OPM Kapitel 8
Lernkontrollfragen
Lernkontrollfragen
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Lernkarten
Was wird mit dem Begriff “Qualität“ beurteilt?
ISO 8402:
Qualität ist die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.
Auf welchen 6 Punkten basiert die TQM-Philosophie?
Erfüllung der Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen (vor allen die der Kunden)
Die Organisation muss laufend dazulernen (Fehlerursachen beseitigen, Nullfehler-Prinzip)
Kontinuierliche Verbesserung (KVP, Kaizen)
Jeder MA hat Qualitätsverantwortung
TQM = Führungssystem, welches auf bisherigen Stärken aufbaut
TQM stellt den Menschen in den Mittelpunkt (funktionierende Systeme, Strukturen, Abläufe, Firmenkultur)
Was ist das Ziel und der Zweck der EFQM?
(nicht Prüfungsrelevant)
EFQM (European Foundation for Quality Management):
Anerkennung und Förderung von nachhaltigem Unternehmenserfolg
Interessenten Mittel und Wege zu Spitzenleistungen aufzeigen
3 Komponenten greifen ineinander:
Grundkonzepte der Excellence (Grundprinzipien)
EFQM-Modell für Excellence (Struktur, mit der die Grundkonzepte und die RADAR-Logik umgesetzt werden)
RADAR-Logik (Bewertungsinstrument und Massstab)
Welche 8 Faktoren liegen dem „Grundkonzept der Excellence“ zu Grunde?
Ausgewogene Ergebnisse erzielen
Nutzen für den Kunden schaffen
Mit Vision, Inspiration und Integrität führen
Mit Prozessen managen
Durch Mitarbeitende erfolgreich sein
Innovation und Kreativität fördern
Partnerschaften gestalten
Verantwortung für eine Nachhaltige Zukunft übernehmen
Zu welchen Zweck wurde das EFQM-Modell konzipiert? Was stellt das EFQM-Modell dar?
(nicht Prüfungsrelevant)
Zur einheitlichen Beurteilung der TQM-Aktivitäten.
Dass Modell besteht aus 9 Elementen (5 Befähiger- und 4 Ergebnis-Elementen)
Befähiger-Elemente = Was tut die Organisation?
Führung (100 Punkte)
MA (100 Punkte)
Strategie (100 Punkte)
Partnerschaften und Ressourcen (100 Punkte)
Prozesse, Produkte (100 Punkte)
Ergebnis-Elemente = Welche Ergebnisse erzielt eine Organisation)
Mitarbeiterbezogenen Ergebnisse (100 Punkte)
Schlüsselerlebnisse (150 Punkte)
Kundenbezogene Ergebnisse (150 Punkte)
Gesellschaftsbezogene Ergebnisse (100 Punkte)
Was wird mit der Zertifizierung nach 9001 beglaubigt? Welche der 9 EFQM-Elemente wird hauptsächlich durch die Norm unterstützt? Was spricht für eine entsprechende Zertifizierung?
(nicht Prüfungsrelevant)
Frage 1:
ISO 9001 = Prozessorientiert (und NICHT Produktorientiert). Daher Branchenübergreifend anwendbar und ähnlicher Aufbau.
Frage 2:
EFQM-Element Nr. 5 (Prozesse)
Frage 3:
Nachweis der Qualität der Leistungserbringung mittels int. anerk. Zertifikat
Standardisierung und Zertifizierung der EIGENEN Qualitätsanstrengungen
Dokumentation des Leistungserbringungsprozesses (Rückverfolgbarkeit)
Auf welchen drei Säulen basiert das Konzept und die Beurteilung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen?
Ökonomische Nachhaltigkeit
Wirtschaftlich nicht über den eigenen Verhältnissen Leben
Ökologische Nachhaltigkeit
Kein Raubbau der Natur / nat. Lebensgrundlagen nur soweit beanspruchen, wie diese sich regenerieren können
Soziale Nachhaltigkeit
Soziale Konflikte friedlich Austragen
1.1 Welche internationalen Normen bilden die Grundlage für die Zertifizierung (!) des sozialen und ökologischen Engagements eines Unternehmens?
SA 8000 (Standard for Social Accountability)
Einhaltung sozialer Mindeststandards
ISO 14001
Umweltschutz
ISO 26000 (Kann noch nicht Zertifiziert werden, erst seit 2010)
CSR – Corporate Social Responsibility
Zusammenführung der Normen SA 8000 und ISO 14001)
Welche Voraussetzungen müssen für ein zielgerichtetes Monitoring und Controlling der Geschäftsprozesse erfüllt sein?
Anhand von Kennzahlen wird die Leistung gemessen und mit internen Zielvorgaben und externen Messgrössen verglichen. Durch periodische Ermittlung und Vergleich der relevanten Prozesskennzahlen wird ein Monitoring und Controlling ermöglicht.
Nennen sie mindestens 2 Instrumente zur Beurteilung der Leitungsfähigkeit von Prozessen!
Process Performance Management (PPM)
Wertstromanalyse
Kennzahlensysteme
Benchmarking und Vergleich
Wozu dienen Kennzahlensysteme? Nennen sie mindestens ein typisches Kennzahlensystem!
Dient der quantitativen Beurteilung des Unternehmenserfolges
Balanced Scorecard
Was ist der unternehmerische Nutzen eines Kennzahlenvergleichs/Benchmarkings der Geschäftsprozesse?
Vorteile:
Gibt Hinweise, in welchem Umfang Verbesserungsmöglichkeiten vorhanden sind
Zeigt die relative und absolute Wettbewerbsfähigkeit auf
Nutzen:
Die daraus resultierenden Verbesserungsmassnahmen!
Welche Gestaltungsfelder für Prozessoptimierungen sind vorhanden? Nennen sie je 2 konkrete Beispiele!
Materielle Prozessinnovationen: Neue technische Lösungen für
Informationsfluss
Herstellverfahren > Firmenspezifische Produktionsmittel
Immaterielle Prozessinnovationen: Neue Organisationskonzepte für
Überbetriebliche Zusammenarbeit > Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM
Innerbetriebliche Zusammenarbeit > Aufgabenintegration, lokale Selbstregulation, Einführung von Gruppenarbeit
Erläutern sie die zwei unterschiedlichen Ansätze der Prozessoptimierung! Positionieren die diese zueinander!
Business Process Reengineering (BCR)
Radikaler Ansatz, Prozesse werden von Grund auf neu re-designed
Ziel ist eine deutliche Verbesserung des aktuellen Leistungsstandes
Inkrementaler Ansatz einer kontinuierlicher Prozessverbesserung (KVP)
Bestehende Prozesse werden laufend weiter entwickelt
Ziel ist die Leistungsverbesserung in kleinen Schritten