Mineralogie und Rohstoffkunde
Lernkartei für die LV Mineralogie und Rohstoffkunde für Lehramt Uni Wien
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Flashcards
Kettensilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)
eindimensionale [SiO3]2- Tetraederketten; 1:3; Klinopyroxene (Diopsid), Orthopyroxene (Enstatit), Wollastonit
Bandsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)
Klinoamphibole (Tremolit), Orthoamphibole (Anthophyllit)
Schichtsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)
zweidimensionale Tetraederschichten; 2:5; Pyrophyllit, Muskovit, Talk, Biotit, Kaolinit
Gerüstsilikate (Aufbau, SiO Verhältnis, Beispiele)
dreidimensionale Tetraedergerüste; 1:2; Quarz, Nephelin, Kalifeldspat, Plagioklas, Zeolith
Sammelbegriff für Sulfit Erze
Fahlerze
Pb
Blei
Blei- Erz
Bleiglanz/Galenit ZnS
Zink - Erz
Zinkblende ZnS
Quecksilber- Erz
Zinnober HgS
Kristall mit keine Baufehler, also mit idealen, ungestörten Kristallstrukturen und Festigkeit. Annähernd bei reinen Stoffen und tiefen Temperaturen realisierbar. Jedes Atom mit genau definierten Abstand zum Nachbaratom.
Idealkristall
Kristall mit Bauabweichungen vom Idealzustand wie Baufehler, Leerstellen, Zwischengitteratome, Versetzungen, etc. Dadurch keine ideale Festigkeit.
Realkristall
durch geologische Prozesse gebildete Bestandteile der Erdkruste im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand.
Mineralische Rohstoffe
Natürliche Anreicherung in wirtschaftlich nutzbarer Form.
Lagerstätten
Minerale können direkt, ohne Umwandlung für industrielle Zwecke eingesetzt werden. Auf Grund von Eigenschaften z.B. in ihrer Härte, Doppelbrechung oder Piezoelektrizität. Z.B. Quarz, Feldspat, Ton, Gips, Diamant.
Industriemineral
Mineral wird aufgrund seines Metallgehalts abgebaut. Danach werden sie durch den Prozess der Verhüttung in gediegene Metalle umgewandelt; natürlich vorkommende Mineralgemenge von wirtschaftlichen Interesse, aus denen durch Bearbeitung Wertbestandteile gewonnen werden können. Z.B. Gold, Hämatit, Magnetit, Zinkblende, etc.
Erz
Mechanische Eigenschaften eines Minerals
Dichte, Härte, Spaltbarkeit, Elastizität
Optische Eigenschaften eines Minerals
Lichtbrechung Glanz Lumineszenz
Elektrische Eigenschaften eines Minerals
Elektrische Leifähigkeit Pyro- und Piezoelektrizität Oberflächenkräfte
Bestimmungskriterien für ein Mineral
Mechanische, Optische, Thermische, Magnetische, Elektrische und Radioaktive Eigenschaften
Bezeichnung für metamorphe Prozesse, bei denen chemische Komponenten in einer fluiden Phase zu- oder abgeführt werden. Chemische Zusammensetzung ändert sich
metasomatisch
Rhodochrosit
Mn[CO3]
Smithsonit
Zn[CO3]
Dolomit
CaMg[CO3]
Strontianit
Sr[CO3]
Grundsätzliche Form der Silikate
Tetraeder
SiO2 selbständig und durch Kationen verbunden sind Z.B. Olivin.
Inselsilikate
SiO2 durch Tetraeder verknüpft (immer über die Ecken)
Gruppensilikate
Sio2 durch Tetraeder zu Ringen verknüpft Z.B Turmalin.
Ringsilikate
SiO2 Tetraeder durch lange Ketten verknüpft
Ketten- bzw. Bändersilikate.
SiO2 lagern sich in Ketten in einer Ebene zusammen Z.B. Glimmer.
Schichtsilikate
jedes SiO2 Tetraeder an den Ecken ein Sauerstoffatom gemeinsam verbunden Z.B. Feldspäte, Bergkristall
Gerüstsilikate
Wenn Wellen, z.B. elektromagnetische oder Schalwellen, von einer Oberfläche zurückgeworfen werden. Dies geschieht bei glatten Oberflächen, bei rauen Oberflächen wird die Strahlung diffus zurückgestreut (Lambertsches Strahlungsgesetz)
Reflexion
Wenn Wellen, z.B. elektromagnetische oder Schalwellen, von einer Oberfläche zurückgeworfen werden. Dies geschieht bei glatten Oberflächen, bei rauen Oberflächen wird die Strahlung diffus zurückgestreut (Lambertsches Strahlungsgesetz)
Reflexion
Optisches Phänomen bei dem elektromagnetische Strahlung an der Grenzfläche zweier Medien nicht gebrochen, sondern vollständig reflektiert wird. Ursache für Naturerscheinungen wie Fata Morganas oder das Funkeln eines Diamanten (wegen hoher Brechzahl)
Totalreflexion
ein Körper, dessen Atome oder Moleküle nicht zufällig, sondern regelmäßig als Gitter angeordnet sind. z.B. Kochsalz, Zucker, Schmucksteine oder auch Metalle. Es ist dreidimensional periodisch aus gleichbleibenden Struktureinheiten (Einzelzelle, Elementarzelle) aufgebaut. Es ist also ein homogener, anisotroper Körper.
Kristall
unbeeinträchtigte Kristalle
idiomorph
durch fremde Grenzflächen bestimmte Kristalle
xenomorphe
ein Festkörper, dessen kleinste Teile mit freien Auge nicht mehr als Kristall erkennbar sind, aber regelmäßig angeordnet sin. Das Gegenteil dazu ist amorph. Es bezeichnet eine Reihe von Gesteinen, deren Feinstruktur aus kristallähnlichen Teilchen besteht.
Kristallin [feinkristallin (z.B. Marmor) und grobkristallin (z.B. Granite)]
Verhältnis des Volumens der Atome einer Elementarzelle zum Gesamtvolumen der Elementarzelle
Packungsdichte
Akanthit
Ag2S