Grundlagen


U. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene netzbasierte Geschäftsmodelle auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Auktionen, Börsen, Kataloge, Makler- und Nachfrager-Modelle sowie Online-Communities ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den Prozessen und Strategien im E-Business vertraut machen möchten, um effektiv im digitalen Markt agieren zu können.
Cartes-fiches
170
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.06.2015 / 23.05.2017

Cartes-fiches

Operativer Verkauf

 Informationsverwendung betrifft die unmittelbare Verbesserung des eSales-Prozesses

 Möglichst zeitnahe Analyse der Kundenbedürfnisse bei Nutzung des E-Shops

 Automatisierung: möglichst standardisierte Transaktionen

 Transaktionsabwicklung: Effizienz wichtig

Absatzförderung: ergibt sich aus effizienter Transaktionsabwicklung und zeitnahes Angebot von Informationen (z.B. Hilfestellungen) in Abhängigkeit vom Online- Verhalten

Taktischer Verkauf

 Analyse der in den Prozessen gesammelten Daten und taktischer Einsatz der Ergebnisse

Produktdatenanalyse

Kaufdatenanalyse (z.B. Produktkombis oder Produktvorlieben der Kundenprofile)

 Abbruchanalyse (# Seitenbesuche, Verweildauer, …)

Strategischer Verkauf

Klärung von grundlegenden Fragen zum Angebot und zur Positionierung des EShops (Marktsegmente, Zielgruppen, …)

Langfristige Festlegung der strategischen Ziele

Dazu Klärung, welche Produkte an welche Kunden mit welcher Strategie verkauft werden sollen:

 Produktanalyse: bewertet Produktangebot bzgl. seiner Eignung für elektronischen Verkauf; neues Produkt/neuer Markt vs. Nachahmung bestehendes Geschäftsmodell

Nachfrageranalyse: bewertet Angebot bzgl. der potentiellen Zielgruppe

Strategieanalyse: Wettbewerbsfähigkeit des E-Shops, Einfluss der Verkaufsstrategie und des Marktsegments

Online-Produkteignung

Online-Verkauf eignet sich nicht pauschal für alle Güter und Dienstleistungen: geringe Erklärungsbedürftigkeit und hohe Standardisierbarkeit – nur hier Einkaufsentscheidung basierend auf digitalen Informationen, und nicht auf realer Prüfung, möglich

 E-Potential: Grad, zu dem Produkte, gegeben ihren Eigenschaften, über ein Online-Medium verkauft werden können

 Hauptkriterium Digitalisierbarkeit: Produkte, die vollständig digitalisierbar, am besten geeignet; ansonsten müssen sich zumindest Produktinformationen digitalisieren lassen

Weitere Bewertungskriterien für nicht vollständig digitalisierbare Produkte:
- Digitale Beschreibbarkeit: inwieweit können Produkteigenschaften ein Produkt ausreichend beschreiben
- Digitale Beurteilbarkeit: Prüfungsmöglichkeit durch den Kunden (für Kaufentscheidung)
- Digitaler Beratungsaufwand: z.B. Versicherungen (können erst durch Beratung umfassend dargestellt werden)

 Beispiele: Lebensmittel – geringes E-Potential; Musik – hohes E-Potential;
manche Produkte (z.B. schwer erhältliche Produkte) mit niedrigem E-Potential eignen sich trotzdem für Online-Handel

Die genannten 3-B-Eignungskriterien hängen stark ab von der Standardisierung von Produktbeschreibungen und der Klassifizierung

 Produktbeschreibungsstandards erleichtern ausserdem die Vergleichbarkeit

 Technische Standards (v.a. für Datenaustausch zwischen E-Shop und Suchmaschinen) vs. „allgemeingültige“ Standards (z.B. in der Darstellung von Produkten, wie etwa dem „Heranzoomen“)

Online-Produktdarstellung

  •  Texte, Bilder, Grafiken, Video, Audio, Animationen, interaktive Elemente
  •  Ermöglicht sehr individuelle Darstellungsformen

Online-Produktbewertung

Bei Kaufentscheidung spielt nicht nur Online-Produkteignung eine Rolle, sondern auch die „Begleitumstände“ (Lieferzeit, …); bei vergleichbaren Offline-Käufen werden solche Umstände oft nicht mehr bewusst wahrgenommen
(Benzinverbrauch, …)

Online-Produkterweiterungen

 Aktive Bereitstellung von zum Kauf passenden Zusatzangeboten
 Cross-Selling mit Komplementärprodukten
 Up-Selling mit höherwertigen Produkten

Online-Produktkonfiguration

Kunde kann seinen Produktwunsch individualisieren – bestimmte Produkteigenschaften und –zusammensetzungen wählbar (Bsp: mymuesli.de, Dell)

Nachfrageranalyse

 Ausrichtung des Verkaufs von Produkten am Kunden beim E-Shop eine besondere Herausforderung, da der Verkauf über elektronische Medien und damit ohne persönlichen Kontakt stattfindet

 (Schneller) Wissensaufbau über geplante Zielgruppe von Online-Käufern und Analyse von deren Erwartungen wichtig, außerdem Beachtung der Kriterien für die Kundenzufriedenheit beim Online-Kauf

Aufteilung der Marktes in homogene Käufersegmente ebenso notwendig wie in traditionellen Märkten; unterschiedliche Methoden zur Bestimmung der Online- Käufergruppen (für diese jeweils unterschiedliche Strategien)

 Zu viele Marktbearbeitungsstrategien jedoch gefährlich für Unternehmenserfolg, da
a) höhere Ausgaben und b) ggf. Irritation der Käufer

Online-Käufergruppen

 Klassische Segmentierungsansätze können auch für Online-Kundengruppen herangezogen werden; häufige sind:
Geografische Segmentierung
Demografische Segmentierung (Alter, Geschlecht, Familienstand, Einkommen, …)
Soziokulturelle Segmentierung (Kultur, Religion, Nationalität, …)
 Affektive und kognitive Segmentierung (Wissen, Einstellung, Aufmerksamkeit, …)
 Verhaltensorientierte Segmentierung (Mediennutzung, Loyalitätsstatus,Nutzungsgrad, …)

Heute oft von „hybriden Konsumenten“ gesprochen, die je nach Situation unterschiedliche Bedürfnisse haben (à komplexe Analyse des Kaufverhaltens)

Auch Analyse der verhaltensorientierten Merkmale schwierig, da nur anhand elektronischer Informationen / „Spuren“ des Kunden möglich

Online-Käuferverhalten

 Je mehr Wissen darüber, desto bessere Gestaltung der Webseiten, Auswahl von Online-Produkten und Massnahmen zur Verkaufsförderung und Kundenbindung möglich

 Nicht vergessen werden dürfen die Faktoren, die generell über Kauf oder Nicht- Kauf entscheiden

 Gründe für Kaufabbruch häufig:
- Fehlende Möglichkeit zur physischen Produktbeurteilung
- Angst vor Datenmissbrauch
- Unsicherheit über Abwicklung finanzieller Transaktionen

 Wahrgenommenes Risiko bei Online-Kauf ist entscheidender Faktor für Online-Kaufverhalten

Online-Käufererwartungen

Grundanforderungen an den E-Shop bzgl. Einkaufskosten, -zeit, -sicherheit und-flexibilität

Spezialanforderungen z.B. bzgl. bestimmter Features (schon bei anderem E-Shop kennengelernt)-> ständige Beobachtung der Konkurrenz sinnvoll

 Erwartungshaltungskatalog als Orientierung für E-Shop-Betreiber:

- Präsentation
- Performance
- Navigation
- Eingabefelder
- Kommunikation
- Produktinformationen
- Zeitungebundenheit
- Angebotsvielfalt

- Bezahlungssicherheit
- Lieferflexibilität
- Preissetzung
- Reklamation

Online-Wettbewerbsanalyse

Strategieanalyse: Positionierung gegenüber konkurrierenden E-Shops


 Hohe Online-Produkteignung und attraktive Online-Käufergruppe -> hohes Online-Marktpotential -> Online Wettbewerb

Online-Wettbewerbsanalyse: Identifikation und Betrachtung der relevanten Konkurrenten; zudem Analyse möglicher Ersatzprodukte (Substitute)

 Bei E-Shop ist Schutz einer Geschäftsidee bzw. eines Produktangebotes schwierig,daher Wettbewerbsanalyse um so wichtiger

Relevante Wettbewerber sind nicht nur die naheliegenden, sondern auch aus anderen Branchen (mit verwandten Produkten) sowie die (noch) Offline-Wettbewerber

Bewertungsverfahren

 Zu zweitem Schritt der vorherigen Folie

 Competitive Intelligence (Sammlung von Daten für die Wettbewerbsbeobachtung) –
Verfahren:
- Communities
- Homepage-Analyse
- Unternehmenskennzahlen
- Kundenbefragung
- Informationslieferdienste
- Chat Rooms

Wettbewerbsreaktionen

Wettbewerbsanalyse soll auch Aufschluss darüber geben, mit welchen Reaktionen der Wettbewerber zu rechnen sind; Unterscheidung in vier Typen:

 Zurückhaltender Konkurrent: Gründe können bspw. sein, dass sich Konkurrentauf Loyalität seiner Kunden verlässt, Investitionen scheut oder Veränderungen am Markt nicht wahrnimmt; bei Einschätzung eines unattraktiven Marktes – Achtung!

Selektiver Konkurrent: reagiert nur in bestimmten Situationen (z.B. Preissenkung bei Markteintritt zu niedrigerem Preis)

Aggressiver Konkurrent: will Stellung behaupten; Anzeichen für attraktiven Markt

Unberechenbarer Konkurrent

Im Prinzip ist die Wettbewerbsanalyse eine SWOT-Analyse; im Ergebnis steht die (zukünftige) Positionierung des E-Shops

Online-Wettbewerbsvorteile

Produktvorteile (inkl. Preisvorteil)
Prozessvorteile (schnellere/einfachere Bestellung oder Lieferung)
 Präsentationsvorteile (z.B. Konfigurationskauf)
Neben diesen „relativen“ Faktoren kommen noch strategische Kriterien hinzu:
- Relevanz
- Wahrnehmbarkeit (Leistungsfaktoren müssen für Kunden wahrnehmbar sein)
- Dauerhaftigkeit

Online-Wettbewerbspositionierung

Vier grundsätzliche Richtungen, davon zwei aus der (klassischen) Real Economy und zwei aus der Net Economy:

Cost Leader: Ziel, mit günstigen Preisen hohe Marktanteile; Gewinne über Mengeneffekt; Hebel: Produktpreis, Transaktionskosten, Lieferkosten; Vertriebswege: Preissuchmaschinen, Online-Marketing

Quality Leader: qualitativ höherwertige Produkte-> höherer Preis; Gewinn über Margeneffekt;
Vertriebswege: Suchmaschinen, eBranding, One-to-One-Marketing

Topical Leader: qualitativ höherwertige Informationen->Hoffnung auf geringere Preissensibilität beim Kunden à Margeneffekt;Vertriebswege mit hoher Reputation: Verbraucher-/Meinungsportale, Viral Marketing

 Speed Leader: schnelleres Anbieten von Informationen-> mehr Kunden erreichen->  Mengeneffekt; Vertriebswege: eCRM, Newsletter-/Email-Marketing, etc.

Online-Kooperationen

Rein operative Kooperation: Nutzen im Tagesgeschäft für beide Partner: erweitertes Produktangebot oder komplette Zusammenführung von Produkten (-> höherer Marktpreis)

 Strategische Kooperation: Signale (Renommee, Glaubwürdigkeit, …) an Marktteilnehmer

 Varianten zur Ausgestaltung des Kooperationsinhaltes:
- Ressourcenorientierter Ansatz: v.a. beim Dienstleister- und Partnermodell Ergänzung nicht vorhandener Kernleistungen möglich; oder Kombination von Ressourcen zu einer schwer zu imitierenden Kombinationsleistung (Bundling)


- Nachfrageorientierter Ansatz: Anbieten weiterer Serviceleistungen im Produktumfeld
- Wettbewerbsorientierter Ansatz: „if you can‘t beat them, join them“
- Vertriebsorientierter Ansatz: Gewinnung von Neukunden über Online-Partner; erfolgsabhängige Vergütung für Kundenweiterleitung;

Cross-Channel-Kooperationen

 Kollaborative Integration von Online- und Offline-Geschäftsmodellen; d.h. Zusammenarbeit von traditionellen Unternehmen und E-Shop-Betreibern

 Cross-Media-Kommunikation: Nutzung von digitalen (-> Interaktion, Markenbildung) und Offline-Medien (à Aufmerksamkeit); beide -> neue Zielgruppen

 Produkt- und Servicebündel: Bündelung komplementärer Online- und Offline- Leistungen-> Kundenbedürfnisse adressieren, v.a. Verbraucherfreundlichkeit und Geschwindigkeit; oder Bündel in Form neuer Distributionskanäle

 Cross-Channel-Markenallianzen: gemeinsamer Auftritt von Online-/Offline-Marken

Cross-Channel-Customer-Relationship-Management: Kombination der Informationsressourcen der Partner->effektiveres Marketing, kundenindividuelle Gestaltung von Kommunikation, Distribution, Produkt, …

 Gemeinsame Point-of-Sale-Aktivitäten: interaktive Kioskterminals (Einzelhändler,Hotel, …)

Web 2.0: Warum 2.0?

Erste begriffliche Auseinandersetzung in Blogbeitrag von Tim O‘Reilly
 Grund: Brainstorming um einen Konferenznamen -> Web 2.0 Summit
 Ziel: Beschreibung des Paradigmenwechsels im Umgang mit dem Internet

Web 2.0: Eigenschaften (O‘Reilly 2007)

User Generated Content (UGC) ->Nutzer erstellt Inhalte

  •  Einfache und nutzerfreundliche Erstellung eigener Inhalte im Web
  •  Nutzer werden zu „Prosumern“ von Wiki-Seiten, Blog-Einträge & Kommentaren

Social Networks

  •  Web 1.0: Webseiten durch Hyperlinks miteinander verbunden
  • Neu im Web 2.0: Nutzer sind miteinander verbunden (Freundschaft,Follower…)
  • Dabei: keine formelle Gründung, keine fest definierten gemeinsamen Ziele
  •  Selbstdarstellung in Nutzerprofilen

(Meta-) Daten

  •  Steigende Anzahl datengetriebener Anwendungen (z.B. Media Sharing)
  •  Metadatengestützte Suche und Filterung

Das Web als Plattform

  • Anwendungen werden direkt über das Web zur Verfügung gestellt
  •  Operationen werden von Webservices ausgeführt (serverseitige Verarbeitung, statt Verarbeitung vom Anwender-PC)
  • Software wird immer mehr Dienstleistung (statt Produkt)
  •  Ständige Aktualisierung und Weiterentwicklung -> „Always Beta“

Web 3.0: Die Zukunft – Die dritte Dimension des Internets

Bisher: Webseiten (Web 1.0) und Nutzer (Web 2.0) sind miteinander verbunden
Aber: Maschinen (Computer) können die Bedeutung von menschlich generierten Inhalten (semantische Bedeutung von Wörtern) nur schwer verstehen (z.B.: Golf, das Auto und Golf, der Sport)

Semantische Dimension macht das Web zukünftig zum Web 3.0 und damit für Maschinen besser verstehbar

Problem: Web-Content wird von Menschen für Menschen erstellt
- Aspekte wie Einheitlichkeit & Relevanz spielen für Ersteller eine untergeordnete Rolle
- Konzept des semantischen Webs muss sich erst bei den Menschen durchsetzen
- Daten müssen in bestimmten Strukturen vorgehalten werden
- Internet wird dann in Zukunft noch besser und schneller verstehen, was Nutzer wollen

E-Community – Begriff

… steht allgemein für die organisierte Kommunikation innerhalb eines elektronischen Kontaktnetzwerkes und damit für die Bereitstellung einer elektronischen Plattform für die Zusammenkunft einer Gruppe von Individuen.

Beziehung zwischen Individuen bestimmt durch
- Kommunikationsinhalte oder
- über den sozialen/beruflichen Status

 Austausch selbst geschaffener inhaltlicher oder personenbezogener
Informationen (User-generated Content) im Fokus

 Internet als Plattform->asynchrone und ortsunabhängige Kommunikation

 Elektronisches Kontaktnetzwerk soll
- Informations- und Kommunikationsaustausch zwischen einander (un-)bekannten

Teilnehmern unterstützen
- entstehendes Beziehungsgeflecht verwalten und regeln

Anreize für eine Vernetzung via E-Community
(aus Sicht der Teilnehmer)

Anmeldeanreize
- Beitragsanreize
- Vernetzungsanreize
- Empfehlungsanreize

Bedürfnisse, die mit einer E-Community abgedeckt werden können:
- Interest
- Relationship
- Fantasy
- Transaction

Modelltypen

siehe Bild

Modelltypen – Board-Modell

Ältester Ansatz zur Realisierung eines Informationsaustauschs

Technische Umsetzung eines einfachen Diskussionsforums

Innerhalb des Diskussionsforums können (registrierte) Mitglieder
- Postings veröffentlichen,
- die von anderen Mitgliedern gelesen
- und beantwortet werden können

 Forentypen:
- Web-Forum (hierarchische Baumstruktur)
- Bulletin Board (alle Postings auf einer Seite)

Professionelle Forenlösungen (z.B. www.phpbb.com) verfügbar

Modelltypen – Weblog-Modell

 „Web“ + „Log“ = Tagebuch im Web, kurz „Blog“

 Website, auf der ein Autor regelmäßig Beiträge zu unterschiedlichen Themen schreibt

Häufige und chronologische Veröffentlichung von persönlichen Gedanken

Leser werden zu Mitproduzenten von Inhalten

 Primäres Ziel: Selbstdarstellung und Meinungsäußerung

Systemlösungen verfügbar, z.B. wordpress.org

 Bsp.: Nachgesalzen: Das Blog der Köche,Gastronomen und Gourmets

Modelltypen – Wiki-Modell

 Wikis: im Internet verfügbare, auf Hypertexten basierende Datensammlungen
 Ziel: Wissen mehrerer Nutzer bestimmen und konsolidieren
Merkmale:
- Nutzer erstellen und bearbeiten gemeinsam eine Menge von Webseiten
- Einfache Bedienung

 Prinzip der internen Verlinkung

Modelltypen – Mashup-Modell

 Ziel: Auf Grundlage bestehender Inhalte und Anwendungen den Aufwand für die Erstellung neuer Angebote minimieren.

 Anwendungen, die über offene Online-Contentschnittstellen zugängliche Inhalte/Dienste miteinander verknüpfen und als neues Angebot bereitstellen

 Ggf. Lizenzierungsmodelle mit Schnittstellenbetreibern

 Beispiel:*QYPE

Modelltypen – Social-Networking-Modell

Systemlösungen zum Aufbau und zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen

 Grundfunktionen von Social-Networking-Plattformen
- Identitätsmanagement
- Beziehungsmanagement
- Visualisierung

Bereitstellung von Suchfunktionen für Kontakte/Experten und Awarenessfunktionen (Hinweise auf Veränderungen oder Ereignisse)

Kommunikationskategorien
- 1:1-Kommunikation (z.B. Textnachrichten)
- N:M-Kommunikation (z.B. Gruppen und Foren)
Beispiele: facebook, xing, lokalisten

Gründe für die Hybridisierung im E-Business
durch das Web 2.0

siehe Bild

Blogs / Podcasts

Geschäftsmodelle

  •  Online-Tagebücher (-> Ad-Sales)
  •  Bereitstellung von Audio/Video (-> Pay per Use, Abonnements, Bannerwerbung)

Leistungsangebot

  • Authoring-Tool
  • Hosting
  • Kategorisierung

Kundennutzen

  •  Ungefilterte, persönliche Publikationsmöglichkeit (Blogs)
  • Orts- und zeitungebundener Konsum von Inhalten (Podcasts)

Media Sharing

Geschäftsmodelle

  •  UGC-Archivierung und -Systematisierung
  •  Banner- und Performance Ads

Leistungsangebot

  • Online-Speicherplatz
  •  Systematisierung / Kategorisierung
  •  Bewertung & Kommentieren

Kundennutzen

  •  Broadcasting

Wikis

Geschäftsmodelle

  •  Sammlung, Systematisierung, Weiterentwicklung von Informationen
  • Spenden

Leistungsangebot

  • Authoring-Tools
  • Informationsdarstellung und –suche

Kundennutzen

  • Informationsaggregation
  • Nutzer als kollektive Redaktion

Mashups

Geschäftsmodelle

  • Aggregation und Kontextualisierung von Internetservices
  •  Placement-Fees, Pay-for-Performance-Ads

Leistungsangebot

  • Verknüpfung von Basisdaten mit zusätzlichen Informationen

Kundennutzen

  •  Verknüpfung relevanter Informationen

Social Networking

Geschäftsmodelle

  •  Bereitstellung von UGC
  •  Banner-Ad, Nutzerdaten, Profiling

Leistungsangebot

  • Selbstpräsentation
  •  Vernetzung von Nutzern und Inhalten

Kundennutzen

  •  Kontaktmanagement
  •  Kommunikation
  • Verbreitung von Inhalten

Bewertungsportale

Geschäftsmodelle

  •  Aggregation und Systematisierung von Produkt- und produktbezogenen Informationen
  • Vermittlungsprovision, Banner-Ad

Leistungsangebot

  • Aggregierte Produktinformation
  • User-generierte Produktbewertung
  • Preisvergleich, Links

Kundennutzen

  • Unabhängige Produktbewertung
  • Unterstützung von Kaufentscheidungen

C2C-Commerce

Geschäftsmodelle

  • Ermöglicht C2C-Transaktionen
  •  Verkaufsprovision, Angebotsgebühr, Banner-Ad

Leistungsangebot

  •  Plattform zur Transaktionsunterstützung
  •  Bewertungssysteme

Kundennutzen

  •  Breites und tiefes Produktangebot
  • Markteffizienz
  •  Geringe Marktzugangsbarrieren

Systemunterstützung für elektronische Kontaktnetzwerke

Basis auf Systemebene: Social Software = Anwendungen, bei denen der Zusammengehörigkeitsgedanke und selbst generierte Inhalte im Fokus stehen (z.B. facebook)

E-Community als zentrale Plattform des Web 2.0

Möglichkeiten zur Realisierung:
- Open Source-Lösungen bzw. Content-Management-Lösungen (z.B. für Joomla, Drupal und Typo3) mit spezifischen Community-Modulen


- Professionelle, kommerzielle Lösungen


Grundidee: Selbstorganisation der Benutzer, nur wenige Konventionen

Ziel: möglichst einfache, intuitive Nutzung

Multilaterale Kommunikation zwischen vielen Teilnehmern

 Wesentliches Element: Teilnehmerprofil

Prozessbereiche bei der Online-Vernetzung – Auswahl Mitgliederprofil (eProfile-Prozess)

 Mitglieder stellen den Ausgangspunkt einer E-Community dar

Aufnahme, Beschreibung und Darstellung von Teilnehmerinformationen

 Gesamtheit der Online-Mitgliederprofile bestimmt den Basiswert einer Community

Ebenen zur Betrachtung von Teilnehmerprofilen aus Betreibersicht
- Systemimmanentes Profil
- Persönliches Profil (Daten, die der Teilnehmer preisgibt)
- Öffentliches Profil (Teil des persönlichen Profils)

 Klassifikation der Profildaten auf inhaltlicher Ebene
- Basisinformationen
- Persönliche Informationen
- Kontaktinformationen
- Berufs- und Ausbildungsinformationen

Étudier