Opioide & andere starke Analgetika
Opioide & andere starke Analgetika
Opioide & andere starke Analgetika
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Flashcards
Einteilung der Opioide nach Herkunft und Funktio
• Endogene Opioid-Peptide
• Opium-Alkaloide (Morphin-Wirktyp)
• Halbsynthetische Opioide
• Vollsynthetische Opioide
Einteilung nach Funktionalität:
1. Agonisten (Morphin etc.)
2. Antagonisten (Naloxon), löst nicht Schmerz aus sondern antagonisiert nur Rezeptor
3. Partielle Agonisten (Buprenorphin)
4. Gemischte Agonisten/Antagonisten (Pentazocin)
Opioid-Rezeptoren: Rezeptor-Typ, welcher Bestandteil bindet Ligand? Wie wird die Lokalisation/Aktivität moduliert? Welche Wirkungen entfalten sich durch Binden von Liganden? Welche Typen gibt es?
•Gi/G0-gekoppelte GPCRs
• Extrazellulärere N-Terminus bindet Ligand
• Intrazellulärer C-Terminus ist an Signaltransduktion beteiligt
• Modulation der Aktivität/Lokalisation: durch Phosphorylierung
• Protektive Wirkungen für Organismus
• Sedativ, atemdepressiv, antitussiv, dysphorisch (Stimmung sinkt), miotisch, antidiuretisch, obstipierend (durch Wasserretention)
Vier Typen:
1. MOP (M = µ = Morphin: greift hier hauptsächlich an; OP = Opioid)
2. KOP (K = κ = Ketocyclazocin)
3. DOP (D = δ = deferens; im Vas deferens der Maus gefunden): analgetische Wirkung umstritten
4. NOP = ORL (N = Nociceptin; ORL = opioid-receptor-like):
• bindet keine Opioide vom Morphin-Typ
• selektiver endogener Agonist: Nociceptin
MOP = µ-Rezeptoren
• Alle Opioid-Analgetika vom Morphin-Typ haben Präferenz
• Vermittelt analgetische Wirkung (hauptsächlich)
• Vermittelt unerwünschte Nebenwirkungen
KOP = κ-Rezeptoren
• analgetisch, aber erhebliche Nebenwirkungen
• bei gemischten Agonisten/Antagonsiten (Pentazocin, nicht in De zugelassen, aber in USA)
Wo ist eine hohe μ-Rezeptordichte aufzutreffen?
an allen synaptischen Schaltstellen der Nozizeption:
Rückenmark, Thalamus, Hypothalamus, limbisches System, Striatum, Formatio reticularis.
Was sind die natürlichen, endogenen Liganden der Opioid-Rezeptoren? Woraus bestehen sie? Leu-Enkephalin Sequenz
Enkephaline und Endorphine:
• Oligopeptide, keine Morphinalkaloide
• Entstehen aus Präkursor-Proteinen (ein großes Protein, aus der Sequenz abgeschnitten wird)
• Gemeinsame Teilsequenz: Tyr-Gly-Gly-Phe
• Tyr ist für die Bindung an die Opioid-Rezeptoren wichtig.
Leu-Enkephalin: Tyr-Gly-Gly-Phe-Leu
Stärkster endogener Agonist am µ-Rezeptor
β-Endorphin: Tyr-Gly-Gly-Phe-Met
Stärkster endogener Agonist am κ-Rezeptor
Dynorphin: Tyr-Gly-Gly-Phe-Leu
Stärkster endogener Agonist am δ-Rezeptor
Met-Enkephalin: Tyr-Gly-Gly-Phe-Met
Wie wird bei Dihydromorphinderivaten die analgetische bzw. antitussive Wirkung strukturell determiniert? Beispiele an Vertretern
Analgetika: freie phenolische OH-Gruppe z.B. Hydromorphon, Oxycodon und Buprenorphin
Antitussiva: Phenolether! z.B. Dihydrocodein u. Oxycodon