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Die Anfänge / Aufbau und Vermehrung von Bakterien

Die Anfänge / Aufbau und Vermehrung von Bakterien


K. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die medizinische Mikrobiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Erreger, DNA, Therapien und Infektionskrankheiten, wobei Bakterien, Immunologie und historische Entdeckungen wie der Nobelpreis im Fokus stehen. Besonders relevant für Medizinstudenten und Forscher, die sich mit der Pathogenese, Diagnostik und Behandlung von Infektionskrankheiten auseinandersetzen.
Karten
50
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.11.2015 / 30.01.2018

Lernkarten

Adhäsine

Pili und Fimbrien:
-dienen zum Festhalten an Zellen (z.B. dem Urothel) und zum Transfer von DNA (Konjugations- oder Sexpili)
-in der äußeren Membranverankert (0,2-20µm)
-Proteinfäden aus Mikrofibrillen

Sporenbildung

  • Dauerformen bei schlechten Umweltbedingungen/Energiemangel
  • Resistent gegenüber Hitze, Kälte, Strahlung, chem. Stoffe und Trockenheit
  • Med. relevante Keime:
    Bacillus = aerob, Gram+, Stäbchen
    Clostridien = obl. anaerob, Gram+, Stäbchen
  • Germination = Auskeimung zur vegetativen, vermehrungsfähigen Form

Bakteriengenetik

  1. Konjugation (Pilus und Plasmid)
  2. Transformation (Einbau freier DNA)
  3. Transduktion (Virusbakterien)
  4. Transposons (DNA, die im eigenen Genom den Standort verändern kann)

Vermehrung von Bakterien

Asexuell durch Zellteilung -> Logarithmisches Wachstum

Variablen, die das Bakterienwachstum beeinflussen

-Nährmedium
-Temperatur
-pH
-Sauerstoffzufuhr

Wachstumskurve
Gründe für die einzelnen Phasen


A: Analyse der vorhandenen Nährstoffe und Genexpression der benötigten Enzyme
B
C: log. Wachstum
D:
E: Teilung und Absterben hält sich in Waage
F: nicht genügend Ressourcen, Kultur geht unter

Ansprüche an die Atmosphäre

  • obligate Aerobier (selten)
  • fakultativ anaerob (häufig); stärkeres Wachstum mit O2
  • obligat anaerob (häufig, z.B. Clostridium)
  • aerotolerant
  • kapnophil (5% CO2)

Differenzierung durch Stoffwechselmessung

verschiedene Nährmedium zeigen auf welche Zucker etc. das Bakterium spalten kann (Farben ändern sich)

Warum ist das Wissen über Infektionskrankheiten wichtig?

Infektionskrankheiten sind häufig.

Sie haben eine hohe Morbidität und (Ko-)Mortalität.

Sie bergen die Gefahr der Ausbreitung (Epidemie).

Sie zeigen häufig anamnestische oder klinische Besonderheiten.

Sie sind fast immer kurativ behandelbar.

Es gibt prophylaktische Möglichkeiten (z.B. Impfung).

Warum ist das Wissen über Antibiotika wichtig?

Antibiotika sind ungeheuer effektiv (kurativ, rel. geringe UAW und verhältnismäßig billig).

Der richtige Umgang setzt Kenntnis über das Erregerspektrum und die zu erwartende Empfindlichkeit voraus.

Eine falsche antibiotische Therapie verstärkt die Resistenzentstehung und vermindert damit langfristig den thearpeutischen Effekt.

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