MMT SS2013


L. M.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Multimediatechnologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Video- und Audiokompression, Farbraumkonvertierung, MPEG-Standards und digitale Bildverarbeitung ab. Die Karteikarten erläutern Konzepte wie JPEG-Kompression, MPEG-Formate, und die Darstellung von Multimedia-Inhalten. Sie sind ideal für Studierende und Fachleute, die sich mit der Technologie hinter digitalen Medien vertraut machen möchten.
Karten
92
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.07.2013 / 13.07.2013

Lernkarten

Motion-JPEG ist nichts anderes als hintereinander präsentierte JPEG-Bilder

Auf eine CD mit 650MB Kapazität passen 94 Minuten MPEG-Video bei 146 kB/s

Für die Darstellung der Objekte im Präsentationsprogramm legt der MHEG-Standard ganz genaue Richtlinien fest.

Bei AVI bedeutet "interleaved", dass Audio und Video auf getrennten Spuren aufgezeichnet werden.

QuickTime ist nur ein Abspielprogramm, aber keine Methode zur zeitbasierten Kompression von Videos

Auf einer DVD können bis zu 8 Stunden Spielfilm in guter Qualität gespeichert werden

Beim traditionellen Kinofilm...

Zur Darstellung eines Fernsehbildes

Codecs haben verschiedene Vor-und Nachteile...

Für die physikalische Größe von Videodateien gilt...

MPEG...

MHEG...

AVI-Dateien

Quicktime...

Was sind diskrete Medien ?

  • Keine zeitliche Komponente in der Darstellung
  • Nicht im Sinne von wertdiskret (digital)
  • „Gültig“, Aussage der Medien ist zeitunabhängig

Was ist eine LDU ?

LDU = Logical Data Unit ist bei einer Sinfonie: Werk – Satz – Thema – Note – Abtastwert

bei einem Video: Film – Clip – Bilder – Kompressionsblock - Pixel

Was ist eine offene LDU?

Eine offene LDU ist eine nicht beschränkte Einheit wie z.B. Live-Audio eines Telefongesprächs oder ein Video einer Überwachungskamera

Nennen Sie drei Methoden Animationssteuerung und beschreiben Sie diese.

  •  Offene explizite Steuerung

-Skalierung, Translation, Rotation, Schlüsselbild mit Interpolation

 

  • Prozedurale Steuerung

-Objekte haben Kenntnis über statische und dynamische Eigenschaften.

-Objekte interagieren (Ball und Wand)

-Randbedingungen (z.B. Schwerkraft) fließen in die Eigenschaften ein.

  • Steuerung durch Analyse realer Bewegungsabläufe

 

-Filmen realer Szenen mit nachfolgendem Ersetzen menschlicher Schauspieler

 (Rotoscoping, siehe „Herr der Ringe – Zeichentrickversion“)

       -Bewegungstracking mit Sensoren (M. Jacksons „Ghost“)

 

  • Kinematische und dynamische Steuerung

-Kinematik: „Beschleunige Objekte x mit Faktor y in Richtung (i,j,k)

-Dynamik: Einbinden physikalischer Gesetze (Schwerkraft, Objekt fällt auf den Boden) à Simulation

Die DCT ist ein entscheidendes Element der JPGEG Kompression. Erläutern Sie in eigenen Worten, was in diesem Schritt passiert und welche Ziele mit DCT erreicht werden sollen.

Umrechnen der Bildinformationen von der Raumdomäne (der gesehenen Darstellung) in die Frequenzdomäne. Dient als Mechanismus zur Trennung wichtiger von unwichtigen Bildanteilen (Frequenzen)

Erläutern sie die 2 besprochenen Ansätze zur Transparenzkodierung

  1. Farbpalette mit Transparenz Farbe
  2. Durchlässigkeit der Bildbereiche -> Alpha Kanal / 1Bit , 8Bit oder 16 Bit (Alpha Transparenz)

Was ist eine Web-Palette? Wird sie heute noch gebraucht ?

Eine Web-Palette besteht aus Farben die für die Gestaltung von Webseiten eingesetzt werden. Wurde nach ein paar Einführungsproblemen 1995 auch für das  Internet standardisiert

Beschreiben sie die Einsatzgebiete der folgenden Bildformate und warum sie hierfür besonders geeignet sind:

  1. EXIF :
  2. GIF:
  3. TIFF:

  1. EXIF : Standard bei Digital Kameras à Zusatzinfos: Kameratyp, Orientierung, Belichtungsinfo, Zeitstempel
  2. GIF: Geschaffen für das Internet : Einfache Animation à Kompression Verlustfrei
  3. TIFF: Printbereich à Hohe Bildqualität (Auflösung / Farbtiefe )

Warum gibt es in Bildformaten „Pflichteile“ (Critical Chunks) oder einen „Baseline“-Modus sowie erweiterte Modi, z.B. einen „Extension“-Modus.Ancillary Chunks, sogar Private Chunks?

-> Critical Chunks sind Pflichtteile da sie Blöcke sind die einen Header (Breite, Höhe, Bits pro Pixel, welche Kompression verwendet wurde, Interlace-Schema usw.), Paletten (OPTIONAL), Daten und „End“ (Ende der Datei) beinhalten.

-> Ancillary Chunks beinhalten z.B. Transparenz oder Farbinformationen,                                               Textinformationen usw., Private Chunks sind Anwendungsspezifische Inhalte und sind deswegen keine Pflichtteile

Schritt in der DCT erzeugt die größten Verluste? Begründen sie!

-> Die Trennung von hohen und niedrigen Frequenzbereichen , Kompression erst  durch Irrelevantsreduktion (Quantiesierung). Hohe Frequenzen werden vom Auge      schlecht erkannt deshalb werden hohe Frequenzen stärker eingeschränkt.

Bennen und beschreiben Sie die Arbeitsschritte bei der JPEG-Kompression anhand beigegebener Grafik: 

  1. 64 Helligkeitswerte 8x8 Blöcke
  2. DCT à 1.Zeile Schwingung Horizontale Frequenzen / 1. Spalte Schwingung Vertikaler Frequenzen
    Rest Mischung aus beiden Frequenzen.
  3. Quantisierung à Höhere Frequenz Bereiche werden weggelassen da sie für das Auge schlechter erkennbar sind.
  4. Zig Zag Scanning à Umwandlung der 1.Dimension in 2.Dimension Matrix
  5. Lauflängencodierung à Umwandlung von 2.Dimension in 1.Dimension durch Zig Zag-Scanning / ……..
  6. Entropie Codierung à durchschnittlicher Entscheidungsgehalt eines Zeichens

Das JPEG Verfahren ist ein verlustbehaftetes Verfahren. Bei welchen Schritt kommt es zu einem Informationsverlust und warum gehen diese Informationen unwiderruflich verloren?

-> Bei der Diskretion Kosinustransformation (DCT) genauer gesagt bei der Quantisierung: kleine Koeffizienten verschwinden ganz und die größeren werden Aufgerundet. So lassen sie sich mit wesentlich weniger Bits darstellen.

Mit welcher Frequenz tastet man normal Telefonie ab? Begründen sie den Wert:

3500-800 HZ Samples Abtastungen à Abtasttheorem à Wenn man ein Signal mit       max. auftretender Frequenz digitalisieren will. Muss die Abstastrate doppelt so hoch    sein wie die Frequenz damit das Signal wieder rekonstruiert werden kann.

Was bedeutet MIDI?

-> Musical Instrument Digital Interface (Instrumentenbezogene Darstellung)

Was wird bei einem MIDI-basiertem Musikstück gespeichert?

  1. Welches Instrument
  2. Welche Taste / Saite
  3. Wann Angeschlagen
  4. Welche Anschlagsstärke
  5. Wann losgelassen

Parameter sind bei der Audio-Digitalisierung interessant? Wie berechnet sich daraus die Datenrate für das unkomprimierte, digitale Audio?

-> Datenrate: Abtastfrequenz [Hz] x Bitauflösung [bit] = Datenrate [bit/s]

Abtastfrequenz = die Häufigkeit mit der ein Signal Abgetastet wird.

Bitauflösung= in einer binären Darstellung alle Zahlen die signifikant sind.

Bandbreite [Hz] = Datenrate[bit/s] : 2

Nennen sie 3 Methoden zur Animationssteuerung und beschreiben Sie diese:

1) Offene explizite Steuerung:

  • Skalierung ,Translation, Rotation, Schlüsselbild mit Interpolation.

 2) Prozeduale Steuerung:

  • Objekt Kenntnisse über statische / dynamische Eigenschaften
  • Objekte Interagieren
  • Randbedingungen ( z.B. Schwerkraft ) fließen in die Eigenschaft mit ein.

3) Steuerung durch Analyse realer Bewegungsabläufe:

  • Filmen realer Szenen mit nachfolgenden Ersetzen menschlicher Schauspieler
  • Bewegungstracking

Nennen sie die 2 Arten der Animationsübertragung und erläutern Sie jeweils deren Vorteile.

1) Pixelbilderpräsentation Übertragung:

  • Wenig Aufwand beim Empfänger.
  • Übertragungsrate (meist höher) , Bildauflösung ( Bilder pro Sekunde).

2) Symbolische Beschreibung mit Aktion übertragen:

  • Bildgenerierung beim Empfänger.
  • Übertragungsrate ergibt sich aus Anzahl der Objekte pro Sekunde und der Komplexität der Objekte.

In welcher Zeit muss bei einer Realzeitanimation ein Bild berechnet und dargestellt werden?

Austausch von Bildern ( bei 640x512):

  • 320 kB pro Bild
  • 30 Bilder pro Sek. à 9,6 Mb/s

            Austausch von Farbinformationen:

  • 256 Farben , 3 Byte
  • 30 Bilder pro Sek. à0,18MB/s

Nennen Sie die drei weit verbreitenden Fersehnormen für analoges Fernsehen

-           NTSC: National Television Systems Committee  

-           PAL : Phase Alternating Line

-           SECAM: Sequential Couleur avec Memoire

Leiten Sie die Datenrate für unkomprimiertes Video nach PAL-Standard her:

 

768x576x24 =  ca.265 Mbit/s

Wie heißt die in Deutschland gängige Norm des digitalen Fernsehens und über welche Transportmedien wird digitales Fernsehen in Deutschland verteilt?

Norm: PAL oder Übergang von SECAM zu PAL

            Verbreitung durch:

  • (DVB-S) Satellit
  • (DVB-C) Kabel
  • (DVB-T) Terrestrisch

Wofür steht die Abkürzung MPH? Was ist das Ziel dieser Technologie?

  • Multimedia Home Plattform
  • Interaktive Anwendungen im TV-Broadcast

Für einen 8x8 Block eines RGB kodierten Bildes wird bei einer Kompression die DCT-Forlmel 192x ausgewertet

Die Zick-Zack-Lauflängenkompression in JPEG profitiert davon , dass nach der Quantisierung die Werte der niedrigen Frequenz null sind.

Der MPEG-2 Videostandard schließt die Auflösung

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