Numerik
Prüfungsvorbereitung
Prüfungsvorbereitung
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Lernkarten
Welche Norm wird bei der Tschebyscheff-Approximation verwendet?
die Maximumsnorm
Vorteil: größte Abweichung soll kleiner werden, immer im Mittel jedoch größer als L2-Norm (Gauss)
Polynome bis zu welcher Ordnung werden bei n+1 verschiedener Stützstellen von der Newton-Cotes-Formeln exakt integriert?
allgemeine Ordnung zu n+1 verschiedenen Stützstellen: Quadraturformel I(p) von Ordnung n+1 --> Polynome p € Pn
falls n gerade: I(p) von Ordnung n+2 und p € Pn+1 weil Polynome mit ungeradem Exponent punktsymmetrisch zum Ursprung sind.
Wie viele Stützstellen benötigt, damit ein Interpolationspolynom von Grad n Polynome der Ordnung 2n +2 exakt integriert?
n+1
Die Quadraturordnung hängt von der Wahl der Stützstellen ab. Für spezielle Wahl der xi ist bei n+1 Stützstellen die maximal erreichbare Ordnung der Quadraturformel 2n + 2, es geht nicht besser! p € P2n+1
Die xi sind dann gerade die Nullstellen des Orthogonalpolynoms port(x) vom Grad n+1 bzgl des betrachteten Skalarprodukts.
Was ist das Romberg-Integrationsverfahren?
Welches schon bekannte Prinzip taucht wieder auf?
Idee: Extrapolation der Trapezregel. Es wird ausgenutzt, dass sich der Fehler für die Trapezregel T(h) in eine Potenzreihe in h2 (statt nur h) entwickeln lässt --> es ist eine Extrapolation in Quadraten der Schrittweite möglich, die deutlich schneller konvergiert als die einfache Extrapolation zum Limes. (Schrittweite = Breite der Trapeze)
Prinzip der Extrapolation zum Limes (Richardson Extrapolation)
Während der Durchführung einer Gauß-Elimation ist ein Diagonalelement fast Null, welche Probleme ergeben sich hieraus?
Wie löst man das Problem in der Praxis?
A ist fast singulär (nicht invertierbar) --> LR Zerlegung ist instabil
Das Problem lässt sich durch Pivotisierung und Zeilenäquilibrierung stabilisieren
Was heißt hermitesch?
selbstadjungiert, A stimmt mit der transponierten und komplex konjugierten Matrix überein
Wie erhält man bei einer Gauß-Elimination automatisch eine LR-Zerlegung?
(Die L Matrix wird in den freien Plätzen der R Matrix gespeichert)
Man muss beim "auf die Stufenform bringen" bestimmte Regeln befolgen:
- am besten keine Zeilen vertauschen, sonst PA = LR
- von der 2.Zeile , mit dem zu elimnierenden Betrag, wird die 1.Zeile mit passend multiplizierten Faktor abgezogen, sodass eine Null entsteht
R ist dann die Matrix in Stufenform (obere Dreiecksmatrix)
L sind die multiplizierten Faktoren, bei der Gauß-Elimination (1.Schritt in 1. Spalte, auf Diagonalen mit 1 auffüllen)
In welcher Situation ist die Durchführung einer LR-Zerlegung von A einer Gauß-Eliminationdes LGS Ax=b vorzuziehen?
wenn man das Lösen eines quadratischen, eindeutig lösbaren LGS als Computerprogramm umsetzen will
gleicher Rechenaufwand, aber in der Praxis tritt häufig der Fall auf, dass sich die Rechte Seite b ändert, während die Matrix unverändert bleibt --> auch L und R bleiben auch bei sich ändernden b gleich
Was ist Pivotisierung?
- Gaußsche Elimination erfordert oft Zeilenvertauschung, da z.B. das Pivotelement (a11) ungleich 0 sein muss.
- Am geschicktesten wählt man eine 1, bei Berechnung mit dem Computer am sinnvollsten as betragsgrößte Element, um einen möglichst stabilen Algrotihmuss zu erhalten (Totalpivotisierung)
Pivotisierung ist ohne nennenswerten Zusatzaufwand durchführbar, wenn die Vertauschungen in einem Indexvektor gespeichert werden.
Wann werden Fehler in den Eingansdaten enorm verstärkt? (bei LGS)
Kondition cond(A) ist der Verstärkungsfaktor
Je größer cond(A) desto schlechter konditioniert ist das Problem.
Ist das Gram-Schmidt-Verfahren wegen Rundungsfehler ...
Was ist die QR-Zerlegung?
Die Zerlegung A = Q • R ist eindeutig für eine rechteckige Matrix A € Km x n mit m >= n und Rang(A) = n
- Q = orthogonale (bzw unitäre für m=n) Matrix
- R = obere Dreiecksmatrix
Es gibt verschiedene Algorithmen z.B. Housholder-Verfahren, Gram-Schmidt-Verfahren
Welchen Vorteil hat das Newton-Verfahren gegenüber direkten Verfahren wie z.B. der LR-Zerlegung bzgl der Anwendbarkeit?
- gilt auch für nichtlineare Gleichungen
- konvergiert lokal quadratisch (d.h. Startwert muss nahe an Lösung sein)
Was ist ein Fixpunkt?
Ein Fixpunkt erfüllt die Gleichung f(xi) = xi
Was für zwei Typen von Fixpunkten gibt es?
- stabil | f'(x) | < 1 (Im Schnittpunkt)
- instabil | f'(x) | > 1
Anschaulich: Man kann die Funktion auf den Punkt selbst anwenden, ohne ihn zu verändern, wobei eine Störung wenig bzw. viel ändert, indem sie zum Fixpunkt hinführt bzw. wegführt
Wie kann die Extrapolation ohne explizite Berechnung des Interpolationspolynoms durchgeführt werden?
mit dem Neville-Schema
Was ist die maximal erreichbare Ordnung der Gauß-Quadraturformel?
Die Quadraturordnung hängt von der Wahl der Stützstellen ab. Für spezielle Wahl der xi ist bei n+1 Stützstellen die maximal erreichbare Ordnung der Quadraturformel 2n + 2, es geht nicht besser! --> Durch Gauß-Quadratur lassen sich Polynome vom Grad 2n+1 exakt integrieren.
Die xi sind dann gerade die Nullstellen des Orthogonalpolynoms p(x) vom Grad n+1 bzgl des betrachteten Skalarprodukts
Welche Polynome ergeben sich für Gewichtsfunktion w(x) > 0?
- allgemeines w(x) > 0:
Konstruiere Orthogonalpolynom p bzg. (•,•)w durch orthogonalisieren der Monombasis - w(x) = 1 --> Legendre-Polynome
- w(x) = 1/sqrt(1+x2) --> Tschebycheff-Polynome
Wie viele Stützstellen benötigt man um mit Gauß-Quadratur ein Polynom p € P4 exakt integrieren zu können?
Wie viele Nullstellen hat das Orthogonalpolynom?
p € P4 = P2n+1 ----> 4 = 2n + 1 ---> n = 2
benötigte Stützstellen: n+1 = 3
Die Anzahl der Nullstellen von port € P3 = Pn+1 ist gleich der Anzahl der benötigten Stützstellen
Welchen Grad haben die Tschebycheff-Polynome für eine Quadraturformel die Polynome der Ordnung p € P3 exakt bestimmt?
p € P3 = P2n+1 --> 3 = 2n +1 --> n = 1
T = port € Pn+1 --> T ist von Grad 2
Was gilt für quadratische Matrizen?
- m=n
- Ax = b ist für jedes b eindeutig lösbar
- Rang(A) = n
- det(A) =/= 0 --> A ist regulär
- inv(A) ist regulär, transp(A) ist regulär
- alle Eigenwerte von A =/= 0
Was für direkte Verfahren zur Lösung LGS gibt es?
Was für iterative Verfahren zur Lösung LGS gibt es?
direkt (exakt): Cholesky, QR, LR
iterativ: Newton (Approximative Lösung von x)
Was ist a posterori/ a priori Fehlerabschätzung?
- a priori: vor Berechnung, hängt also nicht von berechneten Daten ab
- a posterori: Fehlerabbhängigkeit von Approximation