Mobile Business - App

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Mobile Business - App

Ronny Kupferschmid
Lernen

Ronny Kupferschmid
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Thema Mobile Business-Apps und deren Einsatz im universitären Kontext. Sie behandeln die Vor- und Nachteile von Apps im Vergleich zu mobilen Websites, verschiedene Technologien wie native und hybride Apps sowie deren Programmierung. Zudem werden konkrete Ziele und Anwendungsbereiche von Business-Apps, wie die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit, erläutert. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachleute, die sich mit der Entwicklung und Implementierung von mobilen Lösungen beschäftigen.
Karten
58
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.11.2015 / 05.12.2015

Lernkarten

4 Geschäftsmodelle für App-Entwickler

Freemium-Modell

Abomodell

Kostenpflichtige App

Werbung auf App zulassen 

Was ist das Freemium-Model?

  • kostenlose App
  • Features und Premium Abos können gekauft werden (HayDAy lässt grüssen)

Abomodell

Monatliche Gebühr für Nutzung (Hightail)

Wie funktioniert iApp-Werbung

Analog YouTube. Viele Nutzer = viele AI = TKP

Apple verdient 30% der Banner 

Wann kann eine kostenpflichtige App als Geschäftsmodell funktionieren?

Inhalte die einzigartig und von guter Qualität sind oder wenn Mitbewerber ebenfalls dieses Modell nutzen

Welche Ziele kann eine B2C-App haben?

  • Freemium-App dient der Marke und führt indirekt zum Verkauf anderer Güter
  • Gratis-App führt direkt zu höherem Produkte- oder Dienstleistungsverkauf (M-Commerce)
  • Gratis-App kann ein super Tool für Kundenbindung (PF, Migros) sein 
  • App ist besser oder günstiger als Alternativen von Mitbewerbern

Nenne ein paar mobile Geschäftsmodelle für B2B Apps:

PostDoc (digitale Schulungsunterlagen)

Digitale Prospekte, Preislisten für/von Geschäftskunden

Interaktive Beratungstools (Banken) 

Was spricht für mobile B2B Geschäftsmodelle für Apps:

Tiefere Vertriebskosten: keine physischen Schulungsunterlagen

Höhere Produktivität: keine Medienbrüche

Tagesaktualität: kurzer Time-To-Market, aktuelle Daten

Flexible Datenaufbereitung. 

Erkläre Native App

Applikation läuft direkt auf dem Betriebssystem des Herstellers (analog Desktop). Es gibt eine Geräteschnittstelle und es können so auf Funktionen des Gerätes zugegriffen werden (Kamera etc. alle andere Sensoren)

Erkläre Web Apps/Mobile Website

Keine Schnittstelle zum Device, da Browser keine Zugriffe auf Sensoren erlaubt. Der Web Code läuft vollumfänglich im Webbrowser

Erkläre Hybrid App

Ist eine Multi-Plattform-Applikation, heisst eine Mischung zwischen Native- und Web-App. Es gibt analog der Native App einen Native Container der auf dem Gerät läuft. Innerhalb dieses Containers läuft der Webcode.

Beispiel einer Hybrid App

News-Apps sind Hybrid, da Content ohne App-Update problemlos geändert werden kann.

Nachteile einer Hybrid App

Komplexität und teuer

Nachteile eine WebApp resp. Mobile Website:

  • Benutzer muss online sein
  • URL muss eingetippt werden
  • keine Fluidity
  • User Experience im Browser schlechter

Vorteile einer App:

Offline verfügbar (mit bereits heruntergeladenen Daten)

Meist gute Fluidity (einfach flüssige Animationen) 

Unterschied Mobile Website und Web App?

ist das gleiche.

3 Gründe wieso 85% aller Mobil Benutzer Apps bevorzugen:

1. praktischer

2. schneller

3. einfacher zum „Browsen" 

Was spricht für eine mobile Website:

Technologie vorhanden

Einfache Updates (Apple ist der Puffer)

Wiedererkennung von Content/Applikationen  

Beispiel: Software API (Schnittstelle) via App.

„Darf xxx App auf Ihre Kontakte zugreifen?"

„Darf xxx App auf ihre Kamera zugreifen?" 

Was heisst API?

application programming interface

Was spricht für eine Mobile Website

 

  • Geringere Entwicklungskosten bei Multi-Channels
  • Geringere Betriebskosten (Content-Upload)

Was spricht für Apps?

  • Imagefaktor
  • Apps können je nach Geschäftsmodell verkauft werden

Mobile Website oder (Hybrid)App: wie steht es um die Entwicklungskosten?

Mobile Website: HTML5 (eher kostengünstiger, da viele Entwickler vorhanden)

App: iOS (hohe Entwicklungskosten, da wenig gute Entwickler auf dem Markt, Windows, Android) 

Was sind die Entscheidungsgrundlagen ob eine App oder eine Mobile Website umgesetzt werden soll?

Grundfrage: Was will das Unternehmen mit der App erreichen?

Auf der Gegenüberstellung von Businsess, Technologie und User Experience 

Mobile Technologien

  • HTML5
  • Javascript
  • CSS3

 

Features HTML5

  • Neue Funktionalitäten wie Video, Audio, lokaler Speicher, dynamische 2D/3D- Grafiken
  • Funktioniert auf den meisten Smartphones, speziell iOS und Android
  • Verfügbarkeit von Offline-Daten
  • Kann zicken

Features Javascript

  • Mit Javascript können Inhalte animiert, generiert und nachgeladen werden
  • Vorschlagen von Suchbegriffen, Validierung von Formulareingaben, Animationen, Einblendungen etc. werden ermöglicht
  • Wird hauptsächlich Client-seitig eingesetzt; Last liegt auf Device
  • Wird zusätzlich zu HTML und CSS benutzt

Features CSS3

  • Trennung der inhaltlichen Gliederung (HTML oder XML) und deren Darstellung (CSS für Farben, Layout, Schrifteigenschaften usw.)
  • Weniger Aufwand in der Umsetzung von Design
  • iOS und Android werden sehr gut abgedeckt

Erkläre Adaptive Webdesign

  • Kontrollierte Adaption des Designs mit verschiedenen Templates für definierte Device-Kategorien. Auf jedem Gerät ein anderes Interface mit den gleichen Templates.
  • Teilmenge der Desktop-Informationsarchitektur für Adaptive Design verwenden.
  • Mehrere fixierte Layouts
  • postfinance.ch —>  mobile.postfinance.ch

Vorteile Adaptive Webdesign

  • Optimale Lade-Geschwindigkeit durch minimierten Code auf Smartphones (Server entscheidet welche Version geliefert wird).
  • Möglichkeit die Struktur, Haptik und Funktionen den Use Cases der Devices anzupassen und evtl. eine komplett andere Strategie als auf dem Desktop zu verfolgen.
  • Design für tiefe Aufmerksamkeit und schnelle Wege möglich.

Nachteile Adaptive Webdesign

  • Administration von unterschiedlichem Content in evtl. verschiedenen Systemen oder IAs.
  • Der Break-Point bzw. die Device-Kategorien müssen im Detailevaluiert werden (Beispiel 7’’ Tablets).
  • Linklogik - Kollege schickt Link via E-Mail weiter. Mobilesite wird dann auf Desktop angezeigt.
  • SEO-Konflikte, Umgang mit mobile nicht berücksichtigten Pages und somit mögliche Google-Penalty.

Erkläre Responsive Webdesign

  • Flexibler Grid, welcher sich der Browser-Auflösung ohne fixe Pixel- Dimensionen anpasst und auf CSS Media-Queries basiert.
  • Ermöglicht durch Media Queries (CSS3-Feature), basierend auf Display- Grösse angepasstes Stylesheet.
  • Riesenvorteil: eine zentrale Code-Basis.
  • Auslieferung einer zur Display-Grösse kontextuellen Experience. —> Doch noch ein bisschen Adaptive Design ;-)
  • Philosophie, keine Technologie. HTML5 hat nichts damit zu tun!
  • Eher Mobile First konzipieren.
  • Mind. 3 Breakpoints.
  • Uns interessiert es nicht, was der Benutzer für ein Gerät hat.

Vorteile Response Webdesign

  • 1 Web-Infrastruktur/CMS
  • 1 Device-unabhängige URL-Struktur
  • Keine eigens verursachten SEO-Konflikte, google favorisiert RWD
  • Inhalte können aus- und eingeblendet werden Down- und Up-Scaling
  • Konsistente UX

Nachteile Response Webdesign

  • Zeitintensiv (Konzept, Frontend-Entwicklung und Testing)
  • Beschränkte Berücksichtigung von unterschiedlichen Use Cases je nach Device
  • Beschränkte CSS3-Kompatibilität von alten Browsern
  • Optimierung läuft nicht Server- sondern Client-Side; Code-Overhead und Bild-Downloads beachten um zu grosse Downloadmengen zu verhindern
  • i.d.R. nur bei kompletten Redesigns mit Überarbeitung der IA (Informationsarchitektur) und nicht zu umfassenden Navigationshierarchien
  • Schwierige Integration von Microsites, iFrames und Rich Media Inhalten
  • Vereinfachung von Inhalten und Prozessen (z.B. Check-out) notwendig
  • Designer, Frontender, Backender und Konzepter  müssen das ganze Projekt zusammen ausarbeiten. Keine klare Abtrennungen mehr.

was sind Break-Points?

Umbruch im Desgin. Navi veschwinden im „Hamburger“. Contentelemente ändern sich in der Platzierung.

App-Fakten (Nenne 4)

  • Weit über 1 Mio Apps in iTunes und Google Play Stores
  • Ø 60 Apps installiert
  • 20 Apps regelmässig im Einsatz; während 30h pro Monat
  • Über 50% erreichen keine 1’000 Downloads
  • Ein Viertel wird nur 1x benutzt
  • 80% der Nutzung in Apps vs. Browser
  • App-Hype 2011

Welche Ziele können mit einer App verfolgt werden?

  • Reichweite
  • Image
  • Lead Generierung (E-Mail-Sammeln)
  • Support (Salt, Rechnungen prüfen)
  • Prozess-Optimierung (Lagermitarbeiter, welche für Warenerfassung App benötigen und nicht mehr Block/Bleistift)

6. Fragen vor App Realisation:

  1. Was ist der Mehrwert gegenüber der Website?
  2. Gibt es einen Grund die App regelmässig zu benutzen?
  3. Besetzt jemand das Thema schon erfolgreich?
  4. Löst die Idee ein Problem?
  5. Haben wir genügend Budget?
  6. Haben wir einen Business Case?

 

Immer eine Gegenüberstellung von Businsess, Technologie und User Experience 

Zwei Verwendungsformen für Apps:

Utility (Nützlichkeit, Zeitersparnis)

Entertainment (Zeit verschwenden, Unterhaltung)

Vorteile Mobile Website / Web App

+ Plattformunabhängig

+ Reichweite über alle Devices
+ Änderungen sofort wirksam
+ Keine Installation

+ Herkömmliche Programmiersprachen

+ Tendenziell günstiger als Apps

+ Suchmaschinen-Indexierung

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