OK 4 JO12

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OK 4 JO12


Mélina Zaugg
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Nutzung von Social Media für die Organisationskommunikation. Sie behandeln Themen wie Community Building, Social Media-Strategien, Monitoring-Tools und die Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation. Besonders nützlich sind sie für Marketingfachleute und Kommunikationsverantwortliche, die lernen möchten, wie sie Social Media effektiv einsetzen können, um ihre Ziele zu erreichen und ihre Zielgruppen besser zu verstehen.
Flashcards
206
Students
9
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
13.05.2014 / 12.06.2015

Flashcards

Ebenen der Kommunikation im Internet (3)

  1. Medien- / Gesamt-Öffentlichkeit
    • Online-News-Portale
  2. Teil / Adhoc-Öffentlichkeit
    • Micro-Blogs-Facebook
  3. Interpersonal
    • E-Mail, Chat

Zielgruppen im Internet (3)

  • Digital Natives
  • Digital Immigrants
  • Silver Surfer

Für alle drei ist das Internet das wichtigste Medium

Digital Natives

  • 14 - 29 Jahre
  • Kennen Welt ohne Internet nicht. Intuitiver Umgang mit Social Media und  Smartphone
  • +17% seit 2011

Digital Immigrants

  • 30 - 54 Jahre
  • Stehen mitten im Leben, können sich Welt ohne Internet nicht mehr vorstellen
  • +23% seit 2011

Silver Surfer

  • 55 - 69 Jahre
  • Kaufkräftig, hedonistisch, weltoffen und wachsend - und damit äusserst wichtig fürs Marketing -> Haben Cash und Zeit
  • +68% seit 2011

Allgemeine Tendenzen Internetnutzung (5)

  • •  Steigende Zahlen: Zeit, Anzahl

  • •  Wachsende Bedeutung

  • •  Starke Nutzung von „individuellen Kommunikationsangeboten“ im Internet (E-Mail, Chat, Podcasts)

  • •  Zunahme Nutzung auf mobilen Endgeräten

  • •  Zunahme Partizipation

Mobile Internetnutzung wächst stark – der Rest stagniert. Rest:

  • TV
  • Internet per Compi
  • Radio
  • Gratiszeitungen
  • Tageszeitungen

Smarthphone- / Tablet-Nutzung Digital Natives

  • Smartphone: 79% (+10%)
  • Tablet: 26% (+18%)

Smarthphone- / Tablet-Nutzung Digital Immigrants

  • Phone: 73% (+6%)
  • Tablet: 37% (28%)

Smarthphone- / Tablet-Nutzung Silver Surfer

  • Phone: 52% (+21%)
  • Tablet: 26% (+44%)

Smarphonenutzung bei allen Gruppen etabliert

(Entwicklungen gegenüber Vorjahr)

Social Media und Medienentwicklung

 

 

  • •  Verschmelzung aller bisher vorhanden Medien zu einem System

  • •  System nutzt alle bisher entwickelten medientechnischen Formen

  • •  Spricht alle bisher medientechnisch an ansprechbaren Sinne an

    >> Kommunikation mit Bild, Text, Audio und Film

Bild und Video und so weiter müssen aufeinander abgestimmt sein.

Welche Infos sind für welchen Kanal geeignet?

Emotion besser mit Film z.B. oder Sachinfos eher über Text.

 

Anforderungen an die Textgesaltung werden grösser.

  •  

Social Media und öffentliche Kommunikation

Weg von einer einseitigen Massenkommunikation, hin zu einer vernetzten Individualkommunikation, wo jede/r potentieller Sender und Empfänger ist.

Folgen (7)

  • •  Aus medialen Monologen werden mediale Dialoge

  • •  Dialoggruppen können auch ohne Vermittlung des

    Journalismus miteinander kommunizieren

  • •  Das Sender-Empfänger-Gefälle nivelliert sich

  • •  Neue dramaturgische Formen entstehen

  • •  Ausdrucksmittel sind Text, Bild, Ton, Video

  • •  Auf Social Media-Kanälen sprechen Menschen öffentlich miteinander.

  • •  Durch Suchmaschinen erscheinen öffentlich geäusserte Meinungen in unterschiedlichen Kontexten.

    >> Am Gespräch teilnehmen oder die Meinungsbildung anderen überlassen? Ug muss entscheiden was es machen will, mitmachen oder zuhören.

Grundfunktionen Social Media (6)

  • •  Authoring: Inhalte publizieren

  • •  Sharing: Inhalte teilen

  • •  Collaboration: grenzübergreifen zusammenarbeiten

  • •  Networking: Kontakte aufbauen und pflegen

  • •  Tagging: Inhalte strukturieren

  • •  Scoring: Inhalte bewerten

 

>>> erfordert Medien- und Kommunikationskompetenz

Interaktion evaluieren (3)

• Interesse
– Seite liken, Kanal abonnieren, ...

• Interaktion

– Gefällt mir, bewerten, favorisieren, ... – Inhalte teilen
– Kommentieren (Start Dialog!)

• Interaktion über Social Media hinaus

– Besuch Website

– Download Websiteinhalte

– Kontaktaufnahme

Chancen für Organisationen (8)

  • •  Persönlich und menschlich sein

  • •  Offen und transparent sein

  • •  Interesse zeigen und zuhören

  • •  Wissen teilen

  • •  Dialoggruppen einbinden

  • •  Diskurse steuern / Meinungsführung

  • •  Aufklären, Einfluss nehmen

  • •  Mobilisieren

Risiken (3)

  • •  wo ein Rückkanal, da auch Kritik

  • •  Ausgrenzung nicht medienaffiner Personen

  • •  Verlust Kommunikationshoheit

Gefühlt grösstes Problem: Vandalismus

• Gegenargumente: (3)

– Jede Art von Missbrauch könnte auch mit E-Mails passieren.

– Alle schreiben / lesen / kommentieren und kontrollieren.

– Die Identität der NutzerInnen ist klar erkennbar und nachvollziehbar.

Wirkliche Herausforderung:

Beteiligung

• Kann nur erreicht werden,
wenn echte Kommunikationsbedürfnisse bestehen.

 

JO als Gatekeeper ist passé. heutige Rolle von OK: (4)

  • •  Absender-dominierte Kommunikation wird abgelöst durch interaktive und dialogorientierte Kommunikationsformen

  • •  Steigende Interaktionsdynamik

  • •  Schnelle und adäquate Antworten erfordern aktive Mitarbeitende unterschiedlicher Stufen: Abbau von Hierarchien in Kommunikationsprozessen

  • •  Die Rolle der Kommunikationsabteilung wandelt sich vom Sprachrohr zur Moderatorin

Herausforderungen (6)

  • •  Persönliche, authentische und professionelle Kommunikation aufbauen und aufrechterhalten

  • •  Überhaupt ins Gespräch kommen

  • •  Balance zwischen Senden und Empfangen von Botschaften

    finden

  • •  Strategischen Nutzen und Wert für das Unternehmen schaffen / belegen

  • •  Diskurse managen

  • •  Mit Kritik umgehen

Nutzen von Social Media in der Organisationskommunikation (3)

• Informationsmanagement

• Identitätsmanagement
• Beziehungsmanagement

Informationsmanagement (3)

  • •  Vertieftes Verständnis der Anspruchsgruppen

  • •  Innovationsförderung durch direkte Interaktion

  • •  Effizienz- und Produktivitätssteigerung der Wissensarbeiter im Unternehmen

Identitätsmanagement (2)

  • •  Selektive Selbstdarstellung über unterschiedliche Kanäle mit unterschiedlichen Darstellungsformaten

  • •  Wechselwirkung zwischen den Anwendungen der Social Media und der Unternehmenskultur: Interaktion zwischen Hierarchieebenen

Beziehungsmanagement (2)

  • •  Dialogische Kommunikation mit internen und externen Anspruchsgruppen

  • •  Aufbau und Pflege von direkten Beziehungen: persönlich, unkompliziert, grenzübergreifend und ortunabhängig

Relevanz für JournalistInnen

«Vormedialer Raum»
Social Media eignen sich, um: (6)

  • •  Ideen für neue Geschichten zu finden

  • •  Geschichten zu vertiefen

  • •  Meinungen zu finden

  • •  Akteure zu finden

  • •  Fachwissen zu finden

  • •  Anschlussdiskurse zu führen

Von der Organisationsstrategie zur Social Media-Strategie

3 Fragen

  • •  Wohin wollen wir?

  • •  Wie kommen wir dorthin?

  • •  Welche Rolle spielt Social Media dabei?

>>> Unternehmensstrukturen, Unternehmensziele und Ressourcen so aufeinander abstimmen, dass der gewünschte Erfolg eintritt.

 

7 Steps Social Media-Strategie:

  1. Was ist ds Ziel?
  2. Mit wem wollen wir sprechen?
  3. Was bieten wir?
  4. Wie sichern wir den Dialog?
  5. Welche Ressourcen brauchen wir?
  6. Wie teilen wir die Verantwortung und die Aufgaben?
  7. Wie messen wir den Erfolg?

1. Was ist das Ziel?

  • •  Was trägt die neue Plattform zur bisherigen (Online-)Kommunikation bei?

  • •  Ziele sollten konkret, messbar und realistisch sein.

Konkrete Ziele >> messbare Erfolge

Zum Beispiel:

  • •  30% für mich relevanter Fachmedien folgen mit auf Twitter.

  • •  Andere nehmen in Fachdiskursen Bezug auf meine Äusserungen.

  • •  Meine Anspruchsgruppen interagieren mit mir.

Kritische Erfolgsfaktoren (8)

  • •  Commitment des Managements

  • •  Zielgerichtete Strategie

  • •  Adäquate Anwendungsfelder

  • •  Ausreichende Ressourcen-Ausstattung

  • •  Dialog- und Vernetzungsbereitschaft

  • •  Kontinuierlich gute Inhalte und Beiträge

  • •  Kreative Massnahmenideen

  • •  Ausgereiftes Monitoring

2. Mit wem wollen wir sprechen – und wer mit uns?

  • •  Welche Anspruchsgruppen sind für unsere Anliegen wichtig?

  • •  Auf welchen Plattformen bewegen sich diese

    Anspruchsgruppen?

  • •  Welche Art von Beiträgen erwarten unsere Anspruchsgruppen?

3. Was bieten wir?

• Relevanz, Aktualität und Kontinuität, ausgerichtet auf die priorisierten Anspruchsgruppen.

• Nutzen

Aus der Sicht des Nutzers (4)

  • •  Relevanter Wissenszuwachs

  • •  Unterhaltung

  • •  Problemlösung, Austausch

  • •  «Feelgood» (durch Zugehörig-

    keitsgefühl etc.)

Aus der Sicht der Organisation (3)

• Aufmerksamkeit
• Information über «Kunden» und

deren Vorlieben
• Reputationsgewinn

4. Wie sichern wir den Dialog?

  • •  Beantworten von Fragen, Kommentaren

  • •  Auf Anliegen eingehen, Handlungen auslösen

>>>> Gespräch und Engagement verlangen eine offene Grundeinstellung – und geklärte Zuständigkeiten

5. Welche Ressourcen brauchen wir?

  • •  Personelle Ressourcen

  • •  Know-how

  • •  Unternehmenskultur

  • •  Intern / extern?

  • •  Entscheidungswege, Freigaben

6. Wie teilen wir die Verantwortung und die Aufgaben?

• Social-Media-Guidelines

7. Wie messen wir den Erfolg?

• Ziele > Zielerreichung

• Monitoring

Anwendungsbereiche Monitoring (8)

  • •  Reputationsmanagement

  • •  Wettbewerbsbeobachtung

  • •  Risikomanagement

  • •  Trend Analyse

  • •  Customer Relationship Management (CRM)

  • •  Issue Management

  • •  Krisenmanagement

  • •  Meinungsführeridentifikation (Influencer Detection)

Study