MMT

Lehrabschlussprüfung MultiMediaTechnik

Lehrabschlussprüfung MultiMediaTechnik


F. L.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Bildbearbeitung und Drucktechnik für Berufslehrlinge. Sie decken Themen wie Pixelbilder, Vektorgrafiken, Farbmanagement, Kontrast, Tonwertkorrektur und verschiedene Bildbearbeitungstechniken ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Grafikdesigner, Drucktechniker und Mediengestalter, die ihre Fähigkeiten in der digitalen Bildbearbeitung und Druckvorbereitung verbessern möchten.
Cartes-fiches
135
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
06.05.2013 / 12.05.2014

Flashcards

2.45

Erläutern Sie, welchen Einfluss die Wahl eines Coated- oder Uncoated-ICC-Profils auf den Druck hat. 

Coated = gestrichenes Papier mit einer glatten Oberfläche, auf der der Druckpunkt spitz steht. Der Druckpunktzuwachs ist gering, z.B. 9%.

Uncoated = ungestrichenes Papier, also eine rauere Oberfläche. Der Druckpunktzuwachs liegt höher, z.B. 15%. Wird ein Foto beispielsweise mit einem Coated-Profil vorbereitet, anschliessend aber auf einem ungestrichenen Papier gedruckt, wird es dunkler als erwartet erscheinen, da der Druckpunkt-zuwachs zu hoch ist. Auch der maximale Gesamtauftrag ist im Profil gespeichert und führt zu einem anderen Druckergebnis, wenn die Informationen des Profils und der reale Druck in ihren Einstellungen nicht übereinstimmen.

2.50

Was versteht man unter einer Gradationskurve?

Worin liegt der Unterschied zur Tonwertkorrektur?

Mit Hilfe der Gradationskurven können Helligkeit und Kontrast eines digitalen Fotos bearbeitet werden, und zwar sowohl für das gesamte Bild wie auch in jeden einzelnen Farbkanal.

Im Gegensatz zur Tonwertkorrektur, die nur die drei vorgegebenen Bearbeitungsbereiche unterscheidet, können auf der Gradationskurve zusätzliche Punkte gesetzt werden, um auch andere Bereiche als Lichter, Mitteltöne und Tiefen zu bearbeiten. 

2.51

Zeichnen sie eine Kurve ein, die die Zeichnung der Viertel- und Dreivierteltöne verbessert.

Begründen Sie stichwortartig die Kurve.

Durch as Anheben / Verstärken der Vierteltöne werden diese kräftiger. 

Durch das Absenken / Aufhellen der Dreivierteltäne brechen diese auf statt zuzulaufen. 

In beiden Bereichen wird auf diese Weise die Zeichnung verstärlkt und Details werden sichtbar.

2.52

Erläutern Sie die Bedeutung des oberen und unteren Bereichs des Fensters Tonwertkorrektur sowie die Funktionsweise der einzelnen Regler. 

Der obere Bereich mit dem abgebildeten Histogramm dient der Tonwertspreizung, einer Neuverteilung der Tonwerte, um einen besseren Kontrast im Bild zu erzeugen. Durch Ziehen eines der drei Regler (von links nach recht: Tiefe, Mitteltöne, Lichter) auf eine neue Position wird dem dort vorhandene Tonwert der WErt des Reglers zugewiesen. 

Zieht man z.B. den Mitteltonregler um 20 Tonwerte nach rechts, wird das Bild dort abgedunkelt.

Mit den beiden Reglern im unteren Bereich schränkt man den Tonwertumfang ein, das heisst, man beschneidet Tiefen und Lichter. Wird z.B. der Lichtregler auf den Wert 250 verschoben, nehmen alle Tonwerte zwischen 250 und 255 einheitlich einen hellen Ton von 250 an.

2.53

Welche Auswirkungen haben folgende Einstellungen auf das Bild, wenn Sie

a) den mittleren Regler der Tonwertpreizung um 20 Werte nach links verschieben

b) den rechten Regler bis zu Beginn der Tonwertkurve ziehen

c) den linken Regler des Tonwertumfangs um 10 Werte nach rechts ziehen

a) Die Mitteltöne werden etwas aufgehellt.

b) Ds Bild enthielt ursprünglich keine Lichter, da das Histogramm in diesem Bereich keinen Ausschlag zeigt. Der erste Wert der Tonwertkurve wird durch die Bearbeitung dem Licht gleichgesetzt, also weiss. Dadurch erhält das Bild mehr Kontrast. 

c) Normalerweise würde das Bild alle Tonwerte zwischen 0 und 10 verlieren, weils diese einheitlich den Tonwert 10 annehmen. In so einem Fall weist das Bild keine Tiefe mehr auf, verliert Details in der Schattenzeichnung und verflacht im Kontrast. Aber - das Histogramm zeigt ohnedies keine Tiefe, das heisst, im Beispiel ändert sich gar nichts.

2.54

Was versteht man unter der Farbtemperatur einer Lichtquelle?

Geben Sie auch einige Beispiele.

Unter der Farbtemperatur versteht man den Effekt, dass das Licht der Lichtquelle so wahrgenommen wird wie ein völlig schwarzer Körper, der auf die entsprechende Temperatur (angegeben in Kelvin) erhitzt wird.

Die Kelvinskala beginnt beim absoluten Nullpunkt, der -273 Grad entspricht. Das heisst, eine in Grad Celsius angegebene Temperatur entspricht der Temperatur in Kelvin -273. Also entsprechen z.B: 5'000 K 4'727 Grad Celsius.

Weitere Beispiele sind: wolkenloser Himmer 9'000-12'000 K, bedeckter Himmel 6'000-7'500 K, Normlichtquelle/Tageslicht 5'000 K, Kunstlicht 3'200-3'400 K, Glühlampe 2'500-3'000, Kerzenlicht 1'500 K.

2.55

In welchem Zusammenhang spielt die Farbtemperatur der Lichtquelle eine wichtige Rolle?

Nur unter einer Normlichtquelle kann man gedruckte Muster farbneutral beurteilen, alle andere Lichtquellen verfälschen die Beurteilung des Ergebnisses.

Um Daten am Bildschirm farbrichtig zu betrachten, muss die Farbtemperatur des Monitors auf 5'000 K bis max. 6'500 K eingestellt sein.

2.56

Zählen Sie auf, welche Einstellungen ein ICC-Profil für den Druck enthält.

Farbmodus CMYK (für gestrichenes, ungestrichenes Papier)

Druckpunktzuwachs (Tonwertzuwachs)

Schwarzaufbau (GCR oder UCR)

wenn GCR, wie stark soll der Schwarzaufbau sein?

max. Schwarzauftrag

max. Gesamtauftrag

Unterfarbenzugabe (UCA)

2.57

Ein Bild weist einen Farbstich auf.

Welche Möglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung, den Farbstich zu korrigieren?

- Farbton und Sättigung

- Selektive Farbkorrektur

- Farbbalance

- Variationen

2.58

Während Sie in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm ein Bild öffnen, wird die abgebildete Warnmeldung ausgegeben.

Was bedeutet sie?

Es ist ein RGB-Arbeitsfarbraum im Programm eingestellt, der von dem im bild enthaltene Farbraum abweicht.

Entspricht das eingebettete Profil (sRGB) dem gewünschten Farbraum, z.B. weil das Bild im Web gezeigt werden soll, behält man das Profil bei. 

Entspricht das gewünschte Ausgabeprofil hingegen dem eingestellten Arbeitsfarbraum  (in diesem FAll Adobe RGB, der grösser ist als sRGB), lässt man die Farben konvertieren.

Die dritte Option ist Unsinn. Bilder sollten immer ein Profil enthalten.

2.6

Warum benötigen Vektorgrafiken weniger Speicherplatz als Pixelgrafiken?

Bei Vektorgrafiken werden nur Koordinationspunkte gespeichert. Die Verbindung zwischen zwei Punkten wird in Form einer Vektorlinie erstellt.

Eine Pixelgrafik besteht aus Reihen und Spalten von Pixeln. Jedes Pixel hat je nach Anzahl der möglichen Farben einen bestimmten Speicherbedarf.

2.60

Während Sie in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm ein Bild öffnen, wird die abgebildete Warnmeldung ausgegeben.

Was wählen Sie aus und warum?

Kein Farbmanagement zu wählen, ergibt keinen Sinn. Ein Bild sollte immer ein ICC-Profil enthalten, damit die Farben auf jeglichen Medium korrekt ausgegeben werden.

Die zweite Option wählt man, um dem Bild einerseits jetzt ein Profil zuzuweisen und andererseits, wenn genau dieses Profil das passende für die geplante Bearbeitung ist.

Die dritte Option ist empfehlenswert, wenn der Arbeitsfarbraum nicht das passende Profil anbietet. Man wählt dann eines aus der Liste aus.

2.61

Was versteht man in der Bildbearbeitung unter Extrahieren?

Das Freistellen eines Motivs vom Hintergrund.

Dies erfolgt jedoch nicht über einen Alphakanal oder einen Beschneidungspfad, sondern durch Ebenentransparenz, das heisst durch Löschen der nicht benötigten Bildinhalte.

2.62

Kreuzen Sie die zutreffenden Eigenschaften an:

Antworten in () sind eine zulässige Antwort, z.B: kann eine PSD-Datei Vektoren enthalten, obwohl ihre Basis Pixel ist. 

2.65

Die Tiefenschärfe ist der Bereich, der vor und nach dem Brennpunt noch scharf angezeigt wird.

Wie kann der Schärfebereich beeinflusst werden?

Die Tiefenschärfe ist der Bereich des Motivs, der vor und hinter dem Objekt, auf das scharf gestellt wurde, zusätzlich scharf abgebildet wird.

Grössere Blende
Je kleiner die Blendenöffnung, desto grösser ist die Tiefenschärfe.

Brennweite
Je kürzer die Brennwerte, desto grösser ist die Tiefenschärfe.

2.66

Die Objektive werden je nach Brennweite in Gruppen eingeteilt.

Wie lauten die Gruppenbezeichnungen?

Nennen Sie die dazugehörigen Brennweiten.

Objektive für Kleinbildkameras werden nach der Brennweite des Objektivs wie folgt eingeteilt:

Fischauge: bis f = 17 mm

Weitwinkelobjektive: f = 17 - 35 mm

Normalobjektive: f = 50 - 60 mm 

Teleobjektive: f = 80 - 135 mm

Superteleobjektive: ab f = 180 mm

2.7

Welche arbeitstechnischen Vorteile bietet ein Vektorprogramm gegenüber den ebenfalls sehr häufig eingesetzten Pixelprorammen?

Nennen Sie drei Vorteile.

sehr hohe Randschärfe

verlustfreies Skalieren und Verzerren

gleichmässige grosse Farbflächen

leicht zu bearbeiten, da es sich um Objekte handelt

bedingt durch den Berechnungsmodus weit weniger Speicherbedarf als Pixelgrafiken, daher auch schnelle Datenübertragung (z.B. im Internet)

Vektorgrafiken erlauben es, Dokumente unabhängig von der Auflösung des Ausgabegerätes zu beschreiben, mit Hilfe einer vektorgrafikfähigen Seitenbeschreibungssprache wie PostScript oder dem daraus hervorgegangenen Portable Document Format (PDF)

2.70

Welche Nachteile weist das RAW-Format gegenüber dem DNG-Format auf?

Definiert jeder Kameraherstellen sein eigenes RAW-Format, gibt es Probleme, wenn es mit der Bildbearbeitungssoftware nicht kompatibel ist.

Um das Problem zu lösenund die Flut der verschiedenen Formate langfristig zu beschränken, hat Adobe einen Standard entwickelt, wie Rohdaten kompatibel gesichert werden können: das digitale Negativ, kurz DNG.

2.74

Was versteht man unter dem Begriff Weissabgleich?

Licht besitzt eine bestimmte Farbtemperatur, die von der Lichtquelle abhängig ist. Natürliches Licht verändert sich mit der Tageszeit. Die Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen.

Digitalkameras müssen entweder manuell oder durch eine Automatik mit entsprechenden Messungen auf diese Licht- und damit Farbsituation eingestellt werden, um Farbstiche und Tönungen sowie Verfremdungen zu vermeiden.

2.75

Was ist ein CMOS-Element?

Der CMOS-Sensor ist ein lichtempfindliches Bauelement zur Umwandlung von Lichtsignalen, das als Alternative zu CCD-Elementen in hoch auflösenden Digitalkamers und digitalen Videokameras eingesetzt wird.

Bei der CMOS-Technologie wird das geladene Bild pixelweise ausgelesen. Jedes Pixel kann einzeln adressiert werden und verfügt über einen eigenen Konverter. Der Vorteil liegt in der partiellen Auslesung von Teilbildern.

Der CMOS verbraucht wesentlich weniger Energie als der CCD und liefert bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Bilder.

2.76

Welche Art von Speichermedien werden in Digitalkameras eingesetzt?

In Digitalkameras werden in der Regel kleine Speicherkarten verwendet. Es gibt aber auch Kameras, die andere Speichermedien verwenden.

Die sechs gängigen Formaten sind derzeit:
- CompactFlash 
- SmartMedia
- MultiMedia
- SD-Card
- MemoryStick
- xD-Picture Card

2.77

Wie werden Digitalkameras eingeteilt?

Worin unterscheiden sich die einzelnen Kameratypen?

Minikamera
Fotoapparate kleiner Grösse und mit geringem Gewicht, eingesetzt z.B. zur verdeckten Videoüberwachung.

Kompaktkamera
Fotoapparate von handlicher Grösse und geringem Gewicht.

Bridgekamera
Ist eine Spiegelreflexkamera, aber mit festeingebautem Objektiv.

Digitale Spiegelreflexkamera
Verfügt wie eine analoge Spiegelreflexkamera über ein austauschbares Objektiv und arbeitet ebenso über ein Spiegelsystem. Dorch wird anstelle eines Films ein Bildsensor belichtet.

2.8

In Vektorgrafikprogrammen ist es möglich, Texte in Pfade umzuwandeln. 

Wozu dient diese Option?

Schrift muss nicht mitgeliefert oder eingebettet werden

Texte müssen als Pfad vorliegen, wenn ein Folienschnitt als Autobeschriftung erstellt werden soll

Text kann manuell an den Pfadpunkten verändert werden, z.B. zur Gestaltung eines Logos

Texte können in der Regel keinen Effekt durch den Einsatz von Filtern erhalten, Pfade hingegen schon

2.9

Sie bearbeiten Bilddaten und sollen diese in einem Dateiformat speichern, das das Non-Lossy-Verfahren unterstützt.

a) Erläutern Sie, was mit Non-Lossy-Verfahren gemeint ist. 

b) Nennen Sie mindestens ein Dateiformat, das dieses Verfahren unterstützt.

a) Es handelt sich um ein Verfahren der Bildkomprimierung ohne Qualitätsverlust.

b) Das TIFF-Dateiformat mit dem LZW-Verfahren.
Das BMP-Dateiformat mit dem RLE-Verfahren.

2.92

Wie erreicht man ein einheitliches Farbmanagement?

Das CIE-Farbsystem beschreibt Farben in einer exakten und vor allem geräteunabhängigen Weise.

Die internationale Beleuchtungskomission CIE (Commission Internationale d'Eclairage) hat dieses Farbsystem entwickelt.

Es basiert auf anfang der 1930er Jahre durchgeführten umfassenden Versuchen zur menschlichen Farbwahrnehmung. Da alle Menschen ein unterschiedliches Farbempfinden haben, schuf man einen Standardwert als Basis - den Mittelwert aus den Farbwahrnemungen von Testpersonen.

Heute findet dieses Farbsystem als CIELab Einsatz bei der Konvertierung von einem Farbmodell in ein anderes.

2.93

Was versteht man unter RAL-Farben und wo kommen sie zum Einsatz?

Das RAL-Institut (früher: Reiches-Ausschuss für Lieferbedingungen) stellt Industriefarben her, die mit vierstelligen Farbnummern klassifiziert sind. Dazu gehören z.B. Wandfarben, Holz- und Autolacke.

Es bigt eine Liste von 1'688 Farben, die als CIELab-Koordinaten definiert sind. Im Gegensatz zu willkürlichen Farbnummern des älteren RAL-Farbsystems sind diese Farben systematisch nach Buntton (H = Huel, Helligkeit ; L = Lightness) und Sättigung (C = Chromal) geordnet.

Um RAL-Volltonfarben in CMYK darzustellen, wurden eigene Umrechnungstabellen geschaffen, z.B. für den Druck von Werbematerialien.

2.94

Um vollflächige Farben zu drucken, gibt es ausser CMYK weitere Farbsysteme wie HKS.

Was wissen Sie darüber?

HKS (Hostmann-Steinberg, Kast+Ehinger, H.Schmincke) ist ein deutsches Vollton- oder auch Sonderfarbensystem, das sich wie das internationale Pantone Matching System aus verschiedenen Pigmentmischungen für jede Farbe zusammensetzt.

Es besteht aus 88 physikalischen Basisfarben und ihren Abstufungen; insgesamt gibt es heute 3'520 drucksichere Farbtöne. Gedruckte Farbtafeln auf gestrichenen und ungestrichenen Papiersorten sowie auf Tageszeitungspapier erleichtern die richtige Wahl.

HKS wird für Zweifarbendrucke und als Haus- und Logofarbe eingesetzt.

2.95

Erläutern Sie das Pantone-Farbsystem und seinen Einsatzbereich.

Das Pantone Matching System basiert auf 14 Volltongrundfarben. Alle 1'114 Farbtöne dieses Systems sind aus einer bestimmten Kombination dieser 14 Farben gemischt. Die Farben sind nach einem Ziffernsystem sortiert, aud dem aber nicht hervorgeht, um welche Farbe es sich jeweils handelt.

Mittels Farbfächern und Farbbüchern, die auf verschiedene Papiersorten gedruckt sind, stellt man fest, wie die gewählte Farbe gedruckt aussieht.

Mit einer reinen Farbe zu drucken bringt stehts ein brillanteres Farbergebnis als ein aus mehreren Druckfarben gemischter Farbton.

2.96

Erläutern Sie, was man unter dem Farbumfang versteht.

Der Farbenumfang hängt von dem Medium ab, auf dem reproduziert wird.

Diafilm hat den grössten Farbumfang, Tageszeitungspapier dagegen den kleinsten.

Ein Monitor hat einen grösseren Farbumfang als ein Beamer. Adobe RGB hat einen grösseren Farbumfang als sRGB. Auf gestrichenem Papier lassen sich mehr Farben reproduzieren als auf ungestrichenem.

Fazit: Auf manchen Medien kann man eine wesentlich grössere Zahl von Farben und auch gesättigtere Farben darstellen als auf anderen.

2.97

Erläutern Sie, was man unter Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben versteht.

Cyan, Magenta und Gelb sind im subtraktiven Farbsystem die Primärfarben. Mischt man zwei Primärfarben miteinander, erhält man eine Sekundärfarbe. Im subtraktiven Fabrsystem sind Blau, Grün und Rot die Sekundärfarben.

Rot, Grün undBlau sind hingegen im additiven Farbsystem die Primärfarben, aus denen die Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb gemischt werden.

Mischt man alls drei Primärfarben miteinander, erhält man Tertiärfarben. Da Tertiärfarben im Druck unter Einsatz von drei Druckfarben dargestellt werden, ist es wichtig, Stabilität in der Farbführung des Druckprozesses herzustellen, da die Farben ansonsten innerhalb der Auflage variieren.

2.98

Im Druck wird mit dem subtraktiven Farbsystem gearbeitet.

Was bedeutet dies?

Jede FLäche absorbiert (subtrahiert) verschiedene Wellenlängen des Lichts. Wird beispielsweise der rote Lichtanteil absorbiert, werden nur der grüne und blaue Anteil einer Fläche reflektiert, was als sichtbares Ergebnis Cyan ergibt.

Da die Farben eines Druckerzeugnisses nur durch die Subtraktion bzw. Reflektion von Lichtanteilen sichtbar sind, wird diese Technologie als subtraktives Farbsystem bezeichnet.

2.99

Was bedeutet CMYK?

Die Abkürzung CMYK steht Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz).

Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technischen Grundlage für den modernen Vierfarbendruck bildet. Dabei stellen sich Cyan, Magenta, und Gelb die bunten Primärfarben.

Schwarz wird zusätzlich verwendet, da die drei anderen Farben in voller Deckung theoretisch zwar Schwarz ergeben, praktisch jedoch keinen ausreichenden Schwarzton, sondern eher ein schmitziges Dunkelbraun bilden. Nur mit zusätzlichem Schwarz wird daher in Bildern ein neutrales Grau und eine ausreichende Tiefe erreicht.

4.100

Worauf sollten Sie bei der Gestaltung der Internetseite in Bezug auf Farben, Kontrast und Schriftbild achten?

Die Gestaltung von Texten und Grafiken mit Farben soll das optische Erscheinungsbild des Webauftrittes verbessern.

Dabei sollte einiges beachtet werden:

- Menschen mit leichten Sehstörungen können bestimmte Farbkombinationen nicht unterscheiden

- Menschen mit einer erheblichen Sehbehinderung sind blendempfindlich. Schaffen Sie Möglichkeiten, dass Hintergrund und Textfarbe verschieden dargestellt werden können.

- Screenreader und andere technische Hilfsmittel geben nur logische Textformatierung wieder, keine farblichen Hervorhebungen.

- Hyperlinks sollten hervorgehoben werden.

- Text sollte skalierbar sein.

4.105

Bei der Planung von Multimediaanwendungen wird ein besonderes Augenmerk auf die Farbwahl gelegt.

Was muss dabei beachtet werden?

es sollen deutliche Farbkontraste verwendet werden

deutliche, aber nicht maximale Helligkeitskontraste sind ideal

auf die Lesbarkeit der Farben muss geachtet werden

Farbverläufe sollten vermieden werden

sehr helle Farben sollten vermieden werden (TFT- Monitore stellen diese als Weiss dar)

Flimmereffekte wie den Komplementärkontrast vermeiden

4.106

Die Bestimmung der Zielgruppe ist eine der wichtigsten Aufgaben, bevor es an die Erstellung einer Multimediaanwendung geht.

Nennen Sie einige Punkte, die eine mögliche Zielgruppe genau eingrenzen und definieren.

Alter

Einkommen

Bildungsgrad

sozialer Status

Berufsgruppe

Hobby und Freizeitbeschäftigung

Computererfahrung

Sprachkenntnisse

4.107

Im Internet gibt es mehrere Navigationselemente.

Nennen Sie die gängigsten.

Folgende Navigationselemente sind im Internet gebräuchlich:

- Hyperlink

- Button

- Pull-Down-Menü

4.111

Erklären Sie die Lineare Navigationsstruktur.

Geben Sie ein Beispiel, wo eine Lineare Navigationsstruktur sinnvoll eingesetzt wird.

Eine Lineare Navigationsstruktur ist die einfachste Struktur. In dieser Navigationsform kann man sich nach vorne oder wieder zurück bewegen. Die einzelnen Seiten bauen inhaltlich aufeinander auf.

Diese Struktur eignet sich für kleine Multimediaprojekte, einfache Lernplattformen und wissenschaftliche Texte.

4.113

Was muss man beim Planen einer Navigationsstruktur für eine Internetseite beachten?

nicht mehr als 12 und nicht weniger als 5 Schaltflächen pro Navigation

Navigationstiefe beachten

nicht mehr als drei Klicks bis zur gewünschten Information

Transparenz: der User muss wissen, wo er sich gerade befindet (Pfadanzeige)

der User soll von jeder Seite aus die Möglichkeit haben, zur Homepage zurückzukehren

4.119

Das versteht man in der Informatik unter Tag?

In der Datenverarbeitung und Informatik steht Tag für die Auszeichnung eines Datenbereiches mit zusätzlichen Informationen. Die Informationen, die in einem Tag enthalten sind, dienen je nach Verwendungsgebiet unterschiedlichen Zwecken.

Die Auszeichnungssprachen bezeichnen Tags die in spitzen Klammern <> eingeschlossenen Kürzel, die der Auszeichnung von Textabschnitten dienen (HTML) oder zur Klassifikation und Strukturierung von Daten (XLM).

Besondere Eigenschaften werden mit Hilfe von Attributen den einzelnen Tags zugewiesen.

In anderen Programmiersprachen hat das Wort Tag auch noch andere Bedeutungen.

4.124

Sie haben für einen Kunden eine Internetseite zu gestalten.

Welche Auflösung und welche Grösse wählen Sie?

Begründen Sie Ihre Antwort kurz.

Auflösung 72 dpi

Die Grafikkarte unter Windows stellt 96 dpi dar. Beim Mac sind es nur 72 dpi. Der Unterschied ist so gering, dass der Screen ohne Bedenken mit 72 dpi angelegt werde kann. Kleinere Datenmenge und daher schnellerer Download ist dafür das ausschlaggebende Argument.

Die Standard-Auflösung beträgt derzeit 1024 x 786 Pixel.

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