Mineralogie und Rohstoffkunde

Lernkartei für die LV Mineralogie und Rohstoffkunde für Lehramt Uni Wien

Lernkartei für die LV Mineralogie und Rohstoffkunde für Lehramt Uni Wien


N. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Mineralogie und Rohstoffkunde auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie den Aufbau von Mineralen, ihre Eigenschaften und Klassifizierung ab, wobei Schwerpunkte auf Silikaten, Carbonaten und Sulfaten liegen. Besonders behandelt werden auch die Mohs'sche Härteskala, optische Phänomene wie Reflexion und Totalreflexion sowie die Unterscheidung zwischen Idealkristallen und Realkristallen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Geowissenschaften, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen über Mineralien und ihre industriellen Anwendungen vertiefen möchten.
Karten
104
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.05.2015 / 03.07.2019

Lernkarten

Kettensilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)

eindimensionale [SiO3]2- Tetraederketten; 1:3; Klinopyroxene (Diopsid), Orthopyroxene (Enstatit), Wollastonit

Bandsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)

Klinoamphibole (Tremolit), Orthoamphibole (Anthophyllit)

Schichtsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)

zweidimensionale Tetraederschichten; 2:5; Pyrophyllit, Muskovit, Talk, Biotit, Kaolinit

Gerüstsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)

dreidimensionale Tetraedergerüste; 1:2; Quarz, Nephelin, Kalifeldspat, Plagioklas, Zeolith

Sammelbegriff für Sulfit Erze

Fahlerze

Pb

Blei

Blei- Erz

Bleiglanz/Galenit ZnS

Zink - Erz

Zinkblende ZnS

Quecksilber- Erz

Zinnober HgS

Kristall mit keine Baufehler, also mit idealen, ungestörten Kristallstrukturen und Festigkeit. Annähernd bei reinen Stoffen und tiefen Temperaturen realisierbar. Jedes Atom mit genau definierten Abstand zum Nachbaratom.

Idealkristall

Kristall mit Bauabweichungen vom Idealzustand wie Baufehler, Leerstellen, Zwischengitteratome, Versetzungen, etc. Dadurch keine ideale Festigkeit.

Realkristall

durch geologische Prozesse gebildete Bestandteile der Erdkruste im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand.

Mineralische Rohstoffe

Natürliche Anreicherung in wirtschaftlich nutzbarer Form.

Lagerstätten

Minerale können direkt, ohne Umwandlung für industrielle Zwecke eingesetzt werden. Auf Grund von Eigenschaften z.B. in ihrer Härte, Doppelbrechung oder Piezoelektrizität. Z.B. Quarz, Feldspat, Ton, Gips, Diamant.

Industriemineral

Mineral wird aufgrund seines Metallgehalts abgebaut. Danach werden sie durch den Prozess der Verhüttung in gediegene Metalle umgewandelt;  natürlich vorkommende Mineralgemenge von wirtschaftlichen Interesse, aus denen durch Bearbeitung Wertbestandteile gewonnen werden können. Z.B. Gold, Hämatit, Magnetit, Zinkblende, etc.

Erz

Mechanische Eigenschaften eines Minerals

Dichte, Härte, Spaltbarkeit, Elastizität

Optische Eigenschaften eines Minerals

Lichtbrechung Glanz Lumineszenz

Elektrische Eigenschaften eines Minerals

Elektrische Leifähigkeit Pyro- und Piezoelektrizität Oberflächenkräfte

Bestimmungskriterien für ein Mineral

Mechanische, Optische, Thermische, Magnetische, Elektrische und Radioaktive Eigenschaften

Bezeichnung für metamorphe Prozesse, bei denen chemische Komponenten in einer fluiden Phase zu- oder abgeführt werden. Chemische Zusammensetzung ändert sich

metasomatisch

Rhodochrosit

Mn[CO3]

Smithsonit

Zn[CO3]

Dolomit

CaMg[CO3]

Strontianit

Sr[CO3]

Grundsätzliche Form der Silikate

Tetraeder

SiO2 selbständig und durch Kationen verbunden sind  Z.B. Olivin.
 

Inselsilikate

SiO2 durch Tetraeder verknüpft (immer über die Ecken)
 

Gruppensilikate

Sio2 durch Tetraeder zu Ringen verknüpft  Z.B Turmalin.
 

Ringsilikate

SiO2 Tetraeder durch lange Ketten verknüpft
 

Ketten- bzw. Bändersilikate.

SiO2 lagern sich in Ketten in einer Ebene zusammen Z.B. Glimmer.
 

Schichtsilikate

jedes SiO2 Tetraeder an den Ecken ein Sauerstoffatom gemeinsam verbunden Z.B. Feldspäte, Bergkristall

Gerüstsilikate

Wenn Wellen, z.B. elektromagnetische oder Schalwellen, von einer Oberfläche zurückgeworfen werden. Dies geschieht bei glatten Oberflächen, bei rauen Oberflächen wird die Strahlung diffus zurückgestreut (Lambertsches Strahlungsgesetz)

 

Reflexion

Wenn Wellen, z.B. elektromagnetische oder Schalwellen, von einer Oberfläche zurückgeworfen werden. Dies geschieht bei glatten Oberflächen, bei rauen Oberflächen wird die Strahlung diffus zurückgestreut (Lambertsches Strahlungsgesetz)

 

Reflexion

Optisches Phänomen bei dem elektromagnetische Strahlung an der Grenzfläche zweier Medien nicht gebrochen, sondern vollständig reflektiert wird. Ursache für Naturerscheinungen wie Fata Morganas oder das Funkeln eines Diamanten (wegen hoher Brechzahl)

Totalreflexion

ein Körper, dessen Atome oder Moleküle nicht zufällig, sondern regelmäßig als Gitter angeordnet sind.  z.B. Kochsalz, Zucker, Schmucksteine oder auch Metalle. Es ist dreidimensional periodisch aus gleichbleibenden Struktureinheiten (Einzelzelle, Elementarzelle) aufgebaut. Es ist also ein homogener, anisotroper Körper. 

Kristall

unbeeinträchtigte Kristalle

idiomorph

durch fremde Grenzflächen bestimmte Kristalle

xenomorphe

ein Festkörper, dessen kleinste Teile mit freien Auge nicht mehr als Kristall erkennbar sind, aber regelmäßig angeordnet sin. Das Gegenteil dazu ist amorph. Es bezeichnet eine Reihe von Gesteinen, deren Feinstruktur aus kristallähnlichen Teilchen besteht.

Kristallin [feinkristallin (z.B. Marmor) und grobkristallin (z.B. Granite)]

Verhältnis des Volumens der Atome einer Elementarzelle zum Gesamtvolumen der Elementarzelle

Packungsdichte

Akanthit

Ag2S

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