Passerellen Lehrgang


J. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Geomorphologie für Mittelschüler. Sie behandeln die Bildung und Eigenschaften von Gesteinen wie Vulkaniten und Sedimentgesteinen, sowie Phänomene wie Erdbeben, Gletscher und Flüsse. Die Karteikarten erklären auch die Prozesse der Verwitterung, Erosion und Gebirgsbildung, sowie die Rolle von Plattengrenzen und Lithosphärenplatten. Ideal für Schüler, die die geologischen Kräfte und Prozesse verstehen möchten, die die Erdoberfläche formen.
Cartes-fiches
143
Utilisateurs
24
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
13.01.2014 / 31.07.2020

Cartes-fiches

Ablagerungsräume

Sedimentserien der Tethys. Es werden unterschieden von (Nord nach Süd): helvetischer, penninischer, ostalpiner und südalpiner Ablagerungsraum

Abschiebung

Kleinräumige Verwerfung, bei der ein Gesteinspaket relativ zu seinem Nachbarn abgesenkt wird.

Antezedentes Tal

Phänomen, bei dem der Flusslauf schon vor der Gebirgsbildung bestand und die Tiefenerosion des Flusses mit der Auffaltung mithalten konnte. Beispiel: Klus.

 

Antiklinale

Falte mit nach unten geöffneten Schenkeln. Wird nur in Zusammenhang mit der Altersfolge der betroffenen Gesteinsschichten verwendet; alte Gesteine im Kern, junge Gesteine am Rand der Falte.

Aufschiebung

Kleinräumige Verwerfung, bei der ein Gesteinspaket relativ zu seinem Nachbarn gehoben wird.

Asthenosphäre

Schicht des oberen Erdmantels bis in eine Tiefe von 200km; folgt unmittelbar auf die Lithospähre. Als erste zähplästische Schicht unter den festen Lithosphärenplatten spielt sie eine wichtige Rolle in der Plattentektonik.

Biogene Sedimente

Sedimentgesteine, deren Material aus Organismenresten (Schalen, Skelettteilen) besteht. Beispiele: Hornsteine, Braunkohle, Steinkohle, Anthrazit, Karbonat Gesteine (Spatkalk, Mikritkalk)

Black Smoker

Mineralreiche, untermeerische Hydrothermalquelle; der „schwarze Rauch“ wird durch die Reaktion der Mineralbestandteile mit dem Meerwasser erzeugt.

Blattverschiebung

Kleinräumige Verwerfung, bei der zwei Gesteinspakete horizontal gegeneinander verschoben werden.

 

Boden

Die belebte äusserste Verwitterungsschicht der Erdkruste.

Bodenerosion

Abtrag von Boden durch Wind und Wasser. Dies geschieht v.a. durch die Nutzung schlecht geschützter Böden.

Bodenhorizonte

Durch Stoffumwandlung und – verlagerung im Boden entstehen Schichten, die sich durch ihre Eigenschaften oft auch farblich voneinander unterscheiden. Die wichtigsten Bodenhorizonte sind 0-(Deckschicht), A-(Oberboden), B-(Unterboden) und C-(Horizont verwitterter Gesteinsuntergrund).

Bruchtektonik

Tektonik (Lehre vom Bau der Erdkruste und den Bewegungen und Kräften, die damit zusammenhängen) in Bezug auf Zerbrechungserscheinungen und deren Bildung.

 

Caldera

Kesselbruch; vulkanische Bildung durch Einsturz eines Vulkankraters über seiner entleerten Magmakammer.

Chemische Sedimente

Sedimentgesteine, die durch Ausfällung von im Wasser gelösten Stubstanzen entstehen. Beispiele sind Gips, Anhydrit, Steinsalz, Edelsalz und Abraumsalze.

Decke

Von ihrer ursprünglichen Unterlage abgelöste und um einen grösseren Betrag überschobene Gesteinsmasse von grosser Ausdehnung.

Deckenüberschiebung

Vorgang der Deckenbildung. Grossräumige Überschiebung von Gesteinsplatten.

Delta

Schwemmfächer, der in einem stehenden Gewässer (See oder Meer) abgesetzt wurde.

Denudation

Flächenhafte Abtragung von Teilen der Erdoberfläche. Die Hauptsächliche Kraft der Denudation ist die Schwerkraft.

Depression

In der Faltentektonik verwendete Bezeichnung für eine grossräumige, nach unten gerichtete Verbiegung einer Faltenachse.

Desertifikation

Verwüstung. Durch Klimaveränderungen oder Einwirkungen des Menschen (Raubbau oder falsche Nutzung) verursachte Bildung von Wüsten.

Diagenese

Umbildung lockerer Sedimente (Gesteinsfragmente) zu festen Gesteinen, durch die Einwirkung von Druck, Temperatur und chemischer Vorgänge. Die wichtigsten diagenetischen Prozesse sind die Kompaktion und die Zementation.

Divergente Plattengrenze

Grenze von Lithosphärenplatten, die sich in entgegengesetzte Richtung auseinander bewegen.

Dom

Kuppelartige geologische Struktur; kreisrunder oder elliptischer Grundriss. Die beulenartige Aufwölbung entsteht durch eine Hebung im Zentrum.

Drumlin

Lang gestreckter, stromlinienförmiger Hügel, bestehend aus Grundmoränenmaterial und Schotter. Bei einem späteren Überfliessen durch den Gletscher wurde typische Form (kurze, steile Luv-seite und lange, flache Lee-Seite) geschaffen.

Dünen

Durch Wind aufgeschüttete Sandwälle. Es werden unterschieden: Querdünen, Sicheldünen, Längsdünen und Parabeldünen.

Effusiver Vulkanismus

Ruhiges Ausfliessen grosser Lavaströme, ohne stärkere Mitwirkung von Explosionen.

Eigenschaften von Mineralien

Physikalische Eigenschaften von Mineralien, die zur Unterscheidung der Mineralien dienen. Die wichtigsten Eigenschaften sind: Härte, Spaltbarkeit, Glanz, Farbe und Dichte.

Endogene Kräfte

Von innen wirkende, aufbauende Kräfte der Erde. Sie erklären Gebirgsbildungsprozesse, Erdbeben, Vulkanismus und andere geologische Phänomene.

Epizentrum

Stelle an der Erdoberfläche, senkrecht über dem Hypozentrum.

Erdbebenarten

Unterteilung der Erdbeben aufgrund ihrer Ursache. Es werden unterschieden: tektonische Beben (90%), vulkanische Beben (7%) und Einsturzbeben (3%) und Beben durch Atomversuche.

Erdkern

Zentraler Teil und Schwerezentrum des Erdkörpers; ab einer Tiefe von 2900 km. Aufgeteilt in einen flüssigen äusseren (bis 5100km Tiefe) und einen festen inneren Kern, der hauptsächlich aus den Elementen Eisen und Nickel aufgebaut ist (Nife-Kern)

Erdkruste

Dünne, feste äussere Schale der Erde. Die kontinentale Kruste ist durchschnittlich 35km mächtig, die ozeanische Kruste nur etwa 5-7km.

Erdölfalle

Ansammlung von Erdöl und Erdgas an speziellen geologischen Strukturen wie Falten, die durch eine undurchlässige Schicht nach oben abgeschlossen sind.

Erosion

Sammelbegriff für alles Prozesse, die Gesteine zerteilen oder zersetzen und die Gesteinskomponenten durch Wasser, Eis oder Wind transportieren.

Erosionsbasis

Höhenlage der Mündung eines Fließgewässers. Die Haupterosionsbasis oder absolute Erosionsbasis ist das Meeresniveau. Mündet ein Fluss in einen Strom oder einen See, ist die regionale Erosionsbasis ausschlaggebend.

Exogene Kräfte

Von aussen auf die Erdoberfläche einwirkende Kräfte. Dazu werden gezählt: Sonne, Wind, Wasser, Eis , Schwerkraft.

Explosiver Vulkanismus

Auswurf von Pyroklastika, unter Mitwirkung von mehr oder weniger starken Explosionen.

Falte

Wellenartige Verkrümmung einer ehemals geraden Gesteinsschicht.

Faltentektonik

Tektonik (Lehre vom Bau der Erdkruste und den Bewegungen und Kräften, die damit zusammenhängen) in Bezug auf Bauformen der Faltung un des Deckenbaus.

Étudier