OC Fakten

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H. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über organische Chemie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Reaktionen, Gruppen und Strukturen. Sie decken Themen wie Carbonsäuren, Basen, Alkohole und deren Derivate ab, sowie die Bildung und Eigenschaften von Glykosiden und Nucleinsäuren. Enthalten sind auch Erklärungen zu Stereoisomerie, Chiralität und spezifischen chemischen Reaktionen. Ideal für Studierende der Chemie, die ihr Verständnis vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Flashcards
175
Students
2
Language
German
Category
Chemistry
Level
University
Created / Updated
28.11.2015 / 16.12.2015

Flashcards

Diatereotopie

(auch prochiral)

(Die gepaarten Gruppen lassen sich durch keine Symmetrieoperation inenander überführen)

-> Diastereotope Gruppen lassen sich mit chemischen, enzymatischen und spektroskopischen Methoden unterscheiden

Prochirale Flächen

(Wird aufgespannt von einer C=C oder C=O Doppelbindung, un zwar wenn:)

Eine Addition von der ober- bzw. unterseite zu Stereoisomeren führt (und nicht zu Homomeren)

Bsp.: siehe Bild

Atropisomerie

= konformative Chiralität

Die Rotation um eine einfache Biindung ist so stark eingeschränkt, dass man von einem chiralen Molekül spricht (chiralitätsachse durch die einfachbindung)

Bsp.: siehe Bild

Cyclohexan

a & e

Die Substiutenten stehen axial (a) oder äquatroial (e)

-> Die äquatroiale stellung it die Stabilere, weil ungünstige Interaktionen vermieden werden (siehe Bild)

Aminosäuren

Chiralität

Alle proteinogenen AS ausser glycin sind chiral

Aminosäuren

Konfiguration am α-C-Atom

DL

 

L-Konfiguration [bei allen proteinogenen AS]

Aminosäuren

Chiralität am α-C-Atom

in den miesten AS gilt: H2N > COOH > CH2–C -> (S)

(ist jedoch CH2-S statt CH2-C dann gilt: CH2–S > COOH und somit -> (R))

Bsp.: siehe Bild

Aminosäuren

Gruppen

1. Gruppe: Seitenkette neutral und unpolar
2. Gruppe: Seitenkette ±neutral und polar
3. Gruppe: Seitenkette enthält saure Gruppen = saure AS
4. Gruppe: Seitenkette enthällt basische Gruppen = basische AS

Derivate von Aminoäuren

(AS haben zweisch verschiedene funktionelle Gruppen)

-> Derivate der Carboxyl-Gruppe und Derivate der Amino-Gruppe

Peptide

Terminus

N und C Terminus

dort wo die nächste AS angehängt werden könnte

(N Terminus: Aminosäure mit freier Aminogruppe NH2)
(C Terminus: Aminosäure mit freier Carboxygruppe COOH)

Amidresonanz

folge für Peptidbindungen

(Delokalisation des N elektronenpaares über das π-Orbital der Carbonylgruppe)

-> 6 Atome liegen in einer Ebene

Aufbauen von Peptidketten

Prinzip

Es muss erreicht werden das der richtige Treminus der richtigen AS mit dem richtigen nächsten terminus reagiert (Bsp.: Ala–Phe ≠ Phe–Ala)

-> Die Gruppen die nicht reageieren dürfen werden (temporär) geschützt
  -> Diese Schutzgruppen müssen nach der Reaktion einzeln un dselektiv abgebaut werden
-> Die Gruppen die reagieren sollen werden aktiviert

Aufbauen von Peptidketten

Schutzgruppen 

Schutzgruppen für -COO: Meist Ester
-> Die Aminogrupe wird nucleophiler

Schutzgruppe für H2N: sher vielfältig; Amide Urethane
-> Die Amino Gruppe wird weniger nucleophil

Aufbauen Von Peptidketten

Aktivierung der -COOH Gruppe

(sehr vielfältig): Ester, Thioester, Anhydride

Abbau von Peptiden

Methode

Zweck

z.B. durch Hydrolysen
(chemisch) mit starken Säuren
(Enzymatisch) mit Peptidasen

Bestimmung der Zusammensetzung (Wieviele von welchen AS) und der AS Sequenz

Abbau von Peptiden

Totalhydrolyse

6 N Salzsäure bei 105 C während 24 h

(Das Peptid wird dabei vollständig in die einzelnen AS gespalten)

β-Faltblatt

Sekundärstruktur von Peptiden (und Proteinen)

α-Helix

Sekundärstruktur von Peptiden (und Proteinen)

Bindungen zwischen den einzelenen sacchariden in Oligo-/polysacchariden

Vollaceetalbindungen

(Aus einem OH Rest und einem Halbacetal wird ein Acetal; siehe Bild)

Nucleoside

(untereinheiten von Nucleotiden) bestehen aus Base und Zucker

-> Bei Pyrimidinbasen: N1 mit Zucker verbunden
-> Bei Purinbasen: N9 mit Zucker verbunden

Nucleotide

Aufgebaut aus 3 Bestandteilen:

- Phosphorsäure
- Zucker
- heterocyclische Base (Purin- oder Pyrimidinbase)

(= Nucleosid + Phophorsäure)

Nucleinsäuren

Polynucleotide

-> Aus einzelnen Nucleotiden aufgebaute Makromoleküle

Verhältnis der Basen in DNA

A:T = 1:1
C:G = 1:1

A ≠ G

Monosaccharide

Einteilung

- nach Art der Carbonylgrupe (Aldehyde -> Aldosen; Ketone -> Ketosen)

- Nach Zahle der C-Atome (C3 Triosen, C4 Tetrosen, C5 Pentosen, C6 Hexosen, etc)

Aldose & Ketose

Zusammenhang

Aldosen und Ketosen können durch Keto-Enol-Tautmerie ineinander überführt werden.

Bsp.: siehe Bild

Natürliche Saccharide

Enantiomerie (Fischer)

Alle natürlichen und für den Menschen wichtigen Saccharide sind D

->Die OH-Gruppe am untersten chiralen C zeigt nach rechts

Furanose

5 gliedriges Halbacetal (Kohlenhydrat)

Pyranose

6 gliedriges Halbacetal (Kohlenhydrat)

Bildung cyclischer Halbacetale

bei D-Ribose

Mit OH-C(5) oder mit OH-C(4)  und dem Aldehyd C-Atom

-> OH-Gruppe ist das nucleophile Zentrum, Aldehyd-C-Atom das elektrophile Zentrum

Bsp.: siehe Bild

anomeres Zentrum

Bei cyclischen Halbacetalen Zuckern;

das Chiralitätszentrum am Halbacetal-C-Atom
(dort wird die α/β Nomenklatur von cyclischen Halbacetalen angegeben)

Anomere

Besondere Art der Isomerie; Anomere = Stereoisomere (genauer: Diastereomere) am Anomeren Zentrum [Am Halbacetal C]

α/β-Nomenklatur bei Zuckern

Bezieht sich auf das anomere Zentrum (=Halbacetal-C-Atom)

HO–C(1) und HOCH2– stehen trans -> α
HO–C(1) und HOCH2– stehen cis -> β

Bsp.: siehe Bild

α/β-Nomenklatur bei Zuckern

Bezieht sich auf das anomere Zentrum (=Halbacetal-C-Atom)

HO–C(1) und HOCH2– stehen trans -> α
HO–C(1) und HOCH2– stehen cis -> β

Bsp.: siehe Bild

Reduktion von Monosacchariden

Aus der -COH Gruppe wird eine -CH2OH Gruppe

bsp.: siehe Bild (Beispiel Glucose)

Oxidationion Monosacchariden

Mit milden Oxidationsmitteln entsteht aus D-Glucose (1) (D-Gluconsäure (2))

Mit stärkeren Oxidationsmitteln entsteht aus D-Glucose (1) (D-Glucarsäure (3))

reduzierende Zucker

alle Zucker, die Halbacetale sind
-> Besitzen in Lösng eine freie Aldehydgruppe

(können mit Tollens- oder Fehling-Reagenz oxidiert werden)

Glykoside

Vollacetale von Zuckern, bestehend aus einem Nichtzucker und einem Zucker

-> Glykoside sind nicht reduzierend

Bsp.: siehe Bild

Glucosid

Glucose glykosid = glucose-Acetal

Glykosid-Bindung

(Bei Zuckern) Entsteht zwischen der OH-Gruppe am anomeren Zentrum und einer weiteren OH-gruppe (oder auch NH2-Gruppe, SH-Gruppe)

(-> Aus dem Zucker wird ein Glycosid/Acetal)

Maltose

(Zwei Glucosen über glykosidbindung verbunden)

-> Bestandteil von Stärke

Study