Netzwerk und Datenbanken
Für mich
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Flashcards
Analog:
Plattenspieler auflegen und dann abspielen, ist stufenlos, kontinuierliche Signale.
Digital:
Nur in den Köpfen, nur numerische Zahlen. diskret. Nehmen feste Zeitpunkte und nehmen eine Messung vor, Messung
liefert eine Zahl. Folgen von Zahlen.
Qualität nimmt nie ab, sie ist immer gleich. kann man immer kopieren. Verlustfrei übertragen.
Codierung die uns Zahlen anlegen.
Codierung ist nicht dazu da, das Lesen zu erschweren, sondern genau das Gegenteil.
Serielle Datenübertragung
Wenn Daten von einem Rechner zu einem anderen über eine serielle
Leitung (z.B. 2 Drähte) übertragen werden sollen, muss folgendes
beachtet werden:
Die Datenübertragung muss Bit für Bit geschehen
Es muss eine Methode gefunden werden, der Gegenstelle mitzuteilen,
wann die Übertragung beginnt, bzw. endet (Dafür gibt es
verschiedene Methoden: Steuerzeichen, Start/Stopp Bits)
Wenn möglich soll eine Übertragungsfehlererkennung möglich sein.
Es muss auf beiden Seiten Einigkeit betreffend der verwendeten
Codierung herrschen.
Wichtig:
taktfrequenz;clock
Flanke, Pegel, wie stell ich die Daten dar
Startsignal
Analoge Datenübertragung
Bei den bisherigen Beispielen wurde davon ausgegangen, dass die
beiden Kommunikationsseiten direkt über eine Leitung verbunden
werden können und so Basisbandübertragung möglich ist.
Wenn die Verbindung über das öffentliche Telefonnetz hergestellt
wird, dann ist eine Basisbandübertragung nicht möglich, weil keine
direkte Leitung vom Sender zum Empfänger besteht, es können nur
T¨one im Bereich 300 Hz bis 3 kHz übertragen werden.
! Einsatz von Modems notwendig
Modulationsverfahren
Frequenzmodulation
Amplitudenmodulation
Phasenmodulation
Kombination
Frequenzmodulation
Es werden zwei Frequenzen zur Darstellung einer ”0” und
einer ”1” verwendet. Die Amplitude ist konstant.
Amplitudenmodulation
Die Amplitude wird verändert, je nachdem ob eine ”1”
oder eine ”0” übertragen wird. Die Frequenz ist konstant.
Phasenmodulation
Sowohl die Frequenz wie auch die Amplitude sind konstant,
ein Phasensprung um z.B. 180 Grad kennzeichnet eine ”0” oder
eine ”1”.
Kombination
Die Verfahren können auch kombiniert werden, so erhöht sich die
Durchsatzrate. In der Praxis werden z.B. in der Phasenmodulation
mehr als ein Phasensprung eingesetzt, so können jeweils mehrere
Bit übtertragen werden, z.B. ’’00’’ : 0 Grad, ’’01’’ : 90
Grad, ’’10’’ : 270 Grad, ’’11’’ : 180 Grad. Das selbe
kann auch mit der Amplitude bzw. mit den Frequenzen gemacht
werden. Bei einer vollduplex Verbindung, verwenden die beiden
Modems (Originate, Answer) dabei auf verschiedenen Frequenzen.
Netztopologien
Die Knoten in Netzwerken können auf verschiedene Arten verbunden
werden:
Sternförmig
Bussystem
Ringförmig
Vermascht
Sternförmig
Ein zentrales System, bei welchem sämtliche Verbindungen
zusammenlaufen. Wenn das Zentrale System ausfällt, fällt
das ganze Netz aus.
Buch:
Sind alle Rechner mit einem Zentral-Rechner oder einem Vermittlungssystem verbunden. Der Zugang zum Netz erfolgt meist unter Kontrolle der Zentrale durch polling. Dabei befragt die Zentrale die angeschlossenen Systeme der Reihe nach, ob Sendewünsche vorliegen und erfollt diese gegebenfalls.
Nachteile:
-der Ausfall des gesamten Netzes, wenn die Zentrale ausfällt
-die Überlastung der Zentrale, wenn alle Stationen sendewillig sind
-die Notwendigkeit, alle Stationen mit der Zentrale zu verbinden
Bussystem
Alle Knoten sind an ein gemeinsames Medium angeschlossen.
Die Daten passieren jeden Knoten, der Zugriff auf den Bus
ist nicht synchronisiert.
Buch: Es sind alle Stationen an ein gemeinsames passives Medium angeschlossen, zum Beispiel an ein Kupferkoaxialkabel. Jeder angeschlossene Rechner besitzt eine Netzwerkkarte mit einer eindeutigen Adresse. Sendet ein Teilnehmer Daten auf das Netz, so können diese im Prinzip von allen Teilnehmern belauscht werden. Ist diese Sendung jedoch nur für einen bestimmten Rechner bestimmt, so wird sie nur von der Netzwerkkarte mit der richtigen Adresse an das Betriebssystem des zugehörigen Rechners weitergeleitet.
Da eine zentrale Instanz fehlt, ist der Zugriff auf das Netz nicht so leicht zu organisieren wie im Fall des sternförmigen Netzes.
Verkabelung einfach und Netz relativ ausfallsicher.
Ringförmig
Jeder Knoten ist mit zwei Nachbarknoten verbunden. Ein
”Token” wird im Ring rumgereicht, nur derjenige Knoten der
das Token hat, darf auf den Bus senden
Buch: Ist jeder Rechner mit dem folgenden verbunden, bis sich am Ende der Kreis wieder schliesst. Die Übertragung von Nachrichten erfolgt durch ein Weiterleiten der Nachricht, immer in einer bestimmten Richtung
Nachteil ist dass das Netz unterbrochen wird, wenn nur eine angeschlossene Station ausfällt. Lässt sich beheben durch einen schaltungstechnischen Trick. Die Stationen sind an das Netz über einen Schalter angeschlossen, der im Ruhestand direkt den Eingang mit dem Ausgang verbindet. Wenn eine angeschlossene Station funktionsfähig ist, wird der Schalter durch ein Signal umgelegt.die Station ist an das Netz angebunden.Sobald dieses Signal entfällt,wird der Schalter automatisch zurückgestellt.
Netzzugriff nicht ganz einfach zu regeln und wird mit einer Berechtigungsmarke (token) betrieben.
Vorteil: einfach Verkabelung. Es brauchen nur Punkt-zu Punkt-Verbindungen zwischen benachbarten Stationen gelegt werden.
können ziemlich gross sein.
Vermascht
Jeder Knoten ist mit einer Anzahl Nachbarknoten verbunden,
es führen verschiedene Wege von einem Knoten zu einem
anderen (Redundanz).
Bitsignalübertragung
Wir stellen diese durch einen Spannungsverlauf mit fester Amplitude dar, indem wir dem Bit 0 die Spannung 0 V zuordnen und dem Bit 1 die Spannung 1V.
Signale
sind elektrische oder optische Repräsentationen
Bandbreite
Frequenzbereich oder die Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten Frequenz eines solchen Bereiches.
NRZ-L
non-return to Zero-Level
Die Darstellung von 0 und 1 durch verschiedene Spannungsniveau.
0-0 Volt., 1-5 Volt
NRZI
non-return zero inverted
Interpretiert die Spannungsänderung als 1 und gleichbleibende Spannung als 0
bipolar-AMI-Code
Bei drei Spannungsniveaus "+","-","0".
Der Pegel "0" steht für das Bit 0 und sowohl "+" als "-" signalisieren das Bit 1. Dabei wird immer zwischen "+" und "-" abgewechselt. Auf diese Weise kommt es häufig zur Pegeländerunen, anhand derer sich Sender und Empfänger synchronisieren können.
Ausserdem lassen sich Fehler im gewissem Umfang erkennen,da nie zwei Spannungen gleicher Richtung, etwa "++","--" oder "00" aufeinander folgen können. Lediglich eine lange Folge von 0-en ist immernoch ein Problem.
Manchester Code
selbstchronisierende Code.
Arbeitet mit zwei Spannungsniveaus "0" und "1". Innerhalb einer jeden Bitzelle- das ist der für die Übertragung eines Bits reservierte Zeitraum- ein Pegelsprung auftritt. Dessen Flanke kann zur Synchronisation benutzt werden. Ein Sprung von "0" nach "1" steht für das Bit 1. ein Sprung von "1" nach "0" für das Bit 0
Folgen zwei Bits aufeinander, so muss am Ende der Bitzelle auf das vorige Ausgangsniveau zurückgesprungen werden. Der Empfänger erkennt den Anfang der ersten Bitzelle durch eine spezielle Bitfolge, die am Anfang einer Übertragung gesendet wird, die Präambel
gute Synchronisierung möglich, allerdings erfordert die Übertragung eines Bits im Schnitt 1,5 Pegelwechsel. Da die Anzahl der Pegelwechsel anderseits ein limitierender Faktor des Übertragungsmedium ist, zieht man heute Variationen des bipolaren AMI-Codes vor
Kommunikationsprotokolle
Protokolle sind Abläufe, welche nach einem vordefinierten Schema
ablaufen. Viele Abläufe im täglichen Leben folgen einem impliziten
Protokoll. Kommunikationsprotokolle in der Informationsverarbeitung sind
genau festgelegt (Welche Meldung wird wann erwartet).
Begrüssungsphase (keine Information wird weitergegeben)
Anfrage/Transaktion
Request
Reply
Beschreibung der Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Partner
Wie soll die Kommunikation ablaufen
Buch: Vereinbarung über Art und Abfolge des Datenaustausches
regelt unter anderem:
-elektrischen Signale während der Kommunikation
-Reihenfolge, in der die Partner kommunizieren
-Die Sprache, in der sie sprechen
Geschichtete Protokolle
Jede Schicht bietet gegenüber der oberen Schicht Dienste an und
nimmt von der unteren Schicht Dienste in Anspruch
Da die Interfaces klar geregelt sind, können die einzelnen Schichten
ausgetauscht werden
Die eigentliche Kommunikationsbeziehung besteht zwischen den
gegenüberliegenden Schichten
wichtig: gleiche Sprache sprechen.
definierte Schnittstelle und Sprachen.
1 oder 0
System wird aufgeteilt in einzelnen Bereichen
roter Pfeil: Protokoll
hierarisch immer abstraktere Schichten
oben abstrakt unten konkret.
oben : Eingang, heisst: nehme Brief auf.
Ausgang: lies den Brief vor.
Translator: oben einen Eingang und unten einen Ausgang.
Sprechen über das Medium miteinander, aber Protokolle.. Jeder Schritt hat ein Protokoll.... Abstrakte Idee
Schichten kann man austauschen- ohne den Rest zu verändern
Das ISO/OSI Schichtenmodell
Open System Interconnect/International standard organisation
Vernetzung offener Systeme. Das OSI-Referenzmodell ist in einer Reihe von Dokumenten der ISO beschrieben und umfasst sieben Schichten
Die oberste Schicht beschreibt das Kommunikationsprotokoll aus der Sicht des Anwendets. Tiefere Schichten beziehen sich auf die zunehmend technischeren Details. Die niedrigste Schicht z.B. behandelt die im letzten Abschnitt besprochene Bitcodierung und die physikalische Übertragung von Bitströmen, Jede Schicht wird auf Basis der direkt darunterliegenden Schicht implementientiert.
Die unterste Schichtbezeichnet man auch als Transport- oder Transitsystem. Die oberen als Anwendersystem
Layer 1: Physical Layer
Der Physical Layer ist für die bitweise
Übertragung der Daten verantwortlich.
Es werden Eigenschaften in den folgenden
Gebieten definiert:
Mechanische (Pinbelegungen, Stecker)
Übertragungsart (Elektrisch, Optisch, RF,
Modulation oder Basisband, Seriell oder
Parallel)
Prozedurale und Funktionale (Abläufe)
Kabel, Radiowellen, Lichtwellenleitung,
Wie sieht die Signalkoordinierung aus,
welche Übertragungsart
Buch: ist für die Übertragung von Bitfolgen zuständig.
L1: Übertragungsmedien
Leitungsgebunden
Drahtlose Übertragung
Leitungsgebunden
Metallischer Leiter
Zweidraht (ev. verdrillt)
Koaxialkabel
Optische Faser
Monomode
Multimode
Drahtlose Übertragung
Richtfunk
Mobilfunk
Via Satellit
Kabel / RJ-45 Stecker
Die meisten Netzwerkkabel mit RJ-45 Stecker für Ethernet
enthalten 8 isolierte Leiter in vier Paaren verdrillt. Bis
100MBit/s werden nur zwei Paare benötigt. Bei
Patchkabeln sind alle Adern der Stecker 1:1 verbunden, bei
Crossover-Kabeln sind sie ausgekreuzt.
UTP
Unshielded Twisted Pair: günstig, physikalisch stabil,
bis ca. 50m.
Buch: Nicht abgeschirmte verdrillte Kabel sind die billigsten und einfachste Verdrahtungsmöglichkeit. Sie sind in Rechnernetzen und im Bereich der Telefonie sehr verbreitet und erlauben heut, z.B. bei ISDN, Datenübertragungsraten von 150kBit/s über grössere Strecken.
Auf mittleren distanzen sind Datenübetragungsraten von über 10Mbit/s erreichbar. Diese Möglichkeit wird von der DSL-Technologie genutzt.
STP
Shielded Twisted Pair: Die einzelnen Aderpaare (FTP:
Folied Twisted Pair) sind bzw. auch noch das ganze
Kabel (S/FTP: Screened Foiled Twisted Pair) sind
zusätzlich zur Verdrillung abgeschirmt), teuerer als
UTP, längere Leitungslängen möglich (bis ca. 100m),
bessere EMV.
CAT5
Kabelklasse, welche bis 100 MBit/s verwendet wird.