Passerellen Lehrgang


J. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Geomorphologie für Mittelschüler. Sie behandeln die Bildung und Eigenschaften von Gesteinen wie Vulkaniten und Sedimentgesteinen, sowie Phänomene wie Erdbeben, Gletscher und Flüsse. Die Karteikarten erklären auch die Prozesse der Verwitterung, Erosion und Gebirgsbildung, sowie die Rolle von Plattengrenzen und Lithosphärenplatten. Ideal für Schüler, die die geologischen Kräfte und Prozesse verstehen möchten, die die Erdoberfläche formen.
Cartes-fiches
143
Utilisateurs
24
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
13.01.2014 / 31.07.2020

Cartes-fiches

Maar

Explosionstrichter; vulkanische Bildung, die auf Gas- und Wasserdampferuptionen (Kontakt von heißem Magma mit einem Grundwasserleiter) zurückzuführen ist.

Mäander

Bogenförmig geschwungene Krümmung eines Flusses.

Mächtigkeit

„Dicke“ eines Gesteinspakets, d. h. der Abstand der Schichtflächen einer Gesteinsschicht.

Magma

Glutflüssiges Gesteinsmaterial aus dem Erdinnern.

Magmatische Differenzation

Durch fraktionierte Kristallisation ausgelöster Änderungsprozess im Chemismus aufsteigenden Magmas zu immer Kieselsäure-reicherer Zusammensetzung.

Magmatische Gesteine

Erstarrungsgesteine. Gesteine, die durch Erstarrung, Ausfällung von Mineralien aus Magma entstehen. Dabei unterscheidet man Plutonite und Vulkanite.

Magnitude

Mass für die bei einem Erdbeben freigesetzte Energie. Wird durch die Richter-Skala angegeben.

Makrokristallin

Grobkörnig. Mineralkörner eines Gesteins sind von blossem Auge gut unterscheidbar.

Mantelkonvektion

Durch Wärmeunterschiede im Erdmantel entstehende Strömungen, die als Ursache für die horizontalen Bewegungen der Lithosphärenplatten angesehen werden.

Metamorphe Gesteine

Umwandlungsgesteine. Gesteine, die durch Einwirkung von Druck und Temperatur im festen Zustand umgewandelt wurden. Beispiele: Tonschiefer (bei mäßiger M.) und Glimmerschiefer (bei starker M.) aus Tongestein, Gneis (bei starker M. aus grobem Sedimentgestein oder Granit), Marmor (bei mäßiger bis starker M. aus Karbongestein) und Quarzit( bei starker M. aus Quarzsandstein).

Metamorphose

Gesteinsumwandlung im festen Zustand, unter Druck- und Temperatureinfluss. Je nach Intensität der Metamorphose spricht man von einem unterschiedlichen Metamorphose Grad.

Metamorphose Formen

Einteilung der Metamorphose aufgrund ihrer Ursachen. Es werden unterschieden: Regionalmetamorphose (bei konvergenten Plattenbewegungen; hoher Druck und hohe Temperatur; großräumiges Phänomen), kontakt Metamorphose (in unmittelbarer Umgebung einer Magmakammer; hohe Temperaturen; lokales Phänomen.

Mikrokristallin

Feinkörnig. Mineralkörner eines Gesteins sind von bloßem Auge nicht unterscheidbar.

Mineralien

Natürliche, anorganische, homogene (reine) Bestandteile der Erde mit einer klar definierten chemischen Zusammensetzung (meist Atome oder Ionen verschiedener Elemente). Mineralien sind meist kristallin aufgebaut, können aber auch amorph sein.

Mittelozeanischer Rücken

Abk. MOR. Untermeerische Schwellenzone mit Oberflächen in etwa 2000m Wassertiefe; Spreading-Zone ozeanischer Lithosphärenplatten.

Mofette

Vulkanischer Gas-Dampfausstoss, bis 100 C heiss, enthält hauptsächlich Kohlendioxid und Wasserdampf.

Molasse

Ablagerungsschutt von angrenzenden Gebirgen (Alpen), der sich im Vorland (Mittelland) eines sich bildenden Gebirges ablagert. Molasse besteht aus Nagelfluh, Sandstein und Mergel.

Moränen

Sammelbezeichnung für den von Gletschern mitgeführten unsortierten Gesteinsschutt. Nach ihrer Lage in Bezug auf den Gletscher werden unterschieden: Grundmoräne, Seitenmoräne, Mittelmoräne und End/-Stirnmoräne.

Nährgebiet

Gebiet des Gletschers, in dem Gletschereis gebildet wird.

Nebular-Hypothese

Vermutung, dass das Sonnensystem aus einer Materiewolke, einem solaren Nebel, entstanden ist, der sich unter Einfluss der Gravitationskräfte immer mehr verdichtet hat.

Oberflächenwellen

Erdbebenwellen, die sich nur an der Oberfläche fortpflanzen. Zu den Oberflächenwellen gehören die Love-Wellen und die Rayleigh-Wellen.

Orgenese

Gebirgsbildung durch plattentektonische Vorgänge.

Petrografie

Wissenschaft, die sich mit dem Aussehen, den Eigenschaften, dem Vorkommen und den Bildungsbedingungen der verschiedenen Gesteine beschäftigt.

Plattentektonik

Theorie, die besagt, dass die feste Lithosphäre in grossen Platten aufgebrochen ist, die sich als feste Einheiten über die Erdoberfläche bewegen können. Jede Platte liegt direkt der zähplastischen Asthenosphäre auf. Durch die Theorie können Erdbeben, Vulkanismus und Gebirgsbildungen erklärt werden.

Pleistozän

Zeitepoche der Eiszeiten. Sie begann vor etwa 1.5 Mia Jahren und endete vor ca. 10000 Jahren. Während des Pleistozäns, gab es mehrere Eiszeiten und Zwischeneiszeiten.

Plutonite

Tiefengesteine. Durch langsame Abkühlung in der Tiefe der Erdkruste gebildetes, grobkörniges magmatisches Gestein. Beispiele: Gabbro (basisch, dunkel) und Granit (sauer, hell)

Prallhang

Seite eines Mäanders, an der das Flusswasser eine grössere Erosionskraft (Seiteneriosion) ausübt. 

Pyroklastika

Vulkanisches Lockermaterial (Blöcke, Bomben Lapilli, Asche), das bei explosivem Vulkanismus ausgeworfen wird.

Pyroklastischer Strom

Auch Glutwolke genannt. Gemisch aus heisser vulkanischer Asche, Staub und Gasen, das sich mit hoher Geschwindigkeit die Hänge eines Vulkans hinunterbewegt.

Raumwellen

Erdbebenwellen, die sich durch den ganzen Erdkörper fortpflanzen. Zu den Raumwellen gehören die Primär- oder P- Wellen und die Sekundär- oder S- Wellen.

Rückschreitende Erosion

Durch Senkung der Erosionsbasis ausgelöster Erosionsimpuls, der flussaufwärts wirkt.

Rundhöcker

Erosionsform des Gletschereises. Ein Felsblock wurde vom Gletscher überfahren. Seine Luvseite ist lang, flach und durch Schrammspuren gekennzeichnet; die Leeseite ist kurz und Steil.

Sander

Fluvioglazialer Schuttfächer, bestehend aus im Vorfeld des Gletschers abgelagertem, unsortiertem Schutt, Kies, Sand und Schlamm.

Schichtstufen-Landschaft

Charakteristische Landschaft, bei der weite, nur leicht geneigte Flächen plötzlich in steilen Stufen abfallen.

Schichtvulkan

Auch Stratovulkan genannt. Vulkan, aufgebaut aus abwechselnden Schichten Lava und Pyroklastika.

Schildvulkan

Vulkan, bei dem aus einem zentralen Krater immer wieder Lava ausfließt – breiter, flacher Vulkan; nur aus Lavaströmen aufgebaut.

Schlucht

Auch Klamm genannt. In den festen Untergrund tief eingeschnittenes Erosionstal.

Schwemmfächer

Fächerförmige Ablagerungen an Stellen, wo ein Fluss aus dem Gebirge in die Ebene eintritt. Dabei verliert er so viel an Gefälle, dass er einen Teil seiner Flussfracht ablagern muss.

Sedimentgesteine

Ablagerungsgesteine. Gesteine, die durch Ablagerung von Gesteins Trümmern oder Organismenresten oder durch Ausfällung aus übersättigten Lösungen entstanden ist.

Seismogramm

Durch Seismografen (erschütterungsempfindliche Geräte) grafisch aufgezeichnete Abfolge von Erschütterungen eines Erdbebens.

Étudier