Ungesättigte Kohlenwasserstoffe und Aromaten
CH 522 - Organische Chemie 2/5
CH 522 - Organische Chemie 2/5
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Cartes-fiches
<--> steht zwischen den Grenzformeln, zwischen denen die wirkliche Struktur liegt.
Niedermolekulare Verbindung, deren Moleküle durch Polymerisation zu den Makromolekülen eines Polymers verknüpft werden können.
π-Bindung
Nach dem π/σ-Modell besteht die C=C-Doppelbindung aus einer schwächeren π-Bindung und einer stärkeren σ-Bindung.
PolyChlorierte Biphenyle, dien(t)en als Kühl- und Isolierflüssigkeit in Transformatoren.
PentaChlorPhenol, dient(e) als Mittel gegen Unkraut, Algen und Pilze.
PE
Abkürzung für den Kunststoff Polyethen (Polyethylen) mit der Repetiereinheit {CH2-CH2} , der durch die Polymerisation von Ethen entsteht.
Persistente Stoffe bleiben in der Natur lang erhalten (persistere, lat.: verharren), weil sie durch chemische oder biochemische Vorgänge nicht oder nur langsam abgebaut werden; sie können im Boden, in Lebewesen und in Nahrungsketten akkumuliert werden.
Phenyl
Bezeichnung für die Gruppe C6H5-, die durch Abtrennen eines H-Atoms aus dem Benzen-Molekül entsteht.
Molekül(teil)e, in denen die C-Atome zwei oder drei Bindungspartner haben, sind planar, d. h. die Zentren der Atome liegen in einer Ebene, z. B. Ethen.
Aromaten, deren Moleküle mehrere Benzenringe mit gemeinsamen C-Atomen enthalten.
Ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit mehreren C=C-Doppelbindungen.
Makromolekulare Verbindung, mit Riesenmolekülen, die durch Verknüpfung einer meist variablen, aber grossen Zahl von Monomer-Molekülen entstehen.
Polymerisation
Verknüpfung von Monomer-Molekülen zu Polymer-Makromolekülen; geschieht bei Alkenen durch fortgesetzte Addition unter Auflösung der π-Bindung, die bei der radikalischen Polymerisation homolytisch, bei der ionischen heterolytisch erfolgt.
PVC
Abk. für den Kunststoff Polyvinylchlorid mit der Repetiereinheit {CH2-CHCl} , der durch die Polymerisation von Vinylchlorid entsteht.
Reaktionen, die durch den Angriff von Radikalen ausgelöst werden, z.B.: die Substitution bei Alkanen, die katalytische Hydrierung bei Alkenen. viele Polymerisationen.
Repetiereinheit
Atomgruppe, die sich in einem Makromolekül vielfach wiederholt; dient zur Charakterisierung eines Polymers, z. B. {CH2-CHCI} für Polyvinylchlorid.
Formel für das Benzen, aus einem regelmässigen Sechseck für das C-Gerüst und einem Kreis für das delokalisierte Elektronensystem.
Stereoisomere haben die gleiche Konstitution, unterscheiden sich aber in der Konfiguration. Die cis-trans-Isomerie ist eine Form der Stereoisomerie.
Kunststoffe, zu denen die Vinylpolymere gehören; erweichen beim Erwärmen und gehen in den plastischen Zustand über. Ihre Moleküle sind nicht durch Atombindungen vernetzt, sondern ausschliesslich durch zwischenmolekulare Kräfte zusammengehalten.
Konfiguration eines Moleküls mit C=C-Doppelbindung, bei der gleiche Atome oder Atomgruppen auf entgegengesetzten (trans, lat.: jenseits) Seiten des Moleküls stehen.
Vinyl-Gruppe
Die Gruppe CH2=CH-, die aus dem Ethen-Molekül durch Abspaltung eines H-Atoms entsteht und Vinylverbindungen (z.B. Vinylchlorid CH2=CHCI) kennzeichnet.
Vinyl polymere
Kunststoffe, die durch die Polymerisation von Alkenen oder Alkenderivaten entstehen, z. B. Polyethen (PE: {CH2-CH2} ) und Polyvinylchlorid (PVC: {CH2-CHCI} ), meist durch die Formel der Repetiereinheit charakterisiert.