Moleküle und molekulare Stoffe
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Lernkarten
Zwischen welchen der folgenden Moleküle wirken a) Wasserstoffbrücken, b) Dipol-Dipol-Kräfte, c) die schwächsten Van-der-Waals-Kräfte? F2, CH2O, H2Se, NCl3, CH2F2, CF4.
a) Wasserstoffbrücken können gebildet werden, wenn die Moleküle sowohl Wasserstoff-brücken-Donatoren als auch Wasserstoffbrücken-Akzeptoren aufweisen. Dies ist bei keinem der genannten Moleküle der Fall.
b) Dipol-Dipol-Kräfte wirken, wenn die Moleküle polare Bindungen enthalten und die Schwerpunkte der positiven und negativen Partialladungen nicht zusammenfallen. Dies ist der Fall bei CH2O, H2Se, CH2F2.
c) Die schwächsten Van-der-Waals-Kräfte wirken zwischen den Molekülen mit der geringsten Masse, also zwischen den F2-Molekülen.
Molekülgitter
Wie bei allen kristallinen Feststoffen sind auch bei den molekularen Stoffen im Festenzustand die Teilchen in ein Gitter eingebunden
Flüchtige Stoffe
Viele molekularen Stoffe sind wegen den Geringen Schmelz- und Siedetemperaturen bei Raumthemperatur Gase oder Flüssigkeiten, die sich leicht verflüchtigen.
Van-der-Waals-Kräfte
Bei unpolaren Bindungen
So entsteht für kurze Zeit schwache spontane Dipole, die auf die Elektronenhülle der benachbarter Teilchen Anziehungs- bezieungsweise Abstossungskräfte ausüben und sie dadurch polarisieren. Die daraus entstandenen Dipole nennt man induzierte Dipole. Die Kräfte zwischen diesen Dipolen heissen Van-der-Wals-Kräfte.
Die Regeln der Van-der-Wals-Kräfte
- Die Van-der-Wals-Kräfte sind umso stärker, je grösser die Elektronenanzahl beziehungsweise die Teilchenmasse ist
- Die Van-der-Wals-Kräfte sind um so stärker, je grösser die Teilchenöberfläche ist
Dipol-Dipol-Kräfte
Die entgegengesetzt geladenen Pole von Dipol-Molekülen ziehen sich gegenseitig an.
Wasserstoffbrücken
- Ein Wasserstoff-Atom muss mit einem der Atome F, O, N verbunden sein. Solche stark polarisierte Wasserstoff-Atome werden als aktive Stellen für Wasserstoffbrücken oder Wasserstoffbrücken-Donatoren bezeichnet
- Ein Wasserstoffbrücken-Donator muss an ein freies Elektronenpaar an einem partiell negativen N-, O-, F-Atom ankoppeln können. Solche freien Elektronenpaare bezeichnet man als passive Stellen für Wasserstoffbrücken oder Wasserstoff-Akzeptoren
Es klappt weil das Wasserstoff-Atom so klein ist
Für die Stärke der Kräfte zwischen Molekülen vergleichbarer Grösse gilt:
Dipol mit Wasserstoffbrücke > Dipol ohne Wasserstoffbrücke > unpolares Molekül