MR 1 BSK

1 Einführung Grundlagen

1 Einführung Grundlagen


Hans Kocher
Diese Lernkarten behandeln die Eigenschaften und Verarbeitung von Baustoffen auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Materialien wie Metalle, Natursteine und Beton, sowie deren Verformung, Verbindung und Einwirkung. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von Dichtigkeit, Schalldämmung und Wärmedämmung. Ideal für angehende Bauprofis, die Baustoffe und deren Verarbeitung verstehen müssen.
Karten
63
Lernende
49
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2015 / 12.05.2025

Lernkarten

Welche Einwirkungen nagen an der Dauerhaftigkeit von Baustoffen?

Abnützung, Hitze, Licht, Witterung, chemische und biologische Einflüsse.

Was wird mit der Raum- und Formbeständigkeit beurteilt?

Das Verhalten eines Baustoffes oder Bauteils bei Wasser-, Wärme- oder Krafteinwirkungen.

Was bedeutet Quellen, was Schwinden?

Quellen: Ausdehnen Schwinden: Zusammenziehen

Was ist der Unterschied von elastischer zu plastischer Verformung?

elastische Verformung: der Körper nimmt seine ursprüngliche Form wieder an sobald die Kraft nicht mehr wirkt plastische Verformung: der Körper bleibt nach der Krafteinwirkung verformt.plastische Verformung: der Körper bleibt nach der Krafteinwirkung verformt.

Was ist der Unterschied zwischen Masse und Gewicht?

Masse: Grösse der Stoffmenge Gewicht: Gewicht mit welchem eine Masse von der Erdanziehung angezogen wird.

Wann ist ein Material frostbeständig?

Wenn die Wasseraufnahmefähigkeit abnimmt oder genügend Platz für die Frostwirkung vorhanden ist.

Was sind ökologische Kriterien?

Umweltbelastung, Wiederverwendbarkeit, Deponierbarkeit.

Was ist der Unterschied zwischen einer zerstörenden und einer zerstörungsfreien Prüfung? Nenne je 2 Methoden.

zerstörend: zerstört das Prüfobjekt (Zerreissprobe, Würfeldruckfestigkeit) zerstörungsfrei: das Prüfobjekt bleibt ganz (Ultraschallprüfung, Dichtheitsprüfung)

Nenne 2 Prüfverfahren.

Lieferkontrollen, Materialtechnischer Untersuch.

Was kann mit grossen Teilen von Bauabfall geschehen

Ein grosser Teil der Bauabfälle kann wiederverwertet werden

Weshalb wird Bauabfall wiederverwertet

Natürliche Ressourcen werden knapp, müssen geschont werden

Was muss mit nicht verwertbaren Bauabfällen geschehen

Diese Abfälle sind umweltgerecht zu entsorgen, meist in dafür geeigneten Sonderdeponien

Welches sind die Baustoffgruppen, die auf der Baustelle getrennt werden müssen

Aushub, Bauschutt, Bausperrgut, Sonderabfälle

Was versteht man unter Bauschutt

Mineralische Bauabfälle > Stassenaufbruch, Asphaltbeläge, Betonabbruch, Mauerwerkabbruch

Wie sind Sonderabfälle (zB. Farben, Lacke usw.) zu behandeln

Müssen von den Handwerkern zurückgenommen werden, und als Sonderabfälle artgerecht entsorgt werden

Was wird in Recyclingbetrieben aus Bauschutt hergestellt

Es werden Sekundärbaustoffe hergestellt, zB. wird Inertabfall (Betonabbruch, Mauerwerkabbruch) zerkleinert und als Strassenbaustoff (Unterbau oder Fundationsschicht) eingesetzt.

Was bezweckt das Mehrmuldenkonzept

Alte Bauwerke werden nicht abgerissen sondern rückgebaut Auf der Baustelle befinden sich Mulden mit unterschiedlichen, genau definiertem Material (s. Stoffblatt 141). Wichtig ist, dass die Trennung direkt auf der Baustelle passiert, womit erheblich Kosten eingespart werden.

Wie viele Mulden sind normalerweise auf der Baustelle

Normalerweise vier Mulden

Was bezweckt die Abfalltrennung auf der Baustelle bezüglich Entsorgung

Die Entsorgungswege werden zielgerichtet und direkter

Welches sind die vier Entsorgungskategorien

Gemäss den Inhalten der vier Mulden Aushub-Belag-Beton-Backstein-Metall-Holz , Bauschutt, brennbares Material, Bausperrgut

Was passiert mit Aushub

Wiederverwendung als Hinterfüllungen / Schüttungen, Lagerung auf Inertstoffdeponie

Was passiert mit Bauschutt

Aufbereitung und Wiederverwertung soweit möglich

Was wird in einer Inertstoffdeponie gelagert

Nicht verwertbarer Bauschutt auf mineralischer / anorganischer Basis

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