OC Fakten
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Cartes-fiches
Carbonsäureester
Herstellung
Eigneschaften
Herstellung mittels Fischer-veresterung (oder durch Umsetzung von Carbonsäure-chloriden oder -anhydriden mit Alkoholen und Phenolen)
viele sind (natürlich vorokommende) Aromastoffe
Lactone
cyclische Ester
bevorzugt (wie üblich) 5- und 6- gliedrige Ringe
Bsp.: siehe Bild
Herstellung von Carbonsäure-amiden
Erfolgt durch die Umsetzung (von Säurechloriden, -anhydriden oder Thioestern) mit Ammoniak, primaären oder sekundären Aminen
Carbonsäuren + Amine
Produkt
Führt zu Salzen und nicht zu Carbonsäureamiden
Carbonsäure-amide
können gespalten werden in
Carbonsäure und Ammoniumsalz
(sowohl Säure- als auch Basenkatalysiert)
Kohlensäure
Zerfall
Salze
H2CO3 <-> CO2 + H2O
Ihre Salze heissen Hydrogencarbonate (HCO3 -) und Carbonate (CO3 2-)
Basizität von Aminen
wird beeinflusst durch
- Elektronendonatoren (erhöhren Basizität - Erniedrigen pKb)
- Konjugation des N-Elektrnenpaares (erniedrigt Basizität - erhöht pKb)
- Abhängig von der Hybridisierung des N-Atoms (Basizität: sp3 > sp2 > sp; pKb: sp3 < sp2 < sp)
Imine
Analogität
Acidität
Imine sind Stickstoffanaloge der Aldehyde und Ketone
Imine sind schwache Basen (schiffsche Basen)
Imine
Analogität
Acidität
Imine sind Stickstoffanaloge der Aldehyde und Ketone
Imine sind schwache Basen (schiffsche Basen)
Lichtquant + Retinal
1. (11)-cis-Retinal geht in ein trans über = Konfigurationsänderung des Retinals
2. Konfigurationsänderung (des Retinals) bewirkt eine Konformationsänderung (im Opsin)
3. Dies setzt eine Kaskade (von Enzymreaktionen) in Gang, bei der das Signal verstärkt wird [= Amplifikation] (um Faktor ~10'000)
(zur reaktivierung der Sehzelle muss das 11-trans-retinal wieder ins 11-cis-retinal veränder werden)
4. Das Imin (am Übergang zwischen Retinal und Opsin) wird zum Aldehyd und Amin hydratisiert (und damit werden Retinal und Opsin getrennt)
5. Das Retinal wird (enzymatisch) zurück in dei cis-Form isomerisiert
(6. Die Aldehyd-Gruppe und die Amid-Gruppe reagieren wider zum Imin)
siehe Bild
Acidität Thiole
verglichen mit Alkoholen und Wasser
Thiole sind stärkere Säuren als Wasser und Alkohole
Thiole vs Alkohole
Siedeppunkte
Thiole bilden nur sehr schwache H-Brücken aus
→ Thiole sieden viel tiefer als entsprechende Alkohole
Quecksilber + Thiole
Thiole bilden leicht Komplexe mit Quecksilber
QuecksilberIonen können Disulfid-Brücken aufbrechen (und damit z.B. Enzyme deaktivieren)
Furanose Grundgerüst
5er Ring mit einem O
Symmetrieelemente
Achirale Moleküle
Können Spiegelebenen, Iversionszentrm und Drehachsen enthalten
Symmetrieelemente
Chirale Moleküle
Enthalten keinse Spiegelebenenen und kein Inversionszentrum. Können Drehachsen enthalten.
Zusammenhang Chrialitätszentren - maximale Anzahl Stereoisomere
n Chiralitätszentren führen zu Maximal 2n Stereoisomeren
Chemische & physikalische Eigenschaften
Enantiomere
Enantiomere haben gleiche cheische und zt auch physikalische Eigenschaften
(-> sie lassen sich nur durch Umwandlung in Diastereomere trennen)
Chemische & physikalische Eigneschaften
Diastereomere
Diastereomer lassen sich chemisch und physikalisch unterscheiden
Enatiotopie
(auch Prochiral)
(Die gepaarten Gruppen lassen sich durch Spiegelung an intramolekularer Ebene ineinander überführen)
3 verschiedene Substituenten; bzw. 2 identische Substituenten
-> Mit chiralen Molekülen [Enzymen] sind enantiotope Gruppen unterscheidbar (Entantiotope Gruppen: im Bsp. die beiden H)
Bsp.: siehe Bild