Zellen und Gewebe


Marco Cattaneo
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die medizinische Grundausbildung, mit Fokus auf anatomische Strukturen, Funktionen und Krankheiten. Sie decken Themen wie das Harnsystem, die Nierenfunktion, Atemmechanismen und die Anatomie der Lunge ab, einschließlich Fachbegriffe, Symptome und Erkrankungen. Ideal für Medizinstudierende und Gesundheitsberufe, die ihr Wissen in Physiologie und Pathologie vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
07.11.2011 / 01.07.2021

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an einer Skizze  eines Bruswirbels vier Anteile beschriften

  • Wirbelkörper
  • Querfortsatz
  • Dornfortsatz
  • Wirbelbogen
  • Gelenkfortsatz

Die beiden ersten Halswirbel mit je einem Merkmal charakterisieren

  1. Atlas - Ermöglicht die Nickbewegung des Kopfes
  2. Axis - Ermöglicht die Rotations des Kopfes

den Aufbau der Zwischenwirbelscheiben stichwortartig beschreiben (2 Anteile)

  • äußerer Faserring
  • innerer Gallertkern

Zwei Aufgaben der Zwischenwirbelscheiben nennen

  1. Verbindung der Wirbelkörper
  2. wirken als Stossdämper

am Schulterblatt, vier Fortsätze nennen

  1. Schulterblattgräte
  2. Schulterhöhe
  3. Rabenschnabelfortsatz
  4. Schultergelenkpfanne

Am Becken vier markante Orientierungspunkte oder Grenzlinien bennen

  1. Schambeinhöcker Tuberculum pubicum)
  2. Dambeinkamm (os ilium)
  3. Vorderer oberer Darmbeinstachel (Spina iliaca anterior superior)
  4. Hinterer unterer Darmbeinstachel (Spina Iliaca posterior interior)
  5. Hüftbeinstachel (Spina ischiadica)

von den folgenden Gelenken die Gelenkform nennen:

Schultergelenk

Kugelgelenk

Von den folgenden Gelenken die Gelenkformen nennen:

Ellenbogengelenk

Scharniergelenk (sowie Kugel- und Drehgelenk)

Von den folgenden Gelenken die Gelenkform nennen:

Hüftgelenk

Kugelgelenk

Von den folgenden Gelenken die Gelenkform nennen:

Kniegelenk

Scharnier- und Drehgelenk

vier anatomische Teile des Kniegelenks nennen

  1. zwei halbmondförmige Faserknorpelscheiben (Menisci)
  2. Kräftige Bänder (Kreuz- und Seitenbänder)
  3. Kniescheibe (Patella)
  4. Schleimbeutel (Bursae)
  5. Fettkörper

Drei Fähigkeiten der Skelettmuskulatur nennen

  1. Erregbarkeit (auf Nervenreize reagieren)
  2. Fähigkeit zur Kontraktion (Kontraktion)
  3. Fähigkeit zur nachfolgenden Erschlaffung (Relaktion)

Vier Aufgaben des aktiven Bewegungsapparates nennen.

  1. Bewegungsfunktion
  2. Fixierung der Gelenke
  3. Wärmeproduktion
  4. Muskelpumpe

An einer Skizze eines typischen Skelettmuskels drei Anteile beschriften.

  • Ursprung (proximal, am fixen Knochen befestigten Ende)
  • Ansatz (distal, rumpffernes, am zu bewegenden Knochen befestigt)
  • Muskelbauch (zwischen Ursprung und Ansatz liegende Muskelmasse)

Mit HIlfe einer Skizze erklären, wie das im Mikroskop sichtbare Querstreifenmuster der Skelettmuskulatur zustande kommt

Aufbau, siehe OneNote

Den Aufbau der Skelettmuskulatur auf makroskopischer Ebene beschreiben

  1. Skelettmuskulatur ist aus lang gestreckten Muskelfasern aufgebaut, die den Zellen anderer Gewebe entsprechen
  2. Die Muskelfasern sind zu grösserern Einheiten zusammengefasst welche durch Bindegewebemembranen gegeneinander abgegrenzt werden.
  3. Der Muskel als Ganzes wird durch die Muskelfascie zusammengehalten

Den Aufbau der Skelettmuskulatur auf mikroskopischer Ebene beschreiben

  1. Die Muskelfasern (Muskelzellen) besitzen meherer randständige Zellkernen, viele Mitochondrien und den Muskelfarbstoff Myoglobin.
  2. Durch mehreren hundert Muskelfibrillen aufgebaut.
  3. Durch die regelmässige, paralelle Anordnung von Aktin und Myosin, die sich teilweise überlappen, kommt das Querstreiffenmuster der Skelettmuskulatur zustande.

In wenigen Sätzen den Mechanismus beschreiben, mit dem sich ein Muskel zusammenziehen kann.

  1. Bindung - Myosin und Aktin verbinden sich (2 Kalzium Atome)
  2. Knicken und gleiten - Die Myosinköpfchen knicken um etwa 40° ein und gleiten an den Aktinfilamenten vorbei
  3. Loslassen - Die Aktin-Myosin Bindung wird wieder gelöst
  4. Spannung - Mie Myosinköpfchen richten sich auf, ums sich erneut mit dem Aktin verbinden zu können. (1 Magnesium Atom)

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

Motoneuron

Muskeltätigkeit wird duch den Reiz eines Motoneurons (Nervenfaser) ausgelöst.

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

motorische Einheit

Besteht immer aus 'einer' Nervenzelle, 'einer' Nervenfaser und 'mehreren' Muskelfasern

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

motorische Endplatte

Die Kontaktstelle (Synapse) vom Motoneuron auf die Muskelfaser

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

Neurotransmitter

Chemischer Botenstoff die Erregungen auf die Muskelfaser übertragen.

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

Isotonische Muskelarbeit

Muskel verkürzt sich. Spannung bleibt gleich (typisch für Bewegungsmuskeln)

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

Isometrische Muskelarbeit

Muskel bleibt gleich lang. Spannung erhöht sich (typisch für Haltemuskeln)

Den folgenden Begriff stichwortartig erklären:

Auxotonische Arbeit

Sowohl Muskellänge als auch -spannung verändern sich. (Arbeit der meisten Skelettmuskeln.

An einem Beispiel die folgenden Begriffe erklären:

Agonist

"Hauptbeweger", welche eine Bewegung primär durchführen.

An einem Beispiel die folgenden Begriffe erklären:

Antagonist

"Gegenbeweger" Muskeln welche die Gegenbewegung zum Agonisten ausführen

An einem Beispiel die folgenden Begriffe erklären:

Synergist

"Zusammenwirker" Muskeln, die den Agonisten und Antagonisten in seiner Bewegung unterstützen.

Sechs Beispiele von Gelenkbewegungen mit Fachbegriffen nennen.

Flexion - Beugung

Extension - Streckung

Adduktion - zur Körpermitte heranziehen

Abduktion - von der Körpermitte wegbewegend

Pronation - Einwärtsdrehen

Supination - Auswärtsdrehen

In 1-2 Sätzen beschreiben, was man unter dem Begriff "Rheuma" versteht.

  1. Nicht verletzungsbedingte Erkrankung des Bewegungs- und Stützaparates.
  2. Rheumatische Erkrankung führen zu fliessenden, reissenden und ziehenden Schmerzen sowie Funktionseinbussen

Vier Hauptgruppen der rheumatischen Erkrankung mit je einem Krankheitsbild nennen.

  1. Entzündliche rheumatische Erkrankung / Rheumatisches Fieber
  2. Degenerative rheumatische Erkrankung / Arthrose
  3. Stoffwechselstörung / Gicht, Osteoporose
  4. Weichteilrheumatismus / Fibromyalgie
     

Chronische Polyarthritis mit folgenden Angaben stichwortartig beschreiben:

Anderer Fachbegriff?

rheumatoide Arthritis

Chronische Polyarthritis mit folgenden Angaben stichwortartig beschreiben:

Definition:

chronische-entzündliche, oft in Schüben verlaufende Erkrankung des Binde- Stütz- und Muskelgewebes mit Manifestation vor allem an der Gelenk-Innenhaut und gelenknahen Strukturen

Chronische Polyarthritis mit folgenden Angaben stichwortartig beschreiben:

Häufigkeit

Die häufigste und bekannteste der entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Frauen dreimal häufiger als Männer

Chronische Polyarthritis mit folgenden Angaben stichwortartig beschreiben:

Krankheitsentstehung

Autoimmunreaktion, besonders gegen körpereigenes Gelenkgewebe

Chronische Polyarthritis mit folgenden Angaben stichwortartig beschreiben:

3 typische Symptome

  1. Symmetrischer Befall der Fingergrund- und mittelgelenke
  2. Steifheit
  3. Schwellungen oder Gelenkdeformationen

Den Morbus Bechterew mit folgenden Angaben stichwortartig charakterisieren:

Anderer Fachbegriff

Spondylitis ankylosans

Den Morbus Bechterew mit folgenden Angaben stichwortartig charakterisieren:

Definition:

Entzündliche-rheumatische Erkrankung des Bewegungsapparates, die mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken einhergeht. Sie betrifft vorwiegend die Wirbelsäule im LWS- und ISG-Bereich

Den Morbus Bechterew mit folgenden Angaben stichwortartig charakterisieren:

Häufigkeit

Männer sind etwa gleich häufig betroffen wie Frauen. Erkrankungsbeginn v.a. 20 bis 25 Lebensjahr

Den Morbus Bechterew mit folgenden Angaben stichwortartig charakterisieren:

zwei typische Symptome:

  1. Im Frühstadium morgendliche Kreuzschmerzen die sich durch die Bewegung bessern
  2. Später zunehmende Versteifung der Wibelsäule bis zur Bambusstab-Wirbelsäule und zur Thoraxstarre

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