MR 2 BK
6 Erschliessung
6 Erschliessung
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Lernkarten
80 cm Innendurchmesser, Nennweite (NW)
Querschnitt der Durchlaufrinne immer halbrund, Bankettho_he gleich Lichtweite der Hauptleitung, Bankett mit 10 % Gefa_lle ausbilden, seitliche Anschlu_sse mit geringer Wasserfu_hrung stets 6 cm u_ber der Schachtsohle anschliessen. Sohlengefa_lle innerhalb vom Schacht min. 5 %
Die Aufgabe der Ortsentwa_sserung ist es, sa_mtliche Abwa_sser so vollkommen und so schnell als mo_glich zu sammeln und aus dem Bereich der menschlichen Siedlungen abzuleiten, ohne Bela_stigung der Bewohner, ohne Beeintra_chtigung des Verkehrs und ohne Scha_digung der ober- oder unterirdischen Gewa_sser.
Die minimale Verlegetiefe einer Kanalisationsleitung richtet sich nach der Tiefenlage der Anschlussleitungen und den Kreuzungsmo_glichkeiten mit anderen Werkleitungen. Als Faust- regel kann die Kanalsohle 3 bis 6 m unter Terrain angenommen werden.Die minimale U_berdeckungsho_he betra_gt 80 cm. Im Bereich von Bahnanlagen muss diese bis zur Schienenoberkante mindestens 2 m betragen. Ausserdem muss der Scheitel einer Kanalisationsleitung immer unter der Sohle benachbarter Trinkwasserleitungen liegen.
Alle Kontrollscha_chte dienen der U_berwachung, dem Unterhalt und der Lu_ftung des Kanalnetzes. Sie sind unter anderem vorzusehen bei: geraden Strecken in Absta_nden von 40 bis 80 m Richtungs- und Gefa_llsa_nderungen Kaliber- und Materialwechseln Kanalvereinigungen
Hartpolya_thylenrohre (HDPE) sind schwarz (manchmal auch weiss beschichtet) Polypropylenrohre (PP) sind orangebraun oder gru_n eingefa_rbt und bestehen aus mineral- stoffversta_rkten hochkristallinen Thermoplasten. Polyvinylchloridrohre (PVC) sind rotbraun aus Thermoplast mit und ohne Weichmacher. Spezialbetonrohre (BR) bestehen aus zementgebundenen Gesteinsko_rnungen und sind bewehrt oder unbewehrt. Steinzeugrohre (STZ) sind braun, besitzen eine dicht gesinterte Struktur und eine gleichma_ssig glasierte Oberfla_che.
Bezeichnung mit U-Graben bei senkrechten Grabenwa_nden Bezeichnung mit V-Graben_bei abgeb鰏chten Grabenw鋘den
Bei der Rohrumhu_llung zum Schutz der Kanalisationsleitung im Graben unterscheidet man verschiedene Normalprofile: U1, U2, U3, U4, V1, V2, V3, V4
Mit Einlaufscha_chten sammelt man das Niederschlagswasser von Strassen und Pla_tzen. Diese Scha_chte mu_ssen mit einem Schlammsack ausgefu_hrt werden. Auf einen Tauchbogen mit Geruchverschluss wird wegen der Eisbildung im Winter je nach Ho_henlage verzichtet.
Als Sonder- oder Spezialbauwerke bezeichnet man Einrichtungen, welche im Kanalisationsnetz der Ortsentwa_sserung nur fu_r spezielle Fa_lle notwendig sind. Der Anschluss einer Liegenschaftsentwa_sserung an die Kanalisation (Ortsentwa_sserung) erfolgt normalerweise mit Formstu_cken unter 45� / 90� zur Fliessrichtung des Abwassers.
Der Kanalanschluss hat in der Regel 30� 黚er in der Mittelachse des Kanalquerschnittes, aber in jedem Fall immer u_ber der Ho_he des Trockenwetterabflusses zu erfolgen.