MTG1 - medizinische- theoretische Grundausbildung
Zellen und Gewebe
Zellen und Gewebe
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Cartes-fiches
Binde- und Stützgewebe, Vorkommen im Körper
Fettgewebe
weisses Fett - Fettgewebe der Erwachsenen
braunes Fett - Fettgewebe der Neugeborenen
Binde- und Stützgewebe, Vorkommen im Körper
Knochengewebe (Stützgewebe)
Skelett
Binde- und Stützgewebe, Vorkommen im Körper
Zahnbein und Zahnzement
Zähne
Zwei Unterschiede im Aufbau zwischen Knorpelgewebe und des Knochengewebe
Knorpelgewebe enthält kaum Blutgefässe und ist sehr elastisch
Knochengewebe ist reich an Blutgefässen und ist sehr hart
Welche Bestandteile des Knochengewebes ist für dessen Härte und Biegfestigkeit verantwortlich?
eingelagerte Fasern
Zwei Fähigkeiten des Muskelgewebes nennen
Kontraktion und Erschlaffung
Drei Muskelgewebearten mit Hilfe der folgenden Charakteristika voneinander abgrenzen
Muskelgewebeart, Vorkommen, Arbeitsweise, Steuerung
Quergestreifte Muskulatur
Vorkommen im Skelett (aktiver Bewegungsaparat)
Arbeitsweise ist rasch, nicht rhytmisch, schnell ermüdbar
Steuerung: willkürlich
Glatte Muskulatur
Vorkommen an Wänden von inneren Organen und von Blutgefässen
Arbeitsweise ist langsam, rhytmisch und unermüdlich
Steuerung: unwillkürlich, vegetatives NS
Herzmuskulatur
Vorkommen im Herz
Arbeitsweise ist rasch, rhytmisch und unermüdlich
Steuerung autonom, unwillkürlich
Drei charakteristische Fähigkeiten der Nervenzellen nennen
Reizaufnahmen, Reizumwandlung, Reizerweiterung
Die zwei Zellarten des Nervengewebes nennen
Nervenzellen und Gliazellen
Jeweils in 1-2 Sätzen beschreiben, was man allgemein unter "Gesundheit" und "Krankheit" versteht.
Gesundheit....ist der Zustand völligem körperlichem, seelischem und sozialen Wohlbefindens.
Krankheit...ist die Störung oder der Verlust des körperlichen und/oder seelischen Gleichgewichts.
- Krankheit zeigt sich in verminderter Leistungsfähigkeit
- Herabsetzung des Lebensgenussen
- Seelische Belastung
Definiere den folgenden Begriff:
Ätiologie
Lehre von den Krankheitsursachen
Definiere den folgenden Begriff:
Pathogenese
Die Lehre von den abnormalen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen.
Definiere den folgenden Begriff:
Krankheitsdisposition
Veranlagung eine bestimmte Krankheit zu entwickeln
Definiere den folgenden Begriff:
Morbus
Krankheit (z.B. Morbus Crohn)
Definiere den folgenden Begriff:
Syndrom
Kombination von verschiedenen Krankheitszeichen, die typischerweise gleichzeitig und gemeinsam auftreten.
Definiere den folgenden Begriff:
Atopie
die Veranlagung, allergische Reaktionen vom Soforttyp zu entwickeln. (z.b. Neurodermitis, Heuschnupfen).
Je drei endogene (innere, nicht beeinflussbare) Krankheitsursachen und exogene (äussere, beinflussbare) Ursachen nennen, die zu Krankheiten führen können.
endogene:
- Genetisch bedingte Krankheiten (Trisomie 21)
- Genetische Krankheitsdisposition
- Vorgeburtliche Schädigungen (z.b. Infektionen, Sauerstoffmangel)
exogene:
- Mikroorganismen: Belebte Erreger (Bakterien, Pilze) und deren Toxine
- Umweltbedingte Krankheitsursachen, (Ozon, Lärm, Elektrosmog)
- Psychosoziale Ursachen (z.b. Krieg oder Traumaverarbeitung)
In 1-2 Sätzen beschreiben, was man unter einer Entzündung versteht.
Eine Entzündung ist eine komplexe Abwehrreaktion des Organismus auf eine lokale Gewebe-Schädigungen.
Sie führt zu einer lokalen Anhäufung von Blutzellen inkl. Abwehrzellen und Flüssigkeit.
Die fünf Kardinalsymptome einer Entzündung mit deutschen Namen oder Fachbegriffen nennen.
Rubor - Rötung
Calor - Überwärmung
Tumor - Schwellung
Dolor - Schmerz
Functio laesa - gestörte Funktion
Drei klinische Entzündungszeichen nennen.
- Fieber (Kerntemperatur 38°)
- Tachykardie (Beschleunigung des Herzschlages)
- Leukozyten (Vermehrung der Abwehrzellen im Blut)
- BSG (Blutkörperchen-Senkung-Geschwindigkeit)
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Seriöse Entzündung
Es wird eine Menge eiweissreiche Flüssigkeit gebildet. Die Entzündungen heilen in der Regel folgelos.
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Eitrige Entzündung
Auslöser sind meist eitererregende Bakterien. Es kommt zu einer ausgedehnten Einwandungen von Abwehrzellen (Leukozyten) ins Entzündungsgebiet.
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Ulzerative Entzündung
Entzündung, die sich in die Tiefe des Gewebes ausgebreitet hat.
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Abszess
Eiteransammlung in einem Hohlrau, die durch Einschmelzung abgestorbenem Gewebes entsteht.
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Phlegmon
Nennt man eines flächenhafte, sich diffus ausbreitende Entzündung
Jeweils in 1-2 Sätzen erklären, was man unter den folgenden Entzündungsformen versteht.
Empyem
Nennt man eine Eiteransammlung in einem vorgebildeten Hohlraum wie (zb. Herzbeutel oder Kieferhöhle)
Die folgenden Begriffe definieren:
Tumor
Gewebevermehrung durch überschiessendes, autonomes und progressives Wachstum durch körpereigene Zellen.
Die folgenden Begriffe definieren:
Karzinom
ein vom Epithelgewebe ausgehender, böser Tumor
Die folgenden Begriffe definieren:
Sarkom
ein von messenchymalen Gewebe (Muskulatur, Blutgefässe, Binde- und Stützgewebe) ausgehender Tumor
Die folgenden Begriffe definieren:
Lipom
Gutartiger Tumor des Fettgewebes
Die folgenden Begriffe definieren:
Myom
Gutartiger Tumor der Muskulatur
Die folgenden Begriffe definieren:
Adenom
Gutartiger Tumor der Drüsen
Die drei häufigsten Tumorarten bei Männer und Frauen nennen.
Männer
Lungen- Prostata- und Dickdarm
Frauen
Brust- Gebärmutter- Ovarien- und Lungenkrebs
Vier Unterschieden zwischen einem gutartigen und einem bösartigen Tumor nennen.
Gutartig (beninger) ist Scharf begrenzt
Bösartige ist unschaft begrenzt
Gutartig Verdrängtes Wachstum
Bösartig eindringendes zerstörerisches Wachstum
Gutartig kein Einbruch ins Gefäss
Bösartig einbruch ins Gefäss
Gutartig nach der Entfernung meist vollständige Heilung
Bösartig durch Metastierung meist tödlich verlaufend
Zwei grundsätzliche Wege nennen, über die Tumore metastieren können.
Lymphweg und Blutweg
Vier Tumorrisikofaktoren nennen
- Erbliche Vorbelastung
- Rauchen
- Alkohol-Missbrauch
- Viren
- Alter
- Rasse
Vier Warnsignale zur Früherkennung von bösartigen Tumoren nennen.
- Änderung der Stuhlgewohnheiten
- Schlechte Wundheilung
- Ungewöhnliche Blutungen oder blutiger Auswurf
- Verdickung oder Knoten in der Brust oder Schluckstörungen
In 1-2 Sätzen beschreiben, was man unter einem Tumorrisikofaktor versteht
ungünstige Einflussgrössen, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines bestimmten Tumor begünstigt.
Nenne die drei Hauptebenen des Körpers
- Frontalebene
- Transversalebene
- Medianebene