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Lernkarten
Typologisierung von Zielen und Wirkungen
Selektionshürden des Mediensystems überwinden durch:
1. Erfüllung Nachrichtenfaktoren (Schulz nach Galtung und Ruge)
– Zeit / Nähe / Status / Valenz / Identifikation 2. Ereignis- und Themenmanagement
– Agenda Building, Agenda Setting, Framing
Wir empfinden was in den Medien ist als glaubwürdiger als wenn Ug selber informiert.
Mann muss Kampagne machen die in die Medien kommt und Selektionshürden der Medien überwinden (Gatekeeper), um glaubwürdiger zu sein.
Muss also Nachrichtenfaktoren erfüllen und Agenda Setting und Framing machen um in den Medien zu enden.
Medienorientierte Kampagnenkommunikation kann eine «notwendige» Bedingung für eine Änderung von Meinung und Einstellungen sein, sie ist aber keine «hinreichende»
Kampagnen: Publikumsorientierung
• •
Inhalte von Kampagnen werden in Alltagsgesprächen von Menschen erörtert
Kommunikation innerhalb der Zielgruppe wichtig, da:
– ausschlaggebend dafür, dass eine Kampagne läuft und Dynamik entwickelt
– «hinreichende Bedingung» für eine Änderung von Meinung und Einstellungen
Massenmediale Kommunikation eignet sich hingegen
mehr für die Bestätigung und das Bestärken eines Umstandes = «notwendige Bedingung»
Schlussendlich muss man über das Thema reden mit Menschen mit denen man sich identifiziert. Meine "Peer-Group" muss sich darüber unterhalten z.B. meine Homies sollen sich schützen beim Sex und wers nicht macht, der ist uncool. So entwickelt sich dann Dynamik, die sehr wichtig ist für Kampagne. Nur wenn man Komm. innerhalt der Zielgruppe erreicht wird sich schlussendlich wirklich etwas ändern.
Kampagnenkonzeption - 4 Steps
- Situationsanalyse
- Strategie
- Umsetzung
- Ergebniskontrolle
Situationsanalyse (3)
- Problemdefinition
- Analyse und Ist-Positionierung
- Soll-Positionierung
Strategie (7)
- Ist-Soll-Abgleich
- Komm. Ziele
- Leistungsversprechen
- Kommunikatiove Kernbotschaften
- Massnahmenplan
- Kommunikatios-Mix (Instrumente)
- Zeit-/Kostenplan
Umsetzung (3)
- Gestaltung
- Produktion
- Durchführung
Ergebniskontrolle (1)
Resonanz- und Wirkungsanalyse
Typische Kampagnenelemente bei Umsetzung->Durchführung
Bei Mittel (4)
und Kampagnen-Dramaturgie (3)
Mittel:
- Reduktion
- Wiederholung
- Visualisierung
- Emotionalisierung
Dramaturgie:
- Steigerung
- Durchdringung
- Konkretisierung
Slogans als zentrale Aussage von Kampagne - ein paar Beispiele
- Apple: think different. wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone
- Zalando: Schrei vor Glück (oder schicks zurück)
- Lufthansa: non stop you
Kommunikationsziele (3)
- Wissensziele - kognitiv
- z.B. Erhöhung Wissensstand
- Einstellungsziele - affektiv
- z.B Einstellungsänderung, Steigerung Interesse
- Handlungsziele - konativ
- z.B. Verhaltensänderung
Erfolgsfaktoren (8)
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Umfassende Analysen
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Von den Wirkungen her konzipieren
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Differenzierte Zielgruppenansprache
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Glaubwürdige Kampagnenquelle
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Verankerung in Lebenswelt der Zielgruppen:
– Auslösung von Peer-Group-Kommunikation – «Wenn du kein iPhone hast, hast du kein iPhone»
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Bilder, Emotionalität, Personalisierung
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Positive Konsequenzen beschreiben
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Beachten der Dissonanz-Theorien
Dissonanztheorie
man schiebts weg, hat Störungsgefühl und schiebts dann weg.
Dissonanz: Beispiel mit Rauchen. "Rauchen heisst Sklave des Tabaks zu sein" -> Frauen die mit Zigarette zwischen den Beinen von Männern sind. Löst ja Bild von Pädophilie oder sexuellem Missbrauch aus.
Beispiel AntiRaser-Kampagne
D: JAn und Lisa: zu schnell in die Kurve, Todesanzeige: negatives Framing, will schockieren
CH: Slow down, take it easy: Positives Framing. Engel der cool ist und sagt: "slow down, take it easy"
Kundenkomm im Modell
In Komm.arena - Kunden sind hoch reputationsfördernd! Die, die sich am ehesten und lautesten äussern in der Arena.
4Ps im MarketingMix
- Product
- Price
- Promotion (Kommunikationspolitik)
- Place (Vertriebspolitik)
Product
- Produktinnovationen
- Produktverbesserungen
- Produktdifferenzierungen
- Marketing
- Namensgebung
- Serviceleistungen
- Sortimentsplanung
- Verpackung
= Produktmix
Preis
- Preis
- Rabatte
- Boni u Skonti
- Lieferbedingungen
- Zahlungsbedingungen
=Preismix
Promotion (Kommunikationpolitik)
- Mediawerbung
- Verkaufsförderung
- Direkt Marketing
- Public Relations
- Sponsoring
- Persönliche Komm.
- Messen/Ausstellungen
- Event Marketing
- Multimediakomm.
- Mitarbeiterkomm
Komm.mix
Place (Vertriebspolitik)
- Vertriebssysteme
- Verkaufsorgane
- Logistiksysteme
Vertriebsmix
Alle Ps zusammen =
Marketingmix
bisheriges Marketingverständnis (Transaktionsansatz) (klassisches Marketing)
• Ziel: to make a sale
• Verkauf ist Abschluss einer
Kundenbeziehung
• Käufer und Verkäufer sind unabhängig
• Ausrichtung: Produkt (mass production)
• Produkte und Ressourcen bestimmen die Marketing-Aktivitäten
• Kunde kauft Werte
• Kosten + Gewinn = Preis • einseitige Kommunikation • anonymer Kunde
«zukünftiges» Marketing-Verständnis (Customer Relationship) (Beziehungsansatz) CRM
• Ziel: to create a customer
• Verkauf ist der Beginn einer
Kundenbeziehung
• Käufer und Verkäufer sind voneinander
abhängig
• Ausrichtung: Service (mass
customization)
• Beziehungen (relationships) bestimmen
die Marketing-Aktivitäten
• Kunde schafft Werte
• Preis – Gewinn = Kosten
• zweiseitige Kommunikation
• bekannter Kunde: Name, Adresse,
Lebensstil, Produktlebenszyklen
Dialogkomm. (von Massen- zu Dialogkomm.)
«Unter Dialogkommunikation werden sämtliche Massnahmen eines Unternehmens verstanden, die einen dauerhaften, interaktiven Infor- mationsaustausch zwischen Unternehmen und potenziellen sowie aktuellen Kunden ermöglichen mit dem Ziel, profitable Kundenbezie- hungen auszubauen und zu pflegen.» (Lischka zit. nach Mast 2010:253)
Kunde von heute: (4)
- gut informiert
- hohe Erwartungen
- wechselbereit
- kommuniziert Unzufriedenheit
Merkmale Dialogkomm. (5)
- Interaktivität
- Dauerhafte Interaktionen
- Wechselnde Rollen Kommunikator - Rezipient
- Individualität
- individuelle Ansprache
- Informativität
- Infos mit Nutzwert
- Werbebotschaften zurückhaltend
- Langfristigkeit
- Lfr. Ziele
- Kundendatenbank
- Voraussetung für Dialoggkomm
Instrumente der Kundenkommunikation (10)
- Mediawerbung
- Verkaufsförderung
- Direkt Marketing
- Public Relations (indirekt: Medienarbeit , indirekt CP)
- Sponsoring
- Persönliche Kommunikation
- Messen/Ausstellungen
- Event Marketing
- Multimediakommunikation
- Mitarbeiterkommunikation
Beispiele Kundenkomm
- Klassisches Printprodukt: Sulzer Technical Review
- klevere Medienarbeit: "Apple sucht Bodyguard für Apple 5" Artikel im Blick
- Direct Marketing: Ikea "lieber Nachbar"-Flyer
- Partizipative Online-plattofrmen: Migipedia
Zusammenfassung Kundenkommunikation
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Dialog mit dem Kunden statt Überredung
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Langfristige Kundenbindung und Beziehungsmanagement
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Individuelle und emotionale Ansprache
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Ausweitung der Instrumentenpalette
Erfolgreiche Kundenkommunikation ist nur noch mit einem integrativen Ansatz machbar:
Unternehmens- und Marketingkommunikation arbeiten Hand in Hand.
Zu beachten: Die Kunden sind nicht nur Kunden, sondern auch:
• Staatsbürger
• Aktionäre
• Mitarbeiter
• Anwohner
• etc.
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Social Media in der Organisationskommunikation (4)
– Wandel durch Social Media
– Strategische Nutzung
– Monitoring
– Community Building
Entwicklungsphasen des Internets (3)
- Informationssuche
- Kommunikation und Vertrieb
- Netzwerke
Entwicklungsphasen des Internets (3)
- Informationssuche
- Kommunikation und Vertrieb
- Netzwerke
Informationssuche
- 1994 - 1998
- Yahoo
Kommunikation und Vertrieb
- 1998 - 2005
- Amazon
- Ebay
- Skype
Netzwerke
- ab 2006
- Youtube
- 1.4 Mrd User
Ebenen der Kommunikation (3) (Pyramide)
- Medien- / Gesamt-Öffentlichkeit
- Massenmedien, Kino etc
- Teil / Adhoc-Öffentlichkeit
- Fachzeitschriften, Versammlungen etc.
- Interpersonal
- Persönliches Gespräch, Telefonanruf etc.