OC Fakten
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Cartes-fiches
Aminosäuren
Chiralität
Alle proteinogenen AS ausser glycin sind chiral
Aminosäuren
Konfiguration am α-C-Atom
DL
L-Konfiguration [bei allen proteinogenen AS]
Aminosäuren
Gruppen
1. Gruppe: Seitenkette neutral und unpolar
2. Gruppe: Seitenkette ±neutral und polar
3. Gruppe: Seitenkette enthält saure Gruppen = saure AS
4. Gruppe: Seitenkette enthällt basische Gruppen = basische AS
Derivate von Aminoäuren
(AS haben zweisch verschiedene funktionelle Gruppen)
-> Derivate der Carboxyl-Gruppe und Derivate der Amino-Gruppe
Peptide
Terminus
N und C Terminus
dort wo die nächste AS angehängt werden könnte
(N Terminus: Aminosäure mit freier Aminogruppe NH2)
(C Terminus: Aminosäure mit freier Carboxygruppe COOH)
Aufbauen von Peptidketten
Prinzip
Es muss erreicht werden das der richtige Treminus der richtigen AS mit dem richtigen nächsten terminus reagiert (Bsp.: Ala–Phe ≠ Phe–Ala)
-> Die Gruppen die nicht reageieren dürfen werden (temporär) geschützt
-> Diese Schutzgruppen müssen nach der Reaktion einzeln un dselektiv abgebaut werden
-> Die Gruppen die reagieren sollen werden aktiviert
Aufbauen von Peptidketten
Schutzgruppen
Schutzgruppen für -COO: Meist Ester
-> Die Aminogrupe wird nucleophiler
Schutzgruppe für H2N: sher vielfältig; Amide Urethane
-> Die Amino Gruppe wird weniger nucleophil
Aufbauen Von Peptidketten
Aktivierung der -COOH Gruppe
(sehr vielfältig): Ester, Thioester, Anhydride
Abbau von Peptiden
Methode
Zweck
z.B. durch Hydrolysen
(chemisch) mit starken Säuren
(Enzymatisch) mit Peptidasen
Bestimmung der Zusammensetzung (Wieviele von welchen AS) und der AS Sequenz
Abbau von Peptiden
Totalhydrolyse
6 N Salzsäure bei 105 C während 24 h
(Das Peptid wird dabei vollständig in die einzelnen AS gespalten)
Nucleotide
Aufgebaut aus 3 Bestandteilen:
- Phosphorsäure
- Zucker
- heterocyclische Base (Purin- oder Pyrimidinbase)
(= Nucleosid + Phophorsäure)
Nucleinsäuren
Polynucleotide
-> Aus einzelnen Nucleotiden aufgebaute Makromoleküle
Verhältnis der Basen in DNA
A:T = 1:1
C:G = 1:1
A ≠ G
Monosaccharide
Einteilung
- nach Art der Carbonylgrupe (Aldehyde -> Aldosen; Ketone -> Ketosen)
- Nach Zahle der C-Atome (C3 Triosen, C4 Tetrosen, C5 Pentosen, C6 Hexosen, etc)
Natürliche Saccharide
Enantiomerie (Fischer)
Alle natürlichen und für den Menschen wichtigen Saccharide sind D
->Die OH-Gruppe am untersten chiralen C zeigt nach rechts
Furanose
5 gliedriges Halbacetal (Kohlenhydrat)
Pyranose
6 gliedriges Halbacetal (Kohlenhydrat)
anomeres Zentrum
Bei cyclischen Halbacetalen Zuckern;
das Chiralitätszentrum am Halbacetal-C-Atom
(dort wird die α/β Nomenklatur von cyclischen Halbacetalen angegeben)
Anomere
Besondere Art der Isomerie; Anomere = Stereoisomere (genauer: Diastereomere) am Anomeren Zentrum [Am Halbacetal C]
reduzierende Zucker
alle Zucker, die Halbacetale sind
-> Besitzen in Lösng eine freie Aldehydgruppe
(können mit Tollens- oder Fehling-Reagenz oxidiert werden)
Glucosid
Glucose glykosid = glucose-Acetal
Glykosid-Bindung
(Bei Zuckern) Entsteht zwischen der OH-Gruppe am anomeren Zentrum und einer weiteren OH-gruppe (oder auch NH2-Gruppe, SH-Gruppe)
(-> Aus dem Zucker wird ein Glycosid/Acetal)