OSCE-relevant
In dieser Kartei sammle ich Karten aus anderen Kartein, welche für den OSCE 2016 Bedeutung hat.
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Lernkarten
Wie wird ein Röntgenbild des Skelettes standartisiert beurteil?
Anatomische Form:
- Beschreibung der Knochen- und Gelenkkonturen
- Stellung der Gelenkkörper zueinander
- Kontinuitätsunterbrechungen des Knochens und/oder der Gelenkfläche
- periphere Knochenneubildungen (Osteophyten)
- Gelenkspaltweite
Knochendichte:
- Kortikalisdichte
- Spongiosadichte
- Ausrichtung der Trabekelstrucktur
- lokalisierte Knochenverdichtungen (Sklerosierung)
- lokalisierte Knochenauflösungen (Osteolyse, Osteoporose)
Weitere abgebildete Struckturen
- Weichteilschatten
- verknöcherte oder verkalkte Areale
- freie Gelenkkörper
- einligende Implantate
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Analreflex zugeordnet?
S3-S5
Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die M. fibularis brevis und der M. gastrocnemicus (med. Teil) zugeordnet?
S1
Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die M. extensor hallucis longus und M extensor digitorum brevis zugeordnet?
L5
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M.tibialis ant. zugeordnet?
L4
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. quadriceps zugeordnet?
L3
Welchem Spinalnerv, WS-Segment sind die Hüftabduktoren zugeordnet?
L1/L2
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Mm. interossei und lumbricalew zugeordnet?
Th1
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der Hypothenar, Mm. flexor digitorum ... zugeordnet?
C8
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. triceps brachii zugeordnet?
C7
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. brachioradialis zugeordnet?
C6
Welchem Spinalnerv, WS-Segment ist der M. biceps brachii zugeordnet?
C5
Wodurch ist ein normales Gangbild gekennzeichnet?
- Standbeinstabilität
- ausreichende Bodenfeiheit in der Schwungphase
- Erstkontakt über die Fersen
- ausreichende Schrittlänge
- Energieminimierung durch möglichst geringe Herz-Kreislauf-Belastung
Was ist im Rahmen einer neuroligischen Untersuchung zu begutachten?
- Sensibilität
- Motorik
- Reflexe
- Muskeltonus
- Muskelkraft
- Koordination (Finger-Nase-Versuch, Romberg-Versuch)
- (motorischer Entwicklungszustand bei Säuglingen undn Kleinkinder)
Was ist ein Genuvalgus?
X-Beine
Was ist ein Genuvarus?
O-Beine
Wie ist ein linksposteriorer Hemiblock im EKG charakterisiert?
- Rechts- oder Überdrehte Rechtslage mit I negativ
- QRS-Komlpex schmaller als 110ms
- S-Zacke in lateralen Ableitungen
Wie ist ein Linksanteriorer Hemiblock im EKG charakterisiert?
- QRS-Komplex schneller als 120ms
- Überdrehter Linkstyp mit aVF, II und III negativ
- S-Zacke in V5 und V6 (wo keine S-Zacken sein sollten)
Wie ist ein kompletter Linksschenkelblock in EKG charakterisiert?
- In V1 eine fehlende R-Zacke bzw. negative R-Zacke mit "gedrehter" Q-Zacke, wegen Retrograder Erregung des Septums
- In V6 verlängerung der R-Zacke --> QRS-Komplex dauert länger als 120ms
Was ist ein inkompletter Rechtsschenkelblock?
- Wenn zwar die typische QRS-Morphologie des Schenkelblockes in V1 (V2, V3 und III) zusehen ist
- der QRS-Komplex aber schmaller als 120ms ist
Wie ist ein kompletter Rechtsschenkelblock im EKG charakterisiert?
- Verbreiterter QRS-Komplex
- typische Form mit 2 R-Zacken (M-förmig)
Diese Veränderung sind in Ableitung:
- V1 (oft)
- V2 (oft)
- III (manchmal)
- V3 (manchmal)
Wie ist der AV-Block III im EKG charakterisiert?
- Vorhöfe schlagen unabhängig von den Kammern
- d.h. P-Wellen und QRS-Komplexe haben je einen eigenen aber regelmässigen Rhythmus.
- Da der Kammerrythmus von einem Ersatzzentrum kommt, ist seine Frequenz tiefer als die ses Vorhofes --> es gibt also mehr P-Wellen als QRS-Komplexe
Wie ist ein AV-Block II Typ Mobitz im EKG charakterisiert?
Regelmässig werden P-Wellen nicht weitergeleitet
--> ein Verhältnis p-Wellen zu QRS-Komples 2:1 3:1 3:2 ... (meitens 2:1)
Wie ist ein AV-Block II Typ Wenckebach im EKG charakterisiert?
- progrediente Zunahme der PQ-Zeit
- bis eine P-Welle nicht übergeleitet wird
- danach Wiederbeginn der Periodik
Wie ist ein AV-Block I im EKG charakterisiert?
- konstante (immer gleich viel) verlängerte PQ-Zeit (über 200ms)
Wie ist ein AV-junktionaler Rhythmus im EKG charakterisiert?
- keine P-Welle vor dem QRS-Komples
- P-Welle folgt im oder nach dem QRS-Komplex (eine p-Welle voll im QRS-Komplex kann auch als fehlende P-Welle imponieren)
- tendenziell tiefer Rythmus
Wie ist eine Ventrikuläre Extrasystole (VES) im EKG charakterisiert?
- fehlende P-Welle
- verformter QRS-Komplex
- meistens folgt eine kompensatorische Pause
Wie ist eine Supraventrikuläre Extrasystole im EKG charakterisiert?
- es ist eine p-Welle vorhanden
- die p-Welle ist atypisch geformt (je näher der Ursprung der SVES desto normaler sieht die p-Welle aus)
- normal geformter QRS-Komplex
- AV-Überleitung kann, muss aber nicht verlängert sein.
- manchmal folgt auf eine SVES eine kompensatorische Pause (manchmal kommt es in der kompensatorischen Pause zwar zur Vorhoferregung mit p-Welle aber nicht zum QRS-Koplex, weil der AV-Knoten noch refraktär ist)
Welche Ableitungen zeigen anteroseptolaterale Pathologien?
direkte Zeichen:
- I
- aVL
- V1
- V2
- V3
- V4
- V5
- V6
Welche Ableitungen zeigen eine inferoposterolaterale Pathologie?
direkte Zeichen:
- II
- III
- aVF
- V4
- V5
- V6
Indirekte Zeichen:
- V1
- V2
- V3
Welche Ableitungen zeigen eine hochlaterale Pathologie?
direkte Zeichen
- I
- aVL
Welche Ableitungen zeigen eine laterale Pathologie?
direkte Zeichen
- V5
- V6
Welche Ableitungen zeigen anteriore Pathologien?
direkte Zeichen:
- V2
- V3
- V4
Welche Ableitungen zeigen eine septale Pathologie?
direkte Zeichen:
- V1
- V2
- V3
Welche Ableitungen zeigen eine posteriore Pathologie?
indirekte Zeichen:
- V1
- V2
- V3
Welche Ableitungen zeigen einen inferiore Pathologie?
direkte Zeichen:
- II
- III
- aVF
Wie ist ein chronischer STEMI im EKG charakterisiert?
- Q-Zacke
- R-Verlust
- ST-Segment normal
- Normale T-Welle
Wie ist ein subakuter STEMI (spät) im EKG charakterisiert?
- T-Nagativierung
- Q-Zacken
- R-Verlust
- ST-Segment wieder normal
- Spiegelbildliche Erscheinungen in den der Ischämie gegenüber liegenden Ableitung:
- Überhöhte R-Zacken
Wie ist ein subakuter STEMI (früh) im EKG charakterisiert?
- präterminale T-Nagativierungen
- Ausbildung von Q-Zacken (wo sie nicht hingehören oder die zu hoch sind)
- ST-Segment noch erhöht
- Spiegelbildliche Erscheinungen in den der Ischämie gegenüber liegenden Ableitung:
- Überhöhte R-Zacken
Wie ist ein akuter STEMI im EKG charakterisiert?
- ST-Hebung in der die
- die R-Zacke nicht fertig gemacht ist
- die S-Zacke fehlt
- der J-Piont erhöht ist
- Spiegelbild-Phänomene in der dem Infarktgebiet gegenüber liegenden Ableitung
- ST-Senkung