NaRa I

ETH Vorlesung

ETH Vorlesung


D. S.
Diese Lernkarten behandeln raumplanerische und infrastrukturelle Herausforderungen auf universitärem Niveau. Sie konzentrieren sich auf Probleme, Konflikte und Lösungen im Zusammenhang mit Grenzen, Infrastruktur und Entscheidungsprozessen. Die Karteikarten beleuchten verschiedene Aufgaben, Akteure und Verfahren, die für die Raumplanung und -nutzung relevant sind. Sie richten sich an Studierende und Fachleute, die sich mit komplexen raumbezogenen Fragestellungen und der Entwicklung nachhaltiger Lösungen auseinandersetzen.
Cartes-fiches
50
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
05.12.2014 / 13.12.2014

Cartes-fiches

Erforderliche Fähigkeiten (Planungsprozess)

  • Grundlegende Kenntnisse der Entscheidungslehre

  • Grundlegende Kenntnisse der Organisationslehre

  • Simultaner Umgang mit Raum, Zeit und Organisation

  • Kenntnisse der Verhandlungsführung

  • Soziale und emotionale Intelligenz 

Konstruktionsprinzipien und Entwurf einer raumplanerischen Ad-hoc-Organisation 

1. Klärung der zu beachtenden Zeitordnungen

2. Lebensdauer der raumplanerischen Ad-hoc-Organisation

3. Einleitung des Klärungsprozesses in Phasen

4. Einführung eines Rhythmus in Form von Kupplungen 

Entscheiden

- Wahl zwischen mindestens zwei Handlungsmöglichkeiten

- nicht über die Wirkung entscheiden

- Entscheide sind subjektiv

Robuste Entscheidungen

  • veränderte Umstände ändern am Resultat der Entscheidung nichts 
  • Wahl einer bestimmten Option möglichst unabhängig vom Eintreffen bestimmter Umstände 

Elemente einer robusten Lösung

1.  Modularer Aufbau

2.  Schrittweise Realisierbarkeit

3.  Aufwärtskompatible Lösungen

4.  Nichts Wichtiges vergessen! 

Verzugszeit
 

Zeitspannen vom Beschluss über eine Handlung bis zum Eintreffen ihrer beabsichtigten Wirkungen 

3 verschiedene Arten von Argumenten

1. Gründe, die für die Wahl sprechen

2. Gründe, die gegen die Wahl sprechen

3. Gründe, die geprüft worden sind, aber für die Entscheidung irrelevant sind

Regeln raumplanerisches Entwerfen:

 

  • Geordneter Prozess
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit / Integriertes
  • Bearbeiten Simultanes Bearbeiten von Raum – Zeit – Organisation
  • Konkurrenz
  • Rollendifferenzierung
  • Drei Sichtebenen / Drei Durchgänge
  • Codierung in Wort – Bild – Zahl 

Eigenschaften der Prinzipskizze

Darstellungsform welche die

- die wesentlichen Merkmale 

- wesentlichen Zusammenhänge

erläutert

--> Abstraktion

Maximen für das Argumentieren

  • Eine Information ist keine Information!
  • Frage das Buch der Gegenbeispiele!
  • Eine Begründungslinie ist zu schwach!
  • Möglichkeit vor Wahrscheinlichkeit
  • Behalte die Prämissen im Auge
  • 3 Massstabsebenen – «3-Level-Rule»
  • Klarheit vor Scheingenauigkeit
  • Offener Umgang mit Unsicherheiten 

Étudier