MiBi VL1
Die Anfänge / Aufbau und Vermehrung von Bakterien
Die Anfänge / Aufbau und Vermehrung von Bakterien
-
- 1 / 50
-
Lernkarten
Adhäsine
Pili und Fimbrien:
-dienen zum Festhalten an Zellen (z.B. dem Urothel) und zum Transfer von DNA (Konjugations- oder Sexpili)
-in der äußeren Membranverankert (0,2-20µm)
-Proteinfäden aus Mikrofibrillen
Sporenbildung
- Dauerformen bei schlechten Umweltbedingungen/Energiemangel
- Resistent gegenüber Hitze, Kälte, Strahlung, chem. Stoffe und Trockenheit
- Med. relevante Keime:
Bacillus = aerob, Gram+, Stäbchen
Clostridien = obl. anaerob, Gram+, Stäbchen - Germination = Auskeimung zur vegetativen, vermehrungsfähigen Form
Bakteriengenetik
- Konjugation (Pilus und Plasmid)
- Transformation (Einbau freier DNA)
- Transduktion (Virusbakterien)
- Transposons (DNA, die im eigenen Genom den Standort verändern kann)
Vermehrung von Bakterien
Asexuell durch Zellteilung -> Logarithmisches Wachstum
Variablen, die das Bakterienwachstum beeinflussen
-Nährmedium
-Temperatur
-pH
-Sauerstoffzufuhr
Wachstumskurve
Gründe für die einzelnen Phasen
A: Analyse der vorhandenen Nährstoffe und Genexpression der benötigten Enzyme
B
C: log. Wachstum
D:
E: Teilung und Absterben hält sich in Waage
F: nicht genügend Ressourcen, Kultur geht unter
Ansprüche an die Atmosphäre
- obligate Aerobier (selten)
- fakultativ anaerob (häufig); stärkeres Wachstum mit O2
- obligat anaerob (häufig, z.B. Clostridium)
- aerotolerant
- kapnophil (5% CO2)
Differenzierung durch Stoffwechselmessung
verschiedene Nährmedium zeigen auf welche Zucker etc. das Bakterium spalten kann (Farben ändern sich)
Warum ist das Wissen über Infektionskrankheiten wichtig?
Infektionskrankheiten sind häufig.
Sie haben eine hohe Morbidität und (Ko-)Mortalität.
Sie bergen die Gefahr der Ausbreitung (Epidemie).
Sie zeigen häufig anamnestische oder klinische Besonderheiten.
Sie sind fast immer kurativ behandelbar.
Es gibt prophylaktische Möglichkeiten (z.B. Impfung).
Warum ist das Wissen über Antibiotika wichtig?
Antibiotika sind ungeheuer effektiv (kurativ, rel. geringe UAW und verhältnismäßig billig).
Der richtige Umgang setzt Kenntnis über das Erregerspektrum und die zu erwartende Empfindlichkeit voraus.
Eine falsche antibiotische Therapie verstärkt die Resistenzentstehung und vermindert damit langfristig den thearpeutischen Effekt.