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Lernkarten
Definition IT-Controlling
IT-Controlling soll Transparenz zwischen IT-Kosten und IT-Leistungen durch Definition und Anwendung von Mess- und Steuerungsgrössen schaffen.
IT-Controlling ist ein Instrument zur Entscheidungsvorbereitung im Rahmen der Nutzung von IT-Ressourcen.
IT-Controlling ist die „ … Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen bei Anschaffung, Realisierung und Betrieb von Hardware und Software“.
Definition Controller
Controller leisten betriebswirtschaftlichen Service für das Management zur zielorientierten Planung und Steuerung. Controller sind interne betriebswirtschaftliche Berater aller Entscheidungsträger und wirken als Navigator zur Zielerfüllung.
Controller bereiten mittels Informationen und Kennzahlen Entscheide vor, die zur Steuerung und Erfüllung der Ziele dienen.
Regelkreis: operatiger Werkzeugkasten
über dem Regelkreist steht das Leitbild mit der Zielvereinbarung. -> was wollen wir eigentlich erreichen.
Daraus folgt eine Feedback- und Feedforward-Planung, welche sich anschliessend auf die Zielsteuerung (Plan/Ist vergleich, Entscheidungen) auswirkt. Damit kann die Zielerfüllung erreicht werden.
Mittendrinn steht das Controlling dass mit Berichten und Entscheidungshilfen unterstützt. Im Operativen wird immer nach einem Erfolgsengpass gesucht um diesen auszumerzen
Regelkreis: strategischer Werkzeukasten
über dem Regelkreist steht das Leitbild mit der Zielvereinbarung. -> was wollen wir eigentlich erreichen.
Daraus folt eine Feedforward-ANALYSE sowie Feedforward Planungen welche sich anschliessend auf die Zielsteuerung (GAP-Analyse, Wettbewerbsstrategien) auswirkt. Damit kann die Zielerfüllung erreicht werden, dies durch den Transfer der Strategien in Handlungsprogramme.
Mittendrinn wieder das Controlling, hier ausgerichtet auf die Strategischen Infos. Im Strategischen wird nach dem Wachstumsengpass gesucht, um diesen auszumerzen
Aufgaben des IT-Controllings (1/6)
allgemeine Kategorien / 2 Hauptaufgaben
- Planung
- Steuerung
- Information
- Kontrolle
- Instrumente
Hauptaufgaben:
Kostenorientierung: Kosten in den Griff bekommen, Kosten kontrollieren, Transparenz
Leistungsorientierung: verknüpfen des Einsatzes von IT mit Leistungs/Effizienzsteigerung, Added Value
Aufgaben des IT-Controllings (2/6)
Planung
- Unterstützung in der IT-Strategieentwicklung und -Umsetzung
- Koordination strategischer mit operativer Führung
- Aufziehen und Sicherstellen von Planungen über alle Periodizitäten und Bereiche hinweg
- Übertragung interner Verträge
- Aufbau IT-Berichts und Kennzahlensysteme
Aufgaben des IT-Controllings (3/6)
Steuerung
- Steuerndes Eingreifen bei Soll-Ist-Abweichungen
- Koordination und Überwachung festgelegter Korrektur- und Verbesserungs-Massnahmen im IT-Bereich
Aufgaben des IT-Controllings (4/6)
Information
- Analyse, Kommentierung, Plausibilisierung und Berichterstattung von Informationen zu IT-Bereichen
- Beratung bezüglich Ausarbeitung IT-Strategie, IT-Kosten(ver)rechnung, Belange strategischer und operativer IT-Planung usw.
Aufgaben des IT-Controllings (5/6)
Kontrolle
- Soll-Ist-Vergleich bezüglich IT-Projektabwicklung, IT-Betrieb und -Support, Einhaltung von Standards, Kontrolle von Massnahmen im Rahmen des IT-Risk-Managements und der IT-Security, Einhaltung der IT-Strategie und der IT-Portfolios
Aufgaben des IT-Controllings (6/6)
Instrumente
Entwicklung, Implementierung und Betrieb von Führungsinstrumenten im Bereich IT-Strategie, -Planung, IT-Projektabwicklung und IT-Betrieb
Werkzeuge im Change-Management
Planungsphase
- Nutzwertanalyse
- Analytic Hierarchy Process
Werkzeuge im Change-Management
Realisierungsphase
MTA - Meilenstein Trend Analyse
Werkzeuge im Betrieb
1. Umlage: Verteilung von Kosten über Bezugsgrössen (z.B. Anzahl Anwender, pauschale Verteilung
Vorteile: schnell/einfach
Nachteile: Pauschalverrechnnung
2. direkte Leistungsverrechnung: Verrechnung der tatsächlichen Leistungen
3. prozessorientierte Leistungsverrechnung: Es wird auf Prozesse und nicht auf Kostenstellen verrechnet -> hohe Transparenz, Prozesse müssen aber sauber dokumentiert sein
Balanced Score Card
Dokumentation von Ergebnissen und Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens in Hinblick auf die Vision und Strategie um einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation zu bieten.
- Ausganspunkt: Strategie (Strategy Map)
- System von Messgrössen (KPI)
- Aktionsplan (Umsetzung konkreter Massnahmen)
Balanced Score Card
Perspektiven
- Kunden
- Finanzen
- Prozesse
- Potenziale
Kostensenkungspotenziale (kurzfristig)
- Einsparungen dort umsetzen wo es eine Überkapazität gibt, nicht pauschal
- Anpassung Proektportfolios
- Reduktion externer Dienstleister
- Neuverhandlung vorhandener Verträge
- Zusäztlich oft firmenweite Einsparungen
- Verlängerung von Investitionszyklen und Optimierung der IT-Betriebsorganisation
- Optimierung von verwendeten SW-Lizenzen
+Reduktionskostn und Schulungen etc.
Einsparungen dort ansetzten, wo Überkapazitäten bestehen, nicht pauschal!!
Wenn keine Überkapazitäten bestehen -> Optimierung von IT-Prozessen
Kostensenkungspotenziale
Ansatzpunkte
- Standardisierung bzw. Konsolidierung der IT-Architektur
- IT-Projekte (streichen, verschlanken, verschieben)
- Externe Kosten
- Prozessoptimierung (Achtung auf Knowhow-Engpässe, mangelnde Erweiterbarkeit, Performanceprobleme
Ansätze PwC
- Fokussierung auf schnelle Kostensenkung durch kurzfristige Massnahmen
- Optimierung der Grundlegenenden Ksotentreiber zur mittel- und langfristigen Senkung der IT-Kosten
- Nachhaltige Kostensenkung durch Implementiereung Steuerungssysteme und hohe Skalierbarkeit
Kostensenkungspotenziale
3 Fragen
- Welche kosten Fallen an (Kostenartenrechnung)
HW, SW, Personal, Projekt, Externe, Betriebskosten etc. Unterscheidung Einmalige, Laufende, sporadisch
- Wo fallen die Kosten an (Kostenstellenrechnung)
Aufteilung auf die Bereiche, z.B. Entwiklcung, Rechenzentrumsbetrieb
- Wofür entstehen einzelne Kostenpositionen (Kostenträgerrechnung)
z.B. Produkte, Services
Werkzeuge im Change-Management
Nutzungsphase
Prämissenkontrolle: stimmen die ehemals Geplanten Dinge noch mit dem aktuellen Zustand überein?
Performancekontrolle
Prognosenkontrolle/Planfortschittskontrolle (Kostenentwicklung, Nichtfunktionale Anforderungen)
Definition Controlling-Konzept
(inkl. wichtige Elemente)
integriert das Rechnungswesen und die Unternehmensplanung sowie das Marketing in ein ganzheitlich orientiertes Führungskonzept
Wichtige Elemente:
- Zielformulierung
- Zielsteuerung
- Zielerfüllung
Kybernetik und Regelkreis
(inkl. Verantwortung)
Der unternehmensinterne Kreis von Planung, Ausführung und Kontrolle wird (ideal)modellmässig als kybernetischer Regelkreis betrachtet.
Für den gesamten Regelkreis eines Unternehmens verantwortlich ist der Controller. Er hat den betriebswirtschaftlichen Apparat aufzubauen, kontinuierlich zu verbessern und zu überwachen, so dass die Regelmechanismen auf den Führungsebenen praktiziert werden.
W-Fragen zum Treffen von zukunftsorientierten Entscheidungen
- Wer sind wir?
- Wie tun wir das?
- Wo werden wir tätig?
- Was sollen wir tun?
- Wem nutzen wir?
- Warum tun wir das?
→ Daraus kann das Normensystem eines U. abgeleitet werden.
Nomrensystem eines Unternehmens (CI) (1/4)
Bestandteile
- Unternehmensverhalten
- Erscheinungsbild
- Unternehmesnkommunikation
Nomrensystem eines Unternehmens (CI) (2/4)
Unternehmensverhalten
- Verhalten wir uns vorbildlich?
- Stimmen Aussagen und Verhalten überein?
- Handeln und entscheiden wir innerhalb der selbstdefinierten Bandbreiten?
- Orientieren wir unser Verhalten an Tradition, Gegenwart oder Zukunft
Nomrensystem eines Unternehmens (CI) (3/4)
Erscheinungsbild
- Markendesign
- Grafik-Design
- Architektur-Design
Nomrensystem eines Unternehmens (CI) (4/4)
Unternehmenskommunikation
- Konfliktfreie oder -arme Kommunikation im Haus und mit Stakeholdern
- Fachkompetenz und Führungsverhalten nach Vorbild
- Informationsqualität zur Förderung von Glaubwürdigkeit
Wirkungsnetzdenken
folgt Potentialsteuerung > GewinnOPTIMIERUNG > Leitbildcontrolling
- Ganzheitliche Systembetrachtung
- Gleichgewichtsorientierte Zielvereinbarungen für eine langfristige Existenzsicherung
- Verantworlicher Technologieeinsatz
- Einsatz von Strategie-, Sozial-, Energie- und Umweltbilanz
- Gewinnoptimierung für Kapital und Menschen
Wirkungskettendenken
Folgt Gewinnsteuerung > Gewinnmaximierung > Kennzahlencontrolling
- isolierte Betrachtung von Einzelfunktionen
- dominanz kurzfristiger ökonomischer Ziele
- unverantwortlicher Technologieeinsatz
- Gewinnmaximierung primär für das Kapital
operativer Werkzeugkasten
(Verantwortung / Fristigkeit / Werkzeuge und deren Sinn)
Verantwortung: operatives Management Fristigkeit: kurz- bis mittelfristig
- Erfolgsrechnungen
- Erfolgsanalysen
- Erfolgsplanungen
- Erfolgssteuerungen
- Erfolgskontrollen
> Schwachstellen und Organisationsanalyse, Kostenspar- und Innovationsprogramme, Wirtschaftlichkeistrechnungen usw
- Erfolgsengpässe
> finden und beseitigen
- Erfolgsmotivation
> dokumentieren und vorleben
strategischer Werkzeugkasten
(Verantwortung / Fristigkeit / Werkzeuge und deren Sinn)
strategische Planung > Existenz- und Liquiditätssicherung
Verantwortung: strategisches Mgmt
Fristigkeit: langfristig
- Potential- und Engpassanalyse
- Zielformulierung (qualitativ / quantitativ)
- Wachstumskonzept
- Produkt-Markt-Strategie mit Portfolios
- Funktionsstrategien
- Umsetzung Projekte und Massnahmen
- Fünf-Jahres-Eckwerte für Cash und Ergebnis
- Prämissen und Risiken im strat. Soll-Ist-Vergleich
Zielformulierung / -steuerung / -erfüllung
mit Soll-Ist-Vergleichen
- Feedforwarddenken (biokybernetischer Regelkreis)
- strategischer Soll-Ist-Vergleich (als Vergleich von Wollen und Können)
Mindestbausteine für ein IT-gestütztes Controllingkonzept
•IT-gestützte Feedback- und Feedforeward-Planung mit Plan-Ist-Vergleichen
•Rückkopplung mit IT-gestütztem Regelkreis, sozial-, energie-, umwelt- und recyclingbewusst
•Günstige handels-, Energie- und Umweltbilanz
•Vernetzte Datenbanken zum rechtseitigen Erkennen von Erfolgs- und Wachstumsengpässen
•Kombinierte Vollkosten- und Deckungsbeitragsrechnung
•Aktivierung des Humanfaktors, z.B. über HR-Entwicklungs-massnahmen (Motivation, Identifikation mit der Unternehmensphilosophie)
Kostenorientierter Ansatz
(Typische Massnahmen und Hauptziel)
- Auslagerung der IT (oder Teile)
- Stellenkürzungen in der IT
- IT-Kostenverrechnung per Gemeinkostenumlage
- ROI als alleiniger Massstab für alle IT-Projekte
- Festlegung des IT-Budgets als %-Satz vom Umsatz
Ziel: Senkung der IT-Kosten
Leistungsorientierter Ansatz
(Typische Massnahmen und Hauptziel)
- Ausrichtung und Steuerung der IT an Unternehmenszielen
- Standardisierung von IT-Leistungen
- Optimierung von IT-Prozessen
- Verursachergerechte IT-Kosten- und Leistungsverrechnung
- Beitrag zu Unternehmenszielen als Massstab für IT-Projekte und IT-Budget
Ziel: Erhöhung der Leistungsfähikgeit der Unternehmung
IT als Teil des Geschäfts
(Merkmale und Beispiele)
Merkmale:
- Digitalisierung der Arbeit
- IT als Basis für neue Geschäftsmodelle (E-Business)
Beispiele:
- Elektronische Marktplätze
- Telekommunikation
- E-Procurement
- SCM
- SaaS / Cloud
Lifecycle-Modell des IT-Controllings
- Plan: Erarbeitung und Abstimmung der IT-Strategie (Business IT-Alignment)
Werkzeuge: BSC, Ziele, Kennzahlen, Zielwerte, Massnahmen - Build: Auswahl, Entwicklung und Einführung von Informationssystemen
Werkzeuge: IT-Projekt-Controlling, Outsourcing, Standardisierung, X-Shoring - Run: Planund und Durchführung des IT-Betriebs
Werkzeuge: Standardisierung, SLAs, Outsourcing, X-Shoring
Kostenarten (Beispiele)
- HW
- SW
- Personal
- Einführungs-
- externe
- laufend Betriebskosten
Kostenstellen (Beispiele)
- Systementwicklung
- Rechenzentrumsbetrieb
- Betreuung von Applikationen
- Benutzerservice
- IT-Projekte
- IT-Strategie