Offene Fragen

Osteopathie Abschlußprüfung

Osteopathie Abschlußprüfung


T. Z.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Übersicht über anatomische Strukturen und physiologische Funktionen des menschlichen Körpers. Sie behandeln Themen wie Lymphknoten, Nervenverläufe, Knochenverbindungen und das Immunsystem, einschließlich der Abwehrmechanismen und lymphatischen Organe. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachleute, die ihr Wissen über die Grundlagen der Anatomie und Physiologie vertiefen möchten.
Flashcards
152
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
30.08.2013 / 18.04.2015

Flashcards

Benennen Sie die 3 Schlundhebermuskeln!

M. Salpingopharyngeus

M. Stylopharyngeus

M. Palatophryngeus

Welche Ursachen können eine vermehrte Spannung auf den fascialen Strukturen zwischen

Pericard und Mandibula zur Folge haben?

Haltung, Trauma, OP, CMD, Stress,…

1. Was bedeutet Tensegrity? Woher stammt die Wortschöpfurıg?

Tensional Integrity → Spannungseinheit

= nach Snelson und Buckminster

In der Medizin: Levin und Ingber führten Tensegrity in der Biomechanik ein

2. Was sind die Grundprinzipien von Tensegrity?

=> Eine Leichtbau-Kombination von kompressionsresistenten (Knochen) und elastischen (myofasciale Strukturen) Materialien

→ damit werden Belastungen besser absorbiert, ohne Verletzungen auszulösen.

3. Welche Faktoren spielen für die Statik eine Rolle?

Knochen, Faszien, Muskeln, Kapsel-Band-Apparat, Psyche, Ernährung,…

4. Was macht ein Fibroblast?

Phagozytieren

setzen gering Kollagenase (Proteinase) frei

produzieren kollagene und elastische Fasern (Faserproteine).

Synthetisieren Matrixmoleküle

5. Was ist der Sinn einer Spiralform?

Optimale Aufnahme, Speicherung und Weiterleitung von einwitkenden Kräften in dreidimensionaler Form.

6. Was sind die Grundformen von Bindegewebe und auf was basiert diese Einteilung?

Geben sie jeweils zwei Beispiele:

Sehne (1 Dimensional)

Faszien (2 Dimensional)

Haut und lockeres Bindegewebe (3 Dimensional)

8. Was ist eine thixotrope Flüssigkeit? Was ist eine dilatierende Flüssigkeit? Geben sie das

grafisch wieder.

 

umso schneller die Krafteinwirkung, umso dünnflüssiger (weniger viskös) wird die thixotrope Flüssigkeit (z.B. Blut, Gelenkflüssigkeit)

9. Was ist Hysteresis? Geben sie das grafisch wieder.

Phänomen des Energieverlustet (Änderung des Verhaltens), wenn viskoelastische Materialien belastennden und entlastende Zyklen ausgesetzt werden → Während Entlastung wird die eingesetzte Energie nicht wieder ganz freigegeben, sondern ein Teil wird (durch atomare und molekulare Reibung) verbraucht und ein Teil wird (in Form von Spannung) gespeichert!

Es handelt sich hier um eine viskoelastische Deformierung. Das Gewebe kehrt zur Ursprungsform zurück

10. Was ist Kraftrelaxation? Geben sie das grafisch wieder.

Bei einer konstanten Belastung (z.B. Dehnung) von lebendigem Gewebe, nimmt die Kraft, die notwendig ist, um die Deformierung (in diesem Fall Verlängerung) aufrecht zu halten, mit der Zeit ab.

Die Spannung im Gewebe lässt nach und Osteopathen reden von einer Art „Unwinding“ oder Spannungs oder Kraftrelaxation“ (Stress relaxation)! Es kann sich dabei auch aufgestaute Energie freisetzen

11. Welche Pathologien vom Bindegewebe kennen sie?

 

 Verklebungen, Faszienrisse, Hypertonus, Verschlackung, Entzündungen, Stauungen

12. Welche Myofaszialketten gibt es?

 

Statische Kette, GAM, KAM, GPM, KPM, DL-Kopfkette, Laterale Kopfkette, VL-Kopfkette, ZMFK

13. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der Statischen Kette.

 

Galea aponeurotica + Meningen + Fascia thorakolumbalis + Sakrum + Fascia glutaea +Tractus iliotibialis + SIFL + Tibia-Fibula-Fascia cruris + Retinaculum mm. extensorum +Aponeurosis plantaris

14. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der GAM. Funktion?

Schädel

Supra- und infrahyale Muskeln

Sternum + Claviculae

M. rectus abdominis

Pubis – Ilium

Beckenboden – Os coccygis

Mm. ischiocrurales

Fibula – Tibia

Extensoren Fuß-Zehen

Längsgewölbe Fuß

15. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der KAM. Funktion?

 

Handflexoren + Epicondylus medialis humeri

Septum intermusculare brachii mediale

Mm. pectorales

MOEA

MOIA

Pubis

Adduktoren

Tibia

Mm. peronei

Quergewölbe Fuß

16. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der GPM. Funktion?

 

Schädel

Nackenmuskeln und M. erector spinae

Sacrum und Ilia

M. iliopsoas

M. rectus femoris – M. quadriceps

Tibia

Flexoren Fuß-Zehen

17. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der KPM. Funktion?

Handextensoren + Epicondylus lateralis humeri

Septum intermusculare brachii lateralis

M. latissimus dorsi + M. trapezius

Fascia thoracolumbalis ( FTL ) + M. glutaeus maximus

Femur + M. vastus lateralis + M. biceps femoris + M. sartorius

Fibula + Tibia + Patella

Mediale Flexoren Fuß-Zehen

Quergewölbe Fuß

18. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der Dorsolateralen Kopfkette. Funktion?

Die linke dorsolaterale Kopfkette läuft definitionsgemäß (Absprache) vom linken Mastoid zu den rechten Rippen.

M. longissimus capitis + M. splenius capitis + M. serratus posterior superior + M. serratus anterior

19. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der Lateralen Kopfkette. Funktion?

 

Pleura + Mm. scalenii + M. longus capitis

20. Beschreiben Sie grob die Zusammensetzung der Ventrolateralen Kopfkette. Funktion?

Die linke ventrolaterale Kopfkette läuft definitionsgemäß (Absprache) vom linken Mastoid zu

der rechten Schulter.

M. sternocleidomastoideus + M. pectoralis major

21. Zusammensetzung der EZM, inkl. Zellen?

 

Zellen (Fibrozyten/Osteozyten/Chondrozyten, Fettzellen, Abwehrzellen, Myofibroblasten, glatte Muskelzellen), Wasser, Mineralien, Fasern, Matrixmoleküle, Kapillare, Lymphgefäße und Nerven

22. Aus welchen Komponenten besteht die Zellmembran?

Lipid-Doppelmembran = Doppelschicht aus Fettverbindungen (Phospholipide, Glykolipide, Cholesterin,...) mit den hydrophilen Köpfen außen und den hydrophilen Köpfen innen.

Membranproteine (Proteine, eingebettet in der Doppelmembran) = integrale Memnranproteine, periphere Memnranproteine, Oberflächenproteine → diese Membranproteine bilden außen auf der Zellmembran Reezeptoren, Strukturproteine, Zelladhäsionsmoleküle, Kanäle, Transportmoleküle

Glykokalix = besteht aus Polysacchariden (Zuckerketten) und bilden eine negativ geladene Zuckerschicht. Sie dient beispielsweise als Schutz gegen H+-Ionenkonzentrationen, Zell-Zell-Erkennung,

23. Welche intrazellulären Proteine kennen sie? Funktion?

 

Mikrotubuli (Tubulin-Filamente) → kompressionsresistent (für ein paar Minuten)

Microfilamente (Aktin-Myosin- Filamente) → kontraktil, kann schnell auf Reize von Außen reagieren

Intermediäre Filamente (Vimentin-Filamente) → zugresistent, sehr flexibel

24. Welche extrazellulären Proteine kennen sie? Funktion?

Ankerfilamente, Matrixmoleküle und Kollagenfasern des Bindegewebes

→ Zelle in der Umgebung stabilisieren

25. Welche mechanischen Belastungen gibt es für eine Zelle?

Traktions- und Kompressionsbelastungen

Biegebelastungen

Scherbelastungen

Rotatiosbelastungen

Fließgeschwindigkeit der interstitiellen Flüssigkeit!

26. Was ist Mechanotransduktion?

 

Eine Zelle kann mechanische Signale in biochemische Reaktionen umwandeln.

27. Was ist ein Matrisom?

 

Ein polygoner Grundbaustein der Bindegewebesmatrix.

28. Was ist das Multimicrovacuolar Collagen Dynamic Absorption System?

?

29. Was ist Gewebeatmung?

 

Zellatmung: Transport- und Bewegungsvorgänge in und zu der Zelle

Gewebeatmung: Zusammenspiel der Atmung aller Zellen eines Gewebes

30. Was bedeutet „turnover“ beim Bindegewebe? Welche Faktoren spielen dabei eine

Rolle?

Ständiger Auf- und Abbau von Gewebe, abhängig von Matrixkomponente, Molekülgröße und Stoffwechselaktivität

31. Was ist gebundenes Wasser? Was ist freies Wasser?

 

Wassermoleküle, in dem Tripplehelix der Kollagenmolekülen gebunden

Wassermoleküle, an der Oberfläche von den Kollagenmolekülen, Matrixmolekülen, Proteinen, Phospholipiden der Zellmembran, usw. gebunden

„Freie“ Wassermoleküle (bulk water), zwischen den Kollagenfasern, Fibrillen und Matrixmolekülen.

32. Was sind die Funktionen des Wassers im Bindegewebe?

Transport- und Lösungsmittel

Übermittlung von Informationen

Wärmepuffer

Ermöglichung von chemischen Prozessen, Oxidation und Reduktion

Gibt dem Gewebe Volumen

33. Wieso ist das Matrixnetz elektromagnetisch geladen?

 

Durch seine verschiedenen Komponenten ist das Matrixnetz elektromagnetisch geladen und fluktuiert zwischen einem Sol- und einem Gel-Zustand!

34. Erklären sie den Sol-Gel-Zustand des Bindegewebes.

Ständige Fluktuation des Matrixnetzes durch elektromagnetische Ladungen. Dies ist wichtig für Kommunikation und Belastbarkeit des Gewebes.

35. Welche Faktoren können eine Rolle bei der Erklärung des Kraniosakral- bzw.

Geweberhythmus spielen?

 

36. Wie kommunizieren Zellen?

 

Humorale Faktoren

Mechanische Impulse

Elektrische Impulse

Elektromagnetische Schwingung

Elektrochemische Impulse

Nenne 4 Kontraindikationen im Bereich Becken, die vor einer osteopathischen Behandlung, zumindest einer ärztlichen Abklärung bedürfen!

Tumor, positive Sicherheitstests, Entzündungszeichen, nicht erklärbare starke Schmerzen

Die Linea arcuata trennt?

Das große und kleine Becken

Was ist eine dominante schräge Achse?

Eine schräge Achse des Sacrums mit gleichseitiger SN

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