MMT

Lehrabschlussprüfung MultiMediaTechnik

Lehrabschlussprüfung MultiMediaTechnik


F. L.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die Bildbearbeitung und Drucktechnik für Berufslehrlinge. Sie decken Themen wie Pixelbilder, Vektorgrafiken, Farbmanagement, Kontrast, Tonwertkorrektur und verschiedene Bildbearbeitungstechniken ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Grafikdesigner, Drucktechniker und Mediengestalter, die ihre Fähigkeiten in der digitalen Bildbearbeitung und Druckvorbereitung verbessern möchten.
Flashcards
135
Students
3
Language
German
Category
Technology
Created / Updated
06.05.2013 / 12.05.2014

Lernkarten

4.49

Was bezeichnet man im Internet als Banner?

Bezeichnung für kleine Grafiken, Animationen usw., die auf Internetseiten vor allem dazu dienen, Werbung anzulegen.

Ein Mausklick auf solche Banner bringt den Surfer zur Seite der werbenden Firma, Institution oder Privatperson.

Viele Banner sind als blinkende und zappelnde Animationen gestaltet, was innerhalb der Gesamtdarstellung eher störend wirken kann.

4.94

Welche Dateiformate verwendet man bevorzugt in der Internet-Produktion für folgende Aufgaben?

Strichvorlage
Fotografie
zweifarbiges Logo
Animation
Text als Grafik
Hintergrund mit Farbverlauf

Siehe Tabelle!

6.10

Auf einer Messe soll den Kunden eine Multimediapräsentation auf einem Speichermedium mitgegeben werden.

a) Welche Vorteile bietet die DVD gegenüber einer CD? Nennen Sie drei.

b) Welche Besonderheiten müssen bei der Textgestaltung der Präsentation beachtet werden?

a) Die DVD hat mehr Speicherplatz, eine höhere Bildqualität und ermöglicht die Integration vom MPEG 2.

b) Schriftgrösse, Schriftart und Zeilenlänge

6.11

Nennen Sie drei Phasen, die bei der Entwicklung einer multimedialen Anwendung durchlaufen werden.

Pre-Produktion
Briefing, Konzeption, Storyboard


Produktion
Die eigentliche Herstellung
(Dreh, Programmierung und Screendesign)


Post-Produktion
Digitalisierung, Rendern, Schnitt und Testphasen

6.12

Bei der Bildverarbeitung für die Multimediaproduktion sind verschiedene Anforderungen zu beachten.

Beschreiben Sie zwei Hauptanforderungen.

Anforderungen bei der Bildbearbeitung sind:

- geringe Dateigrösse, um kurze Ladezeiten zu ermöglichen

- optimale Farb- und Detaildarstellung auf allen Plattformen

6.17

Was bedeutet interaktive Nutzung?

Der Anwender kann über entsprechene Eingaben Informationen abrufen, verändern und Aktionen auslösen.

6.22

Die Darstellung von Texten in Multimedia-Applikationen lässt sich im Anti-Aliasing steuern.

a) Erklären Sie den Begriff Anti-Aliasing.

b) Nennen Sie einen Vorteil und einen Nachteil hinsichtlich der Bildschirmdarstellung.

c) Weshalb empfiehlt sich der Einsatz von Anti-Aliasing bei dynamischen Webseiten nicht?

a) Anti-Aliasing oder Glätten: Der Treppeneffekt wird durch abgestufte schattierte Pixel zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe gemindert.

b) Vorteil: Dieser Effekt führt bei grösseren Schriftgraden zu einer besseren Lesbarkeit.

Nachteil: Je kleiner der Schriftgrad, desto unleserlicher das Ergebnis (unscharf).

c) Durch Angleichung der Schrift an den Hintergrund wird diese zur Grafik und nimmt mehr Speicherplatz ein als vormals die Systemschrift.

Pflege und Aktualisierung ist bei Grafiken arbeitsaufwändiger und damit kostenintensiver.

6.27

Sie erhalten von einem Kunden Daten für eine CD-Produktion geliefert.

Die Daten besitzen folgende Endungen:
.rtf
.wav
.ppt
.jpg
.swf
.mov

Um welche Arten von Dateien handelt es sich?

.rtf Rich Text Format, formatierte Textdaten

.wav Audiodatenformat

.ppt Powerpoint-Präsentationsprogramm

.jpg komprimierte Bilddatei, verlustbehaftet

.swf Shockwave, Kompressionsverfahren und Dateiformat für Multimediaanwendungen

.mov Videodatenformat (Quicktime)

6.30

Was bedeutet interlaced?

Wenn Sie beim Speichern von GIF- oder JPG-Bildern die Option interlaced auswählen, wid das Bild in nicht-linearer Pixelreihenfolge gespeichert. 

Dadurch wird das Bild am Monitor in mehreren Durchgängen aufgebaut. Zuerst wird nur eine Rohansicht gezeigt. Nach und nach baut sich das Bild immer feiner und detailreicher auf.

6.31

Welche Bild-Dateiformate eignen sich fürs Internet?

Erläutern sie kurz Vor- oder Nachteile jedes Formates.

GIF
Vorteile: ideal zum Speichern von Grafiken oder Bildern mit wenigen Farben, Transparenzen, Animationen, interlaced, kleine Datenmengen bei Grafiken

Nachteile: kleiner Farbraum (indizierte Farben)

JPG
Vorteile: bis zu 16,7 Mio Farben, verschiedene Komprimierungsstufen

Nachteile: keine Animationen oder Transparenzen

PNG
Vorteile: geeignet für Bilder und Grafiken, verschiedene Farbräume, Transparenten möglich

Nachteile: nicht in jedem Browser darstellbar, keine Animationen möglich

6.33

Was ist über die Bildgrösse und die -qualität in Multimediaanwendungen zu sagen?

Bild- und Textgrössen sollten in Pixel angegeben werden. Denn ein Pixel ist die kleinste darstellbare Einheit eines Monitors.

Die Bilder können je nach Monitoreinstellung und -kalibrierung unterschiedliche Farbnuancen und Verfremdungen aufweisen, die während der Bildbearbeitung nicht vorhersehbar sind.

Je nach gewählter Auflösung hat das Bild auch eine unterschiedliche Grösse.

6.34

Worauf sollten Sie bei der Verwendung von Bildern und Grafiken bei Multimediaproduktionen achten?

Bilder sollten in Multimediaproduktionen eine adäquate Dateigrösse haben

umfangreiche Dateien sollten eher zum Download angeboten werden

auf Farb- und Detaildarstellung achten

da die meisten Formate im Internet eine verlustbehaftete Komprimierung verwenden, sollte man darauf achten, dass ein optimaler Mittelweg zwischen Dateigrösse und Bildqualität gefunden wird

6.35

Welche Auszeichnungen sind für Multimediaanwendungen geeignet und welche nicht?

Lesefreundliche und deshalb bildschirmtauglich sind
- unterschiedliche Schriftgrössen
- unterschiedliche Schriftarten
- unterschiedliche Schriftschnitte, z.b. fett, mager
- farbliche Hervorhebungen

Vermieden werden sollten
- Kursivstellung
- Unterstreichung
- Versalschrift
- Sperrung
- grelle Farbkombinationen

6.36

Welche Richtlinien sind bei grösseren Textmengen auf Internetseiten einzuhalten?

mehrspaltige Anordnung

Zeilenbreite von 35-60 Zeichen

kleinere Textblöcke mit Freiräumen

den Inhalt mit erläuternden Bildern untergliedern

Text auf mehrere Seiten verteilen

lange Scrolls vermeiden

guter, aber nicht maximaler Kontrast

nicht unterstreichen

kursiven Text vermeiden

6.37

Kann jede Schrift in Multimediaanwendungen verwendet werden?

Begründen Sie ihre Antwort!

Für eine korrekte Darstellung sollten Systemschriften verwendet werden.

Unter Windows sind das z.B. Arial, Times New Roman, Tahoma, Verdana, Courier New, Geneva...

Unter MacOS: Helvetica, Times, Verdana...

Wegen besserer Lesbarkeit am Monitor sollten vorwiegend serifenlose Schriften verwendet werden.

Wird das Multimediaprojekt mit Macromedia Flash erstellt, ist es möglich, auch Schriften zu verwenden, die nicht im Betriebssystem installiert sind, da diese in Flash eingebetet werden können.

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