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Lisa Gärtner
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Chemie von Molekülen und ihren Wechselwirkungen. Sie behandeln Themen wie Elektronenpaare, Bindungen, Dipol-Dipol-Kräfte, Van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrücken, die für das Verständnis molekularer Stoffe essenziell sind. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler der Grundschule, die die Grundlagen der chemischen Bindungen und Kräfte zwischen Atomen und Molekülen erlernen möchten.
Cartes-fiches
48
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Créé / Mis à jour
01.06.2013 / 25.11.2021

Flashcards

 

Zwischen welchen der folgenden Moleküle wirken a) Wasserstoffbrücken, b) Dipol-Dipol-Kräfte, c) die schwächsten Van-der-Waals-Kräfte? F2, CH2O, H2Se, NCl3, CH2F2, CF4. 

 

a) Wasserstoffbrücken können gebildet werden, wenn die Moleküle sowohl Wasserstoff-brücken-Donatoren als auch Wasserstoffbrücken-Akzeptoren aufweisen. Dies ist bei keinem der genannten Moleküle der Fall. 

 

b) Dipol-Dipol-Kräfte wirken, wenn die Moleküle polare Bindungen enthalten und die Schwerpunkte der positiven und negativen Partialladungen nicht zusammenfallen. Dies ist der Fall bei CH2O, H2Se, CH2F2. 

 

c) Die schwächsten Van-der-Waals-Kräfte wirken zwischen den Molekülen mit der geringsten Masse, also zwischen den F2-Molekülen.

Molekülgitter

Wie bei allen kristallinen Feststoffen sind auch bei den molekularen Stoffen im Festenzustand die Teilchen in ein Gitter eingebunden

Flüchtige Stoffe

Viele molekularen Stoffe sind wegen den Geringen Schmelz- und Siedetemperaturen bei Raumthemperatur Gase oder Flüssigkeiten, die sich leicht verflüchtigen.

Van-der-Waals-Kräfte

Bei unpolaren Bindungen

So entsteht für kurze Zeit schwache spontane Dipole, die auf die Elektronenhülle der benachbarter Teilchen Anziehungs- bezieungsweise Abstossungskräfte ausüben und sie dadurch polarisieren. Die daraus entstandenen Dipole nennt man induzierte Dipole. Die Kräfte zwischen diesen Dipolen heissen Van-der-Wals-Kräfte.

Die Regeln der Van-der-Wals-Kräfte

  • Die Van-der-Wals-Kräfte sind umso stärker, je grösser die Elektronenanzahl beziehungsweise die Teilchenmasse ist
  • Die Van-der-Wals-Kräfte sind um so stärker, je grösser die Teilchenöberfläche ist

Dipol-Dipol-Kräfte

Die entgegengesetzt geladenen Pole von Dipol-Molekülen ziehen sich gegenseitig an.

 

Wasserstoffbrücken

  • Ein Wasserstoff-Atom muss mit einem der Atome F, O, N verbunden sein. Solche stark polarisierte Wasserstoff-Atome werden als aktive Stellen für Wasserstoffbrücken oder Wasserstoffbrücken-Donatoren bezeichnet
  • Ein Wasserstoffbrücken-Donator muss an ein freies Elektronenpaar an einem partiell negativen N-, O-, F-Atom ankoppeln können. Solche freien Elektronenpaare bezeichnet man als passive Stellen für Wasserstoffbrücken oder Wasserstoff-Akzeptoren

Es klappt weil das Wasserstoff-Atom so klein ist

Für die Stärke der Kräfte zwischen Molekülen vergleichbarer Grösse gilt:

Dipol mit Wasserstoffbrücke > Dipol ohne Wasserstoffbrücke > unpolares Molekül

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