Modul A, 3. Teil

Prämienstruktur, Prämienberechnugn, IPV, Risikoausgleich, KOBE, Prämienverzug, Ruhen der Unfalldeckung, Militärsistierung

Prämienstruktur, Prämienberechnugn, IPV, Risikoausgleich, KOBE, Prämienverzug, Ruhen der Unfalldeckung, Militärsistierung


Eljane Knüsel
Diese Lernkarten behandeln die Finanzierung und Struktur der Krankenversicherungsprämien in der Schweiz, insbesondere im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Sie beleuchten Themen wie Prämienverbilligung, Risikoausgleich, Finanzierungsmöglichkeiten und die Rolle von Bund und Kantonen. Die Karteikarten sind für Versicherungsfachleute und Studierende der Sozialwissenschaften geeignet, die sich mit den komplexen Mechanismen der Krankenversicherung auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
17
Utilisateurs
10
Langue
Allemand
Catégorie
Affaires sociales
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
20.03.2013 / 19.10.2022

Cartes-fiches

Weshalb bezalen nicht alle VN's die gleicht OKP-Prämie?

  • Alter
  • Kanton
  • Regionen innerhalb des Kantons
  • Ausgewählte Versicherungsform (HMO, WF, Bonus, etc.)
  • Sisiterung der Unfalldeckung
  • Prämeinverbilligung
  • Risikostruktur der Kasse
  • Reserve der Kasse
  • Strategie der Kasse
  • Unterschiedliche Prognosen der Mengenentwicklung
  • Verwaltungskosten der Kasse
  • Kassen die Gerichtsverfahren einkalkulieren

Finanzierung der Zusatzversicherung nach VVG

  • In der Regel Umlageverfahren
  • Risikogerechte Prämien (Äfquivalenzprinzip)
  • Wegfall Risikoausgleich
  • Möglichkeit der Gründung verschiedener Risikogruppen
  • Möglichkeit nach Eintritssalter oder Effektivalter zu tarifrieren
  • Bewilligungsverfahren wesentlich einfacher

Genehmigung durch FINMA

Prämienverbilligung / Allgemeines

  • Wegfall der Subventionen an KV per 1.1.1996
  • Ersatz durch Beiträge an VN in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen
  • Finanzierung druch Bund und Kantone

Beiträge durch Bund und Kantone

  • Bundesbeitrag an Kantone von 7,5 %  der Bruttokosten
    (= Prämiensoll + KOBE)
  • Kantone bestimmen ihren Anteil selber
  • Verbilligung der Prämien bei unteren und mittleren Einkommen für Kinder und Jugendliche in Ausbildung um mindestes 50 %

(Kann sein das die Erwachsenen (Eltern) keine IPV bekommen, jedoch die Kinder/Jugendliche schon)

Jeder Kanton definiert den Begriff "Bescheidene wirtschaftliche Verhältnisse" selber

Möglichkeiten:

  • Steuerbares Einkommen
  • Vermögen
  • Einzalungen in Säule 3a; Pensionskasse
  • Anzahlung Untetstützungs-Bedürftige
  • Bezüger von Ergänzungsleistungen
  • Bezüger von Sozialhilfe

Ermittlung der Anspruchsberechtigten bei der IPV

  • Automatische Ermittlung der Anspruchsberechtigung
  • Antragssystem
  • Diverse Mischformen

Risikoausgleich

Ziel: Ausgleich der ungleich verteilten Risiken innerhalb der Versicherer

Kriterien: Alter, Geschlecht, Spitalnächte (ab 3 Nächten)

Hohe Risiken: Frauen und ältere Versicherte

Grundlage: Bestandesstrukturen innerhalb eines Kantons

Druchführung: Gemeinsame Einrichtung

Gültigkeit: ab Neu 1.1.12 für 5 Jahr befristet bis 31.12.16

Risikogruppen für den Risikoausgleich

Alter:
18 - 25 Jahre
26 - 90 Jahre (aufgeteilt in 5- Jahresschritten)
Ab 91 Jahre
(Kinder werden nicht berücksichtigt)

  • Zuteilung Aufgrund der Geburtsjahre
  • Trennung nach Geschlecht
  • Spital- und Pflegheimaufenthalte ab 3 Nächten

Risikoausgleich, Verpflichtungen der KV's

  • Datenlieferung an Gemeinsame Einrichtung
  • Bildung separater Rückstellung
  • Leistung von Akontozahlung (= Vorschuss an Gemeinsame Einrichtung)

Étudier