feg


N. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Pharmakologie und Toxikologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Wirkungen, Indikationen und Nebenwirkungen von Medikamenten wie Betablockern, Benzodiazepinen und Statinen, sowie die Mechanismen von Rezeptoren und Enzymen. Sie sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Arzneimittelwirkungen und deren klinische Anwendung vertiefen möchten.
Cartes-fiches
71
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.08.2016 / 24.10.2018

Cartes-fiches

Enterohepatischer Kreislauf

AS wird nach Resorption und Durchgang durch Leber über Galle in Dünndarm ausgeschieden, dann erneute Resorption möglich, auch z.B. Nach Hydrolyse eines Konjugats im Dickdarm-> Kreislauf -> sek. Plasmaspiegelanstiege

Enterogastrischer Kreislauf

Basische, lipophile Stoffe können aus dem Blut in den Magen sezerniert werden -> im Magen werden die protoniert -> gefangen-> weiter in Darm

Oxidasen Funktionsweise

Oxidieren durch Entzug von H+ oder e-

Flavinmonooxygenase (FMO)

Flavin-haltig, verwandelt sekundäre Amine in Hydroxylamine, und tert. Amine in N-Oxide

Acylmigration

Umlagerung von C1 zu C2, C3 bzw. C4 Gruppen Esterglucuroniden

Sulfotransferasen (SULT) Funktion

Katalysieren die Konjugation von v.A. Phenolen mit aktiviertem Sulfat (PAPS)

Transacylase

Katalysiert die Konjugation von Carbonsäuren mit Glycin z.B. Benzoesäure -> Hippursäure, Salicylsäure -> Salicylursäure

N-Acetyltransferasen (NAT)

Acetylieren Substanzen mit Aminogruppen, die nicht oxidativ abgebaut werden können, z.B. aromatische Aminosäuren

Glutathion-S-Transferase

Katalysieren Bindung von Mercaptursäure-Derivaten, welche in mehreren Schritten erfolgt und spontan erfolgen kann

Thiomethyltransferase (TMT) und Thiopurin-Methyltransferasen (TPMT)

S-Methylierung wird katalysiert, z.B. bei Captopril, D-Penicillamin

TMT ist membranständig,

TPMT im Zytosol

Verteilung wird beeinflusst durch..

- Durchblutung der Organe

- Durchlässigkeit der Membranen

- pH-Differenz zwischen Plasma und Gewebe

- Molekülgröße

- PPB (Bindung an Plasma- und Gewebeproteine)

- Löslichkeit und Physikalisch-chemische Eigenschaften

Arzneimittelabhängige Faktoren (äußere Faktoren), die die Resorptionsgeschwindigkeit und die Resorptionsquote beeinflussen

- Arzneiform

- Physikalisch-chemische Eigenschaften d. Arzneistoffs (z.B. Wasserlöslichkeit, logP)

- Art & Ort der Applikation

- Teilchengröße -> spez. Oberfläche

- Dosierung

- verwendete Hilfsstoffe

- Kontaktzeit mit der Resorptionsfläche

Körperabhängige Faktoren (innere Faktoren), die die Resorptionsgeschwindigkeit und Resorptionsquote beeinflussen

- Integrität der Membranen

- Durchblutung des resorbierenden Areals

- pH Wert im Resorptionsareal

- Größe der resorbierenden Fläche

Dosis-Wirkungskurve: kompetitive Antagonisten und nicht-kompetitive Antagonisten

Dosis-Wirkungskurve (xy) und Dosis-Bindungskurve (xz) eines Pharmakons, EC50 und Dissoziationskonstante

CYP-Induktoren und Induktion Definition, Induktor-Typen

Binden an zelluläre Proteine durch induzierende Stoffe -> lösen eine Kaskade aus -> vermehrte DNA-Expression => vermehrte Enzymbildung => AS schneller abgebaut => AS schneller unwirksam (keine ther. Konzentrationen mehr, es sei denn die Metabolite sind stärker wirksam)) oder wirksam (Giftung mögl. z.B. bei Prodrugs)
 

  • Phenobarbitaltyp: Eigen- und Fremdinduktion CYP2 und UGT, Abbau von Steroiden, 3-6h, 
  • Methylcholantrentyp : CYP1-Enzyme 8-12h z.B. Phenanthren, Benzopyrene
  • Rifampicintyp: CYP-3-Enzyme z.B. Rifampicin, Griseofulvin

Johanniskraut, Rifampicin

CYP-Inhibitoren

Grapefruitsaft, Makrolidantibiotika (Clarithromycin)

Polymorphien: was ist das, was tritt auf, wichtige CYP-Polymorphien

Poor metabolizer: fehlen beide Allele, keine Enzymaktivität

Intermediate metabolizer: ein funktionierendes Allel + ein Allel fehlt ooder eins wirkt nur vermindert  ->  langsamer Abbau, höhere Plasmaspiegel, mehr NW, Prodrug: kaum Wirkung, da kaum Umsetzung

Extensive/rapid-metabolizer: zwei Wildtyp-Allele, "normal" Plasmaspiegel im therapeutischen Bereich

Ultrarapid-metabolizer: hat doppeltes Allel, metabolisiert sehr schnell, kaum therapeutische Konzentration bei normaler Dosierung, Prodrugs: kann schnell zu toxischen Wirkspiegeln kommen

CYP2D6, was ca. 30% der Pharmaka metabolisiert (u.a. Codein!!!): ca. 7% der kaukasischen Bevölkerung ist poor metabolizer

CYP2C19, was u.a. Citalopram und Omeprazol metabolisiert: ca. 4% der kaukasischen Bevölkerung ist PM

N-Acetyl-Transferase: u.a. Isoniazid -> ca. 60% d. Kaukasier PM

Vergleich Ausscheidung über Niere gegen Leberhinsichtlich Alter, Geschlecht, Organschäden, physikalisch-chemische Eigenschaften d. AM

Alter: GFR ↓ im Alter, Neugeborene: Metabolismus noch nicht ausgereift, bei Älteren wieder vermindert,

Geschlecht: Männer habenhöhere GFR,Metabol.leistung↑ 
Organschäden: CL↓, höhere Plasma-c., bei Nierenschäden: Ausscheidung über Leber erhöht, Metabolismus↓, langsamere Ausscheidung

Einfluss des Alters auf PK: Neugeborene/Kinder

- Säuglinge : keine Glucuronidierung, pH 4 im Magen
- dünneres Stratum corneum, große KO: verbesserte Hautpermeabilität -> bessere Resorption
- BH-Schranke in den ersten Monaten noch nicht ganz ausgereift

-  1-8 Jahre: Leber relativ geseehen größer, höhere Clearance

-  im ersten Lebensjahr ändert sich Wasser/Fett-Anteil ständig: Wassergehalt ↑

- bei vielen AS eine höhere Dosis/kg KG nötig als bei Erwachsenen, Kinderdosis korreliert besser mit KO als mit KG, viele Pharmaka verteilen sich im Extrazellularraum, dessen Größe besser mit KO korreliert als mit KG, bessere Fremdstoffclearance bzgl. KG

Einfluss des Alters auf PK: alte Menschen

- Haut: erhöhte Resorptionsquote, da sie "Papierhaut" haben, also das Stratum corneum dünner ist 

- Albumin ↓

- Leberblutfluss ↓, Enzymaktivität ist zwar eigentlich normal, aber da die Leberdurchblutung geringer ist, sinkt auch die Clearance

- saures Glykoprotein ↑

Therapeutische Breite

Abstand zwischen Dosis-Wirkungskurven der therapeutischen und toxischen Dosis

Therapeutisches Fenster

Abstand minimale Wirkkonzentration (MEK) und toxischer Schwellenkonzentration im c/t-Diagramm

Phase I Reaktionen Übersicht

darüber hinaus: 

Hydrolyse von:

  • Säureamiden zu R-COOH und R-NH2
  • Acetalen (HR-C-(OR)2 -> eine Etherbindung wird zu OH-Gruppe und ein R-OH geht ab
  • Epoxide zu Hydroxygruppen (1 Epoxid zu 2 OH)

Decarboxylierung 

 

Phase II - Reaktionen Übersicht

Kurve: Agonist, Partialagonist etc.

PPB

je lipophiler, desto besser

basische an saures Glykoprotein

saure an Albumin

nicht bioverfügbar in Bindung, aber GG -> dissoziiert ab

Aufnahmemechanismen

  • passive Diffusion
  • Carriervermittelt
  • sekundär aktiver Transporter
  • primär aktiver Transport
  • Endozytose (claveolin, Clathrin-vermittelt)

Lokalisation der 

dfwgeg

Lokalisation und Funktion der beta-Rezeptoren  und alpha Rezeptoren

Durchblutung: Perfusionsrate[ml/min pro g Gewebe]

gut durchblutetes Gewebe: Lunge (10) > Niere (4) > Leber (0,8) > Herz (0,6) > Gehirn (0,5) >

schlecht durchblutetes Gewebe: Adipozyten (0,03) > inaktive Muskeln (0,025)

Drug Monitoring von Clopidogrel


Bestimmung der aPTT (aktivierte partielle Thromboplastinzeit), Impedanzmessungen

Clopidogrel WM, welche physiologische Agonist greift da eig. an?

Thrombozytenaggregationshemmer

 irreversible Hemmung von  P2Y12

ADP-abhängige Thrombozytenaktivierung auf der Oberfläche d. Thrombozyten über den Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorkomplex bleibt aus

• kein Einfluß auf die Kollagen- oder Thrombin-induzierte Thrombozytenaggregation

• Prodrug! Oxidation und Hydrolyse liefern aktiven Wirkstoff
• CYP1A2-Inhibitoren 

• Wirkdauer: 10 Tage 


•  Aktivierung durch z.B. ADP, Noradrenalin, Thrombin etc

Glykoprotein (GP)-IIb/IIIa-Rezeptoren : Lokalisation, gehören zu welcher Familie, WM

Glykoprotein (GP)-IIb/IIIa-Rezeptoren sind membranständige, Ca2+-abhängige Glykoproteine auf Thrombozyten
• gehören zur sog. Integrin-Familie
• binden nach Aktivierung durch z.B. ADP, Noradrenalin, Thrombin etc. an Fibrinogen => Ausbildung von Fibrinogenbrücken zwischen Thrombozyten =>  Thrombus!

 

Phenprocoumon: Wo greift an, Indikation, Komplikationen ( unteranderem mit Vit K…., wie kommt es zur Vit K-Mangel 

Vitamin-K Antagonist -> Antikoagulanz

 

Hypertonie

efeg

alpha-Methyldopa

Agonist an α2 > α1-Rezeptoren

  • wird über den Aminosäurecarrier ins ZNS aufgenommen und dort zu α-Methylnoradrenalin metabolisiert
  • Stimulation zentraler α2-Rezeptoren -> Sympathikusaktivität ↓
  • Indikation: Mittel der zweiten Wahl bei arterieller Hypertonie (in der Schwangerschaft geeignet!!!)

Beta-Blocker

  • Enden meist auf –olol
  • Wirkungen am Herzen über β1-Rezeptoren: negativ chrono-, dromo-, ino- und bathmotrop -> HZV↓, HF↓, Erregungsleitung↓, kardialer O2-Bedarf↓
  • Reninfreisetzung↓ -> initial steigt aber durch die β-Blockade der periphere Gefäßwiderstand an, erst später kommt es zu dessen Abnahme -> RR↓
  • wirken Medikamente auch an β2-Rezeptoren, so treten vermehrt auch unerwünschte Wirkungen auf, weil es dadurch zum RR-Anstieg etc. kommt
  • einige besitzen auch eine partiell intrinsische Aktivität: Pindolol, Celiprolol und Acebutolol wirken auch z.T. als Agonisten
  • allgemeine Indikationen: arterielle Hypertonie, KHK, Chronische Herzinsuffizienz, Tachykarde Herzrhythmusstörungen (β-Blocker sind Klasse-II-Antiarrhythmika)

unspezifisch: Propranolol

spezifisch: Metoprolol: (arterielle Hypertonie (auch in Schwangerschaft geeignet), Migräneprophylaxe (NICHT! zur Migränetherapie geeignet), zur Akuttherapie und i.v. Anwendung bei Tachykardien geeignet), Bisoprolol, Atenolol

Nebivolol: besonders gut, da zusätzliche Stimulation der NO-Freisetzung (Vasodilatation)

  • Herzinsuffizienz (β1): deshalb langsames Einschleichen!
  • Bradykardie (β1), da Hemmung negative Chronotropie bewirkt
  • Erhöhung des Atemwegswiderstands, da die β2 vermittelte Bronchorelaxation verhindert wird
  • Hypoglykämie bei medikamentös behandelten Diabetikern,
  • periphere Durchblutungsstörungen, da die durch β2 vermittelte Verbesserung der Koronardurchblutung vermindert wird
  • Fettstoffwechselstörungen: Triglyceride↑, HDL↓, weil die β2 vermittelte Lipolyse blockiert wird
  • Verschlechterung einer Psoriasis
  • Rebound-Effekt bei schnellem Absetzen

 

  • Diabetes Mellitus: kardioselektive β1-Blocker bevorzugen
  • Phäochromozytom: mit alpha-Blockern vorbehandeln, da sonst hypertensive Krisen drohen
  • periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK: Sammelbegriff für Verengungen/Verschlüsse von extremitätsversorgender Blutgefäße)
  • Psoriasis
  • Herzinsuffizienz

Beta-Blocker: KI und besondere Vorsicht bei welchen Komorbiditäten?

Komorbiditäten:

  • Diabetes Mellitus: kardioselektive β1-Blocker bevorzugen, da b2-Blocker die Insulinsekretion erniedrigen
  • Phäochromozytom: mit alpha-Blockern vorbehandeln, da sonst hypertensive Krisen drohen
  • periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK: Sammelbegriff für Verengungen/Verschlüsse von extremitätsversorgender Blutgefäße)
  • Psoriasis
  • Herzinsuffizienz

KI:

  • Asthma bronchiale, aber auch Vorsicht bei COPD (wg. Verhinderung der β2-vermittelten Relaxation der Bronchien)
  • AV-Block II. und III. Grades, Sick-Sinus-Syndrom, SA-Block
  • Hypotonie
  • Fortgeschrittene pAVK, dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Exazerbationen einer Psoriasis
  • Gleichzeitige Therapie mit Verapamil oder Diltiazem

ASS Blutgerinnungs- WM

Étudier