MPT Fragenkatalog
Alle wichtigen Fragen aus dem MPT Skript zur Prüfungsvorbereitung.
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Flashcards
1. Was versteht man unter Medienkonvergenz?
Zusammenwachsen der einzelnen Bereiche der Medien
1. Nennen Sie die fünf Sinne des Menschen.
- Hören
- Sehen
- Fühlen
- Riechen
- Schmecken
1. Erläutern sie das Weber/Fechnersche Gesetz!
Wird ein Sinn mit unterschiedlichen Intensitäten mittlerer Größe erregt, so beträgt seine gerade noch wahrnehmbare Differenz ca. 1%.
1. Was ist der so genannte Gamma-Wert eines Monitors?
Helligkeitskorrekturwert >>> Kennlinie des Senders = Kennlinie des Empfängers
1. Wie sind die Augen des Menschen aufgebaut?
Welche Sensortypen befinden sich im Auge und wozu dienen sie vorrangig?
Hornhaut - vordere Augenkammer - Iris - Zirkularmuskulatur - Augenlinse - Glaskörper - Papilla - Retina
Stäbchen: Helligkeitsempfinden bei geringer Helligkeit (Nachtsehen)
Zapfen: Farbempfinden (Tagsehen)
1. In welchem Wellenlängenbereich liegt Licht, Rot, Blau?
Und was ist D65?
Licht: 380 nm – 780 nm
Rot: 780 nm
Blau: 380 nm
D65: Normlicht
1. Was ist Ra und CRI?
Ra: Farbwiedergabe-Index
CRI: Color Rendering Index
(d.h. gute Lampen sollten Ra bzw. CRI > 80 haben)
1. Wie groß ist die Flimmerfrequenz und wovon hängt sie ab?
je nach Sichtbarkeitsbedingungen unter 20 Hz (Zentralbereich) bis 80 Hz (Randbereiche)
1. Wie groß ist die Winkelauflösung des Auges und wovon hängt sie ab?
Bei Hell/Dunkelkontrasten ist eine Auflösung von 1-2' erreichbar. Bei Rot/Gelbschattierungen ist eine Auflösung von bis zu 4‘ (Winkelminuten) erreichbar, bei den übrigen Anteilen etwa 12‘. Die Winkelauflösung hängt von der Größe der Pupille und den Sehbedingungen sowie von der Erkennbarkeit des sehenden Objekts ab.
1. Nennen sie die Additiven und subtraktiven Grundfarben! Welcher Zusammenhang besteht dazwischen?
Additive Grundfarben: Rot, Grün, Blau
Subtraktive Grundfarben: Magenta, Cyan, Gelb
Mit Hilfe dieser Farben, kann man additive und subraktive Farben darstellen. Mit den additiven Grundfarben lassen sich visuelle Eindrücke für die Farbe weiß nachbilde. Das Komplement zu weiß bilden die subraktiven Grundfarben d.h. rot+cyan = weiß etc. genauso wenn man alle drei additiven Grundfarben zu gleichen Teilen zusammen mischt.
1. Welche Farben lassen sich nicht durch additive Farbmischung aus 3 Grundfarben erzeugen?
Andere Farben wie z.B. Regenbogenfarben aufgrund ihrer hohen Farbsättigung
1. Wie verändert sich die Strahlung eines „schwarzen Körpers“?
Je höher die Temperatur, desto größer ist die Gesamtmenge der abgestrahlten Energie (die Strahlung steigt hier überproportional mit der Temperatur). Weiterhin ist zu beobachten, dass sich das Maximum der Energieabstrahlung bei höheren Temperaturen immer weiter zu niedrigeren Wellenlängen hin verschiebt.
1. Was versteht man unter Farbtemperatur?
Spektralverteilungen im Lichtspektrum
1. Was ist Schall, wie teilt man Schall ein?
mechanische Schwingungen und Wellen eines elastischen Mediums, insbesondere im Frequenzbereich des menschlichen Hörens.
Allg. Einteilung:
Infraschall
Hörschall
Ultraschall
Hyperschall
1. Welche Frequenzen kann ein Mensch hören und wovon hängt das ab? Nennen sie mindestens 3 Einflussfaktoren!
20 Hz – 20 kHz
Hängt vom Alter, dem Zustand der Ohren und dem Störfaktor, der beim ruhigen Hören auftreten kann.
1. Erläutern sie: Außenohr, Mittelohr, Innenohr!
Außenohr: von der Ohrmuschel aus zugänglichen äußeren Gehörgang
Mittelohr: in dem ein biologisches Hebelwerk arbeitet
Innenohr: mit Lymphflüssigkeit gefüllt
1. Was versteht man unter Isophonen?
Schallpegelkurven
1. Wie erfolgt die Schallwahrnehmung im Innenohr?
Das Innenohr enthält diverse Bogengänge und die als Resonanzkörper ausgeführte Schnecke, die die eigentlichen Sinneszellen zum Hören beinhaltet.
1. Welches Verhältnis besteht zwischen Schmerzschwelle und Ohrschädigung?
Die Schädigungsgrenze liegt deutlich unterhalb der Schmerzschwelle.
1. Wovon hängt die Hörschwelle ab?
Nennen sie mindestens 2 Einflussfaktoren!
Alter und Zustand des Gehörganges
1. Welche Arten von Maskierungseffekten gibt es beim Hören?
Zeitliche und Spektrale
2. Erläutern sie:
AC:
DC:
Amplitude:
Grundwelle:
Oberwelle:
Effektivwert:
Klirrfaktor:
AC: (Alternating Current) sich änderende Signalanteile, Wechselspannung
DC: (Direct Current) Mittelwert eines Signal, Gleichspannung
Amplitude: Maximalwert
Grundwelle: Sinus oder Cosinus-Anteil
Oberwelle: Wellen mit vielfachen der Grundfrequenz
Effektivwert: Mittelwert bezüglich des Quadrats des aktuellen Wertes
Klirrfaktor: Verhältnis von der Oberwelle zum Gesamtsignal (AC)
2. Mit welcher Methode lassen sich Amplitude und Phasenlage bestimmen?
Fourier-Analyse
2. Erläutern sie:
Zeitdiskret:
Zeitkontinuierlich:
Wertediskret:
Zeitdiskret: Nur zu bestimmten Zeitpunkten bestimmt.
Zeitkontinuierlich: Sind zu jedem beliebigen Zeitpunkt definiert und können sich ändern.
Wertediskret: Können aus wertekontinuierlichen Signalen gewonnen werden in dem man Schwellwerte festlegt und die wertkontinuierlichen Signale über Komparatoren damit vergleicht und schließlich das Eingangssignal nur noch über die Komparatorausgangssignale repräsentiert (Quantisierung).
2. Welche Wandler sind optimal für Video- bzw. Audiosignale geeignet? Begründung!
Video: Flash Wandler:
- parallele Komparatoren
- extrem schnell
- hohe Leistungsaufnahme
Audio: Interpolative Wandler: (Sigma-Delta-Wandler)
- einfache Fertigung
- sehr genau
- ausreichend schnell
2. Was zeichnet eine lineare Kennlinie aus?
Zuordnung zwischen Ein- und Ausgangswerten durch einfachen Multiplikationsfaktor - die Verstärkung v.
2. Was ist die so genannte lineare Quantisierung?
Sprungstellen sind gleichmäßig angeordnet.
2. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Stufenzahl und notwendiger Bitanzahl?
Die Bitanzahl hängt von der Stufenzahl ab.
Stufenzahl = 2^Bitzahl
2. Welche Form haben nichtlineare Quantisierungskennlinien?
Meist Treppenförmig und haben SprungstellenSprungstellen nicht gleichmäßig verteilt.
2. Wie viel Bit sind für 16, 256, 4096 oder 65536 Stufen notwendig?
16: 4 Bit
256: 8 Bit
4.096: 12 Bit
65.536: 16 Bit
2. Was sagt das Abtasttheorem aus?
Abtastfrequenz muss mindestens doppelt so groß sein, wie die maximale Bandbreite des abgetasteten Signals, um das ursprüngliche Signal fehlerfrei rekonstruieren zu können.
2. Was passiert bei Verletzung des Abtasttheorems?
Kann Aliasing entstehen.
2. Welche Schwierigkeit entsteht, wenn das Abtasttheorem nur noch knapp erfüllt ist?
Rekonstruktion und Weiterverarbeitung des Signals wird schwieriger.
2. Was ist Aliasing?
Zweideutigkeiten
2. Wozu dient die Fourieranalyse?
Berechnung der Spektralanteile periodischer Signale.
2. Welche Eigenschaften haben periodische Signale im Spektrum
periodische Signale haben im Frequenzspektrum ein diskretes (unterscheidbares) Spektrum (Linien).
2. Welche Abtastfrequenzen werden für Telefon, Rundfunk, CD oder DV eingesetzt?
Mit welchen Kennlinien und wie viel Bit wird dabei gearbeitet?
Telefon:
Abtastfrequenz: 8 kHz Kennlinie: Nicht linear Bitzahl: 8
Rundfunk:
Abtastfrequenz: 32 kHz Kennlinie: Nicht linear Bitzahl: 16
CD:
Abtastfrequenz: 44,1 kHz Kennlinie: Linear Bitzahl: 16
DV:
Abtastfrequenz: 48 kHz Kennlinie: Linear Bitzahl: 16
2. Welche Speichertechnologien für Mediendaten werden heute eingesetzt?
Nennen sie 5 unterschiedliche Technologien!
Mechanische-, Magnetische-, Optische-, Magnetoptische-, Halbleiterspeicherung
2. Erläutern Sie das Prinzip der Stereoschallplatte und die typischen Parameter!
Besteht aus Polyvinylchlorid, auf ihr sind Rillen von außen nach innen eingeprägt. Zur Zu Wiedergabe wird die 45°-Flankenschrift verwendet. Hierbei wird bei der Aufzeichnung der Schneidstichel durch zwei unabhängig voneinander wirkende Elektromagnete im Winkel von 45° nach links unten bzw. nach rechts unten abgelenkt. Bei gleichzeitiger Betätigung ergibt sich die Überlagerung beider Bewegungen, d.h. Tiefenschrift.
Ältere Schallplatte: 25 cm Ø, Mononormalrille, 78 U/min
Singles: 17 cm Ø, Mikrorille, 45 U/min
LP: 30 cm Ø, Mikrorille 1/3 U/min
2. Erläutern Sie den Produktionsprozess einer Schallplatte!
1.: Schneidvorgang in lackierte Metallplatte
2.: Galvanische Verkupferung der Lackschicht (Vater)
3.: Abzug des Vaters durch galvanische Verfahren (Mutter)
4.: Abzug von Mutter durch galvanische Verfahren (Söhne)
5. Preßvorgang mit Preßmatrize in Polyvinylchlorid