OK 4 JO12

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Mélina Zaugg
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Nutzung von Social Media für die Organisationskommunikation. Sie behandeln Themen wie Community Building, Social Media-Strategien, Monitoring-Tools und die Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation. Besonders nützlich sind sie für Marketingfachleute und Kommunikationsverantwortliche, die lernen möchten, wie sie Social Media effektiv einsetzen können, um ihre Ziele zu erreichen und ihre Zielgruppen besser zu verstehen.
Cartes-fiches
206
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
13.05.2014 / 12.06.2015

Cartes-fiches

Beispiele Abwärtskommunikation (top – down)

über Verteilmedien wie

  • Rundschreiben
  • Mitarbeiterzeitung
  • Corporate TV
  • oder über Informationskaskade

Beispiele Aufwärtskommunikation (bottom – up)

über

  • Berichte
  • Vorschlagswesen
  • Mitarbeiterbefragung
  • Dialogveranstaltungen – kritisches Element, weil sich Leute nicht trauen ihrem Chef zu sagen was Sache ist. Oder MA geben zu positive Informationen. Wichtig wäre es Dialogplattformen zu Verfügung zur Stellen. Und wie ist eigentlich Kultur, darf man kritisch sein als MA oder wird man sonst entlassen.

Beispiele Horizontale Kommunikation (in – between):

über

  • Intranet
  • Besprechungen
  • Kurse
  • informelle Gespräche - Wie wird zwischen den Abteilung geredet. Z.B. Pausengespräche, Rede über Mittag mit jemand aus andere Abteilung, ist eher ein Dialog.

Beispiele Horizontale Kommunikation (in – between):

über

  • Intranet
  • Besprechungen
  • Kurse
  • informelle Gespräche - Wie wird zwischen den Abteilung geredet. Z.B. Pausengespräche, Rede über Mittag mit jemand aus andere Abteilung, ist eher ein Dialog.

allen 3 gemein?

Intranet! hat int. Komm revolutioniert

Kommunikationsformen

  • Direkt
  • Print
  • Digital

Direkt
 

Direkte, persönliche Komm. Z.B. Gespräch oder Rede

Vorteile Direkt (7)

  • Direktes Feedback / Dialog
  • Direkte Erfolgskontrolle
  • Individuelle Differenzierung möglich
  • Grosse Emotionalität möglich
  • Vertraulichkeit möglich
  • Erläutern von Komplexität möglich
  • Kontextualisierung und Sinnvermittlung möglich

Nachteile Direkt (4)

  • Zeitaufwändig
  • Unterschiedliche Gesprächsverläufe
  • Abhängig von der Qualität des Vermittlers
  • Informationen nicht archivierbar

Print

Vermittelte Komm durch Papiermedien z.B. Mitarbeiterzeitschrift oder Arbeitsanweisung

Vorteile Print (7)

  • Infos archivierbar
  • Niederiger zeitlicher Aufwand pro Empfänger
  • Einheitlicher Informationsstand
  • Schnelle Information bei grossen Zielgruppen
  • Emotionalität begrenzt möglich
  • Drückt Wertschätzung aus
  • Vermittlung durch Hintergrundinformationen

Nachteile Print (5)

  • Keine individuelle Differenzierung möglich
  • Dialog begrenzt möglich
  • Hoher Abstimmungsaufwand
  • Papierflut
  • Hohe Produktions- und Transportkosten

Digital

Vermittelte Komm. durch E-Mail bzw. Internet/Intranet

Vorteile Digital (6)

  • Schnelle Information grosser Gruppen  über grosse Distanzen
  • Dialog möglich
  • Informationen archivierbar
  • Einheitlicher Inforamtionsstand
  • Niedrige Produktions- und Transportkosten (gegenüber Print)
  • Intranet bündelt Infos und Wissen ohne hierarchische Barrieren

Nachteile Digital (5)
 

  • Kommunikationspartner benötigen PC und Internet
  • Mail-Flut
  • Geringe Gestaltungsqualität (gegenüber Print)
  • Grosse Textmengen werden am Bildschirm nicht gelesen
  • Emotionalität kaum möglich

Relevanz der Kommunikationskanäle aus Sicht der Komm.verantwortlichen

  1. Persönliches Gespräch
  2. Intranet
  3. Mitarbeiterversammlung
  4. Mitarbeiterzeitschrift
  5. Rundschreiben (E-Mail)
  6. regelmässiger E-Mail-Newsletter
  7. Schwarzes Brett
  8. Corporate TV

usw.

Aktuelle und geplante Projekte der Komm.verantwortlichen

  1. Ausbau der Social Media Aktivitäten
  2. Aus- / Umbau des Intranets
  3. Employer Branding (sich als Arbeitgeber als Marke verkaufen -> Google, Stapo "ersetz mich"
  4. Komm. in mitarbeiterbezogenen Kampagnen
  5. Überarbeitung der Mitarbeiterzeitschrift

usw.

Zusammenspiel von alten und neuen Kanälen

  • Elektronische Medien wie E-Mail, Intranet, Corporate TV und Corporate Blogs versorgen die Mitarbeiter mit (tages-)aktuellen Informationen
  • Gedruckte Mitarbeiterzeitschrift übernimmt Orientierungsfunktion: bringt Hintergrundinformationen und kontextualisiert Mitteilungen, Entscheidungen und Ereignisse
  • Elektronische Medien und gedruckte Medien verlinken aufeinander
  • Face-to-Face Kommunikation erlebt Renaissance
  • Interne Kommunikation vermehrt in der Rolle des Service-Providers, der Kommunikationsplattformen zwar bereitstellt, für deren Inhalte aber nicht verantwortlich ist

Internes Kommunikationsmanagement heisst:

  • Kommunikationskanäle bereitstellen, damit Mitarbeiter schnell, direkt, projektbezogen und höchst effizient zusammenarbeiten können
  • Interne Kommunikationsprozesse vernetzen und steuern, nicht einfach nur Informationen verbreiten
  • Über das Management von Beziehungen, Medien und Inhalten den Wunsch der Mitarbeiter nach Ansprache, Mitwirkung und Integration erfüllen
  • Über Orientierung und Dialog Einstellungen verändern und Handlungsmotivation stärken
  • Botschaften für jede Stufe mit Kontext anreichern
  • Botschaften auf Unternehmenswerte und Unternehmensidentität ausrichten
  • Führungskräfte als zentrale Multiplikatoren einbinden und unterstützen

Aufgabenfelder der Komm. Medienarbeit / Mediarelations: Orientierung an:

Bezugsgruppen

Medienarbeit im Modell:

in der Kommunikationsarena

 

 

Definition MA (Medienarbeit)

"Management der Kontakte und Kommunikation einer Organisation mit journalistischen Medien"

MA bisher

Senden.

Organisation -> Medien-> Öffentlichkeit

Sender-Empfänger-Modell. Man hat versucht seine Botschaften in den Medien mit der höchsten Reichweite zu erreichen

MA heute

Vielzahl der Dialoge

Organisation <-> Medien


Organisation <-> Medien online


Organisation <-> Blogs


Organisation <-> Facebook / Xing


Organisation <-> Microblogs


Organisation <-> Youtube / Flickr

 

ergibt viele Teilöffentlichkeiten.

Ende von "Massenmedienarbeit". Ug mus vielzahl von Dialogen führen. Dialog hat viel höheren Stellenwert.

 


 

5 Kernaufgaben von MA

  • Information
  • Issues Management und Agenda Setting
  • Krisenprävention und -bewältigung
  • Beziehungspflege
  • Optimierung der Instrumente

Information

kontinuierlich über das Unternehmen informieren, Geschäftszahlen, Veränderungen usw. wie man das macht entscheidet man im Kommunukationskonzept

  • Issues Management und Agenda Setting

Organisation muss permanent beobachten, was es für Themen im Diskurs gibt und schauen, ob das Thema uns betrifft und ob man eventuell wegen den Themen selbst in die Medien kommt.

Und schauen, wie ich selber in den Medien vorkomme. Schauen wie viele Zeitungen über etwas geschrieben hat, nach MM -> Clippings z.B.

Man soll  nach diesen Beobachtungen schauen, wo man selber Themen platzieren will (Agenda Setting)

  • Beziehungspflege

Langfristig Beziehung aufbauen zu „Key-Journalisten“. Die sollte man persönlich kennen und diese Beziehung intensiv pflegen

  • Optimierung der Instrumente

Kontinuerlich Instrumente evaluieren, die man benutzt. Auf Wirkung überprüfen. Auf den verschiedenen Ebenen (Outflow, groth usw.)

3 Gruppen von Zielen bei MA

  • proaktiv
  • institutionell
  • reaktiv

proaktiv

  • Eigene Org. in gutes Licht rücken
  • Vetrauen aufbauen

proaktiv

  • Eigene Org. in gutes Licht rücken
  • Vetrauen aufbauen

institutionell

  • Informationspflicht effizient erfüllen
  • Öffentliches Bild beeinflussen, Diskurs steuern
  • Eigene Sichtweise einbringen

z.B. Jahreszahlen publik machen -> Jahresbericht

reaktiv

  • Berichterstattung berichtigen

z.B. Fall Carlos. Staatsanwaltschaft musste im Nachhinein berichtigen

Bedeutung MA heute, Importance of communication channels

 

  • 26.4% News Media, an zweiter Stelle nach Organisational Media (30.5%). Zeigt Wichtigkeit!
     

Measurement of communication effectiveness

Clipping und Medienresonanz (Output-Ebene) 77%, an erster Stelle!

Determinationsthese

«Journalismus unterliegt bei Thematisierung und Timing der Öffentlichkeitsarbeit.»

Kritik Determinationsthese

• Einseitige Sichtweise
• Unterschiede in Übernahme von PR-Inhalten durch Medien sind gross (je nach Medium, Thema, Situation, etc.).
• PR-Inhalte ≠ Medieninhalte, sondern inhaltliche Angebote

• Zugrundeliegende Annahme: Journalismus ist gut, PR ist schlecht

 

Beispiel Alpiq Rücktritt von Chef. Wurde von verschiedenen Medien aufgenommen aber krtisch!

Intereffikationsthese

«Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit bedingen und beeinflussen sich gegenseitig.»

Induktion Einflussprozesse der einen Seite auf die andere

Adaption Anpassungsprozesse der einen Seite an die andere

 

Kritik Intereffikationsthese

• Die Spiesse sind ungleich lang.
• Medien haben Informationsmonopol verloren.

Étudier