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6 Erschliessung
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Cartes-fiches
Die Schweizer Bev鰈kerung verbraucht t鋑lich 2�0�0 Tonnen sauberes Wasser Dies entspricht einem W黵fel mit Inhalt 2`000�0m3 bzw. einer Seitenl鋘ge von ca. 126m.
Der Sinn des Gew鋝serschutzes ist die Sauberhaltung des Trinkwassers und die Sammlung, Ableitung sowie Reinigung von Abwasser.
F黵 die Wassergewinnung wird vor allem das in der Natur vorkommende unterirdisch vorhandene Wasser genutzt.
Grundwasser entsteht durch versickernde Niederschl鋑e, welche Hohlr鋟me in den wasserdurchl鋝sigen Lockergesteinen ausf黮len.
Quellwasser ist gespeichertes Grundwasser, das an die Oberfl鋍he gelangt
Oberfl鋍henwasser ist Wasser aus stehenden oder fliessenden Gew鋝sern.
Damit Oberfl鋍henwasser als Trinkwasser genutzt werden kann, muss es aufbereitet werden.
Das zufliessende Wasser und die Anlagen m黶sen jederzeit kontrolliert werden k鰊nen.
Zu jeder Quellfassung geh鰎t eine Quellschutzzone.
Quellen werden meistens mit Sickerleitungsrohren gefasst.
Die Fassung einer oder mehrerer Quellen m黱det in einer Brunnstube.
Das Quellwasser soll eine gleichbleibende Qualit鋞 und Temperatur aufweisen und die Quellsch黷tung soll auch w鋒rend und nach einer l鋘geren Trockenzeit, ausreichend sein.
Brunnenstuben sind Sammelsch鋍hte f黵 Quellwasser.
Die Quelle selbst soll nicht gest鰎t werden, zB. Bei Arbeiten an der Brunnstube.
Jeder Quellzulauf wird in ein separates Absetzbecken geleitet, damit jede Fassung einzeln 黚erwacht werden kann.
Tauchw鋘de in Absetzbecken halten Schwimmstoffe zur點k und f鰎dern den Absetzvorgang von Schwerstoffen, zB. von feinem Sand.
Brunnenstuben sind so zu gestalten, dass ein R點kstau in die Quellfassungsanlage verunm鰃licht wird und der 躡erlauf inklusive Entleerung, den maximalen Wasserzulauf ableiten k鰊nen (kein R點kstau in die Quellfassung!).
Die h鋟figste Art der Grundwasserfassung sind die Rohrbrunnen.
Bei einem Rohrbrunnen wird die wasserf黨rende Bodenschicht durch eine Trocken- oder Sp黮bohrung erschlossen.
Im Wesentlichen besteht ein Rohrbrunnen aus dem Pumpensteigrohr mit der Pumpe, dem Filter- und Aufsatzrohr sowie dem Filterkies zwischen dem Rohrbrunnen und der Bohrlochwand. Das gleiche Prinzip wird auch f黵 Grundwasserabsenkungen eingesetzt, zB. in Baugruben.
Oberfl鋍henwasser f黵 Trinkwasserverwendung ist in der Regel Seewasser.
Oberfl鋍henwasser nimmt Verunreinigungen aller Art auf und muss deshalb aufwendig durch einen Reinigungsvorgang zu Trinkwasser aufbereitet werden.
Seewasser wird m鰃lichst weit vom Uferbereich entfernt und etwa 5 bis 8m 黚er dem Seeboden gefasst. Hinweis: Ohne Seewasserfassungen k鰊nten grosse St鋎te wie Z黵ich usw. nicht mit gen黦end Trinkwasser versorgt werden.
Die Wasserspeicherung in einem Reservoir erm鰃licht den Ausgleich zwischen Fassung und Wasserverbrauch, sorgt f黵 einen ausreichenden Wasserdruck und sichert die L鰏chwasserreserve.
Reservoire werden meistens als rechteckige oder runde Beh鋖ter in wasserdichtem Stahlbeton gebaut. Dazu wird vorgelagert ein Schieberhaus f黵 die Betriebsregelung und den Einstieg in die Wasserkammer gebaut.
In der Schweiz kommt bei der Wasserverteilung normalerweise ein Einheitsleitungsnetz f黵 Trink-, Brauch- und L鰏chwasser zur Anwendung.
Leitungsbr點he m黶sen vermieden werden, zB. kein gefrierenden Boden, keine zu schwere Lasten usw. Wasserleitungsbr點he kommen leider immer wieder vor, auch infolge 躡eralterung
Bei der Wasserverteilung werden das Ver鋝telungsnetz und das Ringnetz unterschieden.
Beim Ver鋝telungsnetz handelt es sich um eine Verzweigung der Verteilleitungen.
Besonders beim Ringnetz ist, dass die Enden der Leitungsstr鋘ge miteinander verbunden sind, also einen 凴ing� bilden.
Das Ringnetz ist besser aber auch teurer. Man kann einen Versorgungsort von zwei Richtungen her erreichen.
Die Aufgabe der Liegenschaftsentw鋝serung ist es, das in Haushalt, Gewerbe und Industrie anfallende Abwasser zu sammeln und so abzuleiten, dass die gesetzlichen Bestimmungen und die Forderungen des Umweltschutzes erf黮lt werden.Das zum Abfluss gelangende Schmutzabwasser muss zwingend einer Abwasserreinigungsanlage zugef黨rt werden.
Beim Trennsystem werden Schmutz- und Niederschlagswasser in getrennten Leitungen gefu_hrt. Das Schmutzwasser wird der Abwasserreinigungsanlage zugefu_hrt und gelangt erst nach der Reinigung in einen Vorfluter (Bach, Fluss oder See). Die Niederschlagswasserleitungen nehmen Dach-, Strassen-, Sicker- und Ku_hlwasser auf und leiten dieses zu einer Versickerungsstelle oder in den na_chsten Vorfluter.
Beim Mischsystem werden Schmutz- und Niederschlagswasser in einer Leitung der Ab- wasserreinigungsanlage zugefu_hrt.
Beim Abwasser unterscheidet man Schmutz-, Regen- und Fremdabwasser.
EFH 118mm / MFH 150mm
3%
Bei Grundleitungen sind Kaliberwechsel nur mit konischen Formstu_cken erlaubt. Der Wechsel der Rohrweite ist vor einer Leitungszusammenfu_hrung und immer scheitelbu_ndig auszufu_hren.
Fu_r Richtungsa_nderungen ohne Schacht sind Bogenstu_cke zusammen mit geraden Zwischenstu_cken zu verwenden. Fu_r einen Winkel von 90� sind als Beispiel 2 Bogen von 45� und ein gerades Zwischenstu_ck mit einer La_nge gro_sser 2 LW (Lichtweite) notwendig.
Bei einer Fundamentdurchfu_hrung sind die Leitungsrohre fest einbetoniert. Deshalb muss das Anschlussrohr an die Leitung im Fundament mit weichem Material sorgfa_ltig umhu_llt werden. Damit bleibt der Anschluss beweglich und sollte bei einer Setzung nicht abscheren.