Mikro II

Jehlifisch Universität, Herbstsemester 2013

Jehlifisch Universität, Herbstsemester 2013


Manuel Ging
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene mikroökonomische Konzepte auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Gleichgewichte, Marktmechanismen und Verhaltensökonomie. Sie erklären zentrale Begriffe wie Pareto-Effizienz, Marktgleichgewicht und asymmetrische Informationen sowie deren Auswirkungen auf Konsumenten, Firmen und Individuen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tieferes Verständnis für mikroökonomische Prinzipien und deren praktische Anwendung erlangen möchten.
Karten
87
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.01.2014 / 02.01.2021

Lernkarten

Was bedeutet streng Monoton?

Nichtsättigung: Mehr ist besser.

Welche drei Annahmen über Präferenzen exisiteren?

Vollständigkeit

Nichtsättigung

Transitivität

Wie sehen die Indifferenzkurven bei perfekten Substitute aus?

.

Wie sehen die Indifferenzkurven bei perfekte Komplemente aus?

.

Wie sieht die Indifferenzkurve bei einem neutralen gut aus?

.

Wie sieht die Indifferenzkurve für ein Bad aus?

.

Was für ein Gut hat eine lineare Funktion?

Perfektes Substitut: U(X,Y) = aX + bY

Was für ein Gut hat Minimuns-Funktion?

Perfekte Komplemente, Bsp.: U(X,Y) = min (aX, bY)

Was ist eine CES-Nutzenfunktion?

.

Wie lautet das Kochrezept für die Grenzrate der Substitution (MRS) bei einer Cobb-Douglas-Funtkion?

.

Wann ist eine Präferenz bzw. Indifferenzkurve (Nutzenfunktion) streng monoton?

Wenn die 1. Ableitung nach einem Gut stets positiv ist.

wie lautet die Gleichung nach Y aufgelöst für eine Budgetgerade mit Gut X und Y? Wie lautet die Steigung?

.

Was ist die Marshallschen Nachfrage?

Die Marshallschen Nachfragefunktion x1 (m,p1,p2) und x2 (m,p1,p2) liefern für alle möglichen Preis p1 und p2, sowie für alle möglichen Einkommen m die jeweiligen Menge von Gut 1 bzw. 2, die der Konsument nachfragt.

Dafür müssen wir die Nutenfunktion maximieren mit der Nebenbedingung der Budgetbeschränkung.

Was sind die Voraussetzungen für die Anwendung der Langrange?

Präferenzen sind monoton (differenzierbar, 1. Ableitung zu jedem Punkt ist immer positiv).

Präferenzen sind konvex (Bessermengen sind konvex à Beliebiges x und y verbinden, schneidet Kurve nie).

Indifferenzkurven sind differenzierbar (An jeder Stelle nach jedem Gut ableitbar, z. Bsp. Bei perfekten Komplement im Knick nicht möglich)

Keine Randlösung (Lösung liegt nicht auf der Achse (innere Lösung), immer positive Menge wird konsumiert, z. Bsp. Perfekten Substitute oder quasilinearen Präferenzen nicht möglich).

Wie lautet die Schnellformel um bei einer Cobb-Douglas-Funktion die Menge von x1 und x2 zu erhalten?

.

Was ist eine Engelkurve: Was steht auf der x- bzw. y-Achse? Wann ist das Gut inferior bzw. normal?

.

Was ist die Hicks'schen Nachfragefunktion?

.

Was ist die Slutsky-Gleichung?

TE = SE + EE

Wie verhält sich ein normales Gut bei fallender Nachfrage (gem. Slutsky)?

.

Wie verhält sich ein inferiores Gut bei fallender Nachfrage (gem. Slutsky)?

.

Wie verhält sich ein giffen-Gut bei steigender Nachfrage / dominanter Einkommenseffekt (gem. Slutsky)?

.

Was für Güter gibt es und wie reagieren diese auf Einkommens bzw. Preisänderungen?

  • Normales Gut: m↑ à xi↑
  • Inferiores Gut: m↑ à xi↓
  • Gewöhnliches Gut: pi↑ à xi↓
  • Giffen Gut: pi↑ à xi↑
  • Substitut: pj↑ à xi↑
  • Komplement: pj↑ à xi↓

Es handelt sich hierbei um Präferenzen nach Gütern, z. Bsp. ein inferiores Gut könnte bei einem anderen Individuum etwas anderes sein.

Sind normalge Güter immer auch gewöhnliche Güter?

Ist ein Giffen-Gut immer auch ein inferiores Gut?

Wie zeichne ich eine Produktionsfunktion (was steht auf der x- resp. y-Achse)?

.

Auf welcher Kurve berechne ich die Grenzrate der Substitution (MRS, GRS)?

Indifferenzkurve

Auf welcher Kurve berechne ich die Grenzrate der technischen Substitution (MRTS, GRTS)

Isoquante

Wie lautet die Isokostenkurve?

C = RK + WL

Wie lautet die Kostenfunktion bei einer Cobb-Douglas-Produtkionsfunktion?

.

Zähle die Economies of Scale bei der Kostenfunktion auf.

.

Was sind versunkene Kosten (Sunk Cost)?

Versunkene Kosten sind Kosten, die auch durch die Einstellung der Produktion nicht vermieden werden können.

  • Versunkene Kosten sind nicht Fixkosten!
  • Beispiele: Ausgaben für die Erstellung von Anlagen, die bei der Einstellung der Produktion nicht verkauft werden können, Ausgaben für F&E, ...

Welche Kurve liegt höher? Kurzfristige oder Langfristige?

Wie lautet das Kochrezept zur Berechnung der MRTS?

Gleich wie GRS aber ohne Minus als Vorzeichen!

Wie lauten die Annahmen für vollständigen Wettbewerb?

  • Marktteilnehmer sind Preisnehmer
    Es gibt viele (kleine) unabhängige Anbieter und Nachfrager, die den Marktpreis P nicht beeinflussen können.
  • Homogene Produkte
    Die Produkte sind aus der Sicht der Konsumenten identisch. Es gibt deshalb nur einen Marktpreis P.
  • Freier Marktzu- und Austritt
    Keine speziellen Kosten für Zu- und Austritt. Nachfrager können leicht zwischen Anbietern wechseln.

Wie definiert sich die Produzentenrente?

Die Produzentenrente (PS) einer Firma entspricht der Summe aller Differenzen zwischen dem Marktpreis und den Grenzkosten, d.h.
PS = TR(Q) − VC(Q)

Können langfristige Marktangebotskurven addiert werden?

Nein, nur kurzfristige da Unternehmen ein- undaAustreten können.

Wie lautet der Lernder-Index im Monopol? Und was besagt dieser?

Der Lerner-Index misst, wie gross der prozentuale Aufschlag des Preises über die Grenzkosten ist. Dieser
Aufschlag wird auch als “Markup” bezeichnet.
Der Markup ist umso grösser, je geringer die (betragsmässige) Elastizität der Nachfrage η ist.
Wenn die Nachfrage perfekt elastisch ist (η --> ∞), so geht der Lerner Index gegen null (vollständiger Wettbewerb).
Wenn die Nachfrage perfekt unelastisch ist (η --> 0), so geht der Preis gegen 1 und der Lerner Index gegen 1.

Intuition
Der Lerner-Index liegt zwischen 0 und 1 und ist ein Mass für die Marktmacht einer Firma.

Welche Fläche entspricht?

  • Konsumentenrente (vollständiger Wettbewerb)
  • Produzentenrente (vollständiger Wettbewerb)
  • Konsumentenrente (Monopol)
  • Produzentenrente (Monopol)
  • Wohlfahrtsverlust aus Monopolmacht

.

Wenn es Wohlfahrtsverlust gibt, wieso erlauben dan Staaten Patente?

Fixkosten für Innovation sehr hoch. Unternehmen würden weniger innovativ sein wenn sie nach der Herstellung der Produkte aus der Innovation nicht diese wieder decken könnten.

--> Marktmacht als Innovationsanreiz

Wie lautet die Optimalitätsbedingung im vollständigen Wettbewerb (Eruierung Angebot)?

p = MC(Q) = MR(Q)

Lernen