Fachbegriffe


V. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Nerven-, Sinnes- und Hormonphysiologie für Mittelschüler. Sie decken Themen wie die Funktion von Zellen, Signalen, Aktionspotenzialen und Synapsen ab, sowie die Struktur und Funktion des Auges, des Gehirns und des Rückenmarks. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Myosinfilamenten, Muskelfasern und verschiedenen Arten von Synapsen. Ideal für Schüler, die ihr Verständnis der menschlichen Physiologie vertiefen möchten, bieten diese Lernkarten klare Erklärungen zu komplexen biologischen Prozessen und Strukturen.
Flashcards
141
Students
0
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
12.04.2015 / 12.04.2015

Flashcards

Nervenzellen / Neuronen

Zellen, welche Informationen aus der Umwelt in Signale umwandeln

Sensorische / Afferente Nervenzellen

Nervenzellen, welche der Weiterleitung von Signalen dienen

Gilazellen

Unterstützen das Nervensystem, z.b Stützfunktion oder Hilfe beim Stoffwechsel

Soma

Der Zellkörper einer Nervenzelle

Dendriten

Ausläufer der Nervenzelle zur Kommunikation mit anderen Zellen

Neurit / Axon

Übertragungsweg des Signals erfolgt innerhalb des Axons

Axonhügel

Summierung von Signalen, welche schliesslich ein Aktionspotenzial auslösen können

Schwannsche Zelle

Gilazellen, welche an ein Axon gebunden sind

Myelinscheide

Isoliert das Axon zur schnelleren übertragung der Signale

Ranvierscher Schnürring

Ein Millimeter grosser Abstand zwischen den Myelinschieden

Markloses Axon

Ist von keinen Myelinscheiden umgeben

Endverzweigung

Verzweigung am Ende des Axons

Endköpfchen

Übertragungsort des Signals an eine postsynaptische Zelle

Synapse

Verbindung zwischen zwei Zellen zur Weitergabe eines Signals

Na+-Ionen

Ionen in der extrazellulären Flüssigkeit

Cl--Ionen

Ionen in der extrazellulären Flüssigkeit

K+-Ionen

Ionen im Zellplasma

A--Ionen

Proteinanionen im Zellplasma

Ruhepotenzial

Eine Spannung von -70mV in der Zelle, wobei die Zelle unerregt ist

Membranpotenzial

Überbegriff für Ruhe- und Aktionspotenzial

K+-Sickerkanäle

Ionenkanäle auf der Membran, wodurch nur K+-Ionen passieren können

Natrium-Kalium-Ionenpumpen

Natrium wird nach aussen, Kalium nach innen befördert, zur Aufrechterhaltung des elektrochemischen Gleichgewichts

Aktionspotenzial

Art einer Nervenzelle ein Signal weiterzuleiten

Schwellenpotenzial

Eine gewisse Grenze (ca. -40mV) die überschritten werden muss, um ein Aktionspotenzial auszulösen

Depolarisation

Starker anstieg der Spannung auf etwa +30mV

Replarisation

Starker Abfall der Spannung, tiefer als -70mV

Hyperpolarisation

Erholung vom Aktionspotenzial, Spannung wird erneut auf -70mV gehoben

Spannungsgesteruerte Kanäle

Kanäle, welche sich je nach Spannung öffnen oder schliessen

Kontinuierliche Erregungsleitung

Wenn sich ein Signal entlang des Axons wie eine Welle ausbreitet

Elektrische Synapse (gap junction)

Synapsen sind direkt an die nachfolgende Zelle gekoppelt, somit können Signale ohne Zeitverzögerung weitergeleitet werden

Transmitter

Stoffe, welche Reize von einer Zelle zur nächsten weiterleiten

Chemische Synapse

Synapsenart, bei welcher sich die beiden Neuronen nicht berühren

Synaptischer Spalt

20 nm breiter Spalt bei der chemischen Synapse

Synaptisches Vesikel

Vesikel im Endköpfchen, welche die Transmitter enthalten

Präsynaptische Membran

Membran des Endköpfchens der weitergebenden Zelle

Acetylcholin

Häufig verwendeter Neurotransmitter

Postsynaptische Membran

Membran der Dentriten der aufnehmenden Zelle

Transmitter gesteuerte Kationenkanäle

Ionenkanäle auf der postsynaptischen Zelle, welche für Kationen durchlässig sind

Acetylcholinesterase

Enzym, welches Acetylcholin spaltet 

Postsynaptisches Potenzial (PSP)

Kleine Depolarisation der postsynaptischen Zelle aufgund eines eingehenden Signales

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