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Sarah Klopfenstein
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Sarah Klopfenstein
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Themen Externalitäten und Umweltpolitik sowie zwischenstaatlichen Handel. Sie beleuchten die Auswirkungen von Angebot und Nachfrage auf Preise und Wohlfahrt, wobei externe Effekte wie Umweltverschmutzung und deren Internalisierung durch Maßnahmen wie Pigou-Steuern, Umweltzertifikate und Gebote/Verbote im Fokus stehen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die verstehen möchten, wie Marktversagen durch politische Massnahmen korrigiert werden kann, um eine effizientere Allokation von Ressourcen und eine höhere Wohlfahrt zu erreichen.
Flashcards
57
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
23.12.2014 / 26.01.2015

Flashcards

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen
 

Wirtschaftspolitische Massnahmen

  • Preiskontrolle (administrierte Preise)
    • Höchstpreise (price ceiling)
    • Mindestpreise (price floor)
  • Steuern; Subventionen
    • Konsumenten
    • Produzenten

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Höchstpreise

Def. und Folgen

  • Gesetzlicher Höchstpreis, zu dem ein Gut verkauft werden darf
  • Wird eingeführt, wenn Politiker/ Wähler glauben, der Marktgleichgewichtspreis sei für die Konsumenten unfair
  • Höchstpreis ist bindend und damit wirksam, wenn er unter dem Gleichgewichtspreis liegt.

 

  • Preis und Menge sinken
  • Nachfrageüberschuss
  • Umgang mit dem Ergebnis

 

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Mindestpreis Def. und Folgen

  • Ein gesetzlicher Mindestpreis, zu dem Gut verkauft werden kann
  • Wird eingeführt, wenn der Marktgleichgewichtspreis für die Produzenten unfair ist.
  • Mindestpreis ist binden und damit wirksam, wenn er über dem Gleichgewichtspreis liegt.

 

  • Preis steigt
  • Menge sinkt
  • Angebotsüberschuss
  • Umgang mit dem Ergebnis

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Nettowohlfahrtseffekt durch Höchstpreise

siehe Bild

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Fazit

  1. Je grösser die Elastizitäten von Angebot und Nachfrage und je grösser der Abstand zwischen administriertem Preis und Gleihgewichtspreis, desto grösser der Nettowohlfahrtsverlust
  2. Die Rentenwirkung für die offensichtlich benachteiligte Marktseite ist immer negativ. Die Rentenwirkung für die durch die Preisvorgabe eigentlich bevorzugte Marktseite kann dann ebenfalls negativ ausfallen, wenn die Elastizität entsprechen ungeünstig ausfällt.

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Steuern -> Konsumenten

Def.

Zwangsabgaben ohne Anspruch auf eine spezielle Gegenleistung

  • Einkommens- und Vermögenssteuer
  • Mehrwertsteuer
  • Gewinn- und Kapitalsteuer
  • Erbschafts- und Schenkungssteuer
  • Lotteriegewinnsteuer
  • usw.

 

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Wie beeinflusst die Besteuerung den Wettbewerbsmarkt?

  • Verschiebung der Nachfrage nach unten um 2 CHF
  • Preis aus Sicht der Produzenten sinkt
  • Preis aus Sicht der Konsumenten steigt
  • Menge sinkt
  • Aufteilung der Steuerlast

Besteuerung der Verkäufer -> Steuer trifft das Angebot an Eiscreme -> Angebotskurve verschiebt sich nach oben

Besteuerung der Käufer -> Steuer trifft die Nachfrage nach Eiscreme (Nachfrage sinkt) -> Nachfragekurve verschiebt sich nach links.

 

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Steuer -> Poduzenten

  • Verschiebung des Angebotes nach oben
  • Preis aus Sicht der Konsumenten steigt
  • Preis aus Sicht der Produzenten sinkt
  • Menge sinkt
  • Aufteilung der Steuerlast

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Steuer -> Höhere Last für die Käufer

  • Konsumenten schränken Konsum nur geringfügig ein
  • Produzenten reakieren auf Preisrückgang mit grösserer Elastizität
  • Konsumenten (orange)tragen einen höheren Anteil der Steuerlast als Produzenten (grün)

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Steuer -> Höhere Last für die Verkäufer

  • Produzenten sind sehr abhängig vom Angebot des Gutes (zb Luxusyachten)
  • Konsumenten reagieren auf Preisanstieg mit grösserer Elastizität
  • Produzenten (grün) tragen einen höheren Anteil der Steuerlast als Konsumenten (orange)

 

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Fazit Steuerlast und Elastizitäten

  • Steuerlast trifft jene Seite des Marktes schwerer, die weniger elastisch ist.
  • Elastizität misst die Bereitschaft bzw. die Fähigkeit von Anbietern und Nachfragern, bei einer Verschlechterung der Konditionen (insb. Preise) den Markt zu 'verlassen' (d.h. die Menge zu reduzieren)
  • Konsumenten bzw. Produzenten auf der weniger elastischen Marktseite können der Besteuerung grundsätzlich weniger gut ausweichen als ihre 'Kontrahenten' auf der gegenüberliegenden elastischeren Marktseite.
  • Kann zu systematischen Ungerechtigkeiten führen.

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Subventionen: Def & Bsp

  • Werden vom Staat gewährt, um den Konsum von einem ganz bestimmten Gut zu fördern, von dem derzeit zu wenig produziert wird.
  • Bildungswesen, Landwirtschaft, Wohnungsbau, Arbeitsmarkt

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Subventionierung der Bierproduzenten

Folgen der Subventionierung der Prod.

  • Verschiebung des Angebotes nach unten um 2 CHF
  • Preis aus Sicht der Konsumenten sinkt
  • Preis aus Sich der Produzenten steigt
  • Menge steigt
  • Aufteilung des Subentionsgewinns

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Wie sind Steuern und Subventionen aus dem allokationstheoretischen Blickwinkel zu bewerten?

  1. Konzept von Angebot und Nachfrage Kap 4
  2. Elastizitätenkonzept Kap 5
  3. Rentenkonzept Kap 7

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Der Nettowohlfahrtseffekt der Besteuerung

siehe Bild

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

2 Einflussfaktoren aud die Höhe des Nettowohlfahrtsverlustes

  1. Preiselastizitäten von Angebot und Nachfrage
    1. Wie hoch ist das Ausmass der Reaktion von Nachfragern und Anbietern auf Preisverädnerungen infolge der Steuererhebung (siehe Bild)
  2. Höhe des Steuersatzes
    1. Welchen Anteil nimmt der Staat den Konsumenten bzw. Produzenten weg?

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Nettowohlfahrtsverlust in Abhängikeit vom Steuersatz

siehe Bild

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Neuer Rentenbestandteil: Subenventionsausgaben

Subventionsausgaben= negativer Rentenbeitrag des Staates

Subentionsausgaben ermölichen es, dass der erzielbare Preis für den Verkäufer (grün) in Höhe des Subventionssatzes (rot) über dem zu zahlenden Preis für den Käufer (blau) liegt.

Kap.6 Angebot, Nachfrage und wirtschaftspolitische Massnahmen

Gesamtfazit zu den betrachteten wirtschaftspolitische Massnahmen - Wie sind Höchst- und Mindestpreise, Steuern und Subventionen aus dem allokationstheoretischen Blickwinkel zu bewerten?

  1. Höchst- und Mindestpreise, Steuer und Subentionen verringern die Nationale Wohlfahrt und führen somit zu einem Nettowohlfahrtsverlust.
  2. Der Nettowohlfahrtsverlust ist umso grösser,
    1. je grösser die Elastizitäten von Angebot und Nachfrage sind
    2. je grösser der Abstand zwischen Gleichgewichtspreis und Höchst- /Mindestpreis ist bzw. je grösser der Steuer- bwz. Subentionskeil ist.

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Ausgangslage: KR und PR im Marktgleichgewicht (nur Inland)

Ohne Aussenhandel: Summe aus KR und PR miss die nationale Wohlfahrt

Aussenhandel:

  1. Was passiert mit dem Zuckerpreis, wenn die Schweiz Ex- und Import zulässt?
  2. Wer sind die Gewinner und Verlierer dieser Handelsöffnung?
  3. Was wären die Folgen von protektionistischen Massnahmen (Zölle u.a.)

Zuckerpreis Schweiz < Weltmarktpreis -> Export

Zuckerpreis Schweiz > Weltmarktpreis -> Import

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Veränderung der nationalen Wohlfahrt durch den Export 

  • Inländische Produzenten gewinnen: 
    • Sie können ihre Angebotsmenge zu einem höheren Preis verkaufen
  • Inländische Konsumente verlieren: 
    • Sie müssen künftig den höheren Weltmarktpreis bezahlen
  • Nettowohlfahrtsgewinn D (gelb)

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Importzoll -> Def. und Grafik

Eine Steuer auf die im Ausland produzierten und im Inland verkauften Güter

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Veränderung der Nationalen Wohlfahrt durch den Importzoll (Grafik)

  • Inländische Produzenten gewinnen: Sie können eine grössere Menge absetzen
  • Inländische Konsumenten verlieren: Sie müssen einen höheren Preis bezahlen
  • Staat gewinnt: Staat nimmt Einnahmen ein (E grün)
  • Im Saldo: Nettowohlfahrtsverlust: Flächen D und F

Fazit: Anti-Aussenhandels-Lobbyisten haben der VWL keinen guten Dienst geleistet? Oder?

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Kontingente: Importquote -> Def. und Grafik und Veränderung der NWF dadurch

  • Inländische Prduzenten gewinnen: Sie können eine grössere Menge absetzen
  • Inländische Konsumenten verlieren: Sie müssen einen höheren Preis zahlen
  • Importeure (Lizenznehmer) gewinnen: Sie kaufen zum Weltmarktpreis ein und verkaufen zum höheren Inlandpreis ( E' und E'')
  • Im Saldo Nettowohlfahrtsverlust: Flächen D und F

Fazit: Anit-Aussenhandels-Lobbyisten haben der VWL keinen guten Dienst geleistet? Oder?

 

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Veränderung der NWF durch die Importquote (Grafik)

 

siehe

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Fazit Import/ Export

  •  
  • Exportland: Produzenten profitieren, Konsumenten verlieren
  • Importland: Konsumenten profitieren, Produzenten verlieren
  • ABER: Vorteile der Gewinner > Nachteile der Verlierer
    • Im Saldo Nettowohlfahrtsgewinn -> Nationale Wohlfahrt steigt (statischer Effekt)
    • Pluy Dynamische Effekte
      • Steigende Vielfalt an Gütern
      • Geringere Kosten durch Skaleneffekte
      • Zunehmender Wettbewerb 'beflügelt'
      • Produkt- und Prozessinnovationen
  • Aber: Verlierer formieren sich als Anti-Aussenhandels-Lobbyisten

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Protektionismus -> Arten und Gründe

Arten: 

  • Zölle
  • Nicht-tarifäre Handelshemmnisse
    • Kontingente
    • Technische Handelshemmnisse

Gründe:

  • Sicherung der Beschäftigung
  • Sicherstellung der Versorgung
  • Schutz junger Branchen
  • Schutz vor unfairem Wettbewerb
  • Verschaffung eines Verhandlungsvorteils

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Fazit: Importzoll/ Importquote

  • Beide erhöhen Inlandpreis eines Gutes und die Wohlfahrt der inländischen Produzenten
  • Beide mindern die Wohlfahrt der inländischen Konsumenten und verursachen einen Nettowohlfahrtsverlust
  • Unterschiede
    • Zölle bringen Staatseinnahmen; Allgemeinheit profitiert
    • Importquoten bringen Einnahmen für Lizenznehmer; Einige wenige profitieren (auch Arbeitnehmer)
    • Importquoten wirken 'harmloser', sind es aber nicht (im Gegenteil)

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Def. und Bsp

Unterschiedliche nationale Regulierungen und Normen,die den Handel von Gütern verteuern und damit behindern

Cassis-de-Dijon-Prinzip

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Was ist Cassis-de-Dijon-Prinzip und wie kam es zustande?

  • Prinzip, nach dem die EU-Mitgliedsländer beim Handel untereinander anerkennen, die nich EU-weit harmonisiert sind. Begriff geht auf ein Urteil des Euop. Gerichtshofs zurück.
  • Detaillist wollte aus Dijon einen Likör nach D importieren. Die deutsche Monoploverwaltung verbot dies, weil der Alkoholgehalt nicht dem vom deutschen Branntweinmonpol geforderten Gehalt entsprach. Detaillist erhob Klage mit dem Argument, dass das Verbot dem Prinzip der Warenfreiheit wiederspreche, das der EG-Vertrag garantiere. Gerichtshof folgte dieser Argumentation und Likör wurde zugelassen.

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Was hat Cassis-de-Dion-Prizip bewirkt

  • Subtile und technische Handelshemmnisse wurden ausgehebelt
  • In Bereichen, in denen Vorschriften zwischen den Mitgliedstaaten nicht harmonisiert wurden, gilt grundsätzlich die gegenseitige Anerkennung
  • Ist ein Gut in eiem EG-Land zuggelassen, so darf es in alle anderen Mitgliedstaaten exportiert werden
  • Durch dieses Prinzip wurde ein grosser Schritt in Richtung Realisierung des europäischen Binnenmarktes gemacht
  • Dies führte auch in der Schweiz in zunehmendem Masse zu einer Diskussion, ob dies nicht ein effektiver Weg sein könnte, mehr Wettbewerb in den Schweizer Binnenmarkt zu bringen.

 

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Cassis-de-Dijon-Prinzip in der Schweiz

  • Seit 2010 gehört ein Grossteil der technischen Handelshemmnisse zwischen der Schweiz und der EU der Vergangenheit an.
  • Seither dürfen Produkte, die in der EU bzw. im EWR rechtmässig in Verkehr gesetzt wurden, auch in der Schweiz ohne zusätzliche Kontrollen vertrieben werden.
  • Bislang unterschiedliche Anforderungen etwa an die Produktesicherheit oder an die Produktinformation sollen so künftig i.d.R. den Verkauf dieser Produkte in der Schweiz nicht mehr verunmöglichen
  • Wer ein in der EU zugelassenes Produkt in der Schweiz verkaufen will, muss so z.B. die Produktinformation nichtmehr in 3 Landessprachen aufführen.
  • Die Regierung verspricht sich damit eine Belebung des Wettbewerbs
  • Dank sinkender Importpreise soll die Hochpreisinsel Schweiz unter Druck geraten und Importe sich um rund 2 Mrd. CHF verbilligen
     

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Parallelimporte

  • Parallelimporte patentgeschützter Güter aus der EU sind erlaubt, so dass Importeure Waren am offiziellen Vertriebskanal vorbei einführen können.
  • Patentgeschützte Produkte, die mit Zustimmung des Patentinhabers im europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gesetzt werden, können neu ohne Zustimmung des Patentinhabers in die Schweiz eingeführt werden. Ausgenommen sind die Medikamente, wo Parallelimporte verboten bleiben.
  • Laut Befürwortern der Abschaffung des Verbots von Parallelimporten senkt die Beschaffung von Waren dort, wo sie am günstigsten zu haben sind, die Preise, sorgt für mehr Wettbewerb und stützt die Kaufkraft der Konsumentinnen und Konsumenten
  • Das Einsparpotenzial wurde auf rund 150 Mio. Franken pro Jahr geschätzt.


 

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Formen Handelsliberalisierung Def und 3Formen

Abbau von protektionistischen Schranken zwischen Ländern

Bilaterale Handelsliberalisierung

  • Zollabbau umfasst zwei Länder oder Ländergruppen -> CH - EU

Regionale Handelsliberalisierung

  • Zollabbau umfasst eine Gruppe von Ländern  ->EU

Multilaterale Handelsliberalisierung

  • Zollabbau umfasst (möglichst) alle Länder ->WTO / GATT-Runden

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Formen der Integration

 

  • Bisher wirtschaftliche Integration nur sehr schematisch und Zollabbau nur in einem bestimmten Markt
  • In Realität ist eine wirtschaftliche Integration wesentlich komplexer und kann sehr unterschiedlich weit gehen

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Grundpfeiler der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik

 

  1. Förderung Exporte
    1. Öffnung ausländischer Märkte für Schweizer Güter und Produktionsfaktoren
  2. Föredrung Importe
    1. Offenhaltung Marktzutritt ausländischer Güter zum Schweizer Markt
  3. Förderung internationale Arbeitsteilung
    1. Unterstützung des Welthandels-Integrationsprozesses (WTO)

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Die WTO - Welthandelsorganisation 3 Untergruppen

WTO

  • GATT (General Agreement on Tariffs and Trade (regelt den Warenverkehr)
  • GATS ( General Agreement on Tariffs and Services (regelt den Handel mit Dienstleistungen)
  • TRIPS (Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights (regelt den Schutz für geistige Eigentumsrechte)

Kap. 9 Zwischenstaatlicher Handel

Die WTO - Geschichte

  • 1947 -> Gründung des GATT
  • 1994(? nicht 1949)  -> Umbenennung von GATT in WTO
  • 50-60er -> Vorrangiges Ziel: Zollabbau
  • 70er -> Erweitertes Ziel: Abbaunicht-tarifärer Handelshemmnisse
  • 2001 -> Begin der neunten, sogenannten Doha-Runde
  • 2013 -> 159 Mitglieder

Kap. 10 Externalitäten und Umweltpolitik

Externe Effekte -> Def und Arten

  • Auswikrungen ökonomischen Handelns auf die Wohlfahrt eines unbeteiligten Dritten
  • Kosten und Nutzen, die in der Produktion oder beim Konsum entstehen, aber am Markt vorbei wirken und deshalb nicht in den Marktpreisen berücksichtigt sind
    • Schäden und Kosten werden damit auf Aussenstehende übertragen, ohne von den Verursachern abgegolten zu werden
    • Nutzen werden für Aussenstehende gestiftet, ohne an die Verursacher abgegolten zu werden
  • Negative externe Effekte ( Externe Kosten) und Positive externe Effekte (Externer Nutzen)

Kap. 10 Externalitäten und Umweltpolitik

Bsp. für externe Effekte

Unternehmen

  • Externe Kosten
    • Hässliche Bürofassaden veröden das Stadtbild
    • Fabriken verschmutzen Luft, Wasser, ...
  • Externe Nutzen
    • Traditionelle oder biologische Landwirtschaft pflegt die Landschaft
    • Schöne Architektur verschönert die Stadt

Private Haushalte

  • E. K
    • Kinder machen viel Lärm
  • E.N.
    • Gut erzogene Kinder sind eine Freude für die Gesellschaft

Konsum

  • E.K
    • Motorradfahrer schrecken ganze Bergtäler auf
    • Skipisten verunstalten die Bergwelt
  • E.N
    • Wer sich impfen lässt, trägt die Krankheit nicht weiter und schützt damit auch jene, die sich nicht impfen lassen.

 

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