Motivation und Führung
Inhalte der Motivationstheorie zund verschiedene Führungsstile
Inhalte der Motivationstheorie zund verschiedene Führungsstile
-
- 1 / 37
-
Cartes-fiches
Funktionen von Attributionen?
- Reduzierung von Unsicherheit
-Kontrolle bei zukünftigen Ereignissen
- Gewinnung nützlicher Kenntnisse
- Interessenbezogene Erklärungen
Def. Attribution
- "Kausalattribuierungen beziehen sich auf die wahrgenommenen Ursachen von Ereignissen oder die angenommenen Gründe, warum ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist."
-" Um zukünftige Ereignisse kontrollieren und vorhersagen zu können, müssen Ursachen für zurückliegende Ereignisse identifiziert werden."
- wahrgenommene Ursachen veranlassen uns zum handeln oder nicht
Strategie der Selbststeuerung?
1. Motivationskontrolle: Fokussieren auf atrraktive Anreize
2. Aufmerksamskeitskontrolle: Fokussieren auf relevante Ziele
3. Emotionskontrolle: Nachregulieren von Stimmungen
4. Misserfolgskontrolle: zusätzliche Anstrengungen
Formen der Selbststeuerung?
1) Selbstkontrolle
2) Selbstregulation
Selbstkontrolle
- dominante Entscheidung wird diktatorisch durchgesetzt, Tendenz Lageorientierung
- sequenziell, analytisch, innere Diktatur, bewusst
-> wir übernehmen auch Dinge, die wir nicht gerne machen; Präferenzen zurückstellen
Selbstregulation
- viele psychologische Systeme beteiligt, Tendenz Handlungsorientierung
- Koordination des internen Systems
- innere Demokratie, z.T. unbewusst
-> man hört in sich hinein
Handlungsorientierung
- in schwierigen Situationen/ unter Belastung werden Maßnahmen ergriffen, um Situation zu ändern
-> im Gegensatz zu LO... Unterschiede in der Koordination von Absichten
Lageorientierung
- in schwierigen Situationen/ unter Belastung fällt es schwer die Situation zu verändern
- Denken kreist um eingetretene Lage
Def. Wille
- im Zusmmenhang mit Rubikonmodell
- Unterschiede im Informationsverhalten
-> solange Intentionen noch konkurrieren, werden viele Infos gesammlt, sobald Entscheidung getroffen, konzentrierte Infosammlung bezüglich Entscheidung
- Nach Ach: Fähigkeit, Absichten auch dann in die Tat umzusetzen, wenn dies aufgrund von Schwierigkeiten einer besonderen Anstrengung bedarf
- Nach Kuhl: Koordination vers. psychischer Subsysteme im Hinblick auf eine Realisierung von Absichten
Selbstwirksamkeit?
- bezieht sich auf d. Überzeugung, eigene Fähigkeiten in schwierigen Situationen adäquat in Handlungen zu überführen, um bestimmte Ziele zu erreichen
- Absichten werden nicht automatisch in Handlungen überführt
- kann man Menschen an Selbstwirksamkeit unterscheiden?
- hat mit Überzeugung zu tun
Ziele
- herausfordernde & spezifische Ziele führen zu höherer Leistung als vage oder gar keine Ziele
- egal, ob Ziele selbst gesetzt oder fremdbestimmt ( Wiederspruch Autonomie??)
- wichtig ist, dass Ziele akzeptiert werden
Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Annahmen
- 3 zentrale ( angeborene) Bedürfnisse
1) Kompetenz erleben/ Wirksamkeit, Kompetenz demonstrieren ist wichtig
2) Autonomie/ Selbstbestimmung
3) soziale Eingebundenheit
Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Korrumpierungseffekte
a) intrinsische Motivation
- Interessenbezogene Handlungen ( Neugier etc.)
- selbstbestimmtes Verhalten
- Auswahl & Duchführung der Handlung sind autonom
- Handlung stimmt mit eigenem Willen überein
b) extrinsische Motivation
- wird mit instrumenteller Absicht durchgeführt ??
- erfolgt selten spontan
- wird meist durch Aufforderung ( Belohnung) in Gang gesetzt
Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Unterminierung (Korrumpierungseffekt)
- intrinsische Motivation nimmt ab, wenn exztrinsische Belohnungen (bsp. Geld) für ursprünglich intrinsisch motivierte Handlung angeboten werden
- Gefühl der Kontrolle von außen unterminiert das Gefühl der Selbstbestimmung
- Kontrolle von außerhalb wird als unangenehm empfunden
Selbstbestimmung ------------ Korrumpierung -> ----------------------- Kontrolle
Extrinsische Motivation
- außen, nich dazugehörig, unwesentlich
--> hat nichts mit mir zu tun
- Effekte: sind nach der Tätigkeit von Bedeutung, Tätigkeit nur um Folgen willen
- Attraktivität: wegen Folgen
- Anreize: Attraktivität d. Folgen erhöhen
Phasen der Motivation nach Vroom
Handlung --- Handlungsergebnis ---------- Handlungsfolge
Erwartung Instrumentalität Valenz
Intrinsische Motivation
- innen, wahr, eigentlich, immanent
- Effekte: liegen in der Tätigkeit, nicht aus Begleitzuständen
- Anreize: Attraktivität der Tätigkeit erhöhen
Machtmotiv
- Disziplin & genaue Planung
- zuerst Selbstkontrolle
- Leute suchen "Räume" auf, in denen schon Menschen mit Macht sind
- Bsp.
a) Firmenwagen als Machtmotiv
b) Filtertechniken (Sekretariat)
c) Distanz aufbauen, um Macht zu demonstrieren
- Äußerlichkeiten
Erfassung der Motive
- Motive nicht immer bewusst, beeinflussen aber das Verhalten
- nicht beobachtbar, sondern man versucht über Verhalten auf Motive zu schließen
- Motivationsstruktur kann sich unter Druck/ in Krisen ädern
--> durchgängiges Motiv oder taktisch gesetzt?
- positive Gefühle bei Machtausübung oder nur äußerlich ?
- auch Selbsteinschätzung unterliegt d. Problem, dass unbewusste Motive nicht bekannt sind
- innere Motive werden mit Zielen verwechselt
Anschlussmotiv
- Kontakte zu anderen Menschen sind wichtig ( Bsp. Freunde, Kollegen)
- hat nichts mit Strategie zu tun
- Suche nach gemeinsamen positiven Gefühlen
Leistungsmotiv
- eigene Leistungsstandards sollen getroffen und definiert werden
- Feedback ist egal, nur dazu da um Leistungsstandard zu verbessern?
- nur eigene Leistung und eigene Wahrnehmung sind wichtig
- können vers. Ausprägungen haben, müssen aber nicht betriebliche Auswirkungen haben
Murrays Motivkatalog
- sammeln der Motive
- je mehr man sammelt, desto mehr Motive findet man
- Motive nicht immer eindeutig & können sich auch überschneiden/ausschließen
- Motivbündel
- Maslowsche Pyramide ist Ordnungsversuch Motivbündel zu sortieren (konnte sich nicht wissenschaftlich durchsetzen)
Motive
- Triebfedern des verhaltens
- drücken Verhalten in eine bestimmte Richtung
- eng mit Bedürfnissen verbunden
- Bedürfnisse eher biologisch wie Essen, Trinken etc, rasch Mangelerscheinungen
- soziale Bedürfnisse (Bsp. Macht, Erfolg) eher Motive genannt
- Bedürfnisse und Motive meist synonym verwendet
- Mensch sucht automatisch nach Machtausübung
Shared Leadership
- Zunahme von Teamarbeit
- komplexere Aufgaben
- flache Hierachien ( wie kann man Führungsaufgaben besser verteilen?)
- unters. Fähigkeiten & Verhaltensweisen als Stärke
--> Auflösung der Homogenität
- gemeinsam entwickelte Gruppen- oder Organisationsziele
- Verteilung der Aufgaben, Rollen und Funktionen
theoretische Grundlagen der Superführung
1) soziotechnischer Ansatz
- technisches System
- Soziales System
--> Kombination soll soz. System & Führung in Verbindung bringen
2) sozialkognitive Lerntheorie
- reziproker Determinismus (Annahme von interagierenden Einflüssen & Umweltfaktoren)
- Modelllernen (anschauen, verstehen, üben)
--> Schlussfolgerung
- lerne dich selbst zu führen
- gib das gelernet an Gruppe weiter
Führungszyklen (nach Day et al.)
1) traditionelle Führung
- Führung ist eine Intervention des Führers
2) geteilte Führung
- Führung ist ein Ergebnis d. Beziehungder Gruppenmitglieder
Self Leadership
- process though which individuals controll their own behavior
- influencing & leading themselves through the use of specific sets of behavioral and cognitive strategies
- Führungskräfte müssen sich selbst gut führen & einschätzen können
Störungen im Selbstmanagement
- empirisch belegt, dass viele Führungskräfte sich selbst nicht führen könne
n
1) externe Störfaktoren
- Telefon, Besucher, MA, Vorgesetzte, Meetings
2) interne Störfaktoren
- fehlende Konzentration, mangelhafte schreibtischorganisation, fehlende Motivation, Leistungskurven, mangelnde Delegation, inkonsequentes Verhalten
Def. Führung ( Wunderer 1995)
- zielorientierte soziale Einflussnahme zur Einführung/Erreichung gemeinsamer Aufgaben
- kann in direkter (interaktioneller) oder indirekter (struktreller) Zusammenarbeit entstehen
Voruassetzungen für das Flow Quadranten Modell
- man muss sich der Aufgabe gewachsen fühlen
- Fähigkeiten zur Konzentration, auf das, was getan werden muss
- Aufgabe muss klare Ziele enthalten
- unmittelbre Rückmeldung muss erfolgen
- Konzentration auf Aufgabe verdrängt Alltagsleben, man ist im Flow
Zuschreibung von Ursachen - Personenattribution
- beobachtet ein Vorgesetzter eine Person, die sich zu allen Zeiten und allen Aufgaben von anderen Personen unterscheidet, attribuiert er das Verhalten mit der Person
Zuschreibung von Ursachen - Aufgabenattribution
- erfüllen alle Person die meisten Aufgaben gut und eine Aufgabe weniger gut, attribuiert der Vorgesetzte das Scheitern mit der Aufgabe
Zuschreibung von Ursachen - zeitl. Attribution
- bewältigen alle Personen alle Aufgaben gut & ihre Aufgaben nur an einem Tag schlecht, dann attribuiert der Vorgesetzte dads Verhalten mit dem Tag/ der Zeit (bsp. Montag)
Heiders Handlungsanalse - Grundannahmen
1) menschen erfassen Realität
2) wollen vorhersagen und kontrollieren
3) in dem sie vorübergehende Ereignisse auf rel. unveränderliche zugrundeliegende Konstanten zurückführen
Handlungsphasen d. Rubikon-Modell
- Wünsche konkurrieren untereinander
- Bildung von Präferenzen
- Mittel vorhanden, um Wünsche zu realisieren?
- Wunschkatalog wird verengt
- Rubikon = Entscheiden Wunsch zu realisieren, gutes Gefühl Entscheidung getroffen zu haben
- beim Handeln wird alles ausgeblendet, was nichts mit Zielrealisierung zu tun hat
- am Ende Frage, ob sich alles gelohnt hat... Belohnung & Gefühle spielen eine Rolle
Bezug Situation und Motive
- von außen kommende Anreize lösen eine Reaktion aus
- Variation von Anreizen führt zu Verhaltensänderung
- Wechselwirkung im Verlauf motivierten Handelns
Implikationen für die Praxis bzgl. extrinsischer und intrinsischer Motivation
- Korrumpierungseffekte treten bei interessanten intrinsisch motivierten Tätigkeiten auf, wenn materielle Belohnungen hinzukommen, die dann erwartet werden
- Menschen, die äußere Belohnzng, ruhm und Reichtum wollen, erbringen keine schlechtere Leistungen als intrinsich motivierte