Mobile Business - mCommerce, Design, Business-Modelle

Mobile Business - mCommerce, Design, Business-Modelle

Mobile Business - mCommerce, Design, Business-Modelle

Ronny Kupferschmid
Lernen

Ronny Kupferschmid
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Thema Mobile Business auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Aspekte wie Projektmanagement, mobile Zahlungsmethoden, mobile Shopping-Strategien und die Integration von Online- und Offline-Kanälen. Besonders relevant sind Themen wie mobile Payment-Lösungen, die Nutzung von Apps und QR-Codes sowie die Herausforderungen und Vorteile verschiedener Geschäftsmodelle. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die sich mit den aktuellen Trends und Technologien im mobilen Commerce vertraut machen möchten.
Karten
60
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.11.2015 / 10.11.2015

Lernkarten

Unter welchen drei Aspekten müssen Mobile Lösungen entwickelt werden:

  • Business (z.b. neues Kundenerlebnis schaffen)
  • Technologie (Web-Entwickler gibt es zuhauf, Mobile-Entwickler gibt es leider zu wenig, das Unternehmen muss die richten Leute anstellen) 
  • User Experience (Benutzerfreundlichkeit)

Was sind fünf wichtige Mobile Features und was bedeutet dies:

GPS > Location Awareness

Touch > Interaktivität, Intimität (mis iPad)

Sensoren > Physische Intelligenz durch Stabilisator, Kameras etc

Contacts > Personelle und soziale Vernetzung resp. Abhängigkeit

Portability > ortsunabhängig 

Welche Mobile Features gibt es und was ermöglichen sie?

GPS, Touch, Sensoren, Kontakte, Portability:

  • Push-Nachrichten an Nutzer senden
  • Location based Information
  • Einbezug der physischen Welt (z.B. auch iBeacons)
  • Interaktivität
  • Unterhaltung, Gaming

Welche Sensoren von Mobilen Geräten gibt es?

Bewegungs-, Lage-, Magnetfeld-, Licht- und Näherungssensoren sowie GPS-Empfänger

Barometer

Für welche drei Tätigkeiten wird Mobile hauptsächlich genutzt?

  • Kommunikation
  • Information
  • Unterhaltung

Welche drei Faktoren sind momentan noch Hemmer für Onlineshopping auf dem Mobile?

Sicherheitsbedenken

Bandbreite (3G)

keine gute Zahlungslösung. 

Kannibalisiere dich selbst, bevor es andere machen! Was heisst das?

Hinterfrage deine Businessstrategie jederzeit. Ex-Libris und Netflix

Bsp. Ex-Libris. > Filialen werden geschlossen > Online-Shop (in 3 Monaten gebaut), macht mittlerweile 50% des Umsatz online, Zuwachs +40% 

Zukunftsprognose Shops und Onlineshops:

Die User-Experience in den Offline Shops wird sich markant verändern. Mobile wird in den Filialen Einzug erhalten. Bsp: Migros Mobile App. Mittels App werden Waren gescannt, bezahlt.

Onlineumsätze CH-weit 2013:

11,5 Mrd.

Wieviele Franken werden via Mobile in der Schweiz umgesetzt?

800 Mio. bis 1,2 Mrd

Nennen einen erfolgreichen Mobile Business Geschäftsfälle:

SBB-App > Onlinetickets 430 Mio Online-Tickets, 13% eTickets (analog PF), 70% Mobile, 5 Mio Downloads

Definition Mobile Business?

Neue Geschäftsmodelle, welche es mittels mobilen und netzunabhängigen Technologien und Devices (Smartphones) ermöglichen, die Arbeitswelt und den Lifestyle von Personen zu jeder Zeit und überall zu bereichern.

Wieso sind Mobile Entscheide Marketing driven?

Genug weit weg von der IT (weniger Berührungsängste mit Risiken), haben Marktsicht und Budget.

  

Wer ist der Enduser bei B2C Geschäftsmodellen?

Der Consumer. Das Geschäft ist in direktem Kontakt mit dem Endkunden.

Wer ist der Enduser bei B2B Geschäftsmodellen?

Eine Firma, welche die digitale Dienstleistung einsetzt, ev. dem Endkunden weiterleitet. 

Mobile Angebot - Entscheidungshilfe

User Experience vs ROI

Persuasive Design: Commitment - erkläre:

wer A sagt, sagt auch B - kein ZurückButton im Verkaufsprozess verschwindet

Know your digital User - 3 Basic Fragen

  • Wer ist der Benutzer des Systems?
  • Welche Aufgaben sollen damit erfüllt werden?
  • In welcher Umgebung wird das System benutzt?

Welche 4 Faktoren definieren für einen Kunden, ob ein Produkt/Angebot relevant ist?

  • Nützlichkeit
  • Kosten
  • Performance 
  • Verfügbarkeit

Unterschied mCommerce und eCommerce

eCommerce = Desktop

mCommerce = Mobile

Drei Bereiche des Mobile Commerce

  • Mobile Payment
  • Mobile Shopping
  • Mobile Banking

Drei Anwendungsbeispiele für mCommerce

  • Starbucks: Kaffee auf Mobile bestellen und bezahlen, im Shop abholen
  • Zalando: Browsing vor Ort im Globus, auf Zalando Produkte Infos auf dem Mobile prüfen und online shoppen
  • P2P Zahlung von PostFinance
  • Twint
  • Responsive Version von Onlineshop
  • AppleStore, Google Play

6 Driving Forces für Marktveränderungen in mCommerce

 

  • Zahlungsprozesse vereinfachen sich: One-Klick Payment
  • Omnichannel Einbindungen: keine Limitierung auf einen Kanal nötig
  • Cross-border Shopping ist möglich
  • Neue Player, die den Markt verändern (Uber, Apple Music)
  • Konsumverhalten: Konsumenten gehen in den physischen Shops vor Ort online. Instore-Shopping und Online-Shopping verschmelzen. Bsp: PayPal-App bei Shop-Eintritt aktivieren, Bluetooth erkennt Konsument, Produkte werden via PayPal bezahlen.
  • Gesetzliche Regulatorien, Standards

Unterschied Omni- / Multichannel

  • Omni-Channel: Offline und Online-Welt verschmilzt. Ein gemeinsames CRM und Logistiksysteme sind die Basis. Personalisiert. Egal ob Online oder im Laden gekauft wird. ((Macys goes Omni-Channel)). Verknüpfung mit allen Kanälen.
  • Multi-Channel: keine technische (CRM) Verknüpfung der einzelnen Shops.

Nenne drei mögliche mobileCommerce Strategien

1. Mobile eCommerce: Bestehender Online Verkaufskanal wird auf das Mobile erweitert

2. Mobile as In-Store extension: Physischer Shop wird über Mobile Kanal ergänzt. Siehe 6 Driving Forces behind mCommerce. Fakt: viele Konsumenten sind vor Ort online auf ihrem Mobile

3. Mobile as physical POS extension: Das Mobile wird als Verbindungsmedium zwischen Offline Welt und Online Kanal verwendet. Japan; Plakatshopping.

Top Beispiel für Mobile eCommerce

SBB

Top Beispiel für Mobile as In-Store extension

Walmart: Eine Native "Scan & Pay“-App scannt EAN Codes, liefert Mehrwert-Infos und hat Check-Out-Funktion

Beispiel für Mobile as physical POS extension

Inserat, Plakate mit QR-Codes oder Bild-Erkennung, zb. mit Kooaba

Proximity Marketing

was sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches MobileShopping-Geschäftsmodell?

  1. solides, sicheres Backend
  2. Bestehender, erfolgreicher Online Shop
  3. Bezug zur situativen Umwelt (ev. Proximity Marketing)
  4. Best Pricing
  5. Social Media Integration
  6. UX schiesst durchs Dach
  7. Technologieauswahl ist entscheidend (Web App, Native App, Hybrid App)

Beispiel für den Bezug zur situativen Umwelt beim mShopping

SBB Speedy Shop. Esswaren (Migros) können Pendler im Zug bestellen und am Bahnhof eine Box abholen und auf der Speedy Shop Seite (Responsive) bezahlen.

Krux von mPayment

Alle Zähllösungen sind anders. QR-Code Scannen, Bluetooth aktivieren, NFC-Terminal hinhalten. > für die Kunden verwirrend und deshalb auch schwierig Kundenakzeptanz aufzubauen.

Was ist Remote Payment?
Was ist der Nachteil?
Zwei Beispiele

In-App-Shops in welchen die KK-Daten einmalig hinterlegt werden.

Jede Zahlung wird einzeln gezahlt mit Eingabe von Passwort etc.

Bsp: InApp: Uber, SBB 

Nachteil: Konsument muss seine KK Daten in jeder App einzeln hinterlegen

Was ist Wallet-Payment?
Was ist der Vorteil?
Nenne zwei Bespiele

KK-Daten werden bei Wallet (MasterPass, Apple Pay, Android Pay, Visa Checkout, PayPal) hinterlegt,

Wallet kann überall - wo verfügbar - eingesetzt werden. 

Vorteil: Konsument hinterlegt KK Daten in Wallet 1x

Fünf In-Store-Mobile-Payment Beispiele

  • Mobile Payment Contactless NFC (Apple Pay)
  • Mobile Payment QR/BAR-Code (Digitale Kundenkarte von Starbucks mit PrePaid-Guthaben, Kunde sagt er möchte mit Starbucks-App bezahlen, Verkäuferin stellt das nötige ein, Kunde schüttelt Handy, QR-Code wird generiert, Käuferin scannt den QR-Code des Kunden)
  • Mobile Payment Bluetooth (Twint, Bluetooth senden ID Signal, Twint-App erkennt ID, Zahlung wird abgewickelt)
  • Mobile as POS (Smartphone wird vom Verkäufer zu einem Zahlterminal vor Ort umgebaut)
  • P2P Payments (Geldüberweisung Person 2 Person)
  • Carrier Billing SMS (Einkaufen mit Smartphone mit SMS, Bezahlung über Mobilfunkrechnung durch Telekom-Anbieter)

Welcher Smartphone Features können für welche mCommerce angewendet werden?

NFC - NFC Payment

GPS - Location Based Services

Apps - Mobile Shops

Camera - QR-Payment

Beschleuniger - P2P Payment

 

Kommunikationstechnologien für mCommerce

SMS, NFC, Apps, Mobile Internet und Bluetooth

Drei Anwendungsbereiche von mCommerce

mPayment

mShopping

mBanking

Unterschied mCommerce und Mobile eCommerce?

Mobile eCommerce ist unter mShopping angeordnet. mShopping, mPayment und mBanking sind Bestandteile des mCommerce. 

mFinance gibt es seit 2007, wie hiess der erste Service: 

mPesa, Ostafrika Geld senden, Rechnungen zahlen mit SMS 

Wann hat PF das erste Finance-App lanciert? 

2010 

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