Niereninsuffizienz
BB Pflege HF
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Lernkarten
Wie wird eine Nierenerkrankung diagnostiziert?
- Anamnese:
- Beschwerden? Nierenerkrankungen in der Familie? Medikamente? Vorerkrankungen, OP’s
- Körperliche Untersuchung:
- Anämie? Ödeme? Art. Hypertonie? Hautfarbe? Klopfschmerzen
- Urin- Status:
- pH- Wert? (Gicht, Azidose: HWI, Medikamente, Alkalose)
- Protein- und Zuckergehalt, evt. Ketonkörper (bei Diabetikern)?
- Sediment (=div. Zellen, sog. „Zylinder“, Kristalle)
- Blutuntersuchung:
- Nierenwerte
- Kalium, Phosphat?
- pH- Wert? (renale Azidose-> chron. Niereninsuffizenz?)
- Kreatinin- Clerance (Clearance= Klärung, Reinigung)
- Direkte Messung der „Glomerulären Filtrationsrate“ (GFR, Gemessen in ml/min -> Plasmamenge, die pro Zeiteinheit in den Glomerula beider Nieren filtriert wird = ca. 180 l Primärharn/ Tag bzw. ca. 120 ml/min)
- Drückt aus, wie viel Blutplasma pro Zeiteinheit von einer bestimmten Substanzmenge befreit wird -> Mass für das Vermögen der Niere, Stoffe auszuscheiden
- Methode (rel. Aufwändig): 24 Std- Urin sammeln, Bestimmung der Kreatinin- Konzentration im Urin und Serum, Berechung des Urin- Minuten- Volumens, Berechnung der KC nach Formel (-> macht der Arzt)
Bildgebend:
- Sonographie
- Nicht invasiv, nicht schmerzhaft
- Keine Strahlenbelastung
- Lage, Form, Grösse der Nieren
- Zysten, Tumoren, Steine
- Abflusshindernisse/ Stauung
- Durchblutung (Farbdoppler
- Röntgen
- Eher schlechte Darstellung von Weichgeweben aber: Nieren- und Harnleitersteine sichtbar (verkalkt)
Was für Funktionen/ Aufgaben hat die Niere?
Eine gesunde Niere erfüllt eine Reihe lebensnotweniger Aufgaben im Körper:
- Regelung des Flüssigkeitshaushaltes
- Reglung des Elektrolythaushaltes
- Regelung des Säure- Basen- Haushaltes
- Entfernung von harnpflichtiger und giftiger Stoffe aus dem Körper
- Abgabe von Hormonen ins Blut:
- Renin-> Blutdruck
- Erythropoetin -> Bildung roter Blutkörperchen
- Vitamin D3 -> Knochenstoffwechsel
- Bei Menschen mit chronischer Nierenkrankheit sind eine oder mehrere dieser Funktionen der Niere gestört.
Definition von Niereninsuffizienz
Als Niereninsuffizienz wird bezeichnet:
- Die Unterfunktion einer oder beider Nieren
- Es kommt im Rahmen einer Niereninsuffizenz zur Erhöhung der konzentration von harnpfichtigen Substanzen im Blut
- Kreatinin
- Harnstoff
- Harnsäure
- Phosphat
- Etc.
Was für Arten der Niereninsuffzienz gibt es und wie äussert sich diese?
Akutes Nierenversagen
- Ein plötzlicher Verlust der Nierenfunktion (Azotämie und Oligurie) durch eine Verletzung oder Vergiftung
- Ein Akutes Nierenversagen kann bei rascher Behandlung im Normalfall innerhalb einiger Wochen behoben werden
Chronischen Niereninsuffizenz
- Ein allmähliches Nachlassen der Nierenfunktion aufgrund einer langwierigen Erkrankung. Dies ist die häufigere Variante des Niereninsuffizenz, die zwar nicht heilbar ist, aber behandelt werden kann
Terminales Nierenversagen (ESRD- End stage renal disease)
- Ein Zustand, bei dem die Niere nicht mehr oder nur sehr schwach arbeiten
- Oligurie bis Anurie, Azotämie, Hyperkaliämie
- In diesem Fall wird eine Dialysebehandlung oder Transplantation unbedingt erforderlich
Was sind die Ursachen einer Niereninsuffizienz (akut und chronisch)?
Akut
- Blutverlust
- Herzinsuffizienz
- Ischämie durch Schock
- Glomerulonephritis
- Pyelonephritis
- Nephrotoxische Substandzen
- Urolithisasis (bei Einzelniere) (Nierensteine)
- Prostatahypertrophie
Chronisch
- Diabetische Nephropathie
- Hypertonie
- Veranlagung
- Infektionen
- Vergiftungen
- Nephrosklerose
Was sind Leitsymptome einer Niereninsuffizienz?
Einige Symptome der Urämie:
- Müdigkeit bzw. Schwächegefühl
- Ödembildung Augenlid und Beine
- Kurzatmigkeit
- Appetitlosigkeit, schlechter Geschmack im Mund, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust, erosive Gastritis
- Schlafprobleme, Juckreiz, Muskelkrämpfe, gelbliche Verfärbung der Haut, Gerinnungsstörungen
- Azotämie (Anstieg von Säure)
- Oligurie (weniger als 500 ml/24h)
Wie ist der Verlauf eines akuten Nierenversagens?
Akutes Nierenversagen
- 3. Phasen
- Oligurische- Stunden bis Wochen
- Diuretische- einige Tage
- Phase der Restitution- Monate
- Oligureie/ Anurie und Azotämie im zeitlichen Zusammenhang mit dem auslösenden Ereignis
- Anstieg der Plasmakaliumkonzentration bis zur lebensbedrohlichen Hyperkaliämie
- Metabolische Azidose
- Die meisten akuten Nierenversagen sind reversibel!
Es gibt bei der Niereninsuffizienz 5 Stadien, wie lautet das 1. Stadium und wie ist dies gekennzeichnet?
Stadium 1:
- GFR grösser 90 ml/min
- Meist Zufallsbefund im Rahmen einer Hypertonieabklärung
- Harnpflichtige Substanzen noch im Normbereich
- Möglicherweise wird bereits Eiweiss vermehrt im Urin ausgeschieden
Ziel der Behandlung
- Durch die Behandlung der Krankheitsursache einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion vorzubeugen
Es gibt bei der Niereninsuffizienz 5 Stadien, wie lautet das 2. Stadium und wie ist dies gekennzeichnet?
Stadium 2:
- GFR zwischen 60-89 ml/min
- Oberflächlich betrachtet funktionieren die Niere weiterhin ausreichend
- Erkennbar nur durch Blutuntersuchung
- Abklärung und Behandlung von Hypertonie und Diabetes mellitus
Ziel der Behandlung:
- Oberstes Ziel muss es sein, einer Verschlechterung der Nierenfunktion entgegenzuwirken oder den Zustand zumindest zu stabilisieren
Es gibt bei der Niereninsuffizienz 5 Stadien, wie lautet das 3. Stadium und wie ist dies gekennzeichnet?
Stadium 3:
- GFR zwischen 30 bis 59 ml/min
- Nierenschädigung ist nun soweit fortgeschritten
- Auffällig erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte im Blut
- Anstieg des Kaliums bei weniger als 1000 ml/d Urinausscheidung
- Metabolische Azidose
- Betroffene klagen über Hypertonie (renale Hypertonie), Leistungsminderung und rasche Ermüdbarkeit
- Risiko von Herz-Kreislauf- Erkrankungen steigt
Medikamente, die normalerweise über die Niere wieder ausgeschieden werden, müssen in ihrer Dosis reduziert werden, damit sie keine Nebenwirkungen verursachen
Es gibt bei der Niereninsuffizienz 5 Stadien, wie lautet das 4. Stadium und wie ist dies gekennzeichnet?
Stadium 4:
- GFR zwischen 15 bis 29 ml/min
- Verschlechtert sich die Niereninsuffizienz weiter, nehmen auch die Beschwerden zu- unter anderem Appetitlosigkeit, Erbrechen, Übelkeit, Nervenschmerzen, Juckreiz und Knochenschmerzen, Kurzatmigkeit
- Der Körper kann über die Niere weniger Salze und Wasser ausscheiden und dadurch entstehen Ödeme
- Die Niere verliert bei einem Nierenversagen zunehmend die Fähigkeit Kalium auszuscheiden
- Neurologische Störungen treten auf (Delirium, Tremor, epileptische Krämpfe)
Es gibt bei der Niereninsuffizienz 5 Stadien, wie lautet das 5. Stadium und wie ist dies gekennzeichnet?
Stadium 5:
- GFR unter 15 ml/min
- Die Nieren fallen vollständig aus
- Unbehandelt vergiftet der Körper
- Betroffener wird Dialysepflichtig
- Alternative ist eine Nierentransplantation
Wie ist die Therapie bei Beginn eines akuten Nierenversagens?
Bei Beginn eines akuten Nierenversagens
- Ursache abklären (prä-, postrenal) und wenn möglich beheben
- Reduziere oder absetzen von nephrotoxischen Medikamenten
- Volumengabe bei zu niedrigem ZVD
- Ausgleich der Elektrolyte, Gabe von Diuretika
- Gabe von Dopamin in niedriger Dosis?
Wie ist die Therapie bei fortschreitenden akutem Nierenversagen?
Bei fortschreitenden akutem Nierenversagen:
- Kalium senken
- Über die Niere ausgeschiedene Medikamente, durch Serumbestimmung angleichen (z.B. Antibiotika, Herzglykoside, Schmerzmittel)
- Flüssigkeits- Elektrolytstörung regulieren
- Säure- Basen- Haushalt regulieren
- Hämofiltration, Hämodialyse
Nenne Pflegerische Massnahmen bei einem akuten Nierenversagen
Akut- Therapie
- Überwachung der Vitalzeichen allgemein
- Kontrolle des ZVD
- Herzrhythmus beachten auf Zeichen von Hyperkaliämie
- Blutdrucküberwachung- Hypotonie und Hypertonie vermeiden
- Keine BD- Messung an Armen mit Dialysezugängen
- Kontrolle der Atmung, da Gefahr des Lungenödems
- Bilanzierung- Einfuhr wird über die Ausfuhr bestimmt
- Stündlich Urinausscheidung kontrollieren, bei Restharn
- Tägliches Wiegen
- Ernährung anpassen – Reduktion von Eiweiss, Natrium und Kalium, erhöhtes Bedarf von Gluccose bei Katabolie
- Regelmässige BZ- Messung
- Gabe von Elektrolyten und Diuretika und deren Überwachung
- Blutentnahme für Elektrolyte, Hast, Krea, ph-Wert im Blut
- Wirksamkeit von Medikamenten kontrollieren und Überdosierungserscheinungen erkennen
- Pflege und Überwachung des Dialysekatheters
- Pflege und Überwachung des Blasenverweilkatheters
- Gute Hautpflege, Patienten leiden unter trockener und juckender Haut
- Alle Prophylaxen
- Unterstützung in den LA’s
- Neurologische Überwachung (urämisches Koma)
Nenne pflegerische Massnahmen bei der chronischen Niereninsuffizienz bei den jeweiligen Stadien
Chronische Therapie:
- Verbesserung der Therapie bei Diabetes mellitus Typ 2 und Hypertonie
- Und deren Früherkennung
Stadium 1 und 2:
- Diagnose der Grunderkrankung
- Therapie von Komorbiditäten
- Redkuktion von kardiovaskulären Risikofaktoren
- Abschätzung der Progression
Stadium 3:
- Diagnose und Therapie von Komplikationen z.B. Anämie
Stadium 4 und 5:
- Vorbereitung für Nierenersatztherapie
- Nierenersatztherapie
- Nierentransplantation
Was geschieht bei der Dialyse? Was für Arten gibt es und wie wird dies durchgeführt?
- Bei der Dialyse wird ein Teil der Aufgaben der Niere von künstlichen Hilfsmitteln übernommen
- Hierbei lassen sich zwei Arten der Dialyse unterschieden: Perionealdialyse (PD) und Hämodialyse (HD)
- Die Peritonealdialyse kann entweder kontinuierlich am Tag (CAPD) oder automatisch in der Nacht (APD) durchgeführt werden, vom Patient selbst
- Die Hämodialyse wird entweder in einem Spital bzw. im Dialysezentrum (HD im Spital) oder als Heim- Hämodialyse (HD zuhause) durchgeführt
Nenne Vor und Nachteile von der Hämodialyse und Peritonealdialyse
PD
Vorteile:
- Kostengünstig
- Mehr Freiraum
- Privatsphäre
- Dialyse ohne Aufsuchen eines Zentrums
- APD dialysiert in der Nacht
Nachteile:
- Mehrmals Lösungen auszutauschen
- Schulung benötigt
- Kunststoffschlauch im Bauch
- Therapie kann sich auf das Familienleben auswirken
- Es wird ein Lagerraum benötigt
- Im Schlafzimmer steht bei APD ein Gerät
HD
Vorteile:
- Pflegepersonal übernimmt
- Kein Gerät, kein Material für Zuhause notwendig
Nachteile:
- Festgelegte Termine im Spital oder Dialysezentrum
- Normale Arbeitszeiten nicht mehr möglich
- Chirurgisches Anlegen eines Shunts
- Einführen von zwei Kanülen bei jeder Sitzung
Was ist die kontinuerliche ambulante Peritonaldialyse (CAPD), was gibt es dabei zu beachten?
- Die CAPD wird manuell vom Patienten selbst zuhause, am Arbeitsplatz oder auch in den Ferien durchgeführt
- Die meisten CAPD- Patienten benötigen vier Beutelwechsel pro Tag
- Die Diayseflüssigkeit verbleibt 4 bis 6 Stunden in der Bauchhöhle
- Während dieser Zeit kann sich der Patient seinem gewohnten Tagesablauf widmen
- Nach Ablauf dieser Verweildauer wird die Flüssigkeit ausgewechselt
- Dieser Vorgang wird „Wechsel“ genannt
- Es gibt keine festgelegten Zeiten für den Beutelwechsel
Was ist die automatische Peritonealdialyse (APD) und was ist bei dieser zu beachten?
- Wie es der Name APD bereits verrät, wird bei der Durchführung des Flüssigkeitsaustausches ein Gerät- Cycler genannt- eingesetzt.
- Die Dialyse wird nachts durchgeführt, das heisst in 8 bis 10 Stunden, wenn der Patinet schläft
- Das Gerät kontrolliert den zeitlichen Ablauf der Wechsel, leitet die verbrauchte Lösung ab und füllt die Bauchhöhle mit frischer Lösung auf
- Die APD ist ideal für Kinder und Patienten, die einer regelmässigen beruflichen Tätigkeiten nachgehen
Was sind pflegerische Aufgaben bezüglich der Betreuung von Patienten mit einer Niereninsuffizienz?
- Shuntmanagment
- Funktionsprüfung des Shunts
- Shuntpflege
- Prävention vor Infektionen
- Wenig Eiweiss und Phosphat
- Empfehlung für tägliche Eiweisszufuhr
- Patient mit HD= 1,2 g/kg Körpergewicht
- Patient mit PD =1,4 g/kg Körpergewicht
- Bei Patienten mit PD ist die Eiweisszufuhr aufgrund der im Vergleich zur HD grösseren Eiweissverluste höher
- Achtung vor Hyperkaliämie
- Bei einer Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumspiegel >4,8 mmol/l im Blut) sollte die tägliche Zufuhr auf 2000 mg Kalium pro Tag (=ca. 70 g Eiweiss) eingeschränkt werden.
- Eine Hyperkaliämie kann lebensbedrohlich sein: Sie kann zu Muskellähmungen und Herzrhythmusstörungen, bis hin zum Herzstillstand führen.
- Salz: maximal 5-6 g pro Tag
- Kochsalz bewirkt eine Salz- und Wasserretention in der Niere und führt damit zu einer Blutdruckerhöhung
- Bei salzempfindlichen Patienten mit essentieller Hypertonie bewirkt der salzinduzierte Anstieg von systolischem und diastolischem Blutdruck eine Zunahme der Eiweissausscheidung im Urin
- Trinkmenge: Einschränkung grösste Belastung für den Patienten
- Faustregel für Trinkmenge: Menge des 24- Urins puls 800ml
- Bei dialysepflichtigen Patienten wird die Trinkmenge und die erlaubte tägliche Gewichtszunahme vom Arzt festgelegt
WAs ist bezüglich der Ernährung bei Niereninsuffizienz zu beachten?
Für wenig Kalium
- Äpfel, Birnen, Karotten, Peperonis, Spargeln
Vermeiden
- Nüsse, Trockenobst, Kartoffeln, Bananen, Feigen, Avocados, Schokolade
Für wenig Phosphat
- Truthahn, Rindfleisch (mager)
Vermeiden
- Milch, Milchpulver, Hühnereigelb, Schmerzkäse oder Emmentaler (45% Fett i.Tr.) Parmesan, Wurstwaren, Pilze, Weizenkleie
Tipps bei Durst:
- Eiswürfel (in Massen), Zitronenschnitze, zuckerfreie Bonbons sind ideale Durstlöscher
- Warme statt eiskalte Getränke
Wieso sind Patienten mit einer Niereninsuffizienz Malnutrition gefährdet?
- Patienten die regelmässig während oder nach der Dialyse unter Übelkeit und Brechreiz klagen haben meist am Dialysetag eine verminderte Nahrungsaufnahme
- Bei starkem dialyseinduziertem Durst verzichten manche Patienten aus Furcht vor einer zu grossen Gewichtszunahme im dialysefreien Intervall eher auf die Nahrungsaufnahme als auf das Trinken.
- Zu wenig Aufnahme von Proteinen
- Begleiterkrankungen (Komorbidität) wie Magen- Darm Erkrankungen, Diabetes mellitus, Alkoholismus, Herzinsuffizienz, Demenz und Tumorerkrankungen
Wann wird Diuretika angewendet?
- Stauungsödem bei Herzinsuffizienz
- Hirnödem nach Traumatischen Ereignissen, Tumoren und Operationen
- Ödeme bei Eiweissmangelzuständen
- Aszites
- Nierenerkrankungen
- Hypertonie
Was ist die Wirkung von Diuretika?
Beeinflussen hauptsächlich die Nieren als Hauptorgan der Ausscheidung
- Hemmung der Rückresoption von körpereigenen Salzen (Natrium, Kalium, Chlorid)
- Thiazide und Abkömmlinge (Esidrex, Hygroton)
- Schleifendiuretika (Lasix, Torem)
- Hemmung der Ausschüttung von Aldosteron
- Kaliumsparende Diuretika (Aldactone) (Ausschwemmung von Natrium)
Was sind mögliche Nebenwirkungen von Diuretika?
- Störungen des Wasser- Elektrolyt Haushaltes
- Im Vordergrund steht der Kaliumverlust
- Schwächegefühl, Schläfrigkeit, Brechreiz, Obstipation -> Herzrhythmusstörungen
- Im Vordergrund steht der Kaliumverlust
- Kaliumsparende Diuretika können zu erhöhten Kaliumspiegel führen ->Herzrhythmusstörungen
- Können Gicht auslösen
- Steigern Thormboseneigung
- Können infolge Hypotonie zu einem orthostatischen Schwindel führen
Was ist für uns PP wichtig zu beobachten, wenn einem Patienten Diuretika verabreicht wird?
- (tgl.) BD messen, Puls evtl. EKG Kontrollen
- Gewichtskontrolle (2-3 mal pro Woche)
- Thrombosenprophylaxe (bei zu schneller Ödemausschwemmung)
- Exsikkose- Zeichen
- Diuretika morgens verabreichen – Nachtruhe
- Kaliummangel (Muskelkrämpfe/ Herzrhythmusstörungen/ Obstipation)
Was sind mögliche Interaktionen bei Diuretikagabe?
- Verstärken die Wirkung von Herzglykosiden (Kalium tief)
- NSAR vermindern die Wirkung von Diuretika
- Erhöhen die Nephrotoxizität von Aminoglykosid- Antibiotika
- In Kombination mit Glucocortioiden und Laxanzien erhöhte Hypokaliämiegefahr