöhte Leukozyten Anzahl und Abwehrzellen
  • Starke Fibroblasten schädigung
  • Degeneration der kollagenen Fasern

Wann entsteht eine etablierte Gingivitis?

Nach 1-4 Wochen Plaqueakkumulation

Wo spielt sich die Entzündung der Gingivitis ab?

oberhalb der SZG

Nennen sie die Gefässveränderungen bei der Gingivitis

  • Veränderte Topographie--> Gefässe bilden Schlaufen, Zahl der Gefässe nehmen zu
  • Erhöhte Gefässdurchlässigkeit
  • Erhöhte GEfässverletzbarkeit--> Blutung

Nennen sie die Taschenformen der Gingiva

  1. Sulkus(normal)
  2. gingivale Tasche
  3. Pseudotasche

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