Naturgeografische Bausteine A - Geomorphologie
Passerellen Lehrgang
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Lernkarten
Seitenerosion
Einschneidende Wirkung fließenden Wassers nach der Seite.
Sinterbildung
Chemische Bildung von Karbonatgesteinen, Veränderungen in Druck und Temperatur führen zur Ausfällung von Kalziumkarbonat.
Sohlental
Talform, bei der die Erosion vorwiegend seitwärts wirkte.
Solfatare
Vulkanischer Gas-Dampfausstoss; 90-300 C heiss; reich an Schwefelwasserstoff
Spreading-Zone
Durch aufquellendes Mantelmaterial (aufsteigende Konvektion) werden Lithosphärenplatten auseinander getrieben – divergente Plattengrenze. In den entstehenden Öffnungen zwischen den Platten wird laufend neue Erdkruste gebildet – konstruktive Plattenränder.
Soffgruppen
Gruppen von Mineralien. Es sind dies die Silikate (Verbindungen von Sauerstoff und Silizium), Oxide (Verbindungen zwischen Sauerstoff und einem Metall), Halogenide (Verbindungen zwischen Metallen und Nichtmetallen), Karbonate Verbindungen von Kalzium und Magnesium mit Kohlenstoff), Sulfide und Sulfate (basierend auf dem Element Schwefel).
Stratigrafie
Geologischer Wissenszweig, der sich mit den Lagerungsformen der Gesteine und deren Altersbestimmung befasst.
Stratigrafisches Grundgesetz
Wichtigster Grundsatz der Stratigrafie, der besagt, dass bei ungestörter Lagerung jede Schicht jünger ist als die unter ihr liegende Sedimentschicht.
Subduktionszone
Absinken einer ozeanischen Platte in den Erdmantel (destruktiver Plattenrand) beim Zusammenstoß mit einer anderen ozeanischen oder einer kontinentalen Platte- konvergente Plattengrenze.
Synklinale
Falte mit nach oben geöffneten Schenkeln. Wird nur in Zusammenhang mit der Alterfolge der betroffenen Gesteine verwendet; junge Gesteine im Kern, alte Gesteine am Rand der Falte.
Tafelland
Landschaft aus horizontal übereinander gelagerten, ungestörten Gesteinsschichten aufgebaut, durch exogene Kräfte (Erosion) zerschnitten.
Tethys
Durch das Auseinanderbrechen des Grosskontinents Pangäa entstandener Ozean zwischen den Nordkontinenten (Nordamerika, Europa und Asien) und den Südkontinenten (Südamerika, Afrika, Australien, Antarktika, Arabien und Indien)
Tiefenbeben
Erdbeben mit einen Hypozentrum in mehr als 300km Tiefe.
Tiefenerosion
Einschneidende Wirkung fliessenden Wassers in die Tiefe.
Toteissee
Dieser entstand, als im Grundmoränengebiet grosse Gletscherteile vom fliessenden Eis abgespaltet und unter Schutt begraben wurden. Beim späteren Abschmelzen des Eises bildete sich ein See. Toteisseen sind keine grossen Seen, sondern eher kleine Weiher.
Transformstörung
Plattengrenze, die gebildet wird, wenn zwei Lithosphärenplatten horizontal aneinander vorbeibewegt werden. Hier wird weder neues Krustenmaterial gebildet noch wird welches zerstört.
Trogtal
Durch die Erosion eines Gletschers entstandene Talform. Der Gletscher erodierte das vorgeprägte V-Tal v.a. seitlich. Es entsteht ein breitsohliges U-Tal mit relativ steilen Wänden.
Urstromtal
Breites Tal in Norddeutschland, in dem früher dem Eisrand entlang die Schmelzwasser abflossen, da im Norden Endmoränenwälle der nordischen Gletscher den direkten Abfluss gegen Norden verunmöglichten.
Verwerfung
Gesteinspakete werden entlang einer Bruchlinie um einen bestimmten Betrag gegeneinander verschoben. Der Betrag, um den die Gesteinspakete gegeneinander verschoben werden, nennt man Sprunghöhe.
Verwitterung
Sammelbezeichnung für alle an Ort wirkenden zerteilenden und zersetzenden Tätigkeiten der exogenen Kräfte. Es wird hauptsächlich unterschieden zwischen chemischer und mechanisch Verwitterung.
V-Tal
Auch Kerbtal genannt. In Lockergestein tief eingeschnittenes Erosionstal.
Vulkanite
Ergussgesteine. Durch rasche Abkühlung an der Erdoberfläche entstandene, feinkörnige bis glasige magmatische Gesteine. Beispiele: Basalt (feinkörnig, basisch, dunkel) und Bimsstein (porös, sauer, hellgrau bis weiss)
Vulkanruine
Erosionsrest eines erloschenen Vulkans; meist der ehemalige Schlot, der aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber Verwitterung und Erosion stehen geblieben ist.