OC III

organische chemie 3

organische chemie 3


Corine Knorr
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der NMR-, IR- und Massenspektrometrie sowie der Gaschromatographie auf Mittelschulniveau. Sie behandeln Themen wie chemische Verschiebung, Spin-Spin-Kopplung, Integrale und die Identifikation von Molekülen durch verschiedene spektroskopische Verfahren. Besonders nützlich für Schüler, die sich mit analytischer Chemie und spektroskopischen Methoden vertraut machen möchten, um Moleküle und ihre Strukturen zu untersuchen.
Karten
21
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
22.05.2012 / 28.09.2014

Lernkarten

IR-Spektroskopie

Identifikationsverfahren für die Bestimmung von funktionellen Gruppen von festen/flüssigen Stoffen mittels Absorbtion von IR-Strahlung.

IR: Aufbau

Zwei Küvetten mit Lösungsmittel, wovon eine mit der Probe versetzt ist, werden in einen doppelten IR-Strahlengang gestellt. Die Differenzmessung der IR-Strahlung ergibt die Absorbtion im IR-Spektrum.

IR: Funktion

Bestrahlen einer gelösten Probe mit IR-Licht, dabei ergeben sich für charakteristische funktionelle Gruppen typische IR-Absorbtions-Banden

typische IR-Banden

-C=O: zw.1650 - 1750 schmal -CHxOH: 3100 - 3700 breit -COOH: 2400 - 3700 breit

H ydrogen- N uclear M agnetic- R esonance

Verfahren zur Identifikation von Molekülen (gelöst). Macht den Spin der H-Atomkerne zu Nutze. gibt v.a. über die H-atome mit ihrer chem. Umgebung und ihre Nachbarn Auskunft.

H-NMR: Aufbau

Probe wird in einem extrem starken Magnetfeld (supraleitende Magnetspulen) mit Radiofrequenz bestrahlt und die verschiedenen Absorbtionsfrequenzen werden gemessen.

H-NMR: Funktion

Durch Variieren der radiofrequenz, werden Frequenzen gesucht, die gerade zur Anregung (Spinumkehr) bestimmter H-Atomkerne reichen. Jede Bindungsumgebung bewirkt eine bestimmte Abweichung (relativ zu TMS: TetraMethylSilan), sog. -> chem Verschiebung

Chemische Verschiebung

Ed=Elektronendichte

Wird in ppm relative zu TMS angegeben. Hängt in erster Näherung mit der Ed zusammen. Systeme mit hoher Ed bewirken beim H-Atom eine geringe Dichte und hohe ppm-Werte (nach steigendem ppm): Stark elek.neg. Elemente, Mehrfachbindungen, Mesomerien

H-NMR: Spin-Spin-Koppelung

Das Magnetfeld bei einem H wird durch die Spins der H's an Nachbar-C's ein wenig beeinflusst. Somit sind auch Aussagen über die H-Atome an den Nachbar C's möglich:

Je nach dem, ob die Nachbar-H's ihren Spin up oder down haben wird das lokale Magnetfeld verstärkt oder abgeschwächt. Dies bewirkt beim ursprünglichen H eine kleine Veränderung der Absorbtionsfrequenz -> chem. Verschiebung.

Anzahl H's am Nachbar C

Es gibt immer einen Peak mehr als es H's an den Nachbar C's hat. Also bei 2 Nachbarn gibt es ein Triplett. Das Verhältnis der Peakhöhe innerhalb eines Triplettes verhält sich 1:2:1 Diese Verhältnisse entsprechen den Zahlen im Pascalschen Dreieck.

Integral bei H-NMR

Das Integral gibt die Fläche unter dem Peak an. Diese Fläche ist proportional zur Anzahl H, welche dieses Signal verursachen. Das Verhältnis der Integrale entspricht demnach dem Verhältnis der H's ( dieses muss klein und ganzzahlig sein).

Abschirmung

Atome mit hoher Elektronendichte verhindern die -> Spin-Spin-Koppelung zwischen Nachbar H-Atomen. z.B. O/N und delokalisierte Elektronensysteme.

Strategien: Struktur finden

Tipp 1: Irgendein Bsp. zeichnen - die anzahl Doppelbingungsäquivalente/Ringe +O s. hinten

Tipp 2: Halogenatome durch ein H ersetzen und dann alle C gerüste suchen. Tipp 3: 1 O weglassen; dann alle Strukturen suchen. Diese jetzt um ein O verlängern. !so gehen die Vari. mit doppelt gebundenem O verloren. Diese findet man, indem das O durch 2 H

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