Online-Marketing Glossar

Glossar-Begriffe aus dem Thema Mobile des IAB Diplomlehrgang "Digital Marketing für Einsteiger"

Glossar-Begriffe aus dem Thema Mobile des IAB Diplomlehrgang "Digital Marketing für Einsteiger"


N. V.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Begriffe und Konzepte im Online-Marketing. Sie decken Themen wie SEO, Werbemittel, Metriken und Nutzerverhalten ab, wobei der Fokus auf der Optimierung von Websites, der Nutzung von Internetdiensten und der Analyse von Nutzerdaten liegt. Ideal für Marketingfachleute, die ihre Kenntnisse in digitalen Werbestrategien vertiefen möchten, um effektivere Kampagnen zu gestalten und die Online-Präsenz ihrer Unternehmen zu verbessern.
Karten
148
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
16.08.2015 / 11.03.2021

Lernkarten

Teaser Ad

Ein Teaser Ad ist ein Werbeformat, das wie ein Button innerhalb des Contents einer Webseite platziert ist. Es verlinkt meist auf Microsites.

Traffic

Traffic = (engl. Verkehr). Mit Traffic ist die Besucherfrequenz auf einer Website gemeint.

UEC

UEC - User Enhanced Content Nutzergenerierte Inhalte (UGC) werden genutzt, um redationelle Inhalte eines Unternehmens anzureichern und damit als "Testimonials" authentischer zu machen.

UGC

UGC - User Generated Content Inhalte - wie Texte, Bilder, Videos u.s.w. - die von einzelnen oder mehreren Usern selbst erstellt und auf Webplattformen wie Blogs, Foren (siehe Forum) oder Social Media veröffentlicht werden. Bekannte Beispiele sind Blog-Beiträge, Einträge auf Wikipedia, selbstgemachte Videos auf YouTube, eigene Fotos bei Flickr u.s.w. Einige Unternehmen erhoffen sich durch die Zulassung bzw. Unterstützung solcher kostenfreien, nutzer-generierten Inhalte für sie kostenlosen Content und damit indirekt auch eine Steigerung der Nutzerzahlen. Allerdings ist die Komplexität solcher Maßnahmen wegen Fragen des Urheberrechts und des Risikos einer negativen Dynamik (z.B. Shitstorm) nicht zu unterschätzen.

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System: UMTS ist der Breitbandmobilfunk-Standard der dritten Generation (bekannt als 3GTechnologie). UMTS soll die Technologien der zweiten Generation, GSM und GPRS, ersetzen bzw. ablösen. UMTS dient der digitalen Übertragung von Sprach- und Audiodaten multimedialer Inhalte und ermöglicht ausserdem schnellen Zugriff auf komplexe Internetsites. UMTS wird auch für Videostreaming und Bildtelefonie eingesetzt. UMTS ermöglicht interaktive Applikationen und Dienstleistungen (z.B. Video on Demand) und die Nutzung aller Internetangebote. Das Inkasso erfolgt durch den Telefonprovider über Monatsrechnung.

Unique Client

Ein Unique Client ist ein Browser oder eine App, der/die auf ein Webangebot zugreift. Ein Unique Client wird über Cookie und weitere Identifikationsmerkmale ermittelt. Unique bedeutet, dass derselbe Client im Betrachtungszeitraum nur einmal gezählt wird.

Unique User

Der Unique User ist der Kennwert für die Personenreichweite im Internet. Sie gibt an, wie viele eindeutige Nutzer ein Internetangebot in einem bestimmten Zeitraum hatte. Ruft ein Besucher nacheinander mehrere Seiten eines Angebots auf, so zählt dies als ein Unique User (einmaliger Benutzer). Erst der erneute Seitenabruf nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne zählt als erneuter Unique User.

URL

Die URL ist auch als "Webadresse" bekannt. URL heisst Uniform Resource Locator. Eine URL definiert vor den // das Netzwerkprotokoll (z.B. http, ftp etc.) und dahinter die einzigartige IP-Adresse oder deren Domainname. Ein Beispiel: http://www.netprofit.ch

Use Time

Die Use Time ist die durchschnittliche Dauer eines Visits eines Webangebots.

Usertracking / User Tracking

Das Usertracking untersucht, welche Wege die Besucher einer Website genommen haben und wie lange sie sich in welchen Bereichen aufgehalten haben. Jeder Betreiber einer kommerziellen Internetsite sollte Usertracking vornehmen, um mehr über die Vorlieben der Besucher zu erfahren und so sein Angebot zu optimieren – und es damit für Werbetreibende attraktiver zu machen. Gängige Methoden sind die Logfileanalysen oder der Einsatz pixelbasierter Tools wie Spotlight.

VAS

Value Added Services: Zusätzlicher Mehrwert (durch eine Dienstleistung)

Visits

Zusammenhängender Nutzungsvorgang eines Webangebots. Ein Visit gilt als beendet, wenn 30 Minuten lang keine Abrufe erfolgt sind.

Vlog

Sind Blogs, die der neben Ton auch bewegte Bilder du Ton enthalten. Selber gemachte Clips werden ins Internet gestellt und von dort konsumiert - abonniert oder von Fall zu Fall bei Aktualität.

VoIP

Voice over IP (Internet Protocol) geht in die Sparte von IP-Telefonie. Unter der IP-Telefonie, eine Kurzform für die Internet-Protokoll-Telefonie, auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) genannt, versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nach Internet-Standards aufgebaut sind.

VPN

Virtual Private Network (dt. virtuelles privates Netz; kurz VPN) dient der Einbindung von Geräten eines benachbarten Netzes an das eigene Netz, ohne dass die Netzwerke zueinander kompatibel sein müssen. Damit die übermittelten Informationen öffentlich nicht einsehbar sind, erfolgt diese Einbindung verschlüsselt. VPN Zugänge werden oft von Firmen genutzt, um Mitarbeiter via Internet in das Firmennetz einzubinden.

Wallpaper

Das Wallpaper ist ein Werbeformat, das aus einem Leaderboard, einem Skyscraper und einer Hintergrundeinfärbung besteht.

WAP

Das Wireless Application Protocol (WAP) bezeichnet eine Sammlung von Techniken und Protokollen, deren Zielsetzung es ist, Internetinhalte für die langsamere Übertragungsrate und die längeren Antwortzeiten im Mobilfunk sowie für die kleinen Displays der Mobiltelefone verfügbar zu machen. Verschiedene WAP-Implementierungen stehen damit in direktem Wettbewerb zum i-mode-Dienst.

WDF*IDF

WDF*IDF = Within-Document-Frequency und Inverse-document-Frequency Keyword-Berechnung zu Suchmaschinenoptimierung 

Web 2.0

Mit "Web 2.0" sind hauptsächlich Sites oder Verbunde von Sites gemeint, auf denen der User den Inhalt anreichert oder gar komplett liefert und sich somit aktiv beteiligt. Oft vernetzen sich die User auf "Web 2.0“-Sites. Der User spielt eine zentrale Rolle auf der und für die entsprechende Site. Eine genaue und allgemein gültige Definition von "Web 2.0" gibt es jedoch nicht. Der Begriff wird vor allem Dale Dougherty und Craig Cline zugeschrieben. Populär wurde der Begriff jedoch erstmals im September 2005 durch den Artikel "What is Web 2.0" von Tim O'Relly, den Besitzer des gleichnamigen Verlags.

Website

Website wird auch oft mit "Site" abgekürzt. Eine Website ist ein Gebilde im WWW, welches aus mehreren Unterseiten oder Dokumenten bestehen kann, welche in einer einheitlichen Navigation untereinander verknüpft sind. Eine Website ist mit dem HTML-Code programmiert und kann durch verschiedene andere Technologien (PHP, Javascript, Flash etc.) ergänzt werden. Eine Website hat in der Regel einen einzigartigen Domainnamen.

WEMF AG für Werbemedienforschung

Die WEMF ist eine neutrale und nicht gewinnorientierte Forschungsorganisation. Ihre vorrangige Aufgabe ist es, der Werbewirtschaft und den Medienbesitzern kontinuierlich neutrale und vergleichende Daten über den Schweizer Werbe- und Mediennutzermarkt – mit Schwerpunkt Lesermarkt – zu liefern. Zu diesem Zweck führt die WEMF zahlreiche Branchenstudien durch und erarbeitet Branchenstatistiken. Die Gesellschaft wurde 1964 gegründet, und seit 1992 sind die drei Verbände Schweizer Presse, Presse romande und der Verband Schweizerischer Werbegesellschaften VSW Träger des Vereins WEMF AG für Werbemedienforschung.

Werbedruck

Messgrösse für die Intensität mit der für ein Produkt geworben wird. Die Masseinheit ist der Share of Voice.

WiMAX

Worldwide Interoperability for Microwave Access: Von Bahnhöfen, Flughäfen und Hotels sind Hotspots bekannt. An diesen Punkten kann sich drahtlos ins Internet einloggen, wer über einen entsprechenden Empfänger verfügt. Abgerechnet wird über die eigene Mobiltelefonrechnung oder über eine Kreditkarte. Die Wireless-Technologie kann auch grossflächig eingesetzt werden.

WLAN / Wireless LAN / Wi-Fi

Wireless Local Area Network (engl. drahtloses lokales Netzwerk) bezeichnet ein drahtloses, lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE-802.11-Familie gemeint ist. Für diese engere Bedeutung wird in manchen Ländern (z. B. USA, Spanien, Frankreich, Italien) weitläufig der Begriff Wi-Fi verwendet.

WLL

Wireless Local Loop: Die Wireless-Local-Loop-Technik (WLL) wird dort eingesetzt, wo der Telefonanschluss über eine Teilnehmeranschlussleitung (engl. Local Loop) nicht machbar oder zu teuer ist, also z. B. in dünn besiedelten ländlichen Gebieten. Auch neue Netzbetreiber, die nicht über ein Kupfer-Zugangsnetz verfügen, verwenden diese Technik.

WML

WML heisst Wireless Markup Language und ist eine XML-basierte Seitenbeschreibungssprache, die eine auf stark reduzierte Fassung von HTML darstellt.

WOM

WOM - Word of Mouth Mund-zu-Mund Propaganda (insbesondere über Social Networks)

XHTML

Die Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, speziell über das Internet.

Lernen