CH 522 - Organische Chemie 2/5


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Chemie der ungesättigten Kohlenwasserstoffe und Aromaten für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln die Struktur und Bindung von Molekülen wie Alkenen und Aromaten, einschließlich der Doppelbindungen und Elektronenkonfigurationen. Die Karteikarten erklären auch die Polymerisation und Addition von Monomeren zu Kunststoffen wie Polyethylen und Polyvinylchlorid. Sie sind besonders nützlich für Schüler, die sich mit organischer Chemie und den Eigenschaften von Kohlenwasserstoffen vertraut machen möchten.
Karten
62
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
18.07.2016 / 03.11.2021

Lernkarten

Mesomeriepfeil

<--> steht zwischen den Grenzformeln, zwischen denen die wirkliche Struktur liegt.

Monomer

Niedermolekulare Verbindung, deren Moleküle durch Polymerisation zu den Makromolekülen eines Polymers verknüpft werden können.

π-Bindung

Nach dem π/σ-Modell besteht die C=C-Doppelbindung aus einer schwächeren π-Bindung und einer stärkeren σ-Bindung.

PCB

PolyChlorierte Biphenyle, dien(t)en als Kühl- und Isolierflüssigkeit in Transformatoren.

PCP

PentaChlorPhenol, dient(e) als Mittel gegen Unkraut, Algen und Pilze.

PE

Abkürzung für den Kunststoff Polyethen (Polyethylen) mit der Repetiereinheit {CH2-CH2} , der durch die Polymerisation von Ethen entsteht.

persistent

Persistente Stoffe bleiben in der Natur lang erhalten (persistere, lat.: verharren), weil sie durch chemische oder biochemische Vorgänge nicht oder nur langsam abgebaut werden; sie können im Boden, in Lebewesen und in Nahrungsketten akkumuliert werden.

Phenyl

Bezeichnung für die Gruppe C6H5-, die durch Abtrennen eines H-Atoms aus dem Benzen-Molekül entsteht.

planar

Molekül(teil)e, in denen die C-Atome zwei oder drei Bindungspartner haben, sind planar, d. h. die Zentren der Atome liegen in einer Ebene, z. B. Ethen.

polycyclische

Aromaten, deren Moleküle mehrere Benzenringe mit gemeinsamen C-Atomen enthalten.

Polyene

Ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit mehreren C=C-Doppelbindungen.

Polymer

Makromolekulare Verbindung, mit Riesenmolekülen, die durch Verknüpfung einer meist variablen, aber grossen Zahl von Monomer-Molekülen entstehen.

Polymerisation

Verknüpfung von Monomer-Molekülen zu Polymer-Makromolekülen; geschieht bei Alkenen durch fortgesetzte Addition unter Auflösung der π-Bindung, die bei der radikalischen Polymerisation homolytisch, bei der ionischen heterolytisch erfolgt.

PVC

Abk. für den Kunststoff Polyvinylchlorid mit der Repetiereinheit {CH2-CHCl} , der durch die Polymerisation von Vinylchlorid entsteht.

radikalisch

Reaktionen, die durch den Angriff von Radikalen ausgelöst werden, z.B.: die Substitution bei Alkanen, die katalytische Hydrierung bei Alkenen. viele Polymerisationen.

Repetiereinheit

Atomgruppe, die sich in einem Makromolekül vielfach wiederholt; dient zur Charakterisierung eines Polymers, z. B. {CH2-CHCI} für Polyvinylchlorid.

Robinson-Formel

Formel für das Benzen, aus einem regelmässigen Sechseck für das C-Gerüst und einem Kreis für das delokalisierte Elektronensystem.

Stereoisomere

Stereoisomere haben die gleiche Konstitution, unterscheiden sich aber in der Konfiguration. Die cis-trans-Isomerie ist eine Form der Stereoisomerie.

Thermoplaste

Kunststoffe, zu denen die Vinylpolymere gehören; erweichen beim Erwärmen und gehen in den plastischen Zustand über. Ihre Moleküle sind nicht durch Atombindungen vernetzt, sondern ausschliesslich durch zwischenmolekulare Kräfte zusammengehalten.

trans-

Konfiguration eines Moleküls mit C=C-Doppelbindung, bei der gleiche Atome oder Atomgruppen auf entgegengesetzten (trans, lat.: jenseits) Seiten des Moleküls stehen.

Vinyl-Gruppe

Die Gruppe CH2=CH-, die aus dem Ethen-Molekül durch Abspaltung eines H-Atoms entsteht und Vinylverbindungen (z.B. Vinylchlorid CH2=CHCI) kennzeichnet.

Vinyl polymere

Kunststoffe, die durch die Polymerisation von Alkenen oder Alkenderivaten entstehen, z. B. Polyethen (PE: {CH2-CH2} ) und Polyvinylchlorid (PVC: {CH2-CHCI} ), meist durch die Formel der Repetiereinheit charakterisiert.

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