OK 4 JO12

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Mélina Zaugg
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Nutzung von Social Media für die Organisationskommunikation. Sie behandeln Themen wie Community Building, Social Media-Strategien, Monitoring-Tools und die Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation. Besonders nützlich sind sie für Marketingfachleute und Kommunikationsverantwortliche, die lernen möchten, wie sie Social Media effektiv einsetzen können, um ihre Ziele zu erreichen und ihre Zielgruppen besser zu verstehen.
Karten
206
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
13.05.2014 / 12.06.2015

Lernkarten

Typologisierung von Zielen und Wirkungen

Ziel: Mobilisieren (SVP-Kampagnen) <-> Ziel: Informieren (Info Kampagnen)

Nutzen: Empfänger (Smoke Free Kampagne) <-> Nutzen Sender (Produkt Kampagnen)

Veränderung Gesellschaft (Fair Trade Kampagne) <-> Veränderung Individuum  (Safer Sex Kampagne)

 

Nuten Sender (Produktkampagnen)

 

Selektionshürden des Mediensystems überwinden durch:

1. Erfüllung Nachrichtenfaktoren (Schulz nach Galtung und Ruge)

– Zeit / Nähe / Status / Valenz / Identifikation 2. Ereignis- und Themenmanagement

– Agenda Building, Agenda Setting, Framing

 

Wir empfinden was in den Medien ist als glaubwürdiger als wenn Ug selber informiert.

 

Mann muss Kampagne machen die in die Medien kommt und Selektionshürden der Medien überwinden (Gatekeeper), um glaubwürdiger zu sein.

 

Muss also Nachrichtenfaktoren erfüllen und Agenda Setting und Framing machen um in den Medien zu enden.

 

Medienorientierte Kampagnenkommunikation kann eine «notwendige» Bedingung für eine Änderung von Meinung und Einstellungen sein, sie ist aber keine «hinreichende»

Kampagnen: Publikumsorientierung

• •

Inhalte von Kampagnen werden in Alltagsgesprächen von Menschen erörtert

Kommunikation innerhalb der Zielgruppe wichtig, da:

– ausschlaggebend dafür, dass eine Kampagne läuft und Dynamik entwickelt

– «hinreichende Bedingung» für eine Änderung von Meinung und Einstellungen

Massenmediale Kommunikation eignet sich hingegen
mehr für die Bestätigung und das Bestärken eines Umstandes = «notwendige Bedingung»

 

Schlussendlich muss man über das Thema reden mit Menschen mit denen man sich identifiziert. Meine "Peer-Group" muss sich darüber unterhalten z.B. meine Homies sollen sich schützen beim Sex und wers nicht macht, der ist uncool. So entwickelt sich dann Dynamik, die sehr wichtig ist für Kampagne. Nur wenn man Komm. innerhalt der Zielgruppe erreicht wird sich schlussendlich wirklich etwas ändern.

Kampagnenkonzeption - 4 Steps

  • Situationsanalyse
  • Strategie
  • Umsetzung
  • Ergebniskontrolle

Situationsanalyse (3)

  • Problemdefinition
  • Analyse und Ist-Positionierung
  • Soll-Positionierung

Strategie (7)

  • Ist-Soll-Abgleich
  • Komm. Ziele
  • Leistungsversprechen
  • Kommunikatiove Kernbotschaften
  • Massnahmenplan
  • Kommunikatios-Mix (Instrumente)
  • Zeit-/Kostenplan

Umsetzung (3)

  • Gestaltung
  • Produktion
  • Durchführung

Ergebniskontrolle (1)

Resonanz- und Wirkungsanalyse

Typische Kampagnenelemente bei Umsetzung->Durchführung

Bei Mittel (4)

und Kampagnen-Dramaturgie (3)

Mittel:

  • Reduktion
  • Wiederholung
  • Visualisierung
  • Emotionalisierung

Dramaturgie:

  • Steigerung
  • Durchdringung
  • Konkretisierung

Slogans als zentrale Aussage von Kampagne - ein paar Beispiele
 

  • Apple: think different. wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone
  • Zalando: Schrei vor Glück (oder schicks zurück)
  • Lufthansa: non stop you

Kommunikationsziele (3)

  • Wissensziele - kognitiv
    • z.B. Erhöhung Wissensstand
  • Einstellungsziele - affektiv
    • z.B Einstellungsänderung, Steigerung Interesse
  • Handlungsziele - konativ
    • z.B. Verhaltensänderung

 

 

 

Erfolgsfaktoren (8)

  • Umfassende Analysen

  • Von den Wirkungen her konzipieren

  • Differenzierte Zielgruppenansprache

  • Glaubwürdige Kampagnenquelle

  • Verankerung in Lebenswelt der Zielgruppen:

– Auslösung von Peer-Group-Kommunikation – «Wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone»

  • Bilder, Emotionalität, Personalisierung

  • Positive Konsequenzen beschreiben

  • Beachten der Dissonanz-Theorien

Dissonanztheorie

man schiebts weg, hat Störungsgefühl und schiebts dann weg.

Dissonanz: Beispiel mit Rauchen. "Rauchen heisst Sklave des Tabaks zu sein" -> Frauen die mit Zigarette zwischen den Beinen von Männern sind. Löst ja Bild von Pädophilie oder sexuellem Missbrauch aus.

Beispiel AntiRaser-Kampagne

 

D: JAn und Lisa: zu schnell in die Kurve, Todesanzeige: negatives Framing, will schockieren

CH: Slow down, take it easy: Positives Framing. Engel der cool ist und sagt: "slow down, take it easy"

Kundenkomm im Modell

In Komm.arena - Kunden sind hoch reputationsfördernd! Die, die sich am ehesten und lautesten äussern in der Arena.

4Ps im MarketingMix
 

  • Product
  • Price
  • Promotion (Kommunikationspolitik)
  • Place (Vertriebspolitik)

Product

  • Produktinnovationen
  • Produktverbesserungen
  • Produktdifferenzierungen
  • Marketing
  • Namensgebung
  • Serviceleistungen
  • Sortimentsplanung
  • Verpackung

= Produktmix

Preis

  • Preis
  • Rabatte
  • Boni u Skonti
  • Lieferbedingungen
  • Zahlungsbedingungen

=Preismix

Promotion (Kommunikationpolitik)

  • Mediawerbung
  • Verkaufsförderung
  • Direkt Marketing
  • Public Relations
  • Sponsoring
  • Persönliche Komm.
  • Messen/Ausstellungen
  • Event Marketing
  • Multimediakomm.
  • Mitarbeiterkomm

Komm.mix

Place (Vertriebspolitik)

  • Vertriebssysteme
  • Verkaufsorgane
  • Logistiksysteme

Vertriebsmix

Alle Ps zusammen =

Marketingmix

Intregrierte Komm nach Bruhn

Typischer Marketingansatz

bisheriges Marketingverständnis (Transaktionsansatz) (klassisches Marketing)

• Ziel: to make a sale
• Verkauf ist Abschluss einer

Kundenbeziehung
• Käufer und Verkäufer sind unabhängig

• Ausrichtung: Produkt (mass production)

• Produkte und Ressourcen bestimmen die Marketing-Aktivitäten

• Kunde kauft Werte
• Kosten + Gewinn = Preis • einseitige Kommunikation • anonymer Kunde

«zukünftiges» Marketing-Verständnis (Customer Relationship)  (Beziehungsansatz) CRM

• Ziel: to create a customer
• Verkauf ist der Beginn einer

Kundenbeziehung
• Käufer und Verkäufer sind voneinander

abhängig
• Ausrichtung: Service (mass

customization)
• Beziehungen (relationships) bestimmen

die Marketing-Aktivitäten
• Kunde schafft Werte
• Preis – Gewinn = Kosten
• zweiseitige Kommunikation
• bekannter Kunde: Name, Adresse,

Lebensstil, Produktlebenszyklen

Dialogkomm. (von Massen- zu Dialogkomm.)

 

«Unter Dialogkommunikation werden sämtliche Massnahmen eines Unternehmens verstanden, die einen dauerhaften, interaktiven Infor- mationsaustausch zwischen Unternehmen und potenziellen sowie aktuellen Kunden ermöglichen mit dem Ziel, profitable Kundenbezie- hungen auszubauen und zu pflegen.» (Lischka zit. nach Mast 2010:253)

Kunde von heute: (4)

  • gut informiert
  • hohe Erwartungen
  • wechselbereit
  • kommuniziert Unzufriedenheit

Merkmale Dialogkomm. (5)
 

  • Interaktivität
    • Dauerhafte Interaktionen
    • Wechselnde Rollen Kommunikator - Rezipient
  • Individualität
    • individuelle Ansprache
  • Informativität
    • Infos mit Nutzwert
    • Werbebotschaften zurückhaltend
  • Langfristigkeit
    • Lfr. Ziele
  • Kundendatenbank
    • Voraussetung für Dialoggkomm

 

Instrumente der Kundenkommunikation (10)

  • Mediawerbung
  • Verkaufsförderung
  • Direkt Marketing
  • Public Relations (indirekt: Medienarbeit , indirekt CP)
  • Sponsoring
  • Persönliche Kommunikation
  • Messen/Ausstellungen
  • Event Marketing
  • Multimediakommunikation
  • Mitarbeiterkommunikation

Beispiele Kundenkomm

  • Klassisches Printprodukt: Sulzer Technical Review
  • klevere Medienarbeit: "Apple sucht Bodyguard für Apple 5" Artikel im Blick
  • Direct Marketing: Ikea "lieber Nachbar"-Flyer
  • Partizipative Online-plattofrmen: Migipedia

Die Organisation der Kundenkommunikation: als Marketingfunktion

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Die Organisation der Kundenkommunikation: Zusammenspiel von Marketing und UK

luege, luege, luege

Zusammenfassung Kundenkommunikation

  • Dialog mit dem Kunden statt Überredung

  • Langfristige Kundenbindung und Beziehungsmanagement

  • Individuelle und emotionale Ansprache

  • Ausweitung der Instrumentenpalette

Erfolgreiche Kundenkommunikation ist nur noch mit einem integrativen Ansatz machbar:

Unternehmens- und Marketingkommunikation arbeiten Hand in Hand.

Zu beachten: Die Kunden sind nicht nur Kunden, sondern auch:

• Staatsbürger

• Aktionäre
• Mitarbeiter
• Anwohner

• etc.

  • Social Media in der Organisationskommunikation (4)

– Wandel durch Social Media

–  Strategische Nutzung
– Monitoring
– Community Building

Entwicklungsphasen des Internets (3)

  • Informationssuche
  • Kommunikation und Vertrieb
  • Netzwerke

Entwicklungsphasen des Internets (3)

  • Informationssuche
  • Kommunikation und Vertrieb
  • Netzwerke

Informationssuche

  • 1994 - 1998
  • Yahoo
  • Google

Kommunikation und Vertrieb

  • 1998 - 2005
  • Amazon
  • Ebay
  • Skype
  •  

Netzwerke

  • ab 2006
  • Xing
  • Youtube
  • Twitter
  • 1.4 Mrd User

Ebenen der Kommunikation (3) (Pyramide)

  1. Medien- / Gesamt-Öffentlichkeit
    • Massenmedien, Kino etc
  2. Teil / Adhoc-Öffentlichkeit
    • Fachzeitschriften, Versammlungen etc.
  3. Interpersonal
    • Persönliches Gespräch, Telefonanruf etc.

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