Fragen zur Statistik


D. M.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in grundlegende statistische Konzepte und numerische Methoden. Sie behandeln Themen wie Wahrscheinlichkeit, Zufallsvariablen, Korrelationskoeffizienten, Mittelwerte, Standardabweichungen und Verteilungsfunktionen. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Statistik verstehen und anwenden möchten, um Daten zu analysieren und zu interpretieren.
Cartes-fiches
64
Utilisateurs
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Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Créé / Mis à jour
26.01.2013 / 10.04.2015

Flashcards

41. Von welcher Diagrammform macht man Gebrauch, um die relativen Klassenhäufigkeiten von Stichproben zu veranschaulichen?

Histogramm

42. Geben Sie die Formel für den Mittelwert / die Varianz / die Standardabweichung einer Stichprobe vom Umfang n an!

(siehe Bild)

43. Nennen Sie 3 Eigenschaften, die eine Schätzfunktion für einen Parameter einer Verteilung möglichst erfüllen sollte!

Die Schätzfunktion sollte konsistent, erwartungstreu und effizient sein.

44. Was ist ein Konfidenzintervall? (veraltet, auch Vertrauensintervall)

Das Intervall, in dem der gesuchte Parameter mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit y (Gammazeichen) liegt.

45. Wie hängt die Größe eines Konfidenzintervalls vom Stichprobenumfang / Vertrauensniveau / von der Irrtumswahrscheinlichkeit ab?

Stichprobenumfang: je größer n, desto kleiner das Konfidenzintervall

Vertrauensintervall: je größer y (Gammezeichen), desto größer das Konfidenzintervall

Irrtumswahrscheinlichkeit: je größe a (Alphazeichen), desto kleiner das Konfidenzintervall

46. Von welcher Diagrammform macht man Gebrauch, um die WErte einer zweidimensionalen Stichprobe zu veranschaulichen?

Streuungsdiagramm

 

47. Wann nennt man zwei Größen korreliert?

Wenn zwischen den beiden Größen ein Zusammenhang besteht.

48. Welche der folgenden Größen ist dimensionslos: der Korrelationskoeffizient, der empirische Korrelationskoeffizient, die Kovarianz, die empirische Kovarianz?

Der empirische Korrelationskoeffizient und der Korrelationskoeffizient sind einheiten- / dimensionslos.

49. Wie ist der Korrelationskoeffizient / der empirische Korrelationskoeffizient / die Kovarianz / die empirische Kovarianz definiert (Formel mit Erläuterung der Symbole)?

(siehe Bild)

50. Was verwendet man als Schätzwert für die Kovarianz / den Korrelationskoeffizienten einer zweidimensionalen Grundgesamtheit (in Worten und Formel)?

Schätzwert für Kovarianz: empirische Kovarianz

Schätzwert für Korrelationskoeffizient: empirische Korrelationskoeffizient

51. Wofür ist ein Korrelationskoeffizient / empirischer Korrelationskoeffizient für die Zufallsgrößen X und Y ein Maß?

Aus dem Korrelationskoeffizienten p ist ein linearer Zusammenhang zwischen den Zufallsgrößen X und Y einer Grundgesamtheit erkennbar.
Für normalverteilte X und Y gilt noch stochastische Unabhängigkeit bei p=0.

Der empirische Korrelationskoeffizient r ist ein Maß für die lineare Abhängigkeit zwischen den Zufallsgrößen X und Y einer Stichprobe.

52. Welche Werte kann der empirische Korrelationskoeffizient annehmen?

-1 ≤ r ≤ 1

53. Welche Werte kann der Korrelationskoeffizient der Grundgesamtheit annehmen?

-1 ≤ p ≤ 1

54. Welche Aussagen folgen aus bestimmten Werten eines empirischen Korrelationskoeffizienten für die Zufallsgrößen X und Y?

Wenn | r | = 1
Die Stichprobenpunkte liegen auf einer Geraden

r = -1
negative Steigung der Geraden

r = 1
Steigung positiv

r = 0
zwischen X und Y besteht kein linearer Zusammenhang

Je näher | r | an 1 liegt, desto besser lassen sich die Stichproben durch eine Gerade annähern

55. Der Korrelationskoeffizient einer zweidimensionalen Stichprobe beträgt -0,99.

Ist es sinnvoll, für die beiden Zufallsgrößen eine Regressionsparabel zu berechnen? (Begründung)

Nein.

Je näher | r | an 1 liegt, desto besser lassen sich die Stichproben durch eine Gerade annähern.

56. Welche Größe muss den Wert 0 annehmen, wenn die beiden Zufallsgrößen X und Y stochastisch unabhängig sind (in Worten und als Formel)?

Korrelationskoeffizient p = σxy / ( σx σy ) einer Grundgesamtheit

57. Mit Hilfe welcher Methode wird eine Regressionsgerade / Ausgleichsgerade berechnet?

Die Gaußsche Methode der kleinsten Quadrate

58. Beschreiben Sie 2 mögliche Vorgehensweisen für die nichtlineare Regression!

Methode der kleinsten Quadrate

Transformation in ein lineares Regressionsproblem

(siehe Bild)

59. Wie kann man das vollständige Messergebnis / die Messunsicherheit für eine physikalische Größe Y angeben?

Geben Sie in Worten an, was die dabei verwendeten Symbole bedeuten!

(siehe Bild)

60. Welche Beziehung besteht zwischen dem vollständigen Messergebnis und Vertrauensintervallen für die gemessene Größe?

X = x (Mittelwert) ± t * sx(Mittelwert) 

t ist das Quantil der Student- oder t-Verteilung

61. Welche Beziehung besteht zwischen der Standardabweichung der Messwerte und der Standardabweichung des Mittelwerts?

(siehe Formel/Bild)

62. Wie ist der absolute / relative Fehler / Maximalfehler definiert?

(siehe Bild)

63. Zwei Näherungen für denselben exakten Wert mit demselben absoluten Fehler sind immer identisch.

Stimmt diese Aussage?

Nein, da der absolute Fehler nur der Betrag des Fehler ist, kann die Näherung 

x0 = x + | x0 |  oder 
x0 = x - | x0 | sein

64. Ist der relative Fehler immer kleiner als der absolute Fehler (Begründung)?

Nein. Für | x0 | < 1, x0 ungleich 0 ist tatsächlich der relative Fehler größer als der absolute Fehler, da x0 im Nenner liegt. Der Wert x0 sei eine Näherung für den Wert x. 

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