Motivation und Führung

Inhalte der Motivationstheorie zund verschiedene Führungsstile

Inhalte der Motivationstheorie zund verschiedene Führungsstile


J. B.
Diese Lernkarten behandeln Motivation und Führung auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die Ursachen und Auswirkungen von Motiven, wie Bedürfnisse, Ziele und Gefühle das Verhalten beeinflussen, sowie die Phasen der Motivation und deren praktische Implikationen. Führung wird als zielorientierte Einflussnahme definiert, wobei verschiedene Führungszyklen und Störungen im Selbstmanagement analysiert werden. Besonders nützlich für Studierende und Führungskräfte, die ihre Motivation und Führungsfähigkeiten verstehen und verbessern möchten.
Flashcards
37
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
13.11.2015 / 21.03.2016

Flashcards

Funktionen von Attributionen?

- Reduzierung von Unsicherheit

-Kontrolle bei zukünftigen Ereignissen

- Gewinnung nützlicher Kenntnisse

- Interessenbezogene Erklärungen

Def. Attribution

- "Kausalattribuierungen beziehen sich auf die wahrgenommenen Ursachen von Ereignissen oder die angenommenen Gründe, warum ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist."

-" Um zukünftige Ereignisse kontrollieren und vorhersagen zu können, müssen Ursachen für zurückliegende Ereignisse identifiziert werden."

- wahrgenommene Ursachen veranlassen uns zum handeln oder nicht

Strategie der Selbststeuerung?

1. Motivationskontrolle: Fokussieren auf atrraktive Anreize

2. Aufmerksamskeitskontrolle: Fokussieren auf relevante Ziele

3. Emotionskontrolle: Nachregulieren von Stimmungen

4. Misserfolgskontrolle: zusätzliche Anstrengungen

Formen der Selbststeuerung?

1) Selbstkontrolle

2) Selbstregulation

Selbstkontrolle

- dominante Entscheidung wird diktatorisch durchgesetzt, Tendenz Lageorientierung

- sequenziell, analytisch, innere Diktatur, bewusst

-> wir übernehmen auch Dinge, die wir nicht gerne machen; Präferenzen zurückstellen

Selbstregulation

- viele psychologische Systeme beteiligt, Tendenz Handlungsorientierung

- Koordination des internen Systems

- innere Demokratie, z.T. unbewusst

-> man hört in sich hinein

Handlungsorientierung

- in schwierigen Situationen/ unter Belastung werden Maßnahmen ergriffen, um Situation zu ändern

-> im Gegensatz zu LO... Unterschiede in der Koordination von Absichten

Lageorientierung

- in schwierigen Situationen/ unter Belastung fällt es schwer die Situation zu verändern

- Denken kreist um eingetretene Lage

Def. Wille

- im Zusmmenhang mit Rubikonmodell

- Unterschiede im Informationsverhalten

-> solange Intentionen noch konkurrieren, werden viele Infos gesammlt, sobald Entscheidung getroffen, konzentrierte Infosammlung bezüglich Entscheidung

- Nach Ach: Fähigkeit, Absichten auch dann in die Tat umzusetzen, wenn dies aufgrund von Schwierigkeiten einer besonderen Anstrengung bedarf

- Nach Kuhl: Koordination vers. psychischer Subsysteme im Hinblick auf eine Realisierung von Absichten

Selbstwirksamkeit?

- bezieht sich auf d. Überzeugung, eigene Fähigkeiten in schwierigen Situationen adäquat in Handlungen zu überführen, um bestimmte Ziele zu erreichen

- Absichten werden nicht automatisch in Handlungen überführt

- kann man Menschen an Selbstwirksamkeit unterscheiden?

- hat mit Überzeugung zu tun

Ziele

- herausfordernde & spezifische Ziele führen zu höherer Leistung als vage oder gar keine Ziele

- egal, ob Ziele selbst gesetzt oder fremdbestimmt ( Wiederspruch Autonomie??)

- wichtig ist, dass Ziele akzeptiert werden

Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Annahmen

- 3 zentrale ( angeborene) Bedürfnisse

1) Kompetenz erleben/ Wirksamkeit, Kompetenz demonstrieren ist wichtig

2) Autonomie/ Selbstbestimmung

3) soziale Eingebundenheit

Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Korrumpierungseffekte

a) intrinsische Motivation

- Interessenbezogene Handlungen ( Neugier etc.)

- selbstbestimmtes Verhalten

- Auswahl & Duchführung der Handlung sind autonom

- Handlung stimmt mit eigenem Willen überein

b) extrinsische Motivation

- wird mit instrumenteller Absicht durchgeführt ??

- erfolgt selten spontan

- wird meist durch Aufforderung ( Belohnung) in Gang gesetzt

Selbstbestimmungstheorie Deci/Ryan - Unterminierung (Korrumpierungseffekt)

- intrinsische Motivation nimmt ab, wenn exztrinsische Belohnungen (bsp. Geld) für ursprünglich intrinsisch motivierte Handlung angeboten werden

- Gefühl der Kontrolle von außen unterminiert das Gefühl der Selbstbestimmung

- Kontrolle von außerhalb wird als unangenehm empfunden

Selbstbestimmung ------------ Korrumpierung -> ----------------------- Kontrolle

Extrinsische Motivation

- außen, nich dazugehörig, unwesentlich

--> hat nichts mit mir zu tun

- Effekte: sind nach der Tätigkeit von Bedeutung, Tätigkeit nur um Folgen willen

- Attraktivität: wegen Folgen

- Anreize: Attraktivität d. Folgen erhöhen

Phasen der Motivation nach Vroom

Handlung --- Handlungsergebnis ---------- Handlungsfolge

             Erwartung                           Instrumentalität           Valenz

Intrinsische Motivation

- innen, wahr, eigentlich, immanent

- Effekte: liegen in der Tätigkeit, nicht aus Begleitzuständen

- Anreize: Attraktivität der Tätigkeit erhöhen

Machtmotiv

- Disziplin & genaue Planung

- zuerst Selbstkontrolle

- Leute suchen "Räume" auf, in denen schon Menschen mit Macht sind

- Bsp.

a) Firmenwagen als Machtmotiv

b) Filtertechniken (Sekretariat)

c) Distanz aufbauen, um Macht zu demonstrieren

- Äußerlichkeiten

Erfassung der Motive

- Motive nicht immer bewusst, beeinflussen aber das Verhalten

- nicht beobachtbar, sondern man versucht über Verhalten auf Motive zu schließen

- Motivationsstruktur kann sich unter Druck/ in Krisen ädern

-->  durchgängiges Motiv oder taktisch gesetzt?

- positive Gefühle bei Machtausübung oder nur äußerlich ?

- auch Selbsteinschätzung unterliegt d. Problem, dass unbewusste Motive nicht bekannt sind

- innere Motive werden mit Zielen verwechselt

Anschlussmotiv

- Kontakte zu anderen Menschen sind wichtig ( Bsp. Freunde, Kollegen)

- hat nichts mit Strategie zu tun

- Suche nach gemeinsamen positiven Gefühlen

Leistungsmotiv

- eigene Leistungsstandards sollen getroffen und definiert werden

- Feedback ist egal, nur dazu da um Leistungsstandard zu verbessern?

- nur eigene Leistung und eigene Wahrnehmung sind wichtig

- können vers. Ausprägungen haben, müssen aber nicht betriebliche Auswirkungen haben

Murrays Motivkatalog

- sammeln der Motive

- je mehr man sammelt, desto mehr Motive findet man

- Motive nicht immer eindeutig & können sich auch überschneiden/ausschließen

- Motivbündel

- Maslowsche Pyramide ist Ordnungsversuch Motivbündel zu sortieren (konnte sich nicht wissenschaftlich durchsetzen)

Motive

- Triebfedern des verhaltens

- drücken Verhalten in eine bestimmte Richtung

- eng mit Bedürfnissen verbunden

- Bedürfnisse eher biologisch wie Essen, Trinken etc, rasch Mangelerscheinungen

- soziale Bedürfnisse (Bsp. Macht, Erfolg) eher Motive genannt

- Bedürfnisse und Motive meist synonym verwendet

- Mensch sucht automatisch nach Machtausübung

Shared Leadership

- Zunahme von Teamarbeit

- komplexere Aufgaben

- flache Hierachien ( wie kann man Führungsaufgaben besser verteilen?)

- unters. Fähigkeiten & Verhaltensweisen als Stärke

--> Auflösung der Homogenität

- gemeinsam entwickelte Gruppen- oder Organisationsziele

- Verteilung der Aufgaben, Rollen und Funktionen

theoretische Grundlagen der Superführung

1) soziotechnischer Ansatz

- technisches System

- Soziales System

--> Kombination soll soz. System & Führung in Verbindung bringen

2) sozialkognitive Lerntheorie

- reziproker Determinismus (Annahme von interagierenden Einflüssen & Umweltfaktoren)

- Modelllernen (anschauen, verstehen, üben)

 

--> Schlussfolgerung

- lerne dich selbst zu führen

- gib das gelernet an Gruppe weiter

Führungszyklen (nach Day et al.)

1) traditionelle Führung

- Führung ist eine Intervention des Führers

2) geteilte Führung

- Führung ist ein Ergebnis d. Beziehungder Gruppenmitglieder

Self Leadership

- process though which individuals controll their own behavior

- influencing & leading themselves through the use of specific sets of behavioral and cognitive strategies

- Führungskräfte müssen sich selbst gut führen & einschätzen können

Störungen im Selbstmanagement

- empirisch belegt, dass viele Führungskräfte sich selbst nicht führen könne
n

1) externe Störfaktoren

- Telefon, Besucher, MA, Vorgesetzte, Meetings

2) interne Störfaktoren

- fehlende Konzentration, mangelhafte schreibtischorganisation, fehlende Motivation, Leistungskurven, mangelnde Delegation, inkonsequentes Verhalten

Def. Führung ( Wunderer 1995)

- zielorientierte soziale Einflussnahme zur Einführung/Erreichung gemeinsamer Aufgaben

- kann in direkter (interaktioneller) oder indirekter (struktreller) Zusammenarbeit entstehen

Voruassetzungen für das Flow Quadranten Modell

- man muss sich der Aufgabe gewachsen fühlen

- Fähigkeiten zur Konzentration, auf das, was getan werden muss

- Aufgabe muss klare Ziele enthalten

- unmittelbre Rückmeldung muss erfolgen

- Konzentration auf Aufgabe verdrängt Alltagsleben, man ist im Flow

Zuschreibung von Ursachen - Personenattribution

- beobachtet ein Vorgesetzter eine Person, die sich zu allen Zeiten und allen Aufgaben von anderen Personen unterscheidet, attribuiert er das Verhalten mit der Person

Zuschreibung von Ursachen - Aufgabenattribution

- erfüllen alle Person die meisten Aufgaben gut und eine Aufgabe weniger gut, attribuiert der Vorgesetzte das Scheitern mit der Aufgabe

Zuschreibung von Ursachen - zeitl. Attribution

- bewältigen alle Personen alle Aufgaben gut & ihre Aufgaben nur an einem Tag schlecht, dann attribuiert der Vorgesetzte dads Verhalten mit dem Tag/ der Zeit (bsp. Montag)

Heiders Handlungsanalse - Grundannahmen

1) menschen erfassen Realität

2) wollen vorhersagen und kontrollieren

3) in dem sie vorübergehende Ereignisse auf rel. unveränderliche zugrundeliegende Konstanten zurückführen

Handlungsphasen d. Rubikon-Modell

- Wünsche konkurrieren untereinander

- Bildung von Präferenzen

- Mittel vorhanden, um Wünsche zu realisieren?

- Wunschkatalog wird verengt

- Rubikon = Entscheiden Wunsch zu realisieren, gutes Gefühl Entscheidung getroffen zu haben

- beim Handeln wird alles ausgeblendet, was nichts mit Zielrealisierung zu tun hat

- am Ende Frage, ob sich alles gelohnt hat... Belohnung & Gefühle spielen eine Rolle

Bezug Situation und Motive

- von außen kommende Anreize lösen eine Reaktion aus

- Variation von Anreizen führt zu Verhaltensänderung

- Wechselwirkung im Verlauf motivierten Handelns

Implikationen für die Praxis bzgl. extrinsischer und intrinsischer Motivation

- Korrumpierungseffekte treten bei interessanten intrinsisch motivierten Tätigkeiten auf, wenn materielle Belohnungen hinzukommen, die dann erwartet werden

- Menschen, die äußere Belohnzng, ruhm und Reichtum wollen, erbringen keine schlechtere Leistungen als intrinsich motivierte

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