Neurobio EF

1.Semester

1.Semester


Anja Wenger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Neurobiologie, insbesondere die Funktionsweise von Neuronen, Synapsen und Neurotransmittern. Sie decken Themen wie Aktionspotenziale, Erregungsleitung, Synapsenarten und die Wirkung verschiedener Neurotransmitter ab. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der neuronalen Prozesse vertiefen möchten, um die komplexen Mechanismen des zentralen Nervensystems zu verstehen.
Karten
54
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.02.2015 / 12.02.2015

Lernkarten

Transmitterfreisetzung

  1. Depolarisation des Endköpfchens
  2. Calcium fliesst in Endköpfchen ein, bindet sich an Neurotransmitter und leitet diese an präsinaptische Membran
  3. Fusionierung von Neurotransmitter und präsynaptischer Membran und Freisetzung der Transmitter in synaptischen Spalt
  4. Diffusion durch Spalt und andocken an Rezeptoren der Ionenkanälchen der postsynaptischen Membran; öppnen oder schliesen kanälchen
  5. Depolarisation der postsynaptischen Membran
  6. Transmitter werden entfernt und enzymisch abgebaut (zerlegt) und wieder in Neuron aufgenommen (Ionenkanälchen öffnen oder schliessen sich wider dadurch
  7. tadaa fertiiig =)

Wichtigste Neurotransmitter

  • Azetylcholin
  • Noradrenalin
  • GABA (Gamma-Aminobuttersäure)
  • Dopamin
  • Serotonin

Azetylcholin

Neuron -> Muskel

ERREGT

Noradrenalin

ERREGEND

Aufmerksamkeit, Wachheit, Anpassung an Stress

Genetisch codiert

GABA

HEMMEND

beruhigend (bei Angst), Schlaflosigkeit, Epilepsie, Narkoseeinleitung

Dopamin

ERREGEND

Bewegungssteuerung, Lust- und Belohnungszentrum

Serotonin

regelt Körpertemperatur, Schlaf, Apetit, Gefühle

Genetisch codiert

Wirkungsweise Fliegenpilz

Muskarin, wirkt wie Azetylcholin, wird aber von der Cholinesterase nicht abgebaut

---> Magenkrämpfe, Athemlähmung, Pupillenverengung

Wirkungsweise Schwarze Witwe

alpha-Latrotoxin

bewirkt irreparable Entleerung der synaptischen Bläschen aller motorischen Endplatten

---> spontane Muskelkotraktionen, Kopfschmerzen, Tod oft durch Herzversagen

Nikotin

wie Acetylcholin

wird aber von Cholinesterase nicht abgebaut

tödliche Dosis bei oraler Aufnahme von ca. 1mg/kg Körpergewicht

Botox

hemmt Acetylcholinausschüttung

(blockiert Calciumkanäle)

Narkotika

Blockiert Na-Kanäle im Endköpfchen, so dass ein EPSP nicht weitergeleitet werden kann

(Depolarisation entsteht nicht)

Kokain

Dopamin wird normalerweise ausgeschüttet, setzt sich an den Rezeptoren an, wirkt (erregend) und wird gespalten und durch einen Transporter ins präsynaptische Endköpfchen gebracht.

Kokain blockert den Transporter, so dass kein Dopamin mehr ins PSEK zurückkommt. Dieses gibt aber immer weiter Dopamin ab.

  • Es werden nur noch die ''Dopamin- Signale'' gesendet---> Hochgefühl
  • bei anregenden Synapsen den Rücktransport der Transmitter verhindert-> hohe Adranalinkonzentration---> hoher Blutdruck und Puls

Endorphin

  • Endorphin oder Opitat bindet sich an Opitatrezeptor
  • Opitatrezeptor bindet sich an Enzym (Adenylatcyclase) und verhindert die Katalisation von ATP zu cAMP
  • ---> cAMP zuständig für Aktivität der Membranproteine und somit für Weiterleitung von Erregung/Schmerz

---> niedriger cAMP gehalt reduziert Schmerzempfindung (weiterleitung vermindert)

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