Neurobiologie

Teil 1 - Neurobiologie 5. Gymnasium Alle Informationen stammen aus den abgegeben Dossiers der Lehrperson oder deren mündlichen Besprechung.

Teil 1 - Neurobiologie 5. Gymnasium Alle Informationen stammen aus den abgegeben Dossiers der Lehrperson oder deren mündlichen Besprechung.


K. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Neurobiologie, insbesondere auf fortgeschrittenem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Funktion von Neuronen, die Rolle von Proteinen und die Dynamik der Natrium-Kalium-Pumpe, wobei auch die Bedeutung von ATP und Kalium im Zellstoffwechsel hervorgehoben wird. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Forscher, die sich mit den komplexen Prozessen der Nervenzellen und deren Interaktionen auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
82
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
27.03.2012 / 02.06.2024

Cartes-fiches

Was ist ein Reiz?

Umwelteinfluss, der geeignet ist, in spezialisierten Sinneszellen Veränderungen hervorzurufen, die beim Lebewesen eine Reaktion bewirken.

Selektiv = reagiert nur auf adäquaten (spezifischen) Reiz.

Wo liegt die zelluläre Membran/Biomembran? Wie erscheint sie?

- liegt in wässigrem Milieu, Cytoplasma

- Plasmamembranen erscheinen als 2 dunkle Striche, dazwischen helle Zone

- sie ist selektiv permeabel (semipermeabel)

Was bildet die Biomembran?

- bildet ein flüssiges Mosaik aus Phospholipiden (amphiphil => bilden Doppelschicht)

und Proteinen

Flüssig-Mosaik-Modell?

- (Biomembran)

- 2D-Flüssigkeit, in die versch. Proteine eingebettet sind

Was tun Kohlenhydratketten? Kohelhydratketten sind hydrophil

- sind auf Proteinen => immer nach aussen, da Erkennen, Kommunikation

zwischen Zellen

- regeln die Zellkommunikation

- sie sind für Erkennung da

- geben an, was für Zelle das ist

Was ist die Primärstruktur?

- 0,1 nm

- Aneinanderreihung von den Aminosäuren als Kette

- Von Gen bestimmt, welche AS aneinander gekettet sind.

- Ribosomen machen Primärstruktur

Was ist die Sekundärstruktur?

- 1 nm

- automatische Bildung (hängt von H-Brücken-Möglichkeiten ab

- falten und drehen geht von selsbt

Was ist die Teritärstruktur?

- 10 nm

- dreht noch einmal => 3D-Aufbau = räumlicher Aufbau

Funktionen der Membranproteine?

Transport, Enzymaktivität, Signalübertragung, Zellverbindung, Zell-Zell-Erkennung, Verankerung an Cytoskelett und extrazelluläre Matrix

Transportproteine (Was? Wofür?)

- hydrophilen Kanal durch die Membran bilden (für bestimmte gelöste Substanzen

spezifisch)

- Diffusion (nach Gesetz des Konzentrationsgefälles)

- gegen Konzentrationsgefälle => hydrolysieren ATP => pumpen aktive Substanzen

durch die Membran (aktiver Transport)

- Carrierproteine (Trägerproteine; Klapp-Mechanismus; spez.)

Was ist ein Enzym?

- Protein

- Biokatalysator

- substratspezifisch = Schlüssel-Schloss-Prinzip => Substrat zum Enzym

- wirkungsspezifisch = nur eine Aufgabe machen (trennen oder verbinden)

Was ist die Enzymaktivität?

- aktives Zentrum kommt in Kontakt mit den Substanzen im benachbarten wässrigen

Milieu

- mehrere Enzyme nebeneinander = Multienzymkomlex => führt mehrere Schritte

eines Stoffwechselweges aus

- (siehe Karte Enzym: Substratspezifisch und wirkungsspezifisch)

Was versteht man unter der Signalübertragung bei Proteinen?

- Membranprotein kann eine spez. geformte Bindungsstelle besitzen, die zur Struktur

eines chemischen Botenstoffs (z.B. eines Hormons) passt

- Signal => Konformationsänderung im Protein => Info ins Zellinnere übermittelt

- Protein verändert sich => Signal weitergeben (Signal muss nicht draussen

bleiben.)

Was versteht man unter Zellverbindungen?

- Proteine in Zellen können andere Proteine von Zellen abtasten => Kommunikation

- in Form von versch. Zellvbg. miteinander verknüpft sein (Membranproteine

benachbarter Zellen (siehe Abb.)

Was versteht man unter Zell-Zell-Erkennung?

Manche Glykoproteine dienen als Etiketten, die von anderen Zellen spezifisch erkannt werden. Kohlenhydratketten können sich verändern. Protein meint, ah die gehört nicht zu mir => zerstört eig. Zelle (Immunsystem => zerstört Fremdes)

Was sind Glykoproteine?

- Proteine mit kurzen Zuckerketten

- dienen zur Zell-Zell-Erkennung

Verankerung an cytoskletett und eytrazellulärer Matrix

Mikrofilamente und andere Komponenten des Cytoskeletts sind häufig an Membranproteine gebunden. Dies trägt dazu bei, dass die Zelle ihre Form behält und dass bestimmte Membranproteine an ihrem Platz bleiben. Proteine, die an der extrazellulären Matrix befestigt sind, können Veränderungen innerhalb und ausserhalb der Zelle koordinieren

Was bedeuten Endocytose und Exocytose?

Umschliessen des grossen Partikel => in Vesikel einschliessen (Bläschen mit Membran umschliessen). Durch Exocytose den „Abfall“ auf umgekehrtem Wege wieder raus.

Denke an Amöbe

Osmose

hypotonische Lösung, hypertonische Lösung (also das geschieht)

Was passiert bei einer hypotonischen Lösung?

Salzkonzentration in der Zelle ist höher als in der Lösung => Wasser strömt in die Zelle => Zelle lysiert (nur tierische Zelle, pflanzliche hat eine Zellwand)

Was passiert bei einer isotonischen Lösung?

Salzkonz. innerhalb und ausserhalb der Zelle ist gleich gross => Ein- und Ausstrom von Wasser ist im Gleichgewicht

Was passiert bei einer hypertonischen Lösung?

Salzkonzentration ausserhalb der Zelle ist grösser => Wasser strömt aus der Zelle => Zelle schrumpft

Was ist ein Ruhepotential?

beide Elektroden ausserhalb des Riesenaxons => keine Spannung messbar => waagrechter Strahl (Strahl wird von den beiden vertikalen Platten gleichermassen abgestossen bzw. angezogen => keine Potentialdifferenz)

ein Kapillarelektrode im Axon => Eletronenstrahl nach unten (Strahl von der unteren Platte angezogen und von der oberen abgestossen) => In der Nervenfaser muss das Milieu negativer sein als in der umgebenden Flüssigkeit.

Membranpotential eines ruhenden, nicht erregten Neurons (zw. -60 und -80 mV)

Was ist ein Membranpotential?

besitzen alle Zellen

Spannung (elektrische Ladungsdifferenz) über der Membran der Zelle

Was ist ein Diffusionspotential?

Cl- und Na+ in linken Kammer, rechts = destilliertes Wasser (durch Gaze-Schicht getrennt) => Ladungen gleichen sich aus => kein Ladungsunterschied

Ionen versuchen sich gleichmässig zu verteilen => diffundieren. Na+ = kleiner => schneller => kurz sind mehr negative Anionen in der linken Kammer und links mehr Kationen => negativer Ausschlag

Gleichmässig im Raum verteilt => wieder heben sich die Ladungen auf => keinen Ladungsunterschied => Zeiger = Null

Was ist ein membranenpotential?

zwischen Plexiglaskammer ist eine für Kationen permeable Membran

Start = Null, da kein Ladungsunterschied

Nach kurzer Zeit = Versuch, gleichmässiger Verteilung im Raum (immer noch Null)

Ende des Versuchs = Für Na+ mehr Raum da, um sich zu verteilen => rechts Überschuss an Kationen und links Überschuss an Anionen => positiv und negativ ziehen sich an, gl.mässige Verteilung nicht möglich. Den osmotischen Kräften stehen die elektrischen Kräfte entgegen => doch Potentialdifferenz ist messbar. Entsteht ein Gleichgewicht zw. osmotischen und elektrischen Kräften.

Was sind osmotische Kräfte?

Na+-Ionen wollen sich durch die Membran hindurch gleichmässig verteilen

Was sind elektrische Kräfte?

unterschiedliche Ladungen ziehen sich an

Erkläre den Transportmechanismus der Natrium-Kalium-Pumpe.

Was ist eine Natrium-Kalium-Pumpe?

Natrium-Kalium-Pumpe ist ein Carrierprotein (spannungsgesteuert)

Abb. 1 zu NAtrium-Kalium-Pumpe

In der Membran befindet sich ein Protein, welches als Natium-Kalium-Pumpe bezeichnet wird. In dieser Na+-K+-Pumpe befinden sich drei Bindungsstellen für Na+. Die Na+ gelangen rein zufällig an diese Bindungsstellen.

Erkläre Abbildung

Innerhalb der Membran befindet sich ATP (wird dort gebildet). Weil es ein aktiver Transport ist, braucht es ATP (Adenosin mit drei Phosphor). Die Na+-K+-Pumpe besitzt auch eine Bindungsstelle für ein Phosphor => phosphorisiert. Die Abgabe dieses Phosphors setzt Energie frei. ATP => ADP

Erkläre Abbildung

Frei gewordene Energie steckt in Na+-K+-Pumpe => Kippmechanismus => 3 Na+ raus

Erkläre Abbildung

Die Na+-K+-Pumpe besitzt auch zwei Bindungsstellen für zwei K+. Docken dies an, geht das Phosphor weg

Erkläre Abbildung

Weggehen des Phosphors => Klappeffekt

Erkläre Abbildung

2 K+ sind nun innerhalb der Zelle

Was passiert mit dem bei der Natrium-Kalium-Pumpe freigewordenen Phosphor?

Das Phosphor und das ADP kommen zu den Mitochondrien (mit Energie von Glucose) => ADP + P => ATP (setzt wieder zusammen)

Was ist ein Aktionspotential?

Nervenimpulse oder –signale, die Infos über ein Axon weiterleiten (äusserst kurz)

nur dann, wenn Schwellpotential (-55 mV) erreicht wird

charakteristische Form spiegelt die grossen Veränderungen im Membranpotential wieder

kann immer nur ein Aktionspotential ablaufen

Was geschieht bei der Refraktärzeit?

Na+-Kanäle sind dabei inaktiv.

Was geschieht bei der Depolarisation?

Anstiegsphase

wenn Schwellenpotential überschritten => öffnen der spannungsgesteuerten Na+-Kanäle => mehr Na+ können einströmen

Was geschieht bei der Repolarisationsphase?

Na+-Kanäle werden inaktiviert => Einstrom von Na+ stoppt => meisten spannungsgesteuerten K+-Kanäle öffnen => rascher K+-Ausstrom

Étudier